30.10.2020, 09:10 Uhr
Die Ölpreise blieben auch gestern wieder unter Druck, wenngleich in der zweiten Tageshälfte eine gewisse Stabilisierung zu beobachten war. In Folge werden die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach auch heute wieder etwas nachgeben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten blieben auch gestern wieder unter Druck, wenngleich in der zweiten Tageshälfte eine gewisse Stabilisierung zu beobachten war. Mittlerweile stehen die Öl-Futures auf dem niedrigsten Niveau seit Ende Mai und die Heizöl-Notierungen werden nach dieser Vorgabe aller Voraussicht nach auch heute wieder etwas nachgeben.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 37,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 35,80 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar erneut Verluste hinnehmen und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1755 US-Dollar gehandelt.

Die neuen Lockdowns in vielen europäischen Ländern, sowie die immer näher rückenden US-Wahlen sind derzeit die bestimmenden Themen an den internationalen Finanzmärkten. Während sich die Aktienmärkte gestern schon vom Start von den Verlusten der Vortage etwas erholen konnten, blieben die Rohölpreise zunächst weiter unter Druck und verloren in der Spitze mehr als zwei Dollar pro Barrel.
Die Händler rechnen nach den massiven Einschränkungen in Folge der zweiten Corona-Welle, mit einem erneuten Rückgang der globalen Ölnachfrage und mittlerweile scheint es nicht mehr um die Frage zu gehen, ob die OPEC+ Länder die bisher vereinbarte Kürzung lockern können, sondern hier sogar nochmals verschärfen müssen.
Denn nicht nur das erneute Herunterfahren des öffentlichen Lebens in weiten Teilen Europas, auch die schnelle Wiederaufnahme der libyschen Ölexporte war vor einigen Wochen noch nicht absehbar und bringt entsprechend Druck auf die Ölpreise.
Gestern gab es aber auch ein paar Lichtblicke in Form von besser als erwartet ausgefallener Konjunkturdaten. In Deutschland ging die Zahl der Arbeitslosen per Oktober überraschend um 35.000 zurück und die Quote ist von 6,3 auf 6,2 Prozent gefallen. Gleichzeitig stieg auch die Geschäfts- und Verbraucherstimmung in der EU. In den USA gab es im dritten Quartal einen historisch hohen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes und einen Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung. 
Da an den Börsen aber bekanntlich ja die Zukunft gehandelt wird, werden sich die Marktteilnehmer sicherlich bald fragen, was die Zahlen aus der Vergangenheit noch wert sind. 

Am Devisenmarkt geriet der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar deutlich unter Druck und fiel auf den niedrigsten Stand seit gut vier Wochen. Die fortschreitende Corona-Pandemie in Europa, sowie die Ankündigung von EZB-Chefin Christine Lagarde, bei der nächsten Sitzung im Dezember handeln zu wollen, brachte die Gemeinschaftswährung unter Druck. Außerdem wurde der Greenback durch die guten Konjunkturdaten gestärkt.
 
Trotz der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande auch heute wieder mit Abschlägen in den letzten Tag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus von rund einen halben Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile haben die Notierungen den niedrigsten Stand seit vier Wochen erreicht und es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann ein neues Langzeittief markiert wird. Beste Bedingungen, um den eigenen Tankvorrat aufzustocken.
29.10.2020, 08:11 Uhr
Die Ölpreise sind gestern weiter unter Druck geraten und mittlerweile auf den niedrigsten Stand seit Mitte Juni gefallen. In Folge haben sich auch die Heizöl-Notierungen verbilligt und befinden sich nun wieder auf den Weg in Richtung neues Langzeittief. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern im Laufe des Tages weiter unter Druck geraten und mittlerweile auf den niedrigsten Stand seit Mitte Juni gefallen. In Folge haben sich auch die Heizöl-Notierungen deutlich verbilligt und befinden sich nun wieder auf den Weg in Richtung neues Langzeittief. Heute geht es mit den Kursen aber nunächst wohl leicht nach oben.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 39,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 37,50 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar erneut Verluste hinnehmen und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1755 US-Dollar gehandelt.

