09.04.2021, 08:32 Uhr
Die Ölpreise haben gestern wieder keine größeren Kursbewegungen vollzogen und auch heute Morgen zeichnet sich bislang keine neue Richtung ab. Gleiches gilbt für die Heizöl-Notierungen, die sich seit gut drei Wochen seitwärts bewegen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern erneut keine größeren Kursbewegungen vollzogen und auch heute Morgen zeichnet sich bislang keine neue Richtung ab. Gleiches gilbt für die Heizöl-Notierungen hierzulande, die sich seit gut drei Wochen wie an der Schnur gezogen seitwärts bewegen.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 59,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,19 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt geht eine Woche zu Ende, die zwar viele Impulse geliefert, dabei die Rohölpreise jedoch erstaunlicherweise kaum verändert hat. Vor allem die durchaus überraschende Entscheidung der OPEC+ Gruppe, die Fördermengen ab Mai schrittweise anzuheben und ab Juli zwei Millionen Barrel pro Tag mehr auf den Markt zu bringen, hätte eigentlich die Futures stärker unter Druck bringen sollen.
Doch es gab ja auch einen Grund für den Richtungswechsel der organisierten Ölförderländer und der liegt natürlich in der sich abzeichnenden Erholung der Nachfrage, vor allem in den zwei größten Ölverbrauchsländern China und USA. In den Staaten kommen die Corona-Impfungen bekanntlich ja gut voran was immer mehr Lockerungen ermöglicht.
Auch eine mögliche baldige Annäherung im Atomkonflikt mit dem Iran hätte natürlich Potenzial, die Ölpreise zu drücken, doch dies ist wohl eher ein mittelfristiges Thema.
Kurzfristig bereiten den Börsianern die wieder deutlich steigenden Corona-Neuinfektionen große Sorgen. Vor allem in Indien, Brasilien und auch in vielen europäischen Ländern breitet sich das Virus zuletzt wieder stark aus.
Nachdem schon die US-Ölbestandsdaten in dieser Woche gegenläufige Impulse brachten und somit kaum Einfluss auf die Preisfindung hatten, lieferten auch die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten kaum neue Erkenntnisse. In den USA stieg die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung unerwartet von 728.000 in der Vorwoche auf 744.000 an, die weitergeführten Jobgesuche reduzierten sich hingegen etwas. Heute morgen kommen schwache Zahlen aus der deutschen Wirtschaft, wo die Industrieproduktion per Februar um 1,6 Prozent zurückgegangen ist. Die Analysten hatten im Vorfeld einen Zuwachs von 1,5 Prozent erwartet.

Am Devisenmarkt konnte der Euro von den unerwartet schwachen US-Arbeitsmarktdaten profitieren und im Vergleich zum US-Dollar bis zu Handelsschluss schöne Gewinne erzielen. Heute Morgen geht es mit unserer Gemeinschaftswährung aber schon wieder etwas bergab. Generell erwarten die meisten Devisenexperten, dass sich die Dollar-Stärke der letzten Zeit auch in den kommenden Wochen fortsetzen wird.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute kaum verändert, gebietsweise auch leicht höher in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von maximal 0,2 Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der seit Mitte März existente enge Seitwärtstrend weiter fort. Die Notierungen bewegen sich derzeit in etwa auf dem Niveau der letzten Jahre und bieten derzeit eine gute Kaufgelegenheit, vor allem für sicherheitsorientierte Ölheizer. Wer noch genügend Heizöl im Tank hat, kann natürlich auch noch auf bessere Preise in den Sommermonaten spekulieren, sollte sich aber bewußt machen, dass das Potenzial nach unten aufgrund der Geschlossenheit innerhalb der Ölproduzenten dabei eher gering ist.
08.04.2021, 08:02 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nur kurzzeitig etwas stärker nachgegeben, konnten sich im späten Handel wieder erholen und zeigen sich heute Morgen im Tagesvergleich kaum verändert. Kein Wunder, dass auch die Heizöl-Notierungen stabil starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nur kurzzeitig wieder etwas stärker nachgegeben, konnten sich im späten Handel aber wieder erholen und zeigen sich heute Morgen im Tagesvergleich kaum verändert. Kein Wunder, dass auch die Heizöl-Notierungen heute weitgehend stabil eröffnen und ihren Seitwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen werden. 

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 59,40 Dollar. Auch der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar mehr oder weniger unverändert und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1880 US-Dollar gehandelt.

