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Marktbericht vom 25.07.2004
Ohne große neue Marktimpulse marschierten die Rohölpreise vergangene Woche wieder in Richtung eines neuen Rekordhochs, dass aber glücklicherweise (noch) nicht erreicht wurde.
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Aktuell stehen die Rohölfutures an der NYMEX bei 41,70 US-Dollar pro Barrel, während die Kontrakte auf die Nordseemarke "Brent" derzeit für rund 38,30 gehandelt werden. Stark präsentierte sich der Dollar nach der Rede von US-Notenbankchef Alain Greenspan mit aktuell 82,60 Euro-Cent.
Keine Neuigkeiten heißt auch keine guten und somit preissenkende Neuigkeiten und da die alten Probleme wie Terrorangst, Raffinerieengpässe und unterschätzte Nachfrage nach wie vor Bestand haben, steigen die Preise trotzdem immer wieder an.
Nach dem alten Börsenmotto "the trend is your friend" scheinen auch die Ölspekulanten zu handeln, denen die Charttechnik mit ihrer breitangelegten Aufwärtsbewegung einfach keinen Grund zum Ausstieg bietet.
Eingestiegen sind auch die Devisenhändler wieder beim Dollar, der nach Äußerungen vom us-amerikanischen Notenbankchefs Alain Greenspan - die weiter steigende Zinsen in den Staaten erwarten lassen -, prompt um knapp zwei Prozent gegenüber dem Euro angestiegen ist. Ein weiter steigender Dollar würde natürlich auch die Rohölimporte zusätzlich verteuert und stellt ein nicht zu unterschätzendes Risiko für die europäischen Kraftstoff- und Heizölpreise dar.
Diese zeigen sich auf hohen Niveau stabil, ohne das begründbare Hoffnung auf fallende Notierungen besteht. Auch wenn vereinzelt wieder verstärkt bestellt wird, scheinen die meisten Heizölkäufer nach wie vor in Lauerstellung zu verharren. Dass auch im Inland das Gesetz von Angebot und Nachfrage gilt, wird dann spätestens im Herbst schmerzlich verspürt werden müssen, wenn die Kapazitäten knapp und die Aufschläge der Raffinerien und Transporteure anziehen werden. Wer also noch vor dem Winter Öl benötigt, sollte nicht mehr allzu lange warten.
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Die Krise um den russischen Ölkonzern Yukos, dem die Förderung und den Verkauf von Rohöl vom russischen Staat angeblich untersagt wurde, treibt in einem nervösen Börsenumfeld die Preise auf neue Rekordhöhen
Obwohl die OPEC planmäßig zum 01. August die Förderung um weitere 500.000 Barrel pro Tag anheben will führte dies an den Märkten leider zu keiner Entspannung der schwierigen Situation.