Die Stimmung an den internationalen Finanzmärkten hat sich in den letzten Tagen deutlich eingetrübt. In Sorge über weitere Lockdowns und in Folge einer erneuten Schädigung der Wirtschaft, hat der Deutsche Aktienindex binnen drei Tagen gut 1.000 Punkte oder rund 8 Prozent eingebüßt, beim Dow Jones sind es bisher gut sechs Prozent.
Die in den letzten Tagen sehr stark ansteigenden Corona-Neuinfektionen haben zu neuen starken Beschränkungen des öffentlichen Lebens unter anderem in Deutschland und Frankreich geführt. Gestern wurden nach den Zahlen von worldometer.info weltweit erstmals über eine halbe Millionen neue Covid-19-Fälle pro Tag gezählt.
Auch die Rohölpreise haben in Folge dieser Entwicklung in den letzten vier Handelstagen gut acht Prozent verloren. Hier belastet in letzter Zeit nicht nur die Corona-Krise, sondern auch die rasche Wiederaufnahme der Ölförderung in Libyen und der Anstieg der aktiven US-Bohranlagen.
Gestern vermeldete das Department of Energy (DOE) neue US-Ölbestandsdaten und hier einen Zuwachs bei Rohöl von gut vier Millionen Barrel. Dafür gingen aber die Vorräte bei Heizöl bzw. Diesel und Benzin zurück. Die Gesamtnachfrage legte im Vergleich zur Vorwoche um 1,5 Millionen Barrel pro Tag zu, die Ölproduktion stieg um 1,2 auf nun 11,1 Millionen Fässer.
Insgesamt gingen die Zahlen, die durchaus auch bullishe, also preistreibende Komponenten enthielten, in der allgemeine Krisenstimmung eher unter. Die Futures schlossen dann auch in Nähe der Tagestiefstände.

Am Devisenmarkt musste der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar weitere Verluste hinnehmen und leidet dabei natürlich unter der erneuten Zuspitzung der Corona-Lage in Europa. Marktbeobachter rechnen damit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Geldpolitik künftih weiter lockern wird, was sich entsprechend negativ auf unsere Gemeinschaftswährung auswirken würde.
 
Da die Heizölpreise den Rückgang der Rohölpreise bereits gestern teilweise vollzogen haben, werden diese heute aller Voraussicht nach stabil, in einigen Regionen eventuell auch mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein maximales Plus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Es sieht derzeit ganz danach aus, als könnten die bisherigen Langzeittiefstände von Anfang Oktober aber bald wieder in Angriff genommen werden. Beste Bedingungen also, um den Tank nochmals vor dem Winter aufzufüllen.
28.10.2020, 08:05 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zunächst deutliche Gewinne verbuchen können, gaben dann aber nach Bekanntgabe der API-Ölbestandsdaten wieder nach. In Folge fallen heute aller Voraussicht nach auch die Heizöl-Notierungen wieder zurück. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zunächst deutliche Gewinne verbuchen können, gaben dann aber nach Bekanntgabe der API-Ölbestandsdaten wieder nach und starten heute Morgen mit schwacher Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge fallen aller Voraussicht nach auch die Heizöl-Notierungen wieder etwas zurück.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 40,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 38,80 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar Verluste hinnehmen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1785 US-Dollar gehandelt.

