18.01.2019, 08:58 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf keine größeren Kursbewegungen vollzogen und befinden sich weiterhin auf Konsolidierungskurs. Die Heizöl-Notierungen hierzulande werden aller Voraussicht nach mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf keine größeren Kursbewegungen vollzogen und befinden sich im Großen und Ganzen weiterhin auf Konsolidierungskurs. Heute Morgen stehen aber deutliche Pluszeichen an den Kurstafeln, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit Aufschlägen in den Tag starten werden.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,75 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,60 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar sehr stabil und wird derzeit weiterhin zu Kursen um 1,1390 US-Dollar gehandelt.

Gestern sah es am Ölmarkt lange Zeit danach aus, als würden sich der in Summe deutliche Aufbau der US-Ölbestände doch noch entsprechend auf die Entwicklung der Rohölpreise niederschlagen, denn bis zum Beginn des US-Handels summierten sich schöne Abschläge in einer Größenordnung von rund einem US-Dollar pro Barrel. 
Dann aber drehte der Markt, obwohl der kurz zuvor veröffentlichte Monatsreport der OPEC tendenziell preisdrückend, also bearish gewertet werden musste. Die Prognose zur globalen Ölnachfrage wurde hier für dieses Jahr unverändert bei gut 100 Millionen Barrel pro Tag belassen, während man davon ausgeht, dass die Nicht-OPEC-Länder die Produktion auf gut 64 Millionen Barrel pro Tag nach oben fahren werden. Dies ist im Vergleich zur letzten Schätzung ein Plus von knapp zwei Millionen Barrel. 
Die Konklusion daraus ist, dass die OPEC ihre Förderung künftig noch weiter zurückfahren müsste, um ein Überangebot zu verhindern und somit die Ölpreise zu stabilisieren.
Trotzdem ging es in der zweiten Tageshälfte mit dem Ölkomplex wieder nach oben, was unter anderem an guten Konjunkturdaten aus den USA gelegen haben könnte. Hier sind die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Wochen weiter von 216.000 auf 213.000 zurückgegangen und der Philadelphia Fed Herstellungsindex kletterte per Januar unerwartet deutlich auf einen Wert von 17 Zählern. Erwartet wurden lediglich 9,7 Punkte. 
Auch heute morgen zeigen sich die Öl-Futures im frühen asiatisch geprägten Handel recht fest und die aktuellen Brentöl-Kontrakte nehmen Kurs auf die 62-Dollar-Marke. Die Tatsache, dass die OPEC die Produktion bereits im Dezember um 750.000 Barrel pro Tag zurückgefahren hat, ist weiterhin ein Fakt, der derzeit wenig Spielraum nach unten lässt.

Am Devisenmarkt gab es gestern einen recht ruhigen Handel mit nur wenig Kursbewegungen im Umtauschverhältnis zwischen US-Dollar und Euro. Nach dem vorerst gescheiterten Brexit warten die Marktteilnehmer nun auf neu Vorschläge der britischen Regierung, die nach Ankündigung von Premierministerin Theresa May schon am Montag kommen werden. Bis dahin dürfte es weiterhin keine neue Richtung für unsere Gemeinschaftswährung geben.
 
Insgesamt recht stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der Seitwärtstrend der letzten Tage weiter fort und es gibt derzeit keine Anzeichen, dass sich daran in nächster Zeit gravierend etwas ändern sollte. Die Nachfrage hat sich weiter beruhigt, was sich aber nur sehr zögerlich auf die Lieferzeiten auswirkt, die immer noch recht lang sind. Bestellen Sie also rechtzeitig, denn es ist kaltes Winterwetter vorhergesagt.
17.01.2019, 08:43 Uhr
Die Ölpreise haben sich auch gestern gut behaupten können, obwohl das Department of Energy (DOE) den Aufbau der US-Ölbestände bestätigt hatte. Bei einem schwachen Euro, werden die Heizöl-Notierungen mit weiteren leichten Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch gestern gut behaupten können, obwohl das Department of Energy (DOE) den Aufbau der US-Ölbestände bestätigt hatte. Bei einem schwachen Euro, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande in Folge mit weiteren leichten Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,05 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde genau 52 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht zurück und wird derzeit zu Kursen um 1,1390 US-Dollar gehandelt.

Trotz der eindeutig bearish, also preisdrückend zu wertenden API-Ölbestandsdaten aus den USA und dem EIA-Monatsreport, in dem auch für dieses und nächstes Jahr eine Überversorgung des Ölmarktes prognostiziert wurde, starteten die Rohölpreise auch gestern wieder mit leichten Aufschlägen in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. Erst am späten Vormittag ging den Bullen dann vorübergehend die Puste aus und die Futures kamen etwas zurück. Es fehlte schlichtweg an neuen preistreibenden Meldungen.
Hier konnten dann auch die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) nicht dienen, denn diese bestätigten die API-Zahlen vom Vortag mit einem Zuwachs der Vorräte von knapp acht Millionen Barrel. Zwar gingen die Rohölbestände etwas stärker als erwartet um 2,7 Millionen Barrel zurück, dafür gab es aber auf der Produktseite einen Aufbau von 3 Millionen Fass bei Heizöl bzw. Diesel und 7,5 Millionen Barrel bei Benzin.
In erster Reaktion fielen die Ölpreise dann auch folgerichtig zurück. Doch schon wenig später setzten schon wieder Käufe ein und der Ölkomplex ging dann schlussendlich auf Tageshoch aus dem Handel.
Preistreibend wirkte dabei sicherlich die Meldung, wonach Russland seine Anstrengungen hinsichtlich der vereinbarten Förderkürzungen intensivieren will. Auch ein milliardenschweres Investitionsprogramm, dass die Wirtschaft in China wieder ankurbeln soll, wirkte stützend auf die Notierungen. 

