Heizöl-News vom 25.04.2004Euroschwäche verhindert PreisrückgangEin sich gegenüber dem US-Dollar weiter abschwächender Eurokurs verhinderte vergangene Woche trotz eines leichten Rückganges der Rohölpreise fallende Heizölnotierungen. Aktuell notieren die Rohöl-Futures in NewYork bei 36,46 US-Dollar, während die Kontrakte auf die Nordseemarke "Brent" in London für rund 33 Dollar gehandelt werden. Der Euro rutschte nachhaltig unter die Marke 1,20 US-Dollar (1,1841) und so sind für die US-Währung rund 84,5 Euro-Cent zu bezahlen. Vor allem die relativ gut ausgefallenen US-Bestandsdaten vom Mittwoch setzten die Rohölpreise unter Druck. Auf der anderen Seite lassen die Eskalation im Irak und die latente Terrorgefahr derzeit wenig Spielraum für fallende Notierungen. Diese wären aber von Nöten, um das aktuelle Wachstum der Weltwirtschaft nicht zu gefährden, so die Finanzminister und Notenbankchefs der wichtigsten Industrienationen auf dem G7-Treffen in Washington. Auf der Devisenseiten wurden die Befürchtungen der letzten Woche wahr. Der Euro verlor weiter an Boden, nach dem für die USA sowohl eine robuste Wirtschaftsentwicklung, als auch ein baldiger Zinsanstieg vorhergesagt wird. Sollte die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar weiter fallen, dürfte sich für die europäischen Ölverbraucher das derzeitige Preisniveau bei Heizöl im nachhinein als günstig erweisen. Das dies derzeit nur wenige Heizölverbraucher so sehen, zeigt die allgemeine Kaufzurückhaltung. Doch ob die Spekulation auf fallende Preise aufgeht, kann derzeit nur bezweifelt werden. Zu groß sind die politischen Unsicherheiten und die Gefahr eines steigenden Dollars. |
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