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Marktbericht vom 22.02.2004
Obwohl die Rohölpreise in der vergangenen Woche wieder fester notierten, blieben die Heizölpreise im Wesentlichen stabil oder stiegen nur sehr moderat.
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In NewYork zeigen die Futures auf OPEC-Öl derzeit Kurse um 34 US-Dollar, während in London an der IPE (International Petroleum Exchange) die Kontrakte für Rohöl der Marke "Brent" bei 30,70 US-Dollar stehen. Der Dollar zeigt sich im Verhältnis zum Euro weiterhin schwach und notiert bei 0,79 Euro pro Dollar.
Gravierende Neuigkeiten sind derzeit Mangelware an den internationalen Ölmärkten und so wird wieder fleißig spekuliert.
Kommt es im Frühjahr aufgrund geringer Lagerbestände zu der alljährlich diskutierten Benzinknappheit in den USA? Gelingt es der OPEC, ihre kürzlich angekündigte Förderkürzung konsequent umzusetzen? Wie entwickelt sich mittel- und langfristig der Ölbedarf in den neuen Wachstumsmärkten in Asien? Gibt es Korrekturbedarf bei der Einschätzung der Weltölreserven?
Fragen über Fragen, die nur äußerst schwer zu beantworten sind und die die Ölmärkte in den nächsten Monaten und Jahren beschäftigen werden. Fakt ist auf jeden Fall, dass dem schwarzen Gold angesichts der mittlerweile länger andauernden Hochpreisphase im Bezug auf die konjunkturelle Entwicklung wieder verstärkte Aufmerksamkeit gewidmet wird, was sicherlich auch gerechtfertigt ist.
Etwas leichter - zumindest in der kurzfristigen Betrachtung - tut man sich da schon bei der Einschätzung des Devisenmarktes. Das ständig steigende Haushaltsdefizit der Regierung Bush, sowie das Erwachen Europas aus der konjunkturellen Tiefschlafphase scheinen die Richtung vorzugeben, zumal auch politisch seitens der USA wenig Interesse an einem steigenden Dollarkurs besteht. Nicht zuletzt führt die Konjunkturerholung in Japan dazu, dass auch wieder vermehrt in den Yen investiert wird, was den Dollarkurs ebenfalls drückt.
Unsere Heizölpreise dürften somit auch weiterhin vom starken Euro gestützt aber wohl nicht mehr allzu stark unterstützt werden. Die großen Impulse müssten von der Rohölseite her kommen, die sich wie eingangs beschrieben derzeit relativ schwer einschätzen lässt. Somit können wir dem sicherheitsorientierten Verbraucher aufgrund des derzeitigen Preisniveaus, - nahe der Zwei-Jahrestiefstände - nur zum Kauf von Heizöl raten.
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Sowohl ein zur Vorwoche deutlich gestiegener Rohölpreis, als auch ein schwächelnder Euro haben gegen Ende der Woche für steigende Heizölpreise gesorgt.
Trotz der OPEC-Entscheidung vom vergangenen Dienstag, die eine drastische Förderkürzung zum Inhalt hatte und stärker als erwartet gefallener Bestandsdaten aus den USA, zeigten sich die Rohölpreise relativ stabil und stiegen nur verhältnismäßig moderat an.