Die am Vorabend veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) vermochten den Börsianern gestern zum Start in den europäisch geprägten Handel keine neue Richtung zu weisen. Zwar gingen die Rohöl-Vorräte überraschend deutlich zurück, dafür gab es aber kräftige Aufbauten bei den Produkten.
Bis in die Mittagsstunden konnten die Rohölpreise nach guten Konjunkturdaten aus Europa dann etwas zulegen. Der EU-Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor wurde per März mit 49,6 Punkten veröffentlicht, was klar über dem Vormonatswert von 45,7 und über der Analystenprognose von 48,8 Punkten lag.
Im Vorfeld der am Nachmittag erwarteten DOE-Bestandsdaten blieben die Händler aber vorsichtig. Diese bestätigten dann vom Trend her die API-Zahlen vom Vortag. Auch hier gab es nämlich einen deutlichen und unerwarteten Rückgang bei den Rohölvorräten von 3,5 Millionen Barrel, dafür aber kräftige Aufbauten bei Benzin und Heizöl bzw. Diesel. Die Gesamtnachfrage ging überraschend um gut eine Million Fass pro Tag zurück und liegt derzeit immer noch rund eine Million unter dem Niveau von 2019. Auch die Ölproduktion fiel wieder leicht auf 10,9 Millionen Barrel pro Tag zurück.
Alles in allem waren somit auch die Zahlen des Department of Energy (DOE) neutral zu werten und so wurden die in erster Reaktion getätigten Verkäufe bis Börsenschluss wieder mit Käufen ausgeglichen. 

Am Devisenmarkt konnte der Euro am Vormittag vom guten EU-Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor profitieren und im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert gewinnen. Zwischenzeitlich überstieg unsere Gemeinschaftswährung sogar kurzzeitig die 1,19-Dollar-Marke. In den Abendstunden setzten dann aber Gewinnmitnahmen ein, sodass in etwa wieder das Ausgangsniveau erreicht wurde.

Sehr stabile Vorgaben also für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute nur wenig verändert in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht nur ein leichtes Plus von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen befinden sich somit weiter auf einem recht attraktiven Niveau und es sieht ganz danach aus, als dass sich der seit Wochen herausgebildete Seitwärtstrend auch in naher Zukunft fortsetzen wird. Die Nachfrage hat sich gestern leicht abgeschwächt, liegt aber immer noch deutlich über den Werten der Vorwochen.
07.04.2021, 08:00 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach oben tendiert, sind im späten Handel dann aber wieder in etwa auf Ausgangsniveau zurück gefallen. Dank leichter Wechselkursgewinne werden die Heizöl-Notierungen heute mit weiteren leichten Abschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern lange Zeit nach oben tendiert, sind im späten Handel dann aber wieder in etwa auf Ausgangsniveau zurück gefallen. Dank leichter Wechselkursgewinne werden die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach mit weiteren leichten Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde  59,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1870 US-Dollar gehandelt.

Dem Ölmarkt mangelt es derzeit wahrlich nicht an neuen Impulsen. Während die Entscheidung der OPEC+ Gruppe und Saudi-Arabiens, die Fördermengen ab Mai schrittweise anzuheben, ebenso preisdrückend wirkt wie die ersten "konstruktiv verlaufenden" Gespräche zu einem neuen Atom-Abkommen mit dem Iran, gibt es durchaus auch Meldungen, die tendenziell für steigende Rohölpreise sprechen.
So hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognose für dieses Jahr von 5,5 auf 6 Prozent angehoben und vor allem in den USA und Großbritannien dürfte die Ölnachfrage in nächster Zeit weiter deutlich ansteigen. Nach Texas will nun auch Kalifornien seine Wirtschaft bis Mitte Juni vollständig öffnen.
Dies spiegelte sich auch im gestern veröffentlichten Monatsreport der Energy Information Administration (EIA) wider. In diesem wurde die Prognose zum globalen Ölverbrauch im Vergleich zum letzten Bericht um 160.000 Barrel pro Tag angehoben und gleichzeitig auch die Preiserwartung leicht nach oben korrigiert.
Ein großer Unsicherheitsfaktor bleibt aber die Entwicklung der Corona-Pandemie in den wichtigen Wirtschaftsregionen Europa und Indien. Hier steigen die Infektionszahlen teilweise wieder deutlich an und es sind tendenziell weitere Beschränkungen zu erwarten.
Die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen leicht bearish, also preisdrückend aus. In Summe gab es hier einen Zuwachs von knapp fünf Millionen Fass, während die Analysten im Vorfeld mit einen leichten Minus gerechnet hatten. 
Bislang gab es aber noch keine spürbare Reaktion der Markteilnehmer, die auf die heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden DOE-Zahlen warten.

Am Devisenmarkt blieb der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar weiter auf der Gewinnerstraße. Die sich insgesamt verbesserten globalen Wirtschaftsaussichten helfen auch der überwiegend auf Export ausgerichteten europäischen Wirtschaft und zudem steigt die Risikobereitschaft der Anleger, sodass die US-Währung als sicherer Hafen weniger gefragt ist.

Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute wohl mit weiteren leichten Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu 0,4 Cent pro Liter erwarten. Somit bleiben die Notierungen auf einem durchaus attraktiven Niveau, was zunehmend auch von immer mehr Verbrauchern so gesehen wird. Die Nachfrage hat deutlich angezogen und wird dabei auch von den derzeit immer noch winterlichen Temperaturen gestützt.


06.04.2021, 09:34 Uhr
Die Ölpreise haben gestern mit Verlusten auf die Meldung reagiert, dass die OPEC+ Gruppe die Fördermengen erhöhen will. Heute Morgen ziehen die Futures aber schon wieder an, sodass es bei den Heizöl-Notierungen nur moderate Veränderungen geben wird. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern mit Verlusten auf die Meldung reagiert, dass die OPEC+ Gruppe die Fördermengen in den nächsten Monaten schrittweise erhöhen will. Heute Morgen ziehen die Futures aber schon wieder leicht an, sodass es bei den Heizöl-Notierungen vorerst nur moderate Veränderungen geben wird.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde  59,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar deutlich erholen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1815 US-Dollar gehandelt.

Im Vorfeld der erwarteten Entscheidung der OPEC+ Gruppe zogen die Rohölpreise am Gründonnerstag nochmals etwas an und wurden dabei auch von der weiterhin recht positiven Stimmung an den Aktienmärkten beeinflusst. Erst am Abend wurde dann vermeldet, dass die organisierten Ölförderländer ihre Fördermengen in den nächsten Monaten schrittweise erhöhen wollen.
Im Detail sieht der Plan so aus, dass im Mai und im Juni um jeweils 350.000 Barrel pro Tag mehr produziert werden soll, im Juli dann nochmals um 450.000 Fass. Auch Saudi-Arabien will seine freiwillige Förderkürzung von einer Million Fass pro Tag im gleichen Zeitraum zurückfahren, sodass dem Markt im Juli unterm Strich zwei Millionen Fass pro Tag mehr zur Verfügung stehen sollte.
Die durchaus überraschende Entscheidung wurde damit begründet, dass in den Sommermonaten mit einer saisonell steigenden Ölnachfrage gerechnet und auch die Reiseaktivität wieder zunehmen wird. Hier gibt es auch neue Zahlen von Flightradar24 die belegen, dass das kommerzielle Flugaufkommen zuletzt deutlich angestiegen ist.
Insgesamt dürfte die Entscheidung der OPEC+ Gruppe die Ölpreise in nächster Zeit etwas stabilisieren, obwohl die Marktexperten von Goldman Sachs weiterhin mit Notierungen um 80 US-Dollar im dritten Quartal rechnen. 
Eine neue Situation könnte sich aber ergeben, wenn es zu einer Annäherung zwischen den USA und dem Iran im Atom-Konflikt kommen sollte. Bereits heute sind erste Gespräche mit den am Abkommen von 2015 beteiligten Ländern angesetzt, allerdings zunächst ohne dem Iran. Wann dieser mit einbezogen werden und wann dann eventuell sogar auch das Ölembargo wieder aufgehoben werden kann, ist derzeit aber noch nicht absehbar.
Sorge bereitet den Börsianern derzeit die stark steigenden Infektionszahlen in Indien und auch die neuen Lockdowns in Europa. 
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist in der vergangenen Woche laut Baker Hughes deutlich um 13 auf nun 337 Einheiten angestiegen.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter positiv entwickeln, obwohl die zuletzt aus den USA vermeldeten Konjunkturdaten wieder recht überzeugend ausgefallen sind. Marktexperten sehen in der jüngsten Entwicklung demnach auch nur eine technische Korrektur und den Greenback auf längere Sicht weiter steigend.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute größtenteils mit leichten Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,5 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage zieht zum Wochenstart deutlich an, was angesichts der winterlichen Temperaturen und des durchaus attraktiven Preisniveaus auch nicht verwunderlich ist. Der Markt hat nach einem sehr schwachen ersten Quartal großen Nachholbedarf.
01.04.2021, 08:11 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handel Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute morgen in Asien mit Abschlägen. Bei wenig veränderten Wechselkursen werden heute wohl auch die Heizöl-Notierungen mit einem schönen Minus eröffnen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handel Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute morgen in Asien mit weiteren Abschlägen. Bei wenig veränderten Wechselkursen werden heute aller Voraussicht nach auch die Heizöl-Notierungen mit einem schönen Minus in die Osterfeiertage gehen.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 59,60 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar leicht erholt und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1720 US-Dollar gehandelt.

