23.09.2021, 08:39 Uhr
Die Ölpreise sind gestern leider weiter angestiegen und starten auch heute Morgen mit Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute ebenfalls mit deutlichen Aufschlägen in den Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern leider weiter angestiegen und starten auch heute Morgen mit Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute ebenfalls mit einem deutlichen Plus in den Tag gehen.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 76,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 72,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut nur knapp behaupten und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1710 US-Dollar gehandelt.

Weiterhin keine guten Nachrichten vom Ölmarkt. Die Rohölpreise scheinen in diesen Tagen nur eine Richtung zu kennen und ein Ende ist nicht abzusehen.
Während sich die Corona-Neuinfektionen global abschwächen und sich die weltweite Nachfrage weiter auf Erholungskurs befindet, gibt es weiterhin Probleme auf der Angebotsseite. Nach neuesten Erkenntnissen haben nicht alle OPEC+ Mitgliedsländer es bisher geschafft, die Produktionsmengen wie geplant anzuheben. Der nächste Erhöhungsschritt steht aber schon im Oktober bevor. Somit wird mit Spannung auf das Treffen nächster Woche gewartet. Eine Kompensation innerhalb des Kartells wäre wünschenswert, ist aber nach heutigen Kenntnisstand nicht unbedingt zu erwarten.
Die gestern vermeldeten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) fielen zwar nich ganz so preistreibend aus wie die API-Zahlen vom Vortag, es gab unterm Strich aber einen weiteren Abbau. Die Gesamtnachfrage stieg erwartungsgemäß deutlich an und auch die Ölproduktion legte nach dem Rückgang den Hurrikan Ida verursacht hatte, wieder zu. Insgesamt sind die Ölvorräten in den USA aber auf dem niedrigsten Stand seit zweieinhalb Jahren.
Ein weiteres Problem ist derzeit der Gasmarkt, wo es ebenfalls Versorgungsprobleme gibt und die Preise seit Monaten förmlich explodieren. Viele Kraftwerksbetreiber steigen daher auf Öl um, was hier die Nachfrage zusätzlich erhöht. Bei Goldman Sachs rechnet man im Falle eines strengen Winters mit Rohölpreisen von 90 Dollar pro Barrel und mehr. Und als es damit noch nicht genug wäre, meldet nun auch ein kanadischer Ölproduzent aufgrund einer mechanischen Störung Force Majeure. Es geht um 275.000 Barrel pro Tag, die bis auf Weiteres fehlen werden. 

Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zum US-Dollar schwach und daran dürfte sich wohl auch in nächster Zeit wenig ändern. Hauptgrund ist die Tatsache, dass die US-Notenbank, wie gestern verkündet, ihre Anleihekäufe bald zurückfahren will, was ein erster Schritt zu einer strafferen Geldpolitik ist. Dadurch werden Anlagen in Dollar attraktiver.

Erneut also leider keine guten Vorgaben für den Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise ihren Aufwärtstrend der letzten Tage und Wochen aller Voraussicht nach weiter fortsetzen werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von knapp einem Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile stehen die Notierungen auf dem höchsten Stand seit Anfang 2020 und es ist durchaus möglich, dass es auch in nächster Zeit weiter nach oben gehen wird. Die kühlen Temperaturen und die Sorge vor weiter steigenden Heizölpreisen treiben die Ölnachfrage und in Folge auch die Lieferzeiten nach oben.
22.09.2021, 09:05 Uhr
Die Ölpreise sind gestern weitgehend unverändert aus dem Handel gegangen, ziehen heute Morgen nach preistreibend zu wertenden API-Bestandsdaten aber schon wieder an. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute mit steigender Tendenz starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern weitgehend unverändert aus dem Handel gegangen, ziehen heute Morgen nach preistreibend zu wertenden API-Bestandsdaten im asiatisch geprägten Handel aber schon wieder an. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit steigender Tendenz in den heutigen Tag starten. 

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 75,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1725 US-Dollar gehandelt.