Obwohl sich die Nachrichtenlage am Ölmarkt in diesen Tagen grundsätzlich eher bearish, also preisdrückend dargestellt, konnten sich die Rohölpreise gestern zum Startrecht stabil seitwärts entwickeln und legten am Nachmittag mit einsetzendem US-Handel dann sogar deutlich zu.
Zunächst stützte die Aussage des saudischen Energieministers bin Salman, der glaubt, dass der Ölmarkt über dem Berg und das Schlimmste überstanden sei. Tropensturm "Zeta" und insgesamt zumindest nicht schlecht ausgefallene US-Konjunkturdaten sorgten dann am Nachmittag für weitere Käufe. Auch die Erwartung fallende US-Benzinbestände könnten sich entsprechend auf das Marktgeschehen ausgewirkt haben.
Der Rückgang des kommerziellen Flugverkehrs in der ersten Oktoberhälfte, wurde von den Börsianern hingegen weitgehend ignoriert.
Die dann am Abend aufgrund der Zeitumstellung eine Stunde früher als üblich veröffentlichten Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen eindeutig preisdrückend aus und sorgten für spontane Verkäufe. Bei Rohöl gab es einen deutlichen Aufbau von 4,6 Millionen Barrel, bei Benzin ebenfalls einen überraschenden Zuwachs von 2,3 Millionen Fass. Lediglich der Rückgang bei den Destillaten von gut 5 Millionen Barrel konnte bullish gewertet werden. Insgesamt brachte der Bericht die Ölpreise am Abend deutlich unter Druck und auch heute Morgen bleiben die Futures auf gedrücktem Niveau.
Man darf gespannt sein, wie die etwas höher gewichteten und auch wesentlich umfangreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE) ausfallen werden. Heute gegen 16.30 Uhr sollen die Daten veröffentlicht werden.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar lange Zeit gut behaupten, fiel dann aber im späten US-Handel deutlich zurück. Dabei gab es aus Übersee gemischt ausgefallene Konjunkturdaten. Die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter legten per September überraschend deutlich um 1,9 Prozent zu, während das Verbrauchervertrauen zum Stand Oktober mit 100,9 Punkten die Erwartung nicht erfüllen konnte.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit schwächerer Tendenz in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor bewegen sich die Notierungen in Nähe der Tiefstände von Anfang des Monats und bieten somit weiterhin eine exzellente Gelegenheit, sich vor dem Winter noch günstig einzudecken. Auch die Bestellung einer Kleinmenge kann sich durchaus als sinnvoll erweisen.


27.10.2020, 08:26 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im frühen Handel deutliche Verluste erlitten, konnten sich im weiteren Verlauf aber stabilisieren und ziehen heute morgen sogar wieder etwas an. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im frühen Handel deutliche Verluste erlitten, konnten sich im weiteren Verlauf aber stabilisieren und ziehen heute morgen in Asien sogar wieder etwas an. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande, erstmals seit sechs Handelstagen, wieder mit leichten Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 40,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 38,90 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1830 US-Dollar gehandelt.

Zum Wochenstart gab es am Ölmarkt überwiegend bearishe, also preisdrückende Einflüsse. Die weiterhin sehr hohe Zahl an Covid-19-Neuinfektionen, das schnelle Wiederhochfahren der libyschen Ölproduktion, die erneute Zunahme der Zahl der aktiven US-Bohranlagen und schließlich auch noch deutlich nachgebende Aktienmärkte boten ein Umfeld, in dem die Rohölpreise nur in eine Richtung tendieren konnten.
Doch schon zum Start in den europäisch geprägten Handel konnten sich die Futures stabilisieren und phasenweise sogar wieder zulegen. Zum einen lag zwar der Ifo-Geschäftsklimaindex per Oktober mit einem Wert von 92,7 Punkten leicht unter der Analystenschätzung, die Marktteilnehmer hatten aber wohl Schlimmeres erwartet. 
Außerdem braut sich im Golf von Mexiko gerade wieder ein neuer Hurrikan zusammen. Tropensturm "Zeta" soll bereits heute die Kategorie 1 erreichen und trifft im weiteren Verlauf aller Voraussicht nach die Off-Shore-Ölanlagen vor der Küste des Bundesstaates Louisiana. Die Ölkonzerne Shell und BP haben bereits Sicherheitsvorkehrungen getroffen und die Produktion teilweise unterbrochen.
Heute ist mit einem ruhigen Handel zu rechnen und die Marktteilnehmer warten dabei auf die neuen US-Ölbestandsdaten, die am Abend gegen 21.30 Uhr vom American Petroleum Institute (API) und morgen Nachmittag vom Department of Energy (DOE) erwartet werden.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar angesichts der Tatsache, dass es an den Aktienmärkten zu deutlichen Verlusten gekommen ist und in einigen wichtigen EU-Ländern das öffentliche Leben wieder heruntergefahren werden muss, erstaunlich gut halten. Gestern musste unsere Gemeinschaftswährung nur leichte Verluste hinnehmen, heute Morgen geht es im asiatisch geprägten Handel sogar schon wieder leicht bergauf.
 