Mit der Erwartung, dass die OPEC+ Gruppe die Fördermengen wohl weiterhin unverändert belassen wird und weiteren relativ guten Konjunkturdaten, starteten die Rohölpreise gestern zunächst mit Aufschlägen in den europäisch geprägten Handel. Nach dem dann aber leicht enttäuschenden Arbeitsmarktdaten aus Deutschland bekanntgegeben wurden, bröckelten die Gewinne schnell wieder ab. 
Auch die Zahl der in den USA neu geschaffenen Arbeitsplätze konnte am frühen Nachmittag nicht überzeugen, dafür aber der Chicagoer Einkaufsmanagerindex, der per März mit einem Wert von 66,3 statt wie erwartet 60,7 veröffentlicht wurde.
So konnten die Konjunkturdaten keine neuen Impulse liefern, ebensowenig wie die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE). Hier gab es zwar bei Rohöl und Benzin einen unerwartete Rückgang von in Summe 2,6 Millionen Barrel, dafür legten die Destillat-Vorräte aber um 2,5 Millionen Fass zu. Preistreibend war zwar der Anstieg der Gesamtnachfrage zu werten, die erstmals seit sechs Wochen wieder mit über 20 Millionen Barrel pro Tag ermittelt wurde, jedoch stieg die US-Ölproduktion ebenfalls auf 11,1 Millionen Barrel pro Tag an, sodass die Zahlen unterm Strich neutral gewertet wurden.
Während es vom OPEC+ Treffen noch keine konkreten Hinweise auf die künftigen Fördermengen gibt, belastete eine weitere Verschärfung des Lockdowns in Frankreich die Futures gestern am späten Abend und wohl auch noch heute Morgen. 
Allerdings könnte es heute im Laufe des Tages durchaus noch den ein oder anderen Kurswechsel geben, je nachdem wie die Entscheidung der organisierten Ölförderländer ausfällt. Dass das Gremium immer für eine Überraschung gut ist, zeigte sich beim letzten Treffen vor rund vier Wochen.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar nach den jüngsten Kursverlusten wieder etwas erholen, eine Trendwende ist hier allerdings nach wie vor nicht in Sicht. Zumal die gestern veröffentlichten Inflationsdaten aus der EU schwächer als erwartet ausgefallen sind. Per März stiegen die Verbraucherpreise nur um 1,3 Prozent, im Schnitt erwarteten die Analysten allerdings ein Plus von 1,4 Prozent, sodass es von dieser Seite vorerst keinen Druck auf die EZB gibt, die Geldpolitik zu straffen.

Insgesamt also relativ gute Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit schönen Abschlägen in den letzten Handelstag vor Ostern starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu knapp einen Cent pro Liter erwarten. Was für die internationalen Ölmärkte gilt, gilt allerdings auf für den heimischen Heizöl-Markt. Je nach Ausgang des OPEC+ Treffens könnte es im Laufe des Tages noch zu größeren Veränderungen kommen. 
31.03.2021, 07:57 Uhr
Die Ölpreise sind gestern im europäisch geprägten Handel zeitweilig unter Druck geraten, konnten sich am Nachmittag aber wieder stabilisieren und heute Morgen ziehen die Futures wieder an. Die Heizöl-Notierungen werden von einem schwachen Euro belastet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern im europäisch geprägten Handel zeitweilig unter Druck geraten, konnten sich am Nachmittag aber wieder stabilisieren und heute Morgen ziehen die Futures schon wieder an. Die Heizöl-Notierungen werden derzeit von einem sehr schwachen Euro belastet.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 60,90 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar immer weiter an Wert und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,17 US-Dollar gehandelt.

