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Marktbericht vom 11.02.2004
Zur Überraschung der meisten Marktbeobachter beschloss die OPEC in Ihrer gestrigen Sitzung in Algier, die offizielle Fördermenge ab dem 01. April um eine Million bpd. zu senken. Bereits bis zum 01. März soll die derzeitige Überproduktion von rund 1,5 Mio. Barrel abgebaut werden, so dass die derzeitige Fördermenge von 24,5 Mio. Barrel nicht mehr überschritten wird. Insgesamt käme dies einer zehnprozentigen Förderkürzung gleich!
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Allerdings ließ sich die OPEC ein "Hintertürchen" offen: Für den Fall, dass es nicht zu dem befürchteten Preisverfall kommt, will das Kartell am 31.03. in Wien noch mal über diesen Beschluss beraten.
An den Ölmärkten sorgte die Meldung zunächst für stark anziehende Preise, die sich dann über im Laufe des Handels wieder beruhigten. Inwieweit der OPEC-Beschluss mittel- und langfristige Auswirkungen auf das Preisgefüge hat, kann derzeit nur schwer eingeschätzt werden. Sehr viel wird von der Reaktion der Nicht-OPEC-Staaten bzw. von der Disziplin der OPEC-Förderländer abhängen.
Die Zeiten permanent niedriger Rohölpreise unter der 25-Dollar-Marke scheinen vorerst jedoch endgültig vorbei zu sein.
Unsere Heizölpreise befinden sich nach wie vor auf äußerst attraktivem Niveau, nahe der Zwei-Jahres-Tiefstände!
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Trotz der OPEC-Entscheidung vom vergangenen Dienstag, die eine drastische Förderkürzung zum Inhalt hatte und stärker als erwartet gefallener Bestandsdaten aus den USA, zeigten sich die Rohölpreise relativ stabil und stiegen nur verhältnismäßig moderat an.
Die im Laufe der letzten Woche leicht nachgebende Rohölpreise, sowie der wieder sehr starke Euro verhelfen den europäischen Ölverbrauchern derzeit zu sehr attraktiven Heizölpreisen.