Marktbericht vom 08.02.2004
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 08.02.2004, 00:00 Uhr

Marktbericht vom 08.02.2004

Heizölpreise sehr attraktiv

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 08.02.2004, 00:00 Uhr
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die im Laufe der letzten Woche leicht nachgebende Rohölpreise, sowie der wieder sehr starke Euro verhelfen den europäischen Ölverbrauchern derzeit zu sehr attraktiven Heizölpreisen.


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Die Futures auf OPEC-Rohöl in NewYork fielen weiter auf derzeit 32,60 US-Dollar pro Barrel, während in London an der IPE Nordseeöl der Marke "Brent" für 28,82 Dollar gehandelt wird. Der Euro konnte gegenüber dem Dollar wieder zulegen und so sind für einen Dollar zur Zeit lediglich 78,6 Euro-Cent zu bezahlen.

Neben der milden Witterung in Europa und Nordamerika mit der einhergehenden Nachfrageabschwächung und eher bearisch interpretierten Bestandsdaten aus den USA, werden derzeit sehr viele Long-Positionen (Wette auf steigende Preise) von Öl-Spekulanten glattgestellt, was zusätzlich auf den Markt drückt.
Dies alles geschieht im Vorfeld des nächsten OPEC-Meetings am 10. Februar in Algier, dessen Ausgang wieder eine Überraschung mit sich bringen könnte. Allgemein rechnet man mit einer Beibehaltung der offiziellen Förderquote durch die OPEC-Staaten, wobei eine Erhöhung nur die tatsächliche Überproduktion von derzeit gut 1,5 Mio. bpd (barrel per day) "legitimieren" würde. Eine Absenkung der Förderung ist zwar von einigen Kartellmitgliedern angesichts eines befürchteten Preisverfalles im im Frühjahr gewünscht, doch steht dem das derzeit immer noch relativ hohe Preisniveau und der damit verbundene Druck der westlichen Industrieländern entgegen, die natürlich an deutlich niedrigeren Preisen interessiert sind. Man darf also auf die Beschlüsse des Kartelles und noch viel mehr auf die begleitenden Kommentare gespannt sein.

Der Euro konnte im Vorfeld des G7-Treffens und etwas enttäuschende Arbeitsmarktdaten aus den USA wieder stark zulegen und nicht wenige Marktteilnehmer rechnen in Bälde mit einem Test der 1,30 Dollar-Marke, was natürlich einem günstigen Ölpreisniveau in Europa weiter behilflich sein würde.

Die Heizöpreise haben - wie eingangs beschrieben - mittlerweile ein äußerst attraktives Niveau erreicht. Derzeit befinden wir uns nahe an den Tiefständen des letzen Jahres im April, die durch das sich andeutende Ende des Irak-Krieges ausgelöst wurden. Für Verbraucher, die auf der sicheren Seite bleiben wollen, wird somit auch eine längerfristige Bevorratung bereits zu dieser frühen Jahreszeit interessant.

Heizöl-Marktdaten

06.02.04, 00:00 Uhr
08.02.: 38,75 €
07.02.: 38,76 €
06.02.04, 00:00 Uhr
06.02.: 244,00 $
05.02.: 244,00 $
06.02.04, 00:00 Uhr
06.02.: 28,83 $
05.02.: 29,27 $
06.02.04, 00:00 Uhr
06.02.: 0,7872 €
05.02.: 0,7971 €

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