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Marktbericht vom 07.09.2006
Obwohl die Preise für Rohöl an den internationalen Börsen weiter leicht nachgeben, hält die sehr rege Nachfrage im Inland die Heizölpreise auf stabilem Niveau.
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Aktuell notieren die Oktober-Kontrakte auf US-Öl der Marke "WTI" bei knapp 68 US-Dollar pro Barrel, die Futures der Nordseemarke "Brent" werden in London derzeit für 66,44 Dollar gehandelt. Die US-Währung zeigt sich wenig verändert bei Werten um 78,1 Euro-Cent.
Sowohl der Iran-Konflikt, als auch die Sorgen um einen plötzlich auftretenden Hurrikan im Golf von Mexiko, haben den Schrecken für die Börsianer anscheinend - zumindest kurzfristig - verloren.
Kaum ein Marktexperte rechnet noch mit einem Ausfall der für den Ölmarkt so wichtigen iranischen Öllieferungen aufgrund von Sanktionen der Vereinten Nationen.
Ebenso stuften die Wetterämter in den USA, das Hurrikanrisiko für heuer herab.
Somit wären die zwei großen Belastungsfaktoren vom Markt, wobei nicht vergessen werden sollten, dass viele Analysten bereits vor einer plötzlichen Trendwende am Ölmarkt warnen und die Preise schon bald wieder über der 70-Dollar-Marke sehen.
Die Grundproblematik der sehr hohen Nachfrage, - vornehmlich aus China - bleibt jedenfalls, trotz der konjunkturellen Abschwächung in den USA, weiterhin bestehen.
Am Devisenmarkt gibt es nach wie vor so gut wie keine Bewegung. Die aktuellen Konjunkturdaten werden sehr genau analysiert, um hieraus etwaige Zinstrends und Kursentwicklungen abzuleiten. Gerade in den USA sind die veröffentlichen Zahlen aber oft widersprüchlich und lassen keinen klaren Trend erkennen.
Die Nachfrage nach Heizöl hat sich in vielen Regionen wieder belebt und sorgt für volle Auftragsbücher beim Handel, der wiederum von den Raffineriegesellschaften kaum Preisabschläge angeboten bekommt. Es empfiehlt sich daher, rechtzeitig zu bestellen und für die Lieferung ein paar Tage mehr einzuplanen. Es zählt immer der Preis zum Bestellzeitpunktes, unabhängig wann die Auslieferung erfolgt.
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Nach den Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und den Iran vom vergangenen Wochenende in Wien, scheint wieder Bewegung in den Atom-Konflikt zu kommen und eine diplomatische Lösung wieder im Bereich des Möglichen zu sein.
In einem relativ ruhigem Marktumfeld ist und bleibt der Atom-Konflikt mit dem Iran das entscheidende Thema am Ölmarkt, an dem sich die Preise weiterhin stabil zeigen.