Ingesamt also wieder recht stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise erstmals seit dem 18. Oktober allerdings wieder etwas nach oben tendieren werden. Zumindest lassen dies aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht so erwarten. Die Notierungen haben sich zuletzt also sehr verbraucherfreundlich entwickelt, aber trotzdem fällt die Nachfrage in diesen Tagen recht bescheiden aus. Die meisten Heizöltanks sind einfach voll und der Verbrauch hält sich derzeit ebenfalls in Grenzen.
26.10.2020, 08:33 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag im späten Handel deutliche Verluste erlitten und starten auch heute Morgen mit schwacher Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge sind bei den Heizöl-Notierungen zum Wochenstart schöne Abschläge zu erwarten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im späten US-Handel deutliche Verluste erlitten und starten auch heute Morgen mit schwacher Tendenz an den Ölbörsen in Asien. In Folge sind bei den Heizöl-Notierungen hierzulande zum Wochenstart erfreulicherweise schöne Abschläge zu erwarten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 40,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 39 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas hinzugewinnen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1835 US-Dollar gehandelt.

Will man die Erkenntnisse aus der letzten Handelswoche für den Ölmarkt kurz zusammenfassen, kann man es auf zwei wesentliche Punkte bringen. 
Zum einen gibt es große Bedenken der Marktteilnehmer, dass die Ölnachfrage in den kommenden Wochen und Monaten aufgrund der weiter voranschreitenden Corona-Pandemie wieder zurückgehen und die konjunkturelle Erholung bereits im Keim erstickt werden könnte. 
Zum anderen wurde aber seitens der OPEC+ Gruppe und hier vor allem von Russlands Präsident Wladimir Putin signalisiert, dass eine Verschiebung der Quotenlockerung jederzeit möglich ist und man gemeinsam auf eventuelle Marktveränderungen reagieren wird. Der ursprüngliche Plan sieht ja eine weitere Anhebung der Fördermengen zum Januar nächsten Jahres vor.
Entsprechend gab es am Freitag bis zum späten Nachmittag keine größeren Kursbewegungen. Am Abend gabe es dann aber doch noch stärkeren Verkaufsdruck, da in Libyen ein offizielles Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet und damit das Force Mauere an den Verladeterminals Es Sider und Ras Laune aufgehoben werden konnte. Somit dürfte es laut der National Oil Cooperation (NOC) möglich sein, die Ölproduktion innerhalb von vier Wochen auf rund eine Million Barrel pro Tag hochzufahren.
Die zweite preisdrückende Meldung kam vom Öldienstleistungsunternehmen Baker Hughes, das in ihrem wöchentlichen Bericht einen weiteren Aufbau bei den aktiven US-Bohranlagen vermeldet hat. Im Vergleich zur Vorwoche gab es einen Anstieg um 6 auf nun 211 und somit den fünften Zuwachs in Folge.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar von einem überraschend gut ausgefallenen Einkaufsmanagerindex aus der verarbeitenden Gewerbe profitieren und die Gewinne bis Handelsschluss weiter ausbauen. Heute Morgen fällt unsere Gemeinschaftswährung wieder etwas zurück. Es rücken auch hier wohl wieder die Sorgen über die stark steigenden Infektionszahlen in der EU in den Vordergrund.
 
Die Heizölpreise in Österreich werden nach diesen Vorgaben mit schönen Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Sollte sich die Corona-Lage in nächster Zeit weiter verschärfen ist es nicht auszuschließen, dass der Ölsektor weiter unter Druck gerät und es noch weitere Abschläge geben wird. Die Verbraucher zeigen sich in diesen Tagen entsprechend zurückhaltend, sodass das Bestellaufkomen eher gering ist.
23.10.2020, 08:57 Uhr
Die Ölpreise haben gestern einen Teil der tags zuvor erlittenen Verluste wieder aufholen können, tendieren heute aber wieder etwas schwächer. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern einen Teil der tags zuvor erlittenen Verluste wieder aufholen können, tendieren heute aber wieder etwas schwächer. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,40 Dollar. Der Euro fällt im im Vergleich zum US-Dollar etwas deutlicher zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1795 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) von den Marktteilnehmern am Mittwochabend bearish, also preisdrückend gewertet wurden, die libyische Ölförderung immer besser in Fahrt kommt und die Corona-Zahlen weiter dramatisch ansteigen, gaben die Rohölpreise am Mittwoch im späten Handel folgerichtig deutlich nach.
Gestern setzte allerdings schon mit dem Start in den europäisch geprägten Handel eine Erholung ein, ohne dass es hierzu eine entsprechende Meldung gegeben hätte. Im Gegenteil, der GfK-Konsumklimaindex aus Deutschland wurde mit einem Wert von minus 3,1 veröffentlicht, erwartet wurde allerdings nur ein Minus von 2,8 Zähler.
Am frühen Nachmittag gaben die Futures dann wieder nach, bis aus den USA die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten über die Ticker liefen. Hier ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche um 55.000 auf 787.000 zurück gegangen und auch bei den weitergeführten Anträgen gab es eine positive Überraschung. 
Spontan zogen die Ölpreise wieder an, zumal der russische Präsident Wladimir Putin verlauten ließ, dass man eine Verlängerung der OPEC+ Kürzungen nicht ausschließt und in Norwegen eventuell schon bald erneut ein Streik der Ölarbeiter droht.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar gestern von den guten Arbeitsmarktdaten und auch vom positiven Signalen aus dem Immobilienmarkt profitieren und im Vergleich zum Euro weiter anziehen. Außerdem belastet die hohe Zahl an Neuinfektionen in Europa unsere Gemeinschaftswährung, die auch heute Morgen wieder schwach in den Handel gegangen ist.
 
