02.12.2021, 09:02 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern in der ersten Tageshälfte deutlich erholen können, gerieten am Nachmittag nach Bekanntgabe neuer US-Ölbestandsdaten aber wieder unter Druck. Die Heizöl-Notierungen hierzulande werden heute wenig verändert starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern in der ersten Tageshälfte deutlich erholen können, gerieten am Nachmittag nach Bekanntgabe neuer US-Ölbestandsdaten aber wieder unter Druck. Da es heute Morgen aber schon wieder eine neue Kehrtwende gibt, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in den Tag starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 66,6 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1315 US-Dollar gehandelt.

Obwohl die am Dienstagabend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) eindeutig bearish, also preisdrückend ausgefallen waren, zogen die Rohölpreise gestern bis in den frühen Nachmittag hinein zunächst an. 
Die erste Aufregung über die neue Omicron-Variante hatte sich gelegt und die Börsianer wollen nun erst mal abwarten, wie die Impfstoffe hier wirken. Während sich der Chef des US-Konzerns Moderna am Montag ja eher skeptisch geäußert hatte, geht Biontech-Chef Sahin davon aus, dass die bisher zugelassenen Vakzine durchaus gut gegen schwere Krankheitsverläufe, die durch Omikron ausgelöst werden könnten, schützen dürften.
Am frühen Nachmittag wurde die Händler vor Bekanntgabe der Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) aber schon wieder etwas vorsichtiger und nahmen wieder erste Gewinne mit.
Dies stellte sich dann auch als richtig heraus, denn in Summe brachte das Zahlenwerk einen überraschenden Aufbau von 4,3 Millionen Fass. Lediglich bei Rohöl fiel das Minus mit 0,9 Millionen Barrel etwas größer aus als erwartet. Zudem ging die Gesamtnachfrage deutlich um 1,5 Millionen Barrel zurück, während die Ölförderung leicht auf 11,6 Millionen Barrel pro Tag zulegen konnte. 
Bis Handelsschluss fielen die Ölpreise deutlich zurück und die Brent-Ölfutures auf den niedrigsten Stand seit Ende August. Heute Morgen kann sich der Ölkomplex im Vorfeld der heute erwarteten Entscheidung der OPEC+ Gruppe wieder etwas erholen.
  
Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht ruhigen Handel, obwohl zahlreiche neuie Konjunkturdaten veröffentlicht wurden, die sich aber wohl gegenseitig neutralisiert haben. Die Stimmung der EU-Einkaufsmanager aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor fiel per November zwar leicht zurück, dafür gab es aber recht solide Zahlen vom US-Arbeitsmarkt.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben eher uneinheitlich in den Tag starten. Während in einigen Regionen noch die Abschläge von gestern Nachmittag in die Notierungen eingearbeitet werden, müssen Händler in anderen Orten bereits wieder Anpassungen nach oben vornehmen. Insgesamt dürften sich die Kursausschläge aber im Rahmen halten. Das durchaus wieder recht attraktive Preisniveau ruft weiterhin überdurchschnittlich viele Käufer auf den Plan, sodass die Nachfrage vorerst weiterhin auf einem recht hohen Niveau bleibt.
01.12.2021, 09:11 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern nach den frühen Verlusten im Tagesverlauf stabilisieren können und heute Morgen gibt es in Asien Pluszeichen an den Kurstafeln. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit leichten bis moderaten Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nach den frühen Verlusten im Tagesverlauf stabilisieren können und heute Morgen stehen in Asien durchweg Pluszeichen an den Kurstafeln. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 68 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1330 US-Dollar gehandelt.

Der Ölmarkt steht vor einer Neubewertung und dabei gibt es zwei wesentliche Kriterien. Der erste Faktor ist die neue Omicron-Variante des Corona-Virus, das erst vor wenigen Tagen entdeckt wurde und große Verunsicherung an den Märkten ausgelöst hat. Entscheidend wird dabei sein, ob die bisher verabreichten Impfstoffe eine Wirkung haben werden und wenn ja, wie groß diese ist. Gesicherte Erkenntnisse hierzu liegen noch nicht vor und sind wohl auch erst in der nächsten oder übernächsten Woche zu erwarten.
Der zweite wichtige Faktor ist das heute beginnende Treffen der OPEC+ Gruppe. Auch hier spielt bei der Entscheidung, ob die Fördermengen weiter angehoben, stabil gehalten oder gar gesenkt werden, die Entwicklung der Corona-Pandemie eine wichtige Rolle. Die Gremien werden diese aber wohl ohne die erhofften Erkenntnisse zur neue Variante treffen müssen. Im Vorfeld zeigte sich zumindest der Vorsitzende des saudischen Ölkonzerns Aramco optimistisch, was die Entwicklung der Ölnachfrage betrifft. Von daher ist wohl nicht davon auszugehen, dass die Mengen gekürzt werden.
Die gestern veröffentlichten US-Konjunkturdaten fielen durchweg enttäuschend aus. Der Chicagoer Einkaufsmanangerindex lag per November nur bei 61,8 statt der erwarteten 67 Punkten, das Verbrauchervertrauen Conference Board erreichte nur 109,5 statt 111 Zähler.
Eher preisdrückend waren sicherlich auch die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) zu werten, die gestern Abend nach US-Börsenschluss vermeldet wurden. Hier gab es zwar bei Rohöl einen erwarteten Rückgang von 0,7 Millionen Barrel, dafür aber unerwartete Zuwächse bei Destillaten und Benzin von in Summe drei Millionen Fass.
  