Nachdem das havarierte Containerschiff "Ever Given" die Fahrt nach rund einer Woche endlich wieder aufnehmen konnte und der Suez-Kanal nun wieder frei befahrbar ist, gaben die Rohölpreise gestern zum Start etwas nach.
Wenig überraschend rückte dann aber schon das OPEC+ Treffen in den Mittelpunkt des Interesses, das ja schon heute mit den Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) beginnt, das die Entscheidung der morgigen Vollversammlung vorbereiten soll. Im Vorfeld hieß es gestern aus anonymen Kreisen, dass Saudi-Arabien gegen eine Erhöhung der Fördermengen sein soll und dafür auch bereit sei, die freiwillige zusätzliche eigene Kürzung von einer Million Barrel pro Tag weiter aufrechtzuerhalten. Dies wäre nicht überraschend und es könnte gut sein, dass man zumindest bis zum nächsten Treffen im Mai alles beim Alten lässt.
Entsprechend konnten sich die Futures am Nachmittag stabilisieren, zumal auch wieder recht gute Konjunkturdaten veröffentlicht wurden. In der EU kletterte die Geschäfts- und Verbraucherstimmung per März von 93,4 im Vormonat auf 101 Punkte und lag damit deutlich über der Analystenschätzung. In den USA stieg das Verbrauchervertrauen Conference Board von 90,4 auf 109,87 Punkte an, was ebenfalls klar über der Prognose von 96,9 Zählern lag. 
Während der deutsche Aktienindex in Folge ein historisches  Hoch von 15.000 Punkte erreichen konnte, gab der Dow-Jones-Index gestern etwas nach.
Die nach Börsenschluss vermeldeten API-Ölbestandsdaten fielen gemischt aus. Während die Rohöl- und Destillatvorräte in Summe um 6,5 Millionen Barrel zunahmen, gingen die Benzinbestände um 6 Millionen Fass zurück. Mehr Klarheit könnten die heutigen DOE-Zahlen bringen, die nicht nur höher gewichtet, sondern auch deutlich umfangreicher sind.

Am Devisenmarkt setzt sich die Kursschwäche des Euro gestern weiter fort, wobei hier wohl eher von einer Dollar-Stärke gesprochen werden sollte. Die guten US-Konjunkturaussichten, die sehr schnell voranschreitenden Impfungen und die zuletzt gestiegenen Renditen bei den US-Staatsanleihen lassen den Greenback steigen, was leider unsere Ölimporte verteuert.

In Folge werden die Heizölpreise hierzulande wohl auch heute wieder etwas ansteigen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein kleines Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat in diesen Tagen einen neuen Tiefpunkt erreicht. Das warme Frühlingswetter, die gefühlt eher hohen Preise und die immer noch zumindest teilweise gefüllten Tanks lassen derzeit kaum Gedanken an einen vorzeitigen Heizölkauf aufkommen.
30.03.2021, 08:26 Uhr
Die Ölpreise tendierten gestern unter großen Schwankungen seitwärts, gingen aber nahe der Tageshöchststände aus dem Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten tendierten gestern unter großen Schwankungen seitwärts, gingen aber in Nähe der Tageshöchststände aus dem Handel. Da es zudem auch noch leichte Währungsverluste gab, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit leichten Aufschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 64,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 61,50 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1765 US-Dollar gehandelt.

Die Blockade des Suez-Kanals bestimmt auch gestern noch größtenteils den Handel an den weltweiten Ölmärkten.
Zunächst gaben die Rohölpreise im frühen Handel deutlich nach, als bekannt wurde, dass das havarierte Containerschiff "Ever Given" freigesetzt werden konnte. Dann hieß es aber, der Bug sei noch im Ufer festgekeilt, woraufhin die Notierungen wieder anzogen. 
Schlussendlich konnte der Ozean-Riese am Nachmittag dann doch noch vollständig befreit werden und die Fahrt wieder aufnehmen. Es wird aber wohl noch einige Tage dauern, bis sich der durch den Unfall gebildete Stau aufgelöst haben wird. Rund 275 Schiffe warten derzeit auf die Durchfahrt, darunter auch über 40 Tanker.
Mit dem heutigen Tag rückt dann aber wohl endgültig das morgen mit dem Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) beginnende OPEC+ Treffen in den Mittelpunkt des Interesses. Bereits jetzt brodelt die Gerüchteküche, aber erste Erkenntnisse bzw. Hinweise wird es wohl erst im Laufe des morgigen Tages, spätestens aber natürlich am Donnerstag geben, wenn die Vollversammlung virutell zusammen tritt. Das derzeit wohl wahrscheinlichste Szenario ist eine Beibehaltung der aktuellen Fördermengen, was den Ölpreisen tendenziell wieder Auftrieb geben könnte.
Heute Abend nach Börsenschluss veröffentlicht das American Petroleum Institute (API) ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten, am Mittwoch folgt das Department of Energy (DOE), was natürlich ebenfalls von großer Bedeutung ist.

Am Devisenmarkt hat es der der Euro im Vergleich zum US-Dollar derzeit weiterhin sehr schwer. Auch gestern blieb unsere Gemeinschaftswährung leicht unter Druck und eine Trendwende ist wohl auch weiterhin nicht in Sicht. Die Anleger präferieren derzeit eindeutig den "Greenback", da die Konjunkturentwicklung in den Vereinigten Staaten generell positiver eingeschätzt wird und dort auch die Renditen in letzter Zeit angezogen haben.