Die Versorgungslage am Ölmarkt ist angespannt und es scheint so, als dass sich dies in den nächsten Wochen und Monaten nicht verbessern, sondern eher noch verschärfen könnte. 
Während die Nachfrage sich immer weiter erholt und man beim US-Ölkonzern ConocoPhillips diese bereits Anfang 2022 auf Normalniveau sieht, bleibt das Angebot hinter dieser Entwicklung zurück und die globalen Bestände schrumpfen immer weiter zusammen. Besonders genau buchgeführt wird bekanntlich über die US-Ölbestände und hier vermeldete das American Petroleum Institute (API) gestern nach Börsenschluss erneut einen deutlichen Rückgang. Vor allem das Minus bei Rohöl lag mit 6,1 Millionen Barrel deutlich über der Schätzung der Analysten, die nur mit einem Rückgang von 2,4 Millionen Fass gerechnet hatten.
Währenddessen gibt es anscheinend Probleme innerhalb der OPEC+ Gruppe, die angestrebten Förderanhebungen von 400.000 Barrel pro Monat umzusetzen. Vor allem Angola, Nigeria und Kasachstan haben es offenbar nicht geschafft, die Vorgaben zu erfüllen und dürften wohl auch den nächsten Erhöhungsschritt nicht mitgehen können. Somit lag die Quotenerfüllung im August bei 116 Prozent, es wurde also deutlich weniger gefördert als eigentlich vereinbart war.
Somit ist fest davon auszugehen, dass es auch beim nächsten Treffen in der kommenden Woche zu keiner Veränderung der Fördermengen kommen wird. Ob die fehlenden Mengen innerhalb der Organisation ausgeglichen werden sollen oder können, dürfte eher ein Thema sein.
Ansonsten gab es gestern gute Zahlen vom US-Bausektor und vom Einzelhandel. Heute ist der Fokus der Börsianer natürlich auf die wichtigen und umfangreichen Bestandsdaten des Department of Energy (DOE) gerichtet.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar mit der Erholung an den Aktienmärkten schön zulegen, nach den guten Konjunkturdaten aus Übersee ging es mit unserer Gemeinschaftswährung aber wieder bergab. Heute warten die Devisenhändler mit Spannung auf die Sitzung der US-Notenbank und in Verbindung damit auf Hinweise, wie es in den Vereinigten Staaten mit der Zinspolitik weitergehen wird.

Die Heizölpreise hierzulande haben leider wieder ein neues Langzeithoch erreicht und auch heute wird es wohl weiter leicht nach oben gehen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage bleibt in diesen Tagen deutlich belebt und die Lieferzeiten steigen immer weiter an. Daher der dringende Appell, bei knappem Vorrat mit der Bestellung nicht zu lange zu zögern. Preislich ist ohnehin nichts zu erwarten.
21.09.2021, 07:56 Uhr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern gut halten können, obwohl es an den Aktienmärkten zu deutlichen Verlusten gekommen ist. In Folge bleiben auch die Heizöl-Notierungen stabil in Nähe der Langzeithochs. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern gut halten können, obwohl es an den Aktienmärkten zu deutlichen Verlusten gekommen ist. In Folge bleiben heute auch die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach stabil in Nähe der Langzeithochs.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 71 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1735 US-Dollar gehandelt.

An den internationalen Finanzmärkten gab es gestern einen recht nervösen Handel und die Aktienindizes kamen unter Druck. Verantwortlich hierfür ist die Sorge vor einer neuen Immobilienkrise, nachdem der chinesische Konzern Evergrande in Zahlungsschwierigkeiten geraten ist.
Die Rohölpreise hielten sich dabei aber erstaunlich stabil was unterstreicht, dass es am Ölmarkt derzeit weiterhin wenig Luft nach unten gibt.
Nicht verwunderlich, denn am fundamentalen Umfeld hat sich nichts verändert. Die globale Nachfrage hat das verfügbare Angebot bereits seit einiger Zeit überschritten und wenn die OPEC+ in der nächsten Wochen nicht überraschend eine Erhöhung der Fördermengen beschließen sollte, wovon derzeit auszugehen ist, dürfte sich an dieser Situation auch in den nächsten Wochen wenig ändern.
Entsprechend wird es nach den Schätzungen der Analysten mit den US-Ölbestände auch in dieser Woche weiter nach unten gehen, sodass hier der niedrigste Stand seit knapp drei Jahren erreicht werden könnte.
Noch immer leidet die US-Ölindustrie im Golf von Mexiko unter den Schäden, die Hurrikan "Ida" vor rund drei Wochen verursacht hat. Zwei Ölplattformen den Shell-Konzerns werden nach neuesten Informationen wohl sogar bis mindestens Ende des Jahres ausfallen was bedeutet, dass dem Markt rund 300.000 Barrel pro Tag fehlen.
Auch am Gasmarkt ist die Lage angespannt und die niedrigen Bestände haben für einen deutlichen Anstieg der Preise gesorgt, sodass einige Kraftwerksbetreiber nun von Gas auf Öl umstellen.

