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Marktbericht vom 29.02.2004
Sowohl ein zur Vorwoche deutlich gestiegener Rohölpreis, als auch ein schwächelnder Euro haben gegen Ende der Woche für steigende Heizölpreise gesorgt.
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Die Futures auf OPEC-Öl in NewYork stiegen auf über 36 US-Dollar, die Kontrakte auf Nordseeöl der Marke "Brent" auf über 32 Dollar. Der Euro verlor wie erwähnt gegenüber dem US-Dollar, der derzeit für 80 Euro-Cent gehandelt wird.
Auslöser für den doch recht kräftigen Rohölpreisanstieg waren wieder einmal schlechter als erwartet ausgefallene Bestandsdaten aus den USA. Viele Marktteilnehmer sorgen sich um die immer geringer werdenden Bestände in den Industrieländern und den damit einhergehenden Verlust von Risikopuffern. Die permanent hohen Ölpreise und Optimierungen in der Logistikkette sind hauptverantwortlich für die geringen Vorräte, die erst wieder ansteigen dürften, sobald die Rohölpreise fallen. Doch wann wird dieser Teufelskreis durchbrochen?
Auch die OPEC sorgt durch ihr Verhalten für Verunsicherung an den Märkten. Statt die Fördermengen - wie ursprünglich eigentlich beschlossen - zu erhöhen, sobald der Rohölpreis an mehr als zwanzig aufeinanderfolgenden Tagen über der 28-Dollar-Marke steht, bleibt das Kartell auch nach dem 50. Tag dieser Tatsache immer noch untätig und beschloss vor ca. zwei Wochen sogar eine drastische Förderkürzung. Um allerdings Verwirrungen vorzubeugen muss erwähnt werden, dass es sich hierbei um die offiziellen Fördermengen handelt. Die tatsächlichen liegen dank der mangelnden Disziplin einiger Mitgliedstaaten deutlich darüber, wass die Märkte derzeit aber auch nicht sonderlich entlastet.
Der Anstieg des Dollars gegenüber dem Euro ist hauptsächlich auf politische Äußerungen zurückzuführen. US-Notenbankchef Alan Greenspan berichtete von einem guten Start der amerikanischen Wirtschaft in 2004 und Bundeskanzler Schröder sorgte nach seinem Besuch in den Staaten für Aufsehen, in dem er die EZB (Europäische Zentralbank) relativ deutlich zu einer Zinssenkung aufforderte.
In der Summe also keine guten Vorzeichen für unsere Heizölpreise, die natürlich reagierten und nach dem starken Rückgang der vergangenen Wochen wieder anzogen. Das Niveau ist jedoch in der langfristigen Betrachtung weiterhin als äußerst attraktiv zu bezeichnen
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Rohölpreise auf Kriegsniveau und ein weiter anziehender Dollarkurs führten auch in der vergangenen Woche zu weiter steigenden Heizölpreisen.
Obwohl die Rohölpreise in der vergangenen Woche wieder fester notierten, blieben die Heizölpreise im Wesentlichen stabil oder stiegen nur sehr moderat.