Keine guten Vorgaben heute für den österreichischen Markt, wo die Heizölpreise mit weiteren leichten Aufschlägen in den Tag starten werden, nachdem es ja bereits gestern eine Trendwende hin zu steigenden Notierungen gegeben hat. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat sich zu Beginn der Karwoche wieder deutlich abgeschwächt. Das frühlingshafte Wetter und der Ferienbeginn lassen derzeit wohl nur wenig Gedanken an den Heizölvorrat aufkommen.
29.03.2021, 08:48 Uhr
Die Ölpreise gehen heute morgen im asiatisch geprägten Handel deutlich zurück, nachdem das im Suez-Kanal havarierte Containerschiff nun wieder freigesetzt werden konnte. In Folge werden die Heizöl-Notierungen zum Wochenstart etwas nachgeben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten gehen heute morgen im asiatisch geprägten Handel deutlich zurück, nachdem das im Suez-Kanal havarierte  Containerschiff nun endlich wieder freigesetzt werden konnte. In Folge werden erfreulicherweise auch die Heizöl-Notierungen zum Wochenstart mit leicht nachgebender Tendenz erwartet.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 59,50 Dollar. Der Euro bleibt im Vergleich zum US-Dollar auf gedrücktem Niveau und wird heute Morgen weiterhin zu Kursen um 1,1780 US-Dollar gehandelt.

Vor allem die Blockade des Suez-Kanals, aber auch die unsichere Lage im Nahen Osten haben in den letzten Tagen dazu geführt, dass sich die internationalen Rohölpreise eher seitwärts bewegt haben. Hinzu kommt die Spekulation, dass die OPEC+ Gruppe am kommenden Donnerstag die Fördermengen erneut nicht anheben könnte, da die Infektionszahlen in Europa und in Indien wieder neue Lockdowns erforderlich machen, die sich entsprechend auf den Ölverbrauch auswirken werden.
Ein entscheidender Faktor dürfte dabei aber sein, ob Saudi-Arabien seine freiwillige Kürzung von einer Millionen Barrel auf über den April hinaus aufrechterhalten will.
Heute Morgen geht es mit den Futures nach der Wiederfreigabe des Suez-Kanals auf jeden Fall zunächst deutlich nach unten, doch die in dieser Woche sicherlich zunehmenden Kommentare und Meinungen über den vermeintlichen Ausgang des OPEC+ Treffens könnte in nächster Zeit für einen insgesamt recht schwankungsanfälligen Handel sorgen.
Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen überwiegend positiv aus. Der viel beachtete Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 92,4 im Vormonat auf 96,6 Punkte an und auch das US-Verbrauchervertrauen der Universität Michigan konnte unerwartet deutlich auf 84,9 Punkte zulegen.
Bei der Zahl der aktiven US-Bohranlagen setzt sich der Aufwärtstrend nach aktuellen Zahlen von Baker Hughes weiter fort. In der vergangenen Woche gab es hier einen Anstieg um 6 auf nun 324 Einheiten. Somit ist auf Sicht von drei bis sechs Monaten auch wieder mit einer etwas ansteigenden US-Produktion zu rechnen.

Wenig Neues gibt es am Devisenmarkt. Der Euro bleibt im Vergleich zum US-Dollar in diesen Tagen auf dem niedrigsten Stand seit November, was mit den wesentlich besseren Konjunkturerwartungen in den USA und den dort gestiegenen Kapital-Renditen zu begründen ist. Außerdem belastet unsere Gemeinschaftswährung die weiterhin nur sehr schleppend voran kommenden Corona-Impfungen.

Die Heizölpreise starten erfreulicherweise mit Abschlägen in die neue verkürzte Handelswoche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit bleiben die Notierungen auf einem im Vergleich zu den letzten Wochen recht attraktiven Niveau, das gerade von sicherheitsorientierten Verbrauchern zur frühzeitigen Bevorratung genutzt werden könnte. Denn nach wie vor ist ein Preisverfall am Ölmarkt, wie wir ihn im letzten Jahr gesehen haben, definitiv nicht zu erwarten.
26.03.2021, 07:53 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zeitweise wieder deutlich an Wert verloren, können sich heute Morgen im asiatisch geprägten Handel aber wieder erholen. Nach dem Rückgang in den letzten zwei Wochen können die Heizölpreise als attraktiv bezeichnet werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zeitweise wieder deutlich an Wert verloren, können sich heute Morgen im asiatisch geprägten Handel aber wieder teilweise erholen. Nach dem Rückgang in den letzten zwei Wochen können die Heizölpreise als durchaus attraktiv bezeichnet werden. 

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 59,30 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar immer weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1780 US-Dollar gehandelt.