Am Devisenmarkt ist und bleibt der Brexit wohl auch in den nächsten Tagen weiterhin das bestimmende Thema und die Verunsicherung über diesen belastet den Euro, der gestern im Vergleich zum US-Dollar aber nur noch leicht an Wert eingebüßt hat. Die britische Premierministerin Theresa May hat gestern Abend ein Misstrauensvotum der Opposition überstanden und bleibt zumindest vorerst weiter im Amt. Nun muss sie weitere Vorschläge bringen, wie es mit dem Austritt aus der EU weitergehen soll. Von einem harten Brexit bis zu einem neuen Referendum scheint derzeit alles möglich zu sein.
 
Die Heizölpreise in Österreich kennen in dieser Woche bislang leider nur den Weg nach oben. Auch heute soll es aktuellen Berechnungen zufolge weitere leichte Aufschläge in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter geben, aber die ersten Preistendenzen bestätigen dies bislang nur zum Teil. Es ist durchaus möglich, dass es in einigen Regionen auch leichte Rückgänge geben könnte, da die Heizöl-Notierungen im Vergleich zu den Rohölpreisen immer noch Potenzial nach unten haben, das in den vergangenen Wochen, aufgrund der extrem hohen Nachfrage, nicht geschöpft werden konnte. 
16.01.2019, 08:33 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Nachmittags Gewinne verbuchen können und die Brent-Öl-Futures sind wieder deutlich über die 60-Dollar-Marke geklettert. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Nachmittags Gewinne verbuchen können und die Brent-Öl-Futures sind wieder deutlich über die 60-Dollar-Marke geklettert. Da gleichzeitig auch der Euro im Vergleich zum US-Dolllar etwas an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen leider mit Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 60,75 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,30 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,14 US-Dollar gehandelt.

Gestern starteten die Rohölpreise mit leichten Abschlägen in den europäisch geprägten Handel, was eventuell noch an den schlechten Außenhandelszahlen aus China gelegen haben könnte. Das Reich der Mitte war in den letzten Jahrzehnten der große Treiber der Weltwirtschaft und hat die globale Öl-Nachfrage dabei kräftig nach oben getrieben. Sollte es hier zu einer Stagnation oder gar einem Abschwung kommen, hätte das sicherlich auch gravierende Auswirkungen auf den Ölmarkt.
Doch bereits in den Mittagsstunden konnten sich die Futures wieder stabilisieren und bis Handelsschluss in New York ging es mit dem Ölkomplex stetig bergauf, ohne dass es hierzu entsprechende Meldungen gegeben hätte. Lediglich die Ankündigung, dass die US-Regierung künftig keine Ausnahmen im Bezug auf iranische Öllieferungen mehr gewähren wird, war bullish, also preistreibend zu werten.
Nach Börsenschluss vermeldete dann das American Petroleum Institute (API) ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Hier gab es in Summe ein Plus von 8,6 Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld lediglich mit einem Aufbau von 1,2 Millionen Fass gerechnet hatten. Heute Nachmittag gegen 16.30 Uhr werden dann  die wesentlich einflussreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE) bekanntgegeben. 
Es gab aber auch noch den Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA), der eigentlich ebenfalls Druck auf die Ölpreise hätte bringen sollen. Denn hier erwartet man, dass der Ölmarkt auch in diesem und im nächsten Jahr überversorgt bleiben wird. Grund ist die weiter schnell wachsende Ölförderung der Nicht-OPEC-Länder und hier natürlich vor allem der US-Schieferöl-Industrie, die stärker zulegen soll als die globale Nachfrage. Daher erwartet man auch weiterhin günstige Rohölpreise, die im ersten Quartal etwas unter dem aktuellen Niveau bei rund 58 Dollar (Brent) liegen sollten.
Die Öl-Futures reagierten bislang nicht auf diese eigentlich stark preisdrückenden Meldungen. Im Gegenteil, auch heute Morgen geht es im asiatisch geprägten Handel weiter leicht nach oben. 

Am Devisenmarkt warteten die Händler gestern mit Spannung auf die Abstimmung zum Brexit-Vertrag im britischen Unterhaus. Der Euro verlor dabei im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert und konnte sich erst nach Bekanntgabe des Ergebnisses etwas stabilisieren. Theresa May verlor die Abstimmung mit einer überwältigenden Mehrheit und muss nun um ihr Amt bangen, während ein Verbleib Großbritanniens in der EU nun wieder wesentlich wahrscheinlicher geworden ist.
 
