Heizöl-News vom 10.07.2009


Ölpreise pendeln um 60-Dollar-Marke - Heizöl kaum verändert

 
An den internationalen Warenterminbörsen "kämpften" die Ölpreise gestern mit der 60-Dollar-Marke, nachdem diese Ende Juni noch um die 70 Dollar schwankten. Die Heizöl-Notierungen werden heute wohl eine Verschnaufpause einlegen und nur wenig verändert in den Tag starten.

Zur Stunde stehen die WTI-Rohöl-Futures bei 60,25 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke "Brent" kostet genau 61 Dollar. Der Euro zeigt sich weiter sehr stabil bei aktuell 1,3960 US-Dollar.

Die Stimmung an den Finanzmärkten bleibt weiter nervös.
Trotz guter US-Arbeitsmarktzahlen und einem besser als erwartet ausgefallenen Quartals-Ergebnis des Aluminium-Konzerns Alcoa, traten gestern die Kurse an der Wallstreet auf der Stelle.
Währenddessen unterschritten die Öl-Futures kurzzeitig sogar die 60-Dollar-Marke. Hier wirken immer noch die bearishen DOE-Bestandsdaten vom Mittwoch und die pessimistischen Kommentare seitens der OPEC, was die künftige Öl-Nachfrage betrifft.
Mittlerweile ist der Markt aber technisch stark überverkauft, sodass eine Gegenbewegung nur noch eine Frage der Zeit sein sollte.
Wie es jedoch mittelfristig weitergeht, hängt stark von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung ab und ist daher nur sehr schwer zu prognostizieren.

Am Devisenmarkt konnte der Euro von der anfänglich recht guten Stimmung am deutschen Aktienmarkt profitieren und deutlich über 1,40 US-Dollar ansteigen. Heute Morgen in Asien konnte er das Niveau allerdings nicht ganz verteidigen.

Nach sieben Handelstagen im Minus dürften die Heizölpreise heute eine Verschnaufpause einlegen. Immerhin gaben die Notierungen in dieser kurzen Zeit um rund zehn Prozent nach, sodass sich dem einen oder anderen Schnäppchenjäger derzeit eine gute Chance zur eventuell noch nicht getätigten Bevorratung bietet.

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vom Juli 2009