Am Devisenmarkt sorgte US-Notenbankchef Jerome Powell mit Äußerungen vor dem Bankenausschuß des US-Senats für kurzzeitige größere Kursbewegungen im Verhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar. Powell äußerte Zweifel, dass die Inflation nur vorübergehender Natur sei und sorgte damit für eine Überraschung. Der Dollar schnellte aber nur kurzzeitig nach oben und fiel wenig später wieder auf das Niveau vor der Rede zurück.

Die Heizölpreise in Österreich haben gestern den tiefsten Stand seit Anfang Oktober erreicht, werden heue aber wohl mit Aufschlägen in den Tag starten. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat gestern zwar etwas nachgelassen, lag aber immer noch auf einem recht hohen Niveau. Die Lieferzeiten werden in Folge wohl bald wieder anziehen, sodass weiterhin weitsichtiges Agieren, also rechzeitiges Bestellen erforderlich ist.
30.11.2021, 08:45 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern nur kurzzeitig von den extremen Verlusten vom Freitag erholen können, geraten heute Morgen im asiatisch geprägten Handel aber schon wieder massiv unter Druck. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen weiter nachgeben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nur kurzzeitig von den extremen Verlusten vom Freitag erholen können, geraten heute Morgen im asiatisch geprägten Handel aber schon wieder massiv unter Druck. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande erfreulicherweise weiter nachgeben.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 67,90 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1320 US-Dollar gehandelt.

Nachdem am sogenannten "Black Friday" die Rohölpreise einen ihrer größten Tagesverluste der Geschichte erlebt hatten, gab es gestern die erwartete technische Reaktion. Vielen Händlern erschien die Reaktion des Marktes auf die neue Omikron-Variante des Coronavirus als übertrieben, zumal noch nicht geklärt ist, wie die vorhandenen Impfstoffe hier wirken.
Bis zum Start in den US-Handel machten die Futures einen nicht unerheblichen Teil der Freitagsverluste wieder wett, doch am Abend geriet der Ölkomplex erneut unter Druck. Der Trend setzt sich heute Morgen im asiatischen Handel weiter fort, was wohl mit der Meldung in Zusammenhang zu bringen ist, dass der Vorstandsvorsitzende des US-Pharmakonzerns Moderna in einem Interview mit der Financial Times von einer deutlich geringeren Wirksamkeit der Impfstoffe im Hinblick auf die Omicron-Variante ausgeht.
Ein weiterer preisdrückende Faktor war gestern sicherlich auch die erfolgreiche Wiederaufnahme der Atomverhandlungen mit dem Iran. Es soll dabei eine positive Stimmung gegeben haben.
Wenig Neues gibt es in Sachen OPEC+, die sich ja am Mittwoch und Donnerstag treffen will, um zu entscheiden, ob der bisherige Förderplan weiter fortgesetzt, oder aber eventuell ausgesetzt wird. Auch eine Förderkürzung kann nach jetzigem Stand nicht ganz ausgeschlossen werden, ist aber wohl eher die unwahrscheinlichste Option.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen recht gut aus. Während die EU-Geschäfts- und Verbraucherstimmung per November mit 117,5 Punkten die Erwartung der Analysten genau getroffen hat, wurden in den USA per Oktober 7,5 Prozent mehr Häuser verkauft. Heute Morgen wurden aus China die Einkaufsmanagerindizes aus dem verarbeitenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor bekanntgegeben, die mit 50,1 bzw. 52,3 Punkten gemischt aber im Rahmen der Erwartungen ausgefallen sind.
  
Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht unspektakulären Handel, bei dem sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar den ganzen Tag über knapp unter der 1,13-Dollar-Marke seitwärts bewegte. Erst heute Morgen kann unsere Gemeinschaftswährung im asiatisch geprägten Handel etwas deutlichere Gewinne verbuchen.

Beste Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute aller Voraussicht nach mit weiteren Abschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und  erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von ein bis zwei Cent pro Liter erwarten. Somit wäre der niedrigste Stand seit knapp zwei Monaten erreicht, was die Verbraucher derzeit mit zahlreichen Bestellungen quittieren. Eine seriöse Prognose über den weiteren Verlauf der Heizöl-Notierungen bleibt weiterhin sehr schwierig, sicher scheint aber zu sein, dass die Schwankungen auch in den nächsten Tagen recht hoch sein werden.


29.11.2021, 08:39 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag rund 10 Dollar pro Barrel an Wert verloren und den niedrigsten Stand seit elf Wochen erreicht. Die Heizöl-Notierungen starten mit schönen Abschlägen in die neue Handelwoche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag rund 10 Dollar pro Barrel an Wert verloren und den niedrigsten Stand seit elf Wochen erreicht. Heute Morgen können sich die Futures aber wieder etwas erholen. Die Heizöl-Notierungen starten mit schönen Abschlägen in die neue Handelwoche. 

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 75,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,25 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weitere Gewinne erzielen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1270 US-Dollar gehandelt.

Der "Black Friday" machte seinem Namen alle Ehre. Die Rohölpreise krachten binnen eines Tages um über zwölf Prozent in sich zusammen und auch an den Aktienmärkten gab es kräftige Verluste. 
Auslöser war die neue Omikron-Varinate des Coronavirus, die weltweit Verunsicherung auslöst und im schlimmsten Fall neue Lockdowns notwendig machen könnte. Denn noch ist nicht klar, ob und wie gut die bestehenden Impfungen schützen.
Der Ölmarkt war aufgrund der Einschätzung aus OPEC-Kreisen, dass es in den ersten Wochen des neuen Jahres zu einer Überversorgung kommen könnte, ohnehin schon leicht angeschlagen und entsprechend anfällig für eine Korrektur.
Bereits vor dem Bekanntwerden der neuen Corona-Variante spekulierten die Marktteilnehmer darüber, ob die OPEC+ Gruppe die Fördermengen weiter wie geplant erhöhen wird, oder ob es auch aufgrund der länderübergreifenden Freigabe von strategischen Ölreserven zu einem Aussetzen der Produktionssteigerung kommen könnte.
Nach dem Preisverfall vom Freitag und der neuen Verunsicherungen dürfte Letzteres aus heutiger Sicht das wahrscheinlichste Szenario für diese Woche sein. Am Mittwoch und Donnerstag soll bei der Vollversammlung eine Entscheidung darüber fallen. Das Treffen des Joint Technical Committee (JTC), das die entsprechenden Zahlen aufbereiten und eine Entscheidungsvorlage liefern soll, wurde kurzerhand von heute auf Mittwoch verschoben, um etwas Zeit und eventuell neue Erkenntnisse zur neuen Omikron-Variante zu gewinnen.
  
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag deutliche Gewinn verbuchen und auf Tageshoch über der 1,13-Dollar-Marke aus dem Handel gehen. Die Händler spekulieren, dass die US-Notenbank die geplante Straffung der Geldpolitik verschieben könnte, sollte es aufgrund der neuen Variante zu neuen Corona-Einschränkungen in den USA kommen. Heute Morgen gibt unsere Gemeinschaftswährung wieder etwas nach.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach dem kräftigen Einbruch der Rohölpreise vom Freitag heute mit deutlichen Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sich ein Minus von gut einem Cent pro Liter erwarten. Insgesamt hat sich die Attraktivität der Preise zuletzt deutlich erhöht, was sich spontan auf die Nachfrage ausgewirkt hat. Eine Prognose, wie es mit den Notierungen in nächster Zeit weitergehen könnte, gestaltet sich aktuell sehr schwierig. Derzeit scheint alles möglich zu sein.
26.11.2021, 08:48 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern im Laufe des Handel kaum verändert, kommen heute Morgen aufgrund von Berichten über eine neue Corona-Variante in Südafrika kräftig unter Druck. In Folge starten die Heizöl-Notierungen mit deutlichen Abschlägen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern im Laufe des Handel kaum verändert, kommen heute Morgen aufgrund von Berichten über eine neue Corona-Variante in Südafrika bislang aber kräftig unter Druck. In Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande mit deutlichen Abschlägen.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 79,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 75,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas erholen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1235 US-Dollar gehandelt.

