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Marktbericht vom 04.09.2006
In einem relativ ruhigem Marktumfeld ist und bleibt der Atom-Konflikt mit dem Iran das entscheidende Thema am Ölmarkt, der sich weiterhin sehr stabil zeigt.
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Aktuell notieren die Oktober-Kontrakte auf WTI-Rohöl bei gut 69 US-Dollar pro Barrel, während Nordseeöl "Brent" knapp unter dieser Marke gehandelt wird. Wenig Bewegung gibt es auch am Devisenmarkt, wo ein US-Dollar weiterhin knapp 78 Euro-Cent kostet.
Nachdem sich die Lage im Libanon weiterhin stabilisiert und sogar der iranische Präsident Ahmadinedschad den Friedensprozess unterstützten will, fokussieren sich die Marktteilnehmer nun Zunehmens auf die Entwicklung im Atomkonflikt.
Hier will man in Teheran zwar gesprächsbereit bleiben, die Urananreicherung aber vor dem Beginn weiterer Verhandlungen nicht aussetzen. Dies wurde im Rahmen des Zusammentreffens von UN-Generalsekretär Kofi Annan mit Ahmadinedschad am Wochenende in Teheran verlautet.
So werden die Ölbörsen wohl auch in den nächsten Tagen und Wochen aufmerksam die Berichterstattung vom Atom-Konflikt im Auge behalten.
Gute Meldungen gibt es hingegen derzeit von den Wetterämtern der USA, die das Hurrikan-Risiko herabgestuft haben und - isoliert den Ölmarkt betrachtend - auch von der US-Wirtschaft, die künftig weniger Öl benötigen dürfte, da sich das Wachstum deutlich abschwächt.
Dies sollte auch den Euro stützen, da weitere Zinsanhebungen der us-amerikanischen Notenbank dadurch sehr unwahrscheinlich geworden sind. Derzeit kämpft die europäische Gemeinschaftswährung aber weiterhin mit der Marke 1,28 US-Dollar.
Am Heizölmarkt hat die Nachfrage nach der hektischen Vorwoche wieder nachgelassen und die Lieferzeiten dürften sich bald wieder normalisieren. Dann bleibt zu hoffen, das die Ölgesellschaften den Rückgang der Rohölpreise vollständig an den Handel weitergeben. Das Abwärtspotenzial ist aber nach wie vor sehr gering, die Risiken politischer und meteorologischer Natur allgegenwärtig.
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Obwohl die Preise für Rohöl an den internationalen Börsen weiter leicht nachgeben, hält die sehr rege Nachfrage im Inland die Heizölpreise auf stabilem Niveau.
Nach dem Preisrückgang zu Wochenbeginn, haben die Heizölpreise aufgrund der sehr hohen Nachfrage wieder den "Seitwärtsgang" eingelegt und folgen somit nur bedingt den guten Vorgaben der Ölbörsen.