Die Blockade des Suez-Kanals durch das havarierte Containerschiff und Hinweise, dass die OPEC+ Gruppe die Fördermengen Ende nächster Woche eventuell wieder nicht erhöhen könnte, konnte die Rohölpreise gestern nur vorübergehend stützen. Ab den Mittagsstunden nahm der Druck auf die wieder Notierungen zu, was natürlich vor allem mit den neuen Corona-Sorgen vor allem in Europa zu begründen ist. 
In immer mehr Ländern der EU steigen die Infektionszahlen wieder deutlich an und die Beschränkungen werden teilweise nochmals verschärft. Von Lockerungen im größeren Stil ist man meilenweit entfernt und ein weitgehend normales Leben ist leider immer noch nicht in Sicht, vor allem wenn die Europäische Union weiterhin nur so schleppend mit Impfstoffen versorgt wird. 
In den USA scheint das Schlimmste hingegen überstanden zu sein, was sich auch in den gestern veröffentlichten Konjunkturdaten ausdrückte. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ist in der vergangenen Woche von 781.000 auf 684.000 zurückgegangen und auch die weitergeführten Anträge reduzierten sich von 4,13 auf nur noch 3,87 Millionen. Das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal stieg um 4,3 Prozent, erwartet wurde hingegen nur ein Plus von 4,1 Prozent. 
So ist damit zu rechnen, dass es sich am Ölmarkt derzeit nur um eine vorübergehende Schwäche, nicht aber um eine Trendwende handelt. Die Unsicherheiten im Nahen Osten, der bis auf unabsehbare Zeit blockierte Suez-Kanal und die sehr wahrscheinlich weiterhin restriktive Förderpolitik der organisierten Ölstaaten lassen kaum mehr größeren Spielraum nach unten.

Am Devisenmarkt setzt der Euro seinen Abwärtstrend im Vergleich zum US-Dollar weiter fort und ist gestern erstmals seit November unter die 1,18-Dollar-Marke gefallen. Dies, obwohl es in den letzten Tagen auch in der EU relativ guten Konjunkturindikationen gegeben hat. Gestern überraschte der GfK Konsumklimaindex per April mit einem Wert von minus 6,2. Die Analysten hatten im Vorfeld mit minus 11,9 Punkten gerechnet. Trotzdem erwarten die Marktteilnehmer, dass sich die Wirtschaft in den USA in nächster Zeit deutlich besser als in Europa entwickeln wird.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute weitgehend stabil bis leicht steigend in den letzten Handelstag der Woche starten. Der Rückgang der internationalen Ölpreise fand bereits gestern weitgehend Berücksichtigung und der schwache Euro verteuert die Öleinfuhren, wenn auch nur leicht. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen werden die Notierungen heute mit einem Plus von bis zu 0,3 Cent pro Liter eröffnen. Diese stehen derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit mehr als sechs Wochen und bieten eine gute Gelegenheit, den Tank schon jetzt für den nächsten Winter zu füllen.
25.03.2021, 07:51 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages kräftige Gewinne erzielen können und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Obwohl auch die Heizöl-Notierungen heute mit leichten Aufschlägen erwartet werden, ist das Preisniveau noch recht attraktiv. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages kräftige Gewinne erzielen können und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Obwohl auch die Heizöl-Notierungen heute mit leichten Aufschlägen erwartet werden, ist das Preisniveau noch recht attraktiv und es bietet sich weiterhin eine gute Kaufchance.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 60 Dollar. Der Euro bleibt im Vergleich zum US-Dollar weiter schwache und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1830 US-Dollar gehandelt.

Es war absehbar, dass die Rohölpreise bald wieder Kehrt machen würden, denn die globale Ölversorgung ist zwar nicht unbedingt angespannt, aber von einer Überversorgung kann derzeit sicherlich keine Rede sein.
Nicht absehbar war natürlich die Havarie im Suez-Kanal, wo ein riesiges Containerschiff feststeckt und seit Tagen die Durchfahrt vom Mittelmeer in das Rote Meer blockiert. Somit können natürlich auch viele Tankschiffe die Route derzeit nicht nehmen, müssen warten oder den Umweg über das Kap der guten Hoffnung machen, der in etwa drei Wochen Zeit in Anspruch nehmen und dadruch natürlich erhebliche Kosten verursachen würde.
Dies war gestern ein Grund, warum die Öl-Futures deutliche Gewinne erzielen konnte. Zudem gab es Gerüchte bzw. Hinweise darauf, wonach die OPEC+ Gruppe heute in einer Woche wieder keine Erhöhung der Fördermengen beschließen könnte. Einen namentlich nicht genannt werden wollender Vertreter des Gremiums  würde "nicht überrascht sein, wenn er die Meinung höre, dass es besser ist, vorsichtig zu sein und dem Markt noch nicht mehr Angebot hinzuzufügen".
Die US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) fielen bearish, also preisdrückend aus und bestätigten in etwa die API-Zahlen vom Vortag. Sowohl die Rohölbestände stiegen im Vergleich zur Vorwoche um 1,9 Millionen Barrel, als auch die Vorräte an Benzin und Destillaten in Summe um 4 Millionen Fass. Außerdem ging die Gesamtnachfrage leicht zurück, während die US-Ölproduktion etwas zulegen konnte. 
Größere Auswirkungen auf das Marktgeschehen waren aber nicht zu beobachten.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert obwohl es überraschend gut ausgefallene Konjunkturindikationen aus der EU gegeben hat. Hier konnten die Einkaufsmanagerindizes aus dem verarbeitenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor per März die Erwartungen der Analysten deutlich übertreffen und auch das Verbrauchervertrauen fiel deutlich besser aus als prognostiziert.