Eher schlechte Vorgaben vom Öl- und Devisenhandel für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit leichten Aufschlägen in den Tag starten werden. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt dürfte sich der Heizöl-Markt in den nächsten Tagen und Wochen weiter stabilisieren, sowohl was die Preise, als auch was die Lieferzeiten anbetrifft. Diese sollten angesichts der wieder zurückgegangenen Nachfrage hoffentlich bald wieder kürzer werden.


15.01.2019, 09:00 Uhr
Die Ölpreise haben sich im gestrigen Handel kaum bewegt und befinden sich derzeit wieder auf der Suche nach einer neuen Richtung. Auch am Devisenmarkt gibt es kaum Bewegung, sodass die Heizöl-Notierungen ebenfalls weitgehend stabil in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich im gestrigen Handel kaum bewegt und befinden sich derzeit wieder auf der Suche nach einer neuen Richtung. Auch am Devisenmarkt gibt es vor der Brexit-Abstimmung im britischen Parlament kaum Bewegung, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls weitgehend stabil in den heutigen Tag starten werden.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" weiterhin bei 59,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51,20 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1480 US-Dollar gehandelt.

Nachdem außergewöhnlich lang anhaltenden und steilen Abwärtstrend zum Ende des letzten Jahres, der Anfang Januar mit einer entsprechenden Gegenreaktion wieder geglättet wurde, scheint der Ölmarkt derzeit sehr ausgeglichen zu sein und die Kursausschläge bleiben in diesen Tagen entsprechend gering.
Die unter den Börsianern lange Zeit geltende Annahme, dass die von OPEC und Co. Anfang Dezember beschlossene Förderreduzierung nicht ausreichend sein wird, um wieder in ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage herzustellen, wurde mittlerweile revidiert, nachdem die Kürzungen bereits im letzten Monat stärker ausgefallen waren, als dies allgemein erwartet worden war.
Zudem gibt es nach den ersten Sondierungsgesprächen zwischen den USA und China beim Thema Handelskrieg wieder Hoffnung, dass das Schlimmste doch noch abgewendet werden kann. 
Die zuletzt veröffentlichten Konjunkturdaten zeigen aber, dass es bereits deutliche Bremsspuren in der globalen Konjunkturentwicklung gibt. So vermeldete gestern am Morgen China einen überraschend deutlichen Rückgang der Aussenhandelsaktivitäten und am Vormittag wurde die Industrieproduktion aus der EU für den Monat November mit einem Minus von 3,3 Prozent veröffentlicht. Vieles deutet also bereits jetzt darauf hin, dass es im besten Fall zu einer merklichen Abkühlung der Weltkonjunktur kommen wird. 
In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob und wie stark sich dies auf die Ölnachfrage auswirken wird und ob die OPEC dann eventuell mit ihrer Förderpolitik wieder eine Antwort suchen muss. 
Das nächste offizielle Meeting ist schon fixiert und wird vom 17. bis 18. April in Wien stattfinden. Dabei werden natürlich auch wieder die am Förderabkommen beteiligten Nicht-OPEC-Länder mit von der Partie sein.

Am Devisenmarkt wird es heute spannend, wenn das britische Parlament über den von Premierministerin Theresa May mit der EU ausgehandelten Brexit-Vertrag abstimmen wird. Entsprechend halten sich die Händler im Vorfeld zurück und so gibt es derzeit kaum größere Kursbewegungen, auch nicht zwischen dem Euro und dem US-Dollar, der nach wie vor vom immer noch andauernden Haushaltsstreit belastet wird. Aufwind dürfte die Gemeinschaftswährung nur dann erhalten, wenn der Ausstieg Großbritanniens aus der EU doch noch abgewendet werden könnte.
 
Stabiler könnten die Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt heute kaum sein und starten die Heizölpreise ohne eine eindeutige Richtung in den heutigen Handelstag. Inwieweit und in welche Richtung sich im Laufe des Tages noch Veränderungen ergeben werden ist völlig offen. Das Interesse der Verbraucher am Heizölkauf hat derweil weiter abgenommen und die Nachfrage kann als moderat bezeichnet werden. Dies ist auch sicherlich gut und gesund für den Heizölhandel, der derzeit immer noch den Bestellboom der letzten Wochen abarbeitet. Bleibt das Bestellaufkommen auch in den nächsten Tagen und Wochen auf dem aktuellen Niveau, dürften die Lieferzeiten bald wieder kürzer werden.
14.01.2019, 08:59 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag aufgrund von Gewinnmitnahmen nachgegeben und starten auch heute Morgen deutlich schwächer in den Handel. Obwohl der Euro ebenfalls an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im Laufe des Nachmittags aufgrund von Gewinnmitnahmen nachgegeben und starten auch heute Morgen deutlich schwächer in den asiatisch geprägten Handel. Obwohl der Euro im Vergleich zum US-Dollar ebenfalls an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit schönen Abschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 59,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 50,80 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar weitere Verluste hinnehmen und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1470 US-Dollar gehandelt.

