Marktbericht vom 24.10.2004
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 24.10.2004, 00:00 Uhr

Marktbericht vom 24.10.2004

Wieder neues Rekordhoch bei Rohöl - schwacher Dollar bremst Heizölpreis

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 24.10.2004, 00:00 Uhr
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Während die Rohöl-Notierungen wieder einmal ein neues Rekordhoch markierten, sorgt ein starker Anstieg des Euros gegenüber dem Dollar dafür, dass dies auf die inländischen Heizölpreise zumindest nicht voll durchschlägt.


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In NewYork stiegen die Futures für OPEC-Öl auf 55,17 US-Dollar, Nordseeöl "Brent" notiert bei 51,22 Dollar. Der Euro stieg gegenüber dem Dollar auf den höchsten Stand seit über acht Monaten und so kostet die US-Währung nur mehr 78,80 Euro-Cent.

Nachdem die Heizölbestände in den USA erneut gefallen und im Gegenzug die Befürchtungen auf ein Unterversorgung für den bevorstehenden Winter weiter gestiegen sind, kannten die Rohölpreise wieder einmal kein Halten mehr. Viele Marktexperten halten angesichts der angespannten Versorgungslage sogar einen Anstieg bis auf 60 Dollar für durchaus möglich.
Erst für das erste Quartal rechnet die OPEC wieder mit einer fallenden Nachfrage und somit sinkenden Preisen. Aber Vorsicht - noch vor einem Jahr beschloss das Kartell Förderkürzungen eben aufgrund einer erwarteten Nachfrageschwäche und fallenden Preisen, das Gegenteil war bekanntlich der Fall.
Die enorm gestiegenen Ölpreis wirkt sich mittlerweile auch auf einzelne Volkswirtschaften aus. So befürchtet man in den USA eine weitere Ausweitung der Staatsverschuldung durch eine gebremste Konjunktur.

Dies zeigt sich am Aktien- und am Devisenmarkt, wo der Dollar derzeit extrem an Boden verliert, was den Ölpreisanstieg für uns Europäer zumindest ein wenig abfedert.

Hierzulande haben die Heizölpreise nach einer leichten Korrektur in eine Seitwärtsbewegung eingeschwenkt, wobei der letzte Rohölanstieg hier wohl noch nicht eingepreist ist. Es bleibt bei der Empfehlung, den Heizölkauf nicht noch weiter hinauszuschieben. Angesichts der niedrigen Befüllstände ist mit einer verstärkten Nachfrage bei einem ersten Kälteeinbruch zu rechnen.

Heizöl-Marktdaten

22.10.04, 00:00 Uhr
24.10.: 60,38 €
23.10.: 60,38 €
22.10.04, 00:00 Uhr
22.10.: 492,00 $
21.10.: 490,50 $
22.10.04, 00:00 Uhr
22.10.: 51,22 $
21.10.: 50,72 $
22.10.04, 00:00 Uhr
22.10.: 0,7885 €
21.10.: 0,7926 €

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