Nach den deutlichen Aufschlägen zum Wochenstart, als sich die Händler enttäuscht über die Höhe der geplanten Freigabe aus strategischen Ölreserven durch die US-Regierung gezeigt haben, schlugen die Rohölpreise eine Seitwärtsbewegung ein. 
Die US-Ölbestandsdaten von API und DOE zeigten keine einheitliche Richtung und neutralisierten sich dabei gegenseitig. Gestern blieb das Handelsvolumen aufgrund des Thanksgiving Days in den USA gering und auch heute am Black Friday gehen die Amerikaner wohl lieber shoppen.
So dürften neue Impulse aus den Staaten ausbleiben, die es heute Morgen aber leider bereits aus Südafrika gab. Hier haben Wissenschaftler eine neue Corona-Variante entdeckt, die eine sehr hohe Zahl an Mutationen aufweist. Israel und Großbritannien haben bereits Einreiseverbote aus Südafrika und dessen Nachbarstaaten verhängt, was den Ernst der Lage verdeutlicht.
Entsprechend schwach starten die Ölpreise heute Morgen in den asiatisch geprägten Handel. Bislang geht es wie an der Schnur gezogen abwärts und noch ist nicht absehbar, wo die Futures einen Boden finden werden.
Diese Entwicklung könnten sich auch auf das OPEC+ Treffen in der nächsten Woche auswirken. Bereits in den letzten Tagen gab es große Verunsicherung, wie das Produzentenbündnis auf die länderübergreifende Freigabe von Ölreserven reagieren wird. Mit den neuen Corona-Sorgen könnte es durchaus möglich sein, dass man die geplante Förderanhebung für Dezember aussetzt.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen wurde für diese Woche aufgrund des US-Feiertags bereits gestern bekanntgegeben. Hier bestätigte sich der Trend der letzten Wochen und Monate mit einem Plus von 6 auf nun 467 Einheiten.
  
Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht ruhigen Handel mit nur geringen Veränderungen im Kursverhältnis zwischen Euro und US-Dollar. Heute Morgen kann unsere Gemeinschaftswährung etwas zulegen, wobei eine plausible Erklärung hierfür bislang nicht auszumachen ist. 

Die Heizölpreise hierzulande werden aufgrund des heutigen Einbruchs der Rohölpreise erfreulicherweise mit kräftigen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von eineinhalb bis zwei Cent pro Liter erwarten. Da es heute einen recht volatilen, also schwankungsanfälligen Handel an den internationalen Ölbörsen geben könnte, sollte dies nur als große Orientierung betrachtet werden. Stärkere Veränderungen im Laufe des heutigen Tages sind durchaus wahrscheinlich.
25.11.2021, 09:13 Uhr
Die Ölpreise haben gestern keine neue Richtung gefunden und auch die wichtigen DOE-Ölbestandsdaten brachten keinen Impuls. Bei einem schwachen Euro werden die Heizöl-Notierungen heute kaum verändert in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern keine neue Richtung gefunden und auch die wichtigen DOE-Ölbestandsdaten brachten keinen Impuls. Bei einem schwachen Euro werden die Heizöl-Notierungen heute kaum verändert in den Tag starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 78,15 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar immer weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1215 US-Dollar gehandelt.

Nach dem Kurssprung vom Dienstag, als sich die Marktteilnehmer vom Ausmaß der geplanten Freigabe von strategischen Ölreserven enttäuscht zeigten, gab es gestern nur geringe Kursbewegungen.
Die Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen am Vorabend zwar eigentlich preisdrückend aus, die Marktteilnehmer warteten gestern aber auf die wesentlich umfang- und einflussreicheren Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE).
Diese waren dann eher bullish, also preistreibend zu werten. Während es bei Rohöl einen leichten Zuwachs von einer Million Barrel gab, reduzierten sich die Produktbestände deutlich, sodass in Summe ein Abbau von sechs Millionen Fass ermittelt wurde. Gleichzeitig zog die Gesamtnachfrage auf hohem Niveau weiter leicht auf 21,75 Millionen Barrel pro Tag an. Die Ölproduktion stieg aber ebenfalls leicht von 11,4 auf 11,5 Millionen Fass pro Tag.
Insgesamt blieb die Reaktion der Marktteilnehmer auf die Zahlen aber eher verhalten.
Nachdem in den USA heute der Thanksgiving Day gefeiert wird und viele Börsianer in ein langes Wochenende gegangen sind, richten sich die Blicke nun wieder verstärkt auf die OPEC+ Gruppe, die sich bereits nächsten Mittwoch treffen will, um über die weitere Förderpolitik zu entscheiden. Das Beratergremium geht davon aus, dass es auch aufgrund der Freigabe strategischer Ölreserven in den ersten beiden Monaten des neuen Jahres zu einer deutlichen Überversorgung kommen wird. Man darf gespannt sein, ob sich dies auf die Fördermengen auswirken wird.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Während die Corona-Lage auf den Ifo-Geschäftsklimaindex drückt, der per November von 97,7 auf 96,5 Punkte zurückgefallen ist, gingen in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche deutlich von 270.000 auf 199.000 zurück. Das in den Staaten so wichtige Verbrauchervertrauen  der Uni Michigan konnte die Erwartung von 66,8 mit 67,4 Punkten ebenfalls übertreffen.
  
Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter unter Druck und fiel gestern zeitweise sogar unter die 1,12-Dollar-Marke zurück. Neben der Tatsache, dass die US-Notenbank gerade dabei ist ihre Geldpolitik zu straffen, macht unserer Gemeinschaftswährung auch die katastrophale Corona-Lage in vielen europäischen Ländern zu schaffen.

Trotz der erneuten Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande heute weitgehend stabil in den Tag starten. Insgesamt ist ein herbstlich ruhiger Handel zu beobachten, die Nachfrage ist eher durchschnittlich. Hoch sind nach wie vor die Lieferzeiten, auch wenn diese in letzter Zeit etwas zurückgegangen sind. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage und in Folge möglichen Krankständen ist es aber nicht ausgeschlossen, dass es regional immer wieder zu Versorgungsproblemen kommen kann. Wer also auf der sicheren Seite stehen will, sollte lieber früher als später bestellen, zumal der Winter in den nächsten Tagen ein erstes Gastspiel geben wird.
24.11.2021, 08:44 Uhr
Die Ölpreise haben gestern überraschenderweise kräftige Gewinne erzielen können, nachdem die USA die Freigabe strategischer Ölreserven angeordnet hat. In Folge kommt es leider auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande heute zu weiteren Aufschlägen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern überraschenderweise kräftige Gewinne erzielen können, nachdem die USA die Freigabe strategischer Ölreserven angeordnet hat. In Folge kommt es leider auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande heute zu weiteren Aufschlägen.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 78,75 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas an Boden gutmachen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1250 US-Dollar gehandelt.

Der Schuss ging wohl nach hinten los, zumindest vorerst. Eigentlich wollte die USA mit ihrem Bemühen, länderübergreifend strategische Ölreserven auf den Markt zu geben, für Druck auf die Rohölpreise sorgen, das Gegenteil war gestern leider der Fall. Kurz nach der Meldung, dass US-Präsident Joe Biden die Freigabe für einen Teil der eigentlich für den Notfall eingelagerten Ölmengen angeordnet hat, schossen die Futures förmlich nach oben und gingen mit einem riesigen Plus von rund drei Dollar pro Barrel in etwa auf Tageshoch aus dem Handel.
Die Gründe für das offensichtlich gescheiterte Vorhaben liegen wohl darin, dass die Marktteilnehmer dies in den letzten Tagen schon eingepreist haben. Außerdem geht es hier im Fall der USA mit 50 Millionen Barrel um eine Menge, die im Vergleich zum globalen Ölverbrauch von derzeit fast 100 Millionen Barrel pro Tag eher als niedrig einzustufen ist. Es wird als mehr oder weniger ein halber Tag Produktion auf den Markt geworfen. Die Händler hatten sich anscheinend mehr erhofft und sehen das Problem nur in die Zukunft verschoben.
Bereits zuvor gab es recht gut ausgefallene Konjunkturdaten aus der EU, wo die Einkaufsmanagerindizes aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor mit 58,6 bzw. 56,6 Punkten deutlich über den Erwartungen der Analysten lagen.
Nach Börsenschluss vermeldete dann das American Petroleum Institute (API) die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Hier gab es wie schon in den Vorwochen einen überraschenden Aufbau bei Rohöl von 2,3 Millionen Barrel und auch bei Benzin ein Plus von 0,6 Millionen Fass. Lediglich die Destillat-Vorräte fielen um 1,5 Millionen Barrel.
Insgesamt sind die Zahlen eigentlich preisdrückend zu werten, doch die Ölpreise ziehen heute Morgen im asiatisch geprägten Handel bislang weiter an.
  
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar nur in einem sehr geringen Maße von den guten Konjunkturdaten aus der EU profitieren. Ingesamt blieben die Kursausschläge aber gering. Heute stehen vor dem morgigen Thanksgiving-Feiertag in den USA eine Vielzahl von Konjunkturdaten auf der Agenda, die etwas mehr Schwung in den Handel bringen könnten.