Der seit Weihnachten existente Aufwärtstrend, der die Rohölpreise um ca. zehn Dollar pro Barrel nach oben katapultiert hat, scheint nun ein Ende gefunden zu haben. Bereits seit Mitte der letzten Woche stagnieren die Futures und am Freitagnachmittag setzten Gewinnmitnahmen ein, die auch heute am Morgen noch anhalten.
Dies, obwohl aus China per Dezember ein starker Anstieg der Rohölimporte vermeldet wurde. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen diese um 15,7 Prozent an, während das Plus in der Betrachtung des ganzen Jahres bei zehn Prozent liegt. Hier gibt es aber immer wieder Sondereinflüsse, sodass das Gewicht dieser Meldung nicht besonders hoch ist.
Die Marktteilnehmer sind unabhängig davon nun wohl auch der Meinung, dass der aufgrund der Förderreduzierungen der OPEC-Länder und Kanadas zu erwartenden Angebotsrückgang nun ausreichend eingepreist ist. Außerdem sind ja die Ölbestände in den USA in der letzten Woche sehr stark gestiegen, was sich bislang an den Börsen nicht niedergeschlagen hat.
Am Freitagabend wurde vom Öldienstleistungsunternehmen Baker Hughes die Zahl der aktiven US-Bohranlagen veröffentlicht, die im Vergleich zur Vorwoche erneut um vier auf nunmehr 873 Einheiten zurückgegangen ist. Dies ist zwar der zweite Rückgang in Folge, was dem aktuell sehr hohem Niveau aber kaum einen Abbruch tut und sich kaum auf das Handelsgeschehen auswirken dürfte.
Eher schon die Aussage der Ölministers der Vereinigten Arabischen Emirate, der nicht an ein Sondertreffen der OPEC glaubt und ein solches auch nicht für notwenig erachtet. 
Insgesamt dürfte der Markt nun ein Preisniveau gefunden haben, dass sehr gut zur aktuellen Versorgungslage passt. In den nächsten Wochen muss sich zeigen, ob diese wieder etwas knapper wird, oder die globalen Ölbestände wieder größer werden. Entscheidend dabei wird sicherlich auch die Entwicklung der Nachfrage sein.
Diese könnte durchaus ins Stocken geraten, wenn es eine globale Abkühlung der Weltwirtschaft gäbe. Die heute Morgen aus China vermeldeten Außenhandelszahlen geben dabei durchaus Anlass zur Sorge, denn die Exporte sind im Dezember um 4,4 Prozent zurückgegangen und die Importe sogar um 7,6 Prozent. Erwartet wurde ein Anstieg um 3 bzw. 5 Prozent.

Dies stützt den US-Dollar, der von den Anlegern in möglichen Krisenzeiten immer wieder als sicherer Hafen angesteuert wird. Bereits am Freitag konnte die US-Wähung deutlich zulegen, nachdem der US Kern-Verbraucherpreisindex per Dezember mit einem Plus von 2,2 Prozent veröffentlicht wurde, was tendenziell für weitere Zinsanhebungen sprechen würde. Bald könnte aber wieder der Government-Shutdown in den Mittelpunkt des Interesses rücken, der mittlerweile eine Rekorddauer erreicht hat und sich belastend auf die US-Wirtschaft auswirkt.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden, trotz der Währungsverluste, heute mit schönen Abschlägen in die neue Handelswoche starten, nachdem es mit den Notierungen seit dem zweiten Januar bislang nur nach oben ging. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht in Minus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat sich in den letzten Tagen etwas beruhigt und kann für diese Jahreszeit als normal beschrieben werden. Trotzdem ist bis auf Weiteres kein Rückgang der langen Lieferzeiten in Sicht, denn der Auftragsbestand des Handels ist nach wie vor sehr groß. Bitte bestellen Sie also bei Zeiten und rechnen Sie mit einer Vorlaufzeit von mehreren Wochen!
11.01.2019, 09:06 Uhr
Die Ölpreise haben gestern weiter zulegen können und zeigen sich auch heute morgen sehr fest. Da der Euro etwas an Wert verloren hat, werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern weiter zulegen können und zeigen sich auch heute morgen sehr fest. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar im Tagesvergleich etwas an Wert verloren hat, werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,90 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar leichte Verluste hinnehmen und wird derzeit zu Kursen um 1,1525 US-Dollar gehandelt.