Trotz der Währungsverluste und der etwas gestiegenen Rohölpreise starten die Heizölpreise hierzulande heute aller Voraussicht nach nur mit leichten Aufschlägen in den Tag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von 0,1 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Insgesamt setzt sich also der Seitwärtstrend auf einem weiterhin sehr attraktiven Niveau fort. Die Nachfrage geht derweil weiter zurück. Kein Wunder, denn die Tanks sind mittlerweile gut gefüllt.
22.10.2020, 08:23 Uhr
Die Ölpreise sind gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten deutlich unter Druck geraten und zeigen sich auch heute Morgen eher von der schwachen Seite. In Reaktion werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls mit Abschlägen in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten deutlich unter Druck geraten und zeigen sich auch heute Morgen eher von der schwachen Seite. In Reaktion darauf werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls mit schönen Abschlägen in den Handel starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,80 Dollar. Der Euro fällt im im Vergleich zum US-Dollar leicht zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1845 US-Dollar gehandelt.

Gestern starteten die Rohölpreise recht verhalten in den europäisch geprägten Handel, nachdem die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) keine klare Richtung vorgaben. Mit einem schwachen Start der Aktienbörsen, gerieten dann aber auch die Öl-Futures leicht unter Druck, was sicherlich hauptsächlich mit den weiter stark steigenden Corona-Zahlen zu begründen war. In immer mehr Ländern der EU wird ein neuer Lockdown, oder zumindest ein damit vergleichbarer Zustand wahrscheinlich, was auf die Konsumlaune und natürlich auch auf den Ölverbrauch drücken wird.
Bis zum späten Nachmittag konnten sich der Ölkomplex noch gut halten. Dann aber kam es knüppeldick.
Zuerst gab es eine Nachricht aus Tripolis, wo die dortige Regierung damit rechnet, dass die libyische Ölförderung bis zum Dezember von aktuell rund 500.000 Barrel auf rund eine Million Fass pro Tag ansteigen könnte. Dann kamen die US-Ölvorratsdaten des Department of Energy (DOE) und diese wurden ebenfalls bearish, also preisdrückend interpretiert.
Zwar wurde ein unerwarteter Rückgang der Rohölbestände von einer Million Barrel und auch ein Minus bei den Destillaten von 3,8 Mio. Barrel ermittelt, dafür aber ebenso überraschend einen Aufbau bei Benzin. Außerdem ist die Gesamtnachfrage im Vergleich zur Vorwoche um 1,4 Millionen Barrel pro Tag zurückgegangen. Dass gleichzeitig auch die Ölförderung um 0,6 auf 9,9 Millionen Barrel pro Tag abnahm, wurde weitgehend ignoriert.
Die Öl-Futures verloren am frühen Abend gut einen US-Dollar pro Barrel und gingen in Nähe der Tagestiefstände aus dem Handel.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar im gestrigen Handelsverlauf zunächst Gewinne erzielen, nachdem es nun doch weitere Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU geben soll. Eigentlich hatte die britische Regierung die Gespräche ja für gescheitert erklärt. Auch die Möglichkeit auf ein baldiges Corona-Konjunkturpaket in den USA erhöhte die Risikobereitschaft der Anleger. Dies geht aber heute Morgen schon wieder zurück, zumindest wenn man auf die Kursentwicklung unserer Gemeinschaftswährung blickt.
 