Keine guten Vorgaben also für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute aller Voraussicht nach aber trotzdem mit leichten Abschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Vielerorts wurden die Aufschläge bei den Rohölpreisen schon gestern eingepreist. Insgesamt bietet das aktuelle Preisniveau gerade für sicherheitsorientierte Ölheizer weiterhin eine sehr gute Kaufgelegenheit. Nur wer der Meinung ist, dass die OPEC+ die Fördermengen nächste Woche erhöhen wird, sollte mit der Bestellung vielleicht noch etwas warten.
24.03.2021, 08:29 Uhr
Die Ölpreise sind im gestrigen Tagesverlauf wieder unter Druck geraten und auf Tagestiefstand aus dem Handel gegangen. Heute Morgen ziehen die Futures aber wieder an, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande wohl keine größeren Sprünge machen werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind im gestrigen Tagesverlauf wieder unter Druck geraten und auf Tagestiefstand aus dem Handel gegangen. Heute Morgen ziehen die Futures aber wieder an und auch der Euro zeigt sich schwach, sodass die mittlerweile wieder recht attraktiven Heizöl-Notierungen wohl keine größeren Sprünge machen werden.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" weiterhin bei 61,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,40 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1850 US-Dollar gehandelt.

Die nicht enden wollenden Corona-Sorgen in weiten Teilen Europas drücken derzeit auf die Stimmung der Börsianer. Gestern sind Rohölpreise bereits zum Start in den europäisch geprägten Handel unter Druck geraten und haben bis Mittag gut zwei Dollar pro Barrel verloren. Die neuen Beschränkungen dämpfen die Hoffnung, dass die Pandemie schon im Sommer hinter uns liegen könnte und natürlich reduzieren diese auch die Nachfrage nach Öl und Ölprodukten. 
Wie die OPEC+ auf die neue Situation und die in letzter Zeit deutlich gefallenen Ölpreise reagieren wird, ist sicherlich ein sehr spannendes Thema. Morgen in einer Woche sollte es darauf eine Antwort geben.
Für etwas Verunsicherung sorgt derzeit ein Stau im Suez-Kanal, der von einem querliegenden Tanker verursacht wwird. Noch ist unklar, wann die Verbindung zwischen dem Roten Meer und dem Mittelmeer wieder frei sein wird. Derzeit warten rund 100 Schiffe auf die Durchfahrt, darunter auch viele Öltanker. Die Futures ziehen daher heute Morgen wieder etwas an.
Die gestern nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen gemischt aus. Während es bei Rohöl einen unerwarteten Zuwachs von 2,9 Millionen Barrel gab, gingen die Benzinbestände um 3,7 Millionen Fass zurück. Bei den Destilaten blieb eine Überraschung aus, denn das kleine Plus von 0,2 Millionen Fass traf genau die Erwartung der Analysten.
Heute Nachmittag werden die wesentlich einflussreicheren und detaillierteren Zahlen des Department of Energy (DOE) erwartet.

Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar auf den tiefsten Stand seit November letzten Jahres zurückgefallen. Der "Greenback" ist derzeit in zweierlei Hinsicht gefragt. Erstens erwarten die Händler in den USA eine bessere Konjunkturentwicklung als in Europa und zweitens bietet die US-Währung Sicherheit, wenn es an den Börsen mal nach unten geht, wie dies gestern im späten Handel der Fall war.

Aufgrund der Währungsverluste und der heute Morgen anziehenden Rohölpreise werden die Heizölpreise hierzulande stabil bis leicht höher in den heutigen Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Plus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile haben die Notierungen den niedrigsten Stand seit rund drei Wochen erreicht und können als durchaus attraktiv bezeichnet werden. Auch wenn die Nachfrage insgesamt weiter eher unterdurchschnittlich bleibt, so ist doch allmählich eine leichte Marktbelebung zu spüren.