Am Devisenmarkt blieben die Kursausschläge im Bezug auf das Euro-/Dollarverhältnis wieder recht gering. Zunächst verlor unser Gemeinschaftswährung weiter an Wert, prallte dann aber von der 1,17-Dollar-Marke ab und konnte trotz der trüben Stimmung an den Aktienmärkten im Vergleich zum Greenback etwas hinzugewinnen.

Insgesamt wieder recht stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise auch heute keine größeren Sprünge vollziehen werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht lediglich ein leichtes Plus von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat zu Wochenbeginn sprunghaft angezogen und die Lieferzeiten sind erstmals in diesem Jahr auf einen mittleren Wert gestiegen. Tendenz weiter zunehmend! Wer "knapp bei Tank" ist, sollte mit der Bestellung also nicht mehr warten, zumal die Aussichten auf fallende Notierungen weiterhin sehr trübe sind.


20.09.2021, 08:31 Uhr
Die Ölpreise sind am Freitag nur vorübergehend etwas unter Druck geraten, letztendlich aber kaum verändert aus dem Handel gegangen. Heute Morgen starten die Futures eher schwach, Währungsverluste verhindern aber Abschläge bei den Heizöl-Notierungen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind am Freitag nur vorübergehend etwas unter Druck geraten, letztendlich aber kaum verändert aus dem Handel gegangen. Heute Morgen starten die Futures mit eher schwacher Tendenz, Währungsverluste verhindern aber deutlichere Abschläge bei den Heizöl-Notierungen hierzulande.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 75 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,50 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter und deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1715 US-Dollar gehandelt.

Die Grundstimmung am Ölmarkt blieb auch am Freitag eher bullish, also preistreibend, obwohl die Futures mit dem schwachen Börsenstart an der Wall Street zwischenzeitlich etwas unter Druck geraten waren. Nach dem Anstieg der letzten Tage nahmen hier einige Händler wohl vorsichtshalber ihre Gewinne mit.
Fundamental hat sich aber an der recht angespannten Versorgungslage wenig geändert, auch wenn die Ölanlagen im Golf von Mexiko zu einem Großteil wieder in Betrieb gegangen sind und der Produktionsausfall hier nur noch bei knapp 200.000 Barrel pro Tag liegen dürfte. Die insgesamt reduzierte US-Ölproduktion und die Förderbeschränkungen der OPEC+ Gruppe sind weiter dafür verantwortlich, dass die globale Ölnachfrage derzeit nicht vollständig gedeckt werden kann und somit die Bestände in den OECD-Ländern weiter zurückgehen.
Neue Konjunkturdaten waren am Freitag eher Mangelware. Lediglich aus den USA kam das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan, das die Erwartung der Analysten mit 71 Punkten nicht ganz erreichen konnte.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist nach den neueste Zahlen vom Öl-Dienstleister Baker Hughes in der vergangenen Woche um zehn auf nunmehr 411 Einheiten gestiegen, womit sich der seit gut einem Jahr existente leichte, aber stetige Aufwärtstrend fortsetzt. Ob das Vorkrisenniveau von über 700 Anlagen aber jemals wieder erreicht werden wird, ist eher unwahrscheinlich.
In dieser Woche wird sich der Fokus der Ölhändler zunehmend auf das Treffen der OPEC+ Gruppe Anfang Oktober richten. Die zuletzt deutlich gestiegenen Ölpreise könnten das Kartell veranlassen, die Fördermengen etwas stärker als geplant zu erhöhen. Dies ist aber reine Spekulation.

Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar weiter, auf den tiefsten Stand seit rund vier