Die Heizölpreise in Österreich werden nach diesen Vorgaben trotzdem mit schönen Abschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Dies geschieht bei einer weiterhin eher verhaltenen Nachfrage. Die meisten Verbrauchertanks sind gut gefüllt und der Heizölverbrauch hält sich derzeit in Grenzen.
21.10.2020, 08:51 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Abends Aufschläge verbuchen können, die bis Handelsschluss aber teilweise wieder abgegeben werden mussten. Leichte Währungsgewinne sorgen dafür, dass die Heizöl-Notierungen heute stabil in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Abends Aufschläge verbuchen können, die bis Handelsschluss aber teilweise wieder abgegeben werden mussten. Leichte Währungsgewinne sorgen dafür, dass die Heizöl-Notierungen heute weitgehend unverändert in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1855 US-Dollar gehandelt.

Nachdem das Treffen der Ölminister der am OPEC-Förderabkommen beteiligten Länder keine neuen Erkenntnisse oder gar Ergebnisse gebracht hatte, gab es gestern bis zum Abend hin auch keine größere Veränderung der Rohölpreise. 
Ingesamt hinterließ das Meeting eher einen leicht bullishen, also preistreibenden Unterton, denn nicht nur die Quotentreue lag per September deutlich über 100 Prozent, sondern auch die begleitenden Kommentare vor und nach dem Treffen lassen darauf schließen, dass innerhalb der OPEC+ Gruppe weiterhin große Geschlossenheit herrscht und man davon ausgehen kann, dass auf Marktveränderungen schnell reagiert wird.
Die Händler nahmen dann am Nachmittag gute Einzelhandelsumsätze und gemischt ausgefallene Zahlen vom Immobilienmarkt aus den USA zur Kenntnis, ehe steigende Aktienkurse die Futures am frühen Abend mit nach oben zogen.
In den letzten Handelsstunden setzten dann aber, im Vorfeld der nach Börsenschluss zur Veröffentlichung anstehenden Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), leichte Gewinnmitnahmen ein.
Die US-Vorratsdaten überraschten dann mit einem deutlichen Abbau bei Heizöl bzw. Diesel und einem moderaten Rückgang bei Benzin. Dafür stiegen aber die Rohölbestände leicht um 0,6 Millionen Barrel an, während die Analysten im Vorfeld mit einem Minus von 1,2 Millionen Fass gerechnet hatten.
Heute Nachmittag gegen 16.30 Uhr werden die etwas höher gewichteten und wesentlich umfangreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE) veröffentlicht.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar weitere Gewinne erzielen und auf den höchsten Stand seit gut vier Wochen klettern. Dies, obwohl sich immer noch keine Einigung zwischen der EU und Großbritannien abzeichnet und auch keine Lösung im Streit um das US-Konjunkturprogramm in Sicht ist.
 
Dank der leichten Währungsgewinne werden die gestiegenen internationalen Ölpreise heute aller Voraussicht nach nicht auf die Heizölpreise hierzulande durchschlagen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht sogar leichte Nachlässe erwarten. Insgesamt ändert sich am Seitwärtstrend der letzten Wochen aber nichts und die Notierungen bleiben auf einem sehr attraktiven Niveau. Wer jetzt bestellt, kann kaum etwas falsch machen.
20.10.2020, 08:14 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute Morgen mit schwacher Tendenz. Da der Euro gleichzeitigzulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen in der Eröffnung mit schönen Abschlägen erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im späten Handel Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute Morgen mit eher schwacher Tendenz. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar gleichzeitig zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen in der Eröffnung mit schönen Abschlägen erwartet.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1780 US-Dollar gehandelt.