Die Heizölpreise hierzulande haben natürlich bereits gestern auf den frühen Anstieg der internationalen Ölpreise reagiert, werden wohl aber auch heute nochmals mit Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Auch wenn die gestrige Preiswende vorübergehend etwas mehr Bestellungen in den Handel gebracht hat, so bleibt die Nachfrage in diesen Tagen doch weiterhin recht verhalten. Trotzdem gehen die Lieferzeiten nur sehr zögerlich zurück. Daher auch weiterhin der dringende Appell, den Tankvorrat und die Entwicklung der Lieferzeiten gut im Auge zu behalten. 
23.11.2021, 08:23 Uhr
Die Ölpreise haben sich nach dem deutlichen Abschlägen der letzten Tage gestern leicht erholt gezeigt. In Folge werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls weitgehend stabil in den Tag starten, wobei sich hier der schwache Euro immer wieder negativ auswirkt. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich nach dem deutlichen Abschlägen der letzten Tage gestern leicht erholt gezeigt. In Folge werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls weitgehend stabil in den Tag starten, wobei sich hier der schwache Euro weiterhin negativ auswirkt.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 79 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 75,90 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar immer weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1240 US-Dollar gehandelt.

Die sich wieder zuspitzende Corona-Lage in vielen europäischen Ländern dürfte dafür sorgen, dass die Rohölpreise in nächster Zeit nur wenig Potenzial nach oben haben werden.
Außerdem erwarten die meisten Marktexperten eine baldige Trendwende hin zu einer Überversorgung, die vor allem im ersten Quartal nächsten Jahres die globalen Ölvorräte wieder deutlich ansteigen lassen dürfte.
Ein weiterer Faktor, der derzeit auf die Ölpreise drückt, ist die Erwartung einer länderübergreifenden Freigabe von strategischen Ölreserven. Am Markt rechnet man damit, dass US-Präsident Biden bei seiner heute geplanten Rede zur Wirtschaftslage diese ankündigen wird. Neben den USA sollen hier auch China, Japan, Indien und Südkorea mit an Board sein.
Mittlerweile wird aber bereits gemunkelt, dass hier der Schuss auch nach hinten losgehen könnte, wenn nämlich die OPEC+ zu einer Neubewertung der Marktsituation kommen würde und in Folge die Liefererhöhung aussetzten oder die Mengen sogar herunterfahren könnte. Dies ist bislang aber wohl reine Spekulation.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Während in den USA die Verkäufe bestehender Häuser per Oktober mit 6,34 Millionen höher ausfiel als erwartet und der Chicago Fed Activity Index mit einem Wert von 0,76 ins Plus gedreht hat, geht es mit dem EU-Verbrauchervertrauen - wen wundert es - schon wieder nach unten. Per November wurde hier ein Wert von minus 6,8 Punkte ermittelt, im Vormonat lag dieser noch bei minus 4,8.
  
Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter unter Druck und fällt auf immer neue Langzeittiefstände. Der Greenback profitiert von der Aussicht, dass die US-Notenbank die Geldpolitik in nächster Zeit deutlich straffen wird. Dies wohl auch weiterhin unter der Führung von Jerome Powell, den US-Präsident Joe Biden gestern für eine zweite Amtszeit nominiert hat. Dies sorgt für Kontinuität und wirkte sich gestern ebenfalls positiv auf den Dollarkurs aus.

Die Heizölpreise hierzulande haben sich in den letzten Tagen und Wochen zwar recht positiv entwickelt, hätten mit einem stärkeren Euro aber natürlich wesentlich deutlicher nachgeben können. Heute sind nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen nur geringe Aufschläge in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter zu erwarten. Die weiterhin recht geringe Kaufaktivität hat den positiven Effekt, dass die Lieferzeiten langsam zurückgehen. Trotzdem ist vorausschauendes Handeln gefragt, denn die aktuelle Corona-Lage könnte sich schnell auch auf die Lieferfähigkeit des Handels auswirken. Außerdem gibt es vielerorts immer noch Wartezeiten von mehreren Wochen.
22.11.2021, 06:57 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag in den Mittagsstunden weitere Verluste hinnehmen müssen und sind auf Tagestief aus dem Handel gegangen. Die Heizöl-Notierungen werden heute nur wenig verändert in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag in den Mittagsstunden weitere Verluste hinnehmen müssen und sind auf Tagestief, deutlich unter der 80-Dollar-Marke, aus dem Handel gegangen. Bei den Heizöl-Notierungen sind diese Abschläge aber schon größtenteils enthalten, sodass diese heute nur wenig verändert in die neue Handelswoche starten werden.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 78,75 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 76 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar wieder deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1270 US-Dollar gehandelt.

