Marktbericht vom 14.12.2003
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 14.12.2003, 00:00 Uhr

Marktbericht vom 14.12.2003

Rückgang der Bestände sorgt für anziehende Rohölpreise

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 14.12.2003, 00:00 Uhr
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Ein relativ starker Rückgang der Rohölbestände in den USA sorgte vor allem zu Wochenschluß wieder für deutlich anziehende Notierungen an den internationalen Ölmärkten.


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Der Preis für die Futures auf OPEC-Öl in NewYork lag zuletzt bei 32,58 US-Dollar/Barrel, während Nordseeöl "Brent" auf knapp über 30 Dollar zulegte. Dem gegenüber verlor der Dollar im Verhältnis zum Euro weiter an Boden, so dass gegenwärtig nur noch 81,30 Euro-Cent für den "Greenback" zu zahlen sind.

Bei dem wöchentlichen, ja teilweise täglichen Hick-Hack um fallende Rohölbestände und Witterungsprognosen einerseits, Äußerungen von OPEC-Ölministern oder Vertreter anderer Ölförderländer andererseits, ist es wichtig, den Überblick zu behalten und auch die fundamentalen Rahmenbedingungen zu analysieren. Dies versuchten im Laufe letzter Woche einige Kreditinstitute sowie die Europäische Zentralbank (EZB), in dem sie in Ihrem Ausblick auf das kommende Wirtschaftsjahr unter anderem auch den für die konjunkturelle Entwicklung doch sehr wichtigen Rohölpreis unter die Lupe nahmen.
Dabei kamen die meisten Experten zu dem Schluss, dass die Öpreise im Jahr 2004 leicht, teilweise auch etwas deutlicher, sinken werden. Gründe hierfür werden in einer politischen Entspannung in den Krisenregionen, sowie einer weiterhin sehr hohen Förderung der Nicht-OPEC-Staaten gesehen, die der OPEC selbst weiter sinkende Marktanteile bringen dürfte. Lediglich die Dresdner Bank geht von einem steigenden Ölpreis aus und begründet dies mit einer erhöhten Nachfrage, verbunden mit der allgemein erwarteten weltwirtschaftlichen Erholung, sowie in einer weiterhin hohen OPEC-Förderdiziplin.
Tatsächlich ist es extrem schwer, einen immer wieder durch politische Entscheidungen beeinflussten Markt sowohl kurz- als auch langfristig einzuschätzen.
Auch bei den Devisen spielen immer wieder Eingriffe von Notenbanken eine Rolle, so dass auch hier eine verlässliche Prognose schwer ist. Die EZB hat es versucht und sieht in 2004 einen Eurokurs von 1,17 US-Dollar, was keine große Veränderung zum aktuellen Niveau bei 1,22 US-Dollar bedeuten würde.

In der Summe betrachtet kann man also davon ausgehen, dass sich zumindest kurzfristig das Preisniveau nicht entscheidend ändern wird. Wer also in absehbarer Zeit Bedarf hat, sollte nicht zögern und seine Vorräte rechtzeitig auffüllen. Wer noch über genügend Reserven verfügt kann selbst entscheiden, welchem Szenario er Glauben schenken mag.

Heizöl-Marktdaten

12.12.03, 00:00 Uhr
08.12.: 40,88 €
01.12.: 40,52 €
12.12.03, 00:00 Uhr
12.12.: 267,00 $
11.12.: 261,25 $
12.12.03, 00:00 Uhr
12.12.: 30,17 $
11.12.: 29,28 $
12.12.03, 00:00 Uhr
12.12.: 0,8146 €
11.12.: 0,8183 €

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