Gestern stand das Treffen des Joint Ministerial Monitoring Commitee (JMMC) der OPEC+ Gruppe im Fokus der Ölhändler. Die von einigen Marktteilnehmern erwarteten Hinweise auf eine mögliche Verschiebung der Quotenlockerung kamen dabei aber nicht. Jedoch wurden die Quoten per September zu 102 Prozent erfüllt, was der höchste Erfüllungsgrad seit Mai diesen Jahres ist. Saudi-Arabiens Energieminister Bin Salman und sein russischer Amtskollege Nowak appellierten an die Mitgliedsländer, die zugeteilten Mengen weiter konsequent einzuhalten. Letzterer warnte auch vor einer "Menge Unsicherheiten, die einer Rückkehr zu den Vorkrisenniveaus der globalen Ölnachfrage im Wege stehen". Bereits vor Beginn des Treffens ließ Bin Salman verlauten, die OPEC+ Gruppe werde alles tun, was nötig sei.
Die Tatsache, dass die Rohölpreise im späten Handel zur Schwäche neigten zeigt, dass die Händler konkretere Hinweise bezüglich der Mengenplanung erwartet hätten. Aber auch an den Aktienmärkten verschlechterte sich die Stimmung mit zunehmenden Handelsverlauf, was sicherlich auch an den weiterhin extrem hohen Covid19-Zahlen liegt.
Stützende Kommentare kamen vom Internationalen Währungsfonds (IWF), der im nächsten Jahr Ölpreise in einer Spanne zwischen 40 und 50 Dollar pro Barrel erwartet. Außerdem gab es gute Zahlen vom US-Immobilienmarkt.
Nun warten die Händler auf neue US-Ölbestandsdaten, die in dieser Woche planmäßig am Dienstagabend nach Börsenschluss (API) und am Mittwochnachmittag (DOE) veröffentlicht werden.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar erstaunlicherweise zulegen, obwohl die Risikobereitschaft der Investoren eher zurückging. Die Tatsache, dass die Zahl der Neuinfektionen auch in den USA wieder stärker ansteigen, könnte ein möglicher Grund für die Euro-Stärke oder wohl eher Dollar-Schwäche sein. Außerdem sieht es nach wie vor nicht danach aus, als könnte es in den Staaten eine schnelle Einigung auf ein neues Corona-Konjunkturpaket geben.
 
Insgesamt also recht gute Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit schönen Abschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage nach Heizöl ist in den letzten Tagen deutlich abgeflacht und wird bei dem aktuell eher wieder recht milden Temperaturen wohl auch in den nächsten Tagen nicht merklich anziehen. Am Preisniveau sollte es nicht liegen, denn das ist weiterhin äußerst attraktiv.
19.10.2020, 08:39 Uhr
Die Ölpreise bewegten sich am Freitag den ganzen Tag über in einer engen Spanne seitwärts und auch heute Morgen setzt sich dieser Trend fort. Kein Wunder, dass auch die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bewegten sich am Freitag den ganzen Tag über in einer engen Spanne seitwärts und auch heute Morgen setzt sich dieser Trend fort. Kein Wunder, dass auch die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in die neue Handelswoche starten werden.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,80 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1710 US-Dollar gehandelt.

Seit rund vier Monaten pendeln die Rohölpreise der für Europa maßgebenden Ölsorte "Brent" bis auf ganz wenige Ausnahmen zwischen 40 und 45 US-Dollar und es sieht ganz danach aus, also ob sich daran auch in nächster Zeit wenig ändern wird.
Denn der Ölmarkt liegt weiter im Spannungsfeld zwischen den Sorgen vor weiteren Lockdowns aufgrund der fortschreitenden Corona-Pandemie und der strikten Beschränkung des Ölangebotes durch die am OPEC-Förderabkommen beteiligten Länder. Heute schließt sich hier das JMMC (Joint Ministerial Monitoring Committee) per Videokonferenz zusammen, um wieder eine aktuelle Bestandsaufnahme durchzuführen und eventuell auch eine Empfehlung für die im November/Dezember stattfindende Vollversammlung abzugeben. Auch die in diesem Zusammenschluss wichtigsten Ölförderländer Russland und Saudi-Arabien stehen hier in engem Kontakt. Präsident Putin und Kronprinz Bin Salman haben sich dazu in der vergangenen Woche zweimal telefonisch beraten und dabei die Bereitschaft zu einer weiteren engen Zusammenarbeit bekräftigt.
Die zuletzt veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Während die US-Einzelhandelsumsätze per September um 1,9 Prozent und somit stärker als erwartet gestiegen sind, ging die US-Industrieproduktion um 0,6 Prozent zurück. Das von der Universität Michigan ermittelte Verbrauchervertrauen stieg per Oktober leicht auf 81,2 Punkte.
Heute Morgen gab es weitere positive Signale aus China, wo die Einzelhandelsumsätze per September um 3,3 Prozent und die Industrieproduktion um 6,9 Prozent angestiegen sind. Beide Werte lagen deutlich über den Erwartungen.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist in der vergangenen Woche weiter angestiegen. Im Vergleich zur Vorwoche ermittelte Baker Hughes ein Plus von 12 Anlagen und somit den größten Zuwachs seit Januar diesen Jahres.