Mit den neuen Corona-Beschränkungen und Lockdowns sind die Nachfragesorgen am Ölmarkt zurück. Vor allem das restriktive Vorgehen hierzulande lässt die Befürchtung aufkommen, dass es auch in anderen europäischen Ländern bald zu ähnlichen Maßnahmen kommen wird. 
Gleichzeitig geht die Ölförderung der OPEC+ Gruppe permanent nach oben, sodass die meisten Marktexperten bereits in den nächsten Wochen mit einer Überversorgung am Ölmarkt rechnen. Auch in den USA ist die Zahl der aktiven US-Bohranlagen nach dem neuesten Baker-Hughes-Bericht in der letzten Woche weiter um 7 auf nun 461 Einheiten angestiegen.
Ein weiteres Thema ist nach wie vor die von den USA angestrebte länderübergreifende Freigabe strategischer Ölreserven. Japan hatte hier in der letzten Woche noch rechtliche Bedenken, sieht nun aber wohl doch einen Weg, sich an der Aktion zu beteiligen. Dies könnte den Druck auf die Ölpreise weiter aufrecht erhalten, auch wenn hier sicherlich das Meiste schon eingepreist sein dürfte.
Heute in einer Woche sollen die Atomverhandlungen mit dem Iran wieder aufgenommen werden. Sollte es hier zu einer Einigung kommen, würde das globale Ölangebot mittelfristig wohl weiter steigen.
  
Am Devisenmarkt spricht derzeit alles für den US-Dollar, was sich auch in der Kursentwicklung des Euro widerspiegelt. Unsere Gemeinschaftswährung hat am Freitag deutliche Verluste hinnehmen müssen und steht derzeit auf dem tiefsten Stand seit fast eineinhalb Jahren. Die Straffung der US-Geldpolitik bei gleichzeitigem Abwarten der Europäischen Zentralbank (EZB) und die mit den steigenden Corona-Neuinfektionen sich eintrübende Konjunkturlage in Europa sind für diese Entwicklung verantwortlich.

Die Heizölpreise hierzulande haben in den letzten Tagen deutlich nachgeben und auch heute sollte es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen zumindest nicht nach oben gehen. Aus morgendlicher Sicht sind leichte bis morderate Abschläge in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter zu erwarten. Bei einer mittelhohen Marktbeobachtung und geringer Kaufaktivität, haben sich die Lieferzeiten zuletzt erfreulicherweise etwas reduziert. Dennoch gibt es vielerorts immer noch Wartezeiten von mehreren Wochen, sodass anzuraten ist, unbedingt rechtzeitig zu bestellen. Eillieferungen sind nicht überall verfügbar und wenn dann mit hohen Aufpreisen hinterlegt.
19.11.2021, 08:52 Uhr
Die Ölpreise haben gestern erstmals seit dem neunten November wieder deutlich spürbar zugelegt, sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen und ziehen heute Morgen weiter an. In Folge geht es auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande wieder nach oben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern erstmals seit dem neunten November wieder deutlich spürbar zugelegt, sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen und ziehen heute Morgen weiter an. In Folge geht es auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande wieder nach oben.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 82 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 79,80 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1360 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die Rohölpreise in den letzten Tagen etwas unter Druck geraten waren, zogen die Futures gestern wieder deutlich spürbar an, ohne dass es hierzu entsprechende stützende Meldungen gegeben hätte. 
Wahrscheinlich waren es die sich stabilisierenden Aktienmärkten und erneute recht gute Konjunkturdaten aus den USA, die für die entsprechenden Käufe gesorgt haben. 
Hier wurde der Philadelphia Fed Herstellungsindex per November mit 39 statt der erwarteten 24 Punkte veröffentlicht, im Vormonat lag der Wert bei 23,8. Die Frühindikatoren stiegen per Oktober mit 0,9 Prozent ebenfalls stärker als erwartet und die Zahl der weitergeführten Anträge auf Arbeitslosenunterstützung ging von 2,21 auf 2,08 Millionen zurück. Lediglich die Erstanträge lagen mit 268.000 hier etwas über der Erwartung der Analysten.
Ein weiterer Grund für den gestrigen Anstieg der Futures könnte der anstehende Frontmonatswechsel sein, der nicht selten zu kleineren Verwerfungen führt.
Ansonsten bereitet die sich aktuell verschärfende Corona-Lage wieder neue Sorgen. Das weltweite Flugaufkommen ist in Folge im Vergleich zum Vormonat um rund sieben Prozent zurückgegangen.
Außerdem dürften auch die Bemühungen der USA, eine länderübergreifende Freigabe strategischer Ölreserven zu erreichen, das Potenzial nach oben zumindest vorerst begrenzen.
Allgemein rechnen die meisten Marktexperten mit einer sich weiter entspannenden Marktlage in den nächsten Wochen und bald sollte es auch wieder zu Bestandsaufbauten kommen können.
  
Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum Dollar gestern, trotz der recht guten US-Konjunkturdaten, etwas von den Kursverlusten der Vortage erholen. Insgesamt ändert sich aber nichts an der Situation, dass die US-Notenbank ihre Geldpolitik in den nächsten Wochen und Monaten straffen will, was die Attraktivität des Greenback entsprechend erhöht.

Nach einigen Tagen mit Abschlägen werden die Heizölpreise hierzulande heute leider wieder etwas anziehen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu knapp einen Cent pro Liter erwarten. Die Abwärtstrend der letzten Tage hat dazu geführt, dass viele Verbraucher auf weitere Kursverluste spekulieren, wodurch die Nachfrage weiter zurückgegangen ist. Dies wirkt sich erfreulicherweise langsam auch auf die Lieferzeiten aus, auch wenn diese regional immer noch recht hoch sind.
18.11.2021, 08:26 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach Veröffentlichung neuer Ölbestandsdaten aus den USA deutliche Verluste hinnehmen müssen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren Abwärtstrend der letzten Tage erfreulicherweise fortsetzen können. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Veröffentlichung neuer Ölbestandsdaten aus den USA deutliche Verluste hinnehmen müssen, obwohl diese eigentlich uneingeschränkt preistreibend ausgefallen sind. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren Abwärtstrend der letzten Tage aller Voraussicht nach weiter fortsetzen können.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 79,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 77,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1320 US-Dollar gehandelt.

Ist am Ölmarkt die langersehnte Trendwende im Gang? Diese Frage ist schwer zu beantworten. Fakt ist aber , dass sich die Marktlage in den letzten Wochen deutlich entspannt hat und zuletzt nicht nur in den Monatsberichten von EIA, OPEC und IEA einige Überversorgung spätestens zu Beginn des neuen Jahres prognostiziert wurde.
Zudem bringen derzeit Spekulationen über eine mögliche koordinierte Freigabe strategischer Ölreserven Druck auf die Rohölpreise. Auf Initiative der USA, könnten sich hier China, Japan, Südkorea und möglicherweise noch weitere Staaten zusammenschließen. Allerdings sollte dabei bedacht werden, dass dies natürlich kein dauerhaftes Vorgehen sein kann und die preisdrückende Wirkung hier bald nachlassen könnte.
Die gestern veröffentlichen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) fielen eindeutig bullish aus. Die Rohölvorräte fielen um 2,1 Millionen Barrel zurück, bei Destillaten und Benzin gab es in Summe ein Minus von 1,5 Millionen Barrel. Insgesamt fielen die Bestände in Summe um knapp neun Millionen Fass.
Zudem sprang die Gesamtnachfrage um rund 2,3 auf 21,6 Millionen Barrel pro Tag nach oben, bei einem leichten Rückgang der Ölproduktion.
Erstaunlicherweise fiel der Ölkomplex just nach Bekanntgabe dieser Zahlen deutlich zurück. Eine mögliche Ursache könnte die schwache Entwicklung an den Aktienmärkten gewesen sein. Erstmals seit dem ersten Oktober ist der Barrelpreis für die Nordseemarke "Brent" wieder unter die 80-Dollar-Marke gefallen.
  
Am Devisenmarkt konnte der Euro seinen Abwärtstrend im Vergleich zum US-Dollar zumindest vorerst stoppen. Eine Trendwende ist hier angesichts der unterschiedlichen Entwicklung der Geldpolitik von EZB und Fed aber weiterhin nicht zu erwarten. Heute im Laufe des Tages stehen einige wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die eventuell etwas Schwung in den gestern recht müden Handel bringen könnten.

Die Heizölpreise hierzulande sind erfreulicherweise weiter auf dem Weg nach unten. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen, wird es heute Abschläge in einer Größenordnung von gut einem Cent pro Liter geben. Damit ist der niedrigste Stand seit knapp sechs Wochen erreicht. Die aktuelle Situation verleitet natürlich, auf einen weiteren Rückgang zu spekulieren. Allerdings sollte dabei der eigene Tankvorrat gut im Auge behalten und regional Lieferzeiten von mehreren Wochen einkalkuliert werden.