Die Stimmung am Ölmarkt hat in den letzten Tagen deutlich gedreht und es mehren sich die Meinungen, dass die erwartete Überversorgung im eher nachfrageschwachen ersten Quartal ausbleiben, oder zumindest nicht sehr stark ausgeprägt sein wird.
Dafür gibt es mittlerweile auch gute Gründe, denn die Produktionszahlen aus dem Dezember haben gezeigt, dass es OPEC und Co. ernst mit der vereinbarten Förderkürzung ist und das größte OPEC-Mitglied Saudi-Arabien plant, auch in den nächsten Wochen die Exporte weiter kräftig zurückzufahren. Zudem muss Kanada bekanntermaßen aus logistischen Gründen die Produktion um über 300.000 Barrel pro Tag bis auf Weiteres zurückfahren, sodass das Angebot doch nicht so groß ausfallen wird, wie dies noch vor einigen Wochen erwartet worden war.
Auf der anderen Seite gibt es wohl nun im Handelsstreit zwischen den USA und China eine erste Annäherung, sodass sich die Nachfrage besser entwickeln könnte, als dies gegen Ende des Jahres noch erwartet worden war.
In diesen Szenarien stecken aber derzeit sicherlich noch große Unsicherheiten und es wird sich zeigen müssen, ob diese auch tatsächlich so eintreten werden. Daher kann der Ölmarkt auch sehr schnell wieder drehen.
Die aktuellen, eher preisdrückend zu wertenden Fundamentaldaten werden derzeit aber eher ignoriert, was in den letzten beiden Tagen nach Bekanntgabe deutlich gestiegener US-Ölbestände schön zu beobachten war. 
Neue Konjunkturdaten sind derzeit eher Mangelware und liefern meist widersprüchliche Signale, sodass von dieser Seite der Einfluss auf die Rohölpreisentwickung eher gering ist.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar im Vergleich zum Euro wieder etwas an Boden gutmachen, nach dem die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche von 233.000 auf 216.000 zurückgegangen sind. Belastend wirkt hingegen weiterhin der sogenannte "Government Shutdown" und die sich andeutende Wende in der Zinspolitik der US-Notenbank.
 
Die Heizölpreise in Österreich werden nach diesen Vorgaben wohl leider auch heute ihren Weg nach oben fortsetzen. Aktuelle Berechnungen und erster Preistendenzen lassen einen weiteren Anstieg um rund einen halben Cent pro Liter erwarten. Seit dem Jahreswechsel kennen die Notierungen nur noch eine Richtung, was sich langsam auch in der Nachfrage bemerkbar macht, die nun deutlich zurückgeht, aber immer noch auf einem für diese Jahreszeit durchaus normalen Niveau liegt. Die Lieferzeiten werden daher wohl auch in den nächsten Wochen lang bleiben!
10.01.2019, 08:37 Uhr
Die Ölpreise haben gestern ihren Aufwärtstrend der letzten Tage leider weiter fortgesetzt. Obwohl der Euro ebenfalls deutlich zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern ihren Aufwärtstrend der letzten Tage leider weiter fortgesetzt und die Brent-Öl-Futures sind wieder deutlich über die 60-Dollar-Marke geklettert. Obwohl der Euro im Vergleich zum US-Dollar ebenfalls kräftig zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande folglich mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 60,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51,75 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar kräftige Gewinne einfahren und wird derzeit zu Kursen um 1,1550 US-Dollar gehandelt.

Obwohl die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) eindeutig bearish, also preisdrückend zu werten waren, starteten die Rohölpreise gestern mit weiteren Aufschlägen in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. 
Preistreibend wirkten hierbei u. a. die ungeplante Fortsetzung der Gesprächen zwischen Vertretern der USA und China in Peking zum Thema Handelsbeziehungen und Zollbeschränkungen.
Nachdem dann in den Mittagsstunden technische Widerstände durchbrochen werden konnten, war kurzfritig weiteres Aufwärtspotenzial vorhanden, sodass die Futures bis zur Bekanntgabe der wichtigen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) weitere Gewinne verbuchen konnten. 
Die Zahlen fielen dann noch preisdrückender aus, als es die API-Daten vom Vortag erwarten haben lassen, denn in Summe wurde ein immenser Aufbau von sage und schreibe 17 Millionen Barrel vermeldet. Auch wenn die Zahlen in Anbetracht der Verschiebungen um die Feiertage mit Vorsicht zu genießen sind, setzen folgerichtig sofort Verkäufe ein, die aber nicht lange andauerten. Schon wenig später drehte der Markt wieder nach oben, als Saudi-Arabien die bereits im Markt befindlichen Gerüchte über eine weitere deutliche Exportkürzung offiziell bestätigte. 
Die Gespräche zwischen den Vetretern Chinas und der USA wurden mittlerweile beendet, ohne dass es ein konkretes Ergebnis gegeben hätte. Es soll aber weitere Treffen geben und die begleitenden Kommentare blieben bislang positiv.
Ingesamt sieht es derzeit so aus, als ob sich die Stimmung unter den Börsianern nun wieder in Richtung Bullenmarkt drehen könnte. In den nächsten Wochen wird sich aber zeigen müssen, ob dies auch aus fundamentaler Sicht gerechtfertigt ist. Die Unsicherheiten, sowohl auf der Angebots-, als auch auf der Nachfrageseite, ist derzeit sehr groß.

Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar auf den höchsten Stand seit Mitte Oktober gesprungen, nachdem aus dem Sitzungsprotokoll der letzten Fed-Sitzung hervorgegangen ist, dass die US-Währungshüter bei ihrer künftigen Geldpolitik einen deutlich vorsichtigeren Kurs einschlagen werden. Mittlerweile gibt es sogar einzelne Stimmen aus offiziellen Kreisen, die auch eine Zinssenkung nicht ausschließen wollen.
 