Am Devisenmarkt gab es am Freitag einen recht ruhigen Handel bei dem das Wechselkursverhältnis zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar relativ stabil geblieben ist. Auch heute dürfte sich daran wenig ändern, denn es stehen kaum neue Markt bewegende Konjunkturdaten auf der Agenda. Daher konzentrieren sich die Marktteilnehmer auf die Statements ranghoher Mitglieder der Notenbanken.
 
Zum Wochenstart gibt es also äußerst stabile Vorgaben für die heimischen Heizölpreise. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht lediglich ein Miniminus von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat sich in den letzten Tagen deutlich abgeschwächt, obwohl das Preisniveau weiterhin äußerst attraktiv ist. Der Grund ist schnell und einfach zu finden, denn bereits in den Frühlings- und Sommermonaten wurde ungewöhnlich viel geordert, sodass die Verbrauchertanks besser gefüllt sind, als dies in den Vorjahren der Fall war.
16.10.2020, 08:52 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages zunächst deutlich an Wert verloren, konnten sich zum Abend hin aber wieder weitgehend erholen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages zunächst deutlich an Wert verloren, konnten sich zum Abend hin aber wieder weitgehend erholen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,60 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar Verluste hinnehmen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1705 US-Dollar gehandelt.

Nachdem das American Petroleum Institute (API) am Vorabend einen deutlichen Rückgang der US-Ölbestände vermeldet hatte und der Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA) bullish, also preistreibend gewertet wurde, konnte man gestern am Morgen eigentlich davon ausgehen, dass die Rohölpreise weiter zulegen werden.
Das Gegenteil war der Fall. Im Zuge schwacher Aktienemärkte, die auf neue restriktive Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung reagierten, fielen auch die Öl-Futures im Laufe des Tages immer weiter zurück. Mit Eröffnung der US-Märkte konnten sich der Ölkomplex aber wieder fangen und im Vorfeld der DOE-Ölbestandsdaten etwas zulegen.
Die mit Spannung erwarteten Zahlen fielen dann durchweg bullish aus und bestätigten somit die API-Daten vom Vortag. Zwar gingen die Rohölbestände nicht ganz so stark zurück, dafür gab es aber bei den Destillaten ein noch deutlicheres Minus von gut sieben Millionen Barrel. Die Gesamtnachfrage legte im Vergleich zur Vorwoche um 1,1 Millionen Barrel pro Tag zu, die US-Ölproduktion ging um 0,5 auf 10,5 Millionen Barrel pro Tag zurück. In Folge stiegen die Ölpreise weiter an.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Während die Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche um gut 50.000 zunahm, gingen die weitergeführten Jobgesuche zurück. Der Empire State Index konnte per Oktober die Erwartung von 15 Punkten mit 10,5 Zählern nicht erfüllen, dafür legte der Philadelphia Fed Herstellungsindex auf 32,3 Punkte zu. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Wert von 14 gerechnet.

Am Devisenmarkt fiel der Euro gestern mit den fallenden Aktienkursen in Europa im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück. Im Laufe des Tages konnte sich die Gemeinschaftswährung zwar stabilisieren, die anfänglichen Verluste jedoch nicht mehr kompensieren.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden heute nur wenig verändert in den Tag starten. Im Schnitt sollten die Notierungen um rein rechnerisch um bis zu 0,2 Cent pro Liter zurückgehen, in einigen Regionen muss aber noch auf den späten Anstieg der Rohölpreise reagiert werden, sodass es hier auch leichte Aufschläge geben kann. Generell bleibt es bei dem mehr als attraktiven Preisniveau, dass - soweit dies möglich ist - unbedingt zur Bevorratung genutzt werden sollte.