| 15.12.: |
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| 08.12.: | 40,88 € |
| 19.12.: | 276,25 $ | |
| 18.12.: | 274,00 $ |
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Marktbericht vom 21.12.2003
Die erneut stärker als erwartet gesunkenen Ölvorräte in den USA sorgten auch letzte Woche wieder für steigende Rohölpreise, die sich allerdings dank des schwachen Dollars nicht voll auf unsere Heizölpreise durchschlugen.
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Die Futures für OPEC-Öl in NewYork stiegen auf gut 33 US-Dollar, während Nordseeöl der Marke Brent derzeit bei 30,30 Dollar notiert. Ein weiteres Allzeithoch erreichte der Euro im Vergleich zum Dollar - lediglich gut 80 Euro-Cent sind aktuell für die US-Währung zu bezahlen.
Neben dem starken Abbau bei den US-Vorräten sorgte auch die eintretende Ernüchterung nach der Festnahme Saddam Husseins für den Rohöl-Preisanstieg. Der Leitspruch "politische Börsen haben kurze Beine" bewahrheitete sich wieder einmal insoweit, als dass im Irak wieder der Alltag einkehrte und erneut Anschläge auf die Öl-Infrastruktur des Landes verübt wurden. Das Problem des Terrors ist eben nicht nur an einer Person fest zumachen, was die Märkte schmerzlich registrierten.
Das die hohen Ölpreise für Europa bisher noch nicht zum größeren Problem wurden, kann - wie schon so oft erwähnt - dem starken Euro verdankt werden. Nicht zuletzt dank positiver Konjunkturdaten aus Deutschland eilt die Gemeinschaftswährung von einem Hoch zum anderen. Das hohe Haushaltsdefizit in den USA in einer Niedrigzinsphase tut sein übriges. Es wird befürchtet, dass bei einem Ansteigen des Zinsniveaus sich dies zu einem ernsthaften Problem für die USA entwickeln könnte. Der letzte steile Anstieg des Euros lässt allerdings kurzfristig erwarten, dass bald eine Korrektur einsetzen wird, die dann wieder für steigende Rohstoff-Importpreise sorgen würde.
Doch bis es soweit ist, können sich Heizölverbraucher noch die relativ guten Preise sichern, auch wenn die Lieferung nicht mehr im alten Jahr erfolgen soll. Entscheidend ist ja bekanntlich der Bestellzeitpunkt. Für den Start des neuen Jahres stehen nämlich die kurzfristigen Vorzeichen tendenziell eher auf steigende Preise.
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| 19.12.: | 276,25 $ | |
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Obwohl bisher der "richtige" Winter in Nordamerika und Europa ausgeblieben ist, verharren die Rohölpreise auch über die Feiertage auf ihrem doch relativ hohen Niveau.
Ein relativ starker Rückgang der Rohölbestände in den USA sorgte vor allem zu Wochenschluß wieder für deutlich anziehende Notierungen an den internationalen Ölmärkten.