Trotz der deutlichen Währungsgewinne, werden die Heizölpreise hierzulande leider wohl auch heute ihren Aufwärtstrend fortsetzen, der bereits kurz nach dem Jahreswechsel seinen Anfang genommen hat. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Aufschläge in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Angesichts der immer noch recht regen Auftragslage und der damit einhergehenden langen Lieferzeiten, sollte der Tankvorrat gut im Auge behalten und rechtzeitig bestellt werden. Das anhaltende Winterwetter lässt den Verbrauch in diesen Tagen deutlich spürbar ansteigen und auch die Vorlaufzeiten von teils mehreren Wochen sollten ausreichend berücksichtigt werden.
09.01.2019, 08:20 Uhr
Die Ölpreise haben gestern weitere leichte Gewinne erzielen können und starten auch heute Morgen sehr fest in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden heute auch die Heizöl-Notierungen ihren Weg nach oben leider weiter fortsetzen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern weitere leichte Gewinne erzielen können und starten auch heute Morgen sehr fest in den asiatisch geprägten Handel, nachdem die Gespräche zwischen Vertretern Chinas und der USA unerwartet verlängert worden sind. In Folge werden heute auch die Heizöl-Notierungen ihren Weg nach oben leider vorerst weiter fortsetzen.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 59,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 50,40 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1460 US-Dollar gehandelt.

Die Tatsache, dass OPEC und Co. die Fördermengen bereits im Dezember deutlich reduziert haben und Saudi-Arabien eine weitere Drosselung der Produktion angekündigt hat, hat die Stimmung am Ölmarkt drehen lassen. Außerdem ist die Ölförderung in Lybien um 300.000 Barrel pro Tag gefallen und wie seit längerem bekannt, muss Kanada den Ausstoß seit Anfang des Jahres in einer ähnlichen Größenordnung zurückfahren.
Somit scheint eine deutliche Überversorgung des Marktes zumindest vorerst vom Tisch zu sein.
Auf der Nachfrageseite belastet seit Monaten der Handelskonflikt zwischen den USA und China, was sich auch schon in der Entwicklung der globalen Wirtschaft niedergeschlagen hat. 
Derzeit verhandeln Vertreter der beiden wirtschaftlichen Supermächte über ein Ende der gegenseitigen Zollanhebungen. In der Nacht wurde hierzu überraschend bekanntgegeben, dass die in Peking ursprünglich auf zwei Tage angesetzten Gespräche verlängert wurden. Laut US-Präsident Donald Trump liefen die Verhandlungen bisher "sehr gut". 
Auch wenn daraus nicht geschlossen werden kann, dass es tatsächlich zu einem Durchbruch kommen wird, stiegen die Rohölpreise nach Bekanntwerden der Verlängerung sofort deutlich an und die Brent-Öl-Futures nehmen langsam wieder Kurs auf die 60-Dollar-Marke.
Die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen eher preisrückend aus, wurden am Markt aber kaum zur Kenntnis genommen. In Summe gab es ein dickes Plus von knapp zehn Millionen Barrel, worin aber aufgrund der Verschiebungen durch die Feiertage noch sehr viel Unsicherheit steckt. 
Heute gegen 17 Uhr werden die Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE) erwartet.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern im Laufe des Tages relativ gut halten, obwohl aus der EU eher schwache Konjunkturdaten vermeldet worden waren. In der Nacht und heute Morgen konnte auch die Gemeinschaftswährung von der Verlängerung der Gespräche zwischen China und den USA profitieren und wieder leicht zulegen.
 
Die Heizölpreise in Österreich werden nach diesen Vorgaben ihren Weg nach oben wohl auch heute fortsetzen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von knapp einem Cent pro Liter erwarten. In diesem Jahr gab es nur bislang nur am ersten Handelstag einen Rückgang, was auch auf die sehr starke Nachfrage in den letzten Wochen zurückzuführen ist. Lieferzeiten von mehreren Wochen sind weiterhin normal und daran dürfte sich auch in nächster Zeit wenig ändern. Es ist also dringend anzuraten, den Tankvorrat gut im Auge zu behalten und rechtzeitig zu bestellen!
08.01.2019, 08:40 Uhr
Die Ölpreise haben gestern ihre anfänglich erzielten Gewinne nicht halten können und sind bis Handelsschluss wieder in etwa auf Ausgangsniveau zurückgefallen. Da der Euro zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute mit leichten Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern ihre anfänglich erzielten Gewinne nicht halten können und sind bis Handelsschluss wieder in etwa auf Ausgangsniveau zurückgefallen. Da gleichzeitig der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute rein rechnerisch mit leichten Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 57,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 48,50 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar erneut leichte Gewinne erzielen und wird derzeit zu Kursen um 1,1450 US-Dollar gehandelt.

Obwohl die US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), die in der vergangenen Woche feiertagsbedingt erst am Freitagabend veröffentlicht worden sind, eindeutig preisdrückend ausgefallen sind, haben die Rohölpreise gestern zum Start in die neue Handelswoche zunächst weiter zulegen können.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist in der vergangenen Woche zurückgegangen und es gab weitere preistreibende Meldungen von Seiten der OPEC. So gab das irakische Ölministerium bekannt, dass die Produktionsmenge in der ersten Jahreshälfte auf 4,5 Millionen Barrel pro Tag eingefroren werden soll. Im Vergleich zum Oktober kommt dies einer Kürzung um 3 Prozent gleich, was genau der Vereinbarung im Rahmen des OPEC-Treffens Anfang Dezember entspricht. Ein weiteres Indiz, dass die Förderdisziplin innerhalb des Kartells derzeit wohl sehr hoch ist. Irak ist hier das Mitglied mit der derzeit zweithöchsten Fördermenge und steht dadurch natürlich unter besonderer Beobachtung.
Am Nachmittag gab es dann noch eine weitere Nachricht aus OPEC-Kreisen, wonach Saudi-Arabien seine Ölexporte erneut kürzen möchte und einen Ölpreis von 80 Dollar pro Barrel und mehr anstreben soll. Nachdem die Ausfuhren im November noch bei 8,3 Millionen Barrel pro Tag lagen, will das Königreich diese wohl auf 7,1 Millionen Fass zurückfahren. Für Saudi-Arabien ist ein hoher Rohölpreis besonders wichtig, weil die Haushaltsausgaben in diesem Jahr um 20 Prozent steigen sollen.
Die Öl-Futures machten in Folge am späten Nachmittag dann nochmals einen Satz nach oben, bevor im späten US-Handel Gewinnmitnahmen einsetzten, die den Ölkomplex wieder in etwa auf Ausgangsniveau drückte.
Neue Konjunkturdaten kamen u. a. aus Deutschland, wo die Industrieproduktion per November um ein Prozent gefallen ist. Dafür stiegen die Einzelhandelsumsätze überraschend um 1,1 Prozent an. In den USA lag die Steigerung hier ebenfalls bei 1,1 Prozent, was aber unterhalb den Erwartungen lag. Auch der ISM Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor enttäuschte per Dezember mit einem Wert von 57,6 statt 59,6 Zählern. 

Entsprechend schwach präsentierte sich gestern der US-Dollar, der im Vergleich zum Euro weiter zurückfiel. Die US-Währung leidet auch noch unter den Kommentaren von US-Notenbank-Chef Powell, der indirekt eine Lockerung der Geldpolitik angekündigt hatte. Nun warten die Devisenhändler auf neue Impulse hinsichtlich des Handelskonfliktes zwischen den USA und China, sowie des Brexit. Hier wird es sehr wahrscheinlich heute in einer Woche zur Abstimmung im britischen Parlament kommen, die ja Anfang Dezember mangels Erfolgsaussichten kurzfristig von Theresa May verschoben worden war.
 
Relativ stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute stabil bis leicht schwächer in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein maximales Minus in einer Größenordnung von einem halben Cent pro Liter erwarten. Erste Preistendenzen deuten derzeit aber eher auf wenig Veränderung hin. Dies dürfte sehr wahrscheinlich daran liegen, dass der Handel aufgrund der extrem hohen Nachfrage der letzten Wochen weiterhin völlig überlastet ist und die Lieferzeiten teils bei mehreren Wochen liegen. Es kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass unbedingt rechtzeitig bestellt werden soll, denn es gibt kaum noch kurzfristige Liefertermin und wenn, dann nur mit erheblichen Preisaufschlägen.
07.01.2019, 08:22 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag weitere Gewinne verbuchen können und sich von gestiegenen US-Ölbestandsdaten nur kurzfristig beeinflussen lassen. Bei wenig veränderten Wechselkursen ziehen in Folge auch die Heizöl-Notierungen hierzulande weiter an. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag weitere Gewinne verbuchen können und sich von gestiegenen US-Ölbestandsdaten nur kurzfristig beeinflussen lassen. Bei wenig veränderten Wechselkursen ziehen in Folge auch die Heizöl-Notierungen hierzulande leider weiter an.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 58 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 48,90 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1425 US-Dollar gehandelt.

Schon zum Start in den asiatisch geprägten Handel ging es mit den Öl-Futures am Freitag weiter steil bergauf, was sich später in Europa weiter fortsetzte. Bei immer noch recht geringen Umsätzen waren der überraschende Rückgang der OPEC-Ölproduktion im Dezember und die Ankündigung höherer Rohölpreise durch Saudi-Arabien die Haupttreiber. 
Auch die API-Ölbestandsdaten wurden durch den Rückgang bei den Rohöl-Vorräten eher preistreibend interpretiert.
Am frühen Morgen gab es dann auch noch einen mit 53,9 Punkten besser als erwartet ausgefallenen chinesischen Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Wert von 52,9 Zählern gerechnet.
Bis zur Veröffentlichung der Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) ging es wie an der Schnur gezogen nach oben. Nach Bekanntgabe brachen die Kurse dann aber kurzzeitig ein, da es in Summe einen Aufbau von über 16 Millionen Barrel gab. Aufgrund von Verschiebungen über die Feiertage müssen die Zahlen derzeit aber kritisch betrachtet werden und so blieb die Reaktion darauf auch verhalten bzw. zeitlich begrenzt.
Schon zum Abend hin zogen die Futures wieder an und auch heute Morgen im asiatisch geprägten Handel stehen wieder deutliche Pluszeichen an den Kurstafeln.
Die Analysten von Goldman Sachs haben die Preisprognose für die Rohölsorten Brent und WTI zwar gekürzt, man sieht aber die Reaktion des Marktes auf den pessimistischen Ausblick für das Jahr 2019 als übertrieben an, sodass die Möglichkeit einer Aufwärtskorrektur durchaus gegeben sei.

Am Devisenmarkt gab es am Freitag im Wechselkursverhältinis zwischen US-Dollar und Euro nur einmal größere Kursbewegungen . Kurz nach Bekanntgabe der in den USA neu geschaffenen Jobs außerhalb der Landwirtschaft ging der Euro im Vergleich zum Greenback kurzzeitig in die Knie, um sich dann aber wenig später wieder zu erholen. Heute Morgen kann die Gemeinschaftswährung wieder oberhalb der 1,14-Dollar-Marke in den europäisch geprägten Handel starten.
 
Die Heizölpreise in Österreich werden nach diesen Vorgaben wohl leider mit weiteren Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit geht es im neuen Jahr bislang weiter nach oben, was aber noch keine Trendwende sein muss. Die Nachfrage nach Heizöl war über die Feiertage sehr hoch und auch in der letzten Woche gingen teilweise dreimal soviel Aufträge ein, wie sonst um diese Zeit üblich. Entsprechend bleiben die Lieferzeiten bis auf Weiteres auf einem sehr hohen Niveau und es ist dringend anzuraten, den Tankvorrat gut im Auge zu behalten und rechtzeitig zu bestellen. Eine Vorlaufzeit von mehreren Wochen muss derzeit eingeplant werden!
04.01.2019, 09:32 Uhr
Die Ölpreise haben gestern weitere Gewinne verbuchen können und starten auch heute Morgen sehr fest in den asiatisch geprägten Handel. Obwohl der Euro wieder etwas an Boden gut machen konnte, werden die Heizöl-Notierungen mit Aufschläge starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages weitere Gewinne verbuchen können und starten auch heute Morgen sehr fest in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. Obwohl der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas an Boden gut machen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute in Folge ebenfalls mit deutlichen Aufschlägen in den letzten Tag der Woche starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei rund 57 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 47,90 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas an Wert gewinnen und wird derzeit zu Kursen um 1,14 US-Dollar gehandelt.

Die Stimmung am Ölmarkt scheint sich langsam zu drehen. Nach neuesten Erkenntnissen hat die OPEC die Förderung im Dezember stärker und schneller zurückgefahren, als dies von den meisten Marktbeobachtern erwartet worden war. Somit kann in Folge davon ausgegangen werden, dass der Kürzungsplan auch im Januar konsequent umgesetzt werden wird. 
Außerdem muss ja bekanntlich Kanada die Produktion aus logistischen Gründen im ersten Quartal um mehr als 300.000 Barrel zurückfahren, sodass in den nächsten Wochen und Monaten doch erhebliche Mengen am Markt fehlen dürften.
Passend dazu gab Saudi-Arabien gestern auch noch die Preise für Februar-Lieferungen bekannt, die in den meisten Regionen erhöht wurden.
So setzten die Rohölpreise ihren Aufwärtstrend vom Vortag vom Start weg schon mal weiter fort, wobei es ansonsten keine weiteren neuen Markt relevanten Neuigkeiten gab. Erst nach Börsenschluss veröffentlichte das American Petroleum Institute (API) ihre wöchentlichen US-Ölbestandsdaten, die jedoch aufgrund der Feiertage durchaus Verschiebungen enthalten können. 
Ingesamt gaben die Zahlen kein klares Bild, denn die Rohöl-Vorräte gingen stärker als erwartet und 4,5 Millionen Barrel zurück, während es bei den Produkten einen Aufbau von in Summe 12 Millionen Barrel gab.
Anscheinend schauen die Marktteilnehmer derzeit aber stark auf die Entwicklung bei den Rohölbeständen, denn heute Morgen geht es mit den Öl-Futures in erster Reaktion weiter deutlich nach oben.
Heute gegen 17 Uhr werden die etwas einflussreicheren Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) bekanntgegeben.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar zulegen, als am Nachmittag ein stark enttäuschender ISM Einkaufsmanagerindex über die Ticker rollte, der per Dezember lediglich einen Wert von 54,1 Punkte erreichte. Im November lag dieser noch bei 59,3 Zählern. Dies deutet auf eine starke Eintrübung der Stimmungslage in der US-Industrie hin.
 
Trotz der leichten Währungsgewinne werden die Heizölpreise in Österreich heute leider wieder mit Aufschlägen in den Tag starten. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von knapp einem Cent pro Liter erwarten. Weiterhin ist die Auftragslage am Heizöl-Markt extrem gut und die Lieferzeiten bleiben auf unabsehbare Zeit auf einem sehr hohen Niveau. Es empfiehlt sich also, den Tankvorrat gut zu beobachten und unbedingt rechtzeitig zu bestellen. Es bedarf derzeit einer Vorlaufzeit von mehreren Wochen. Eillieferung sind nicht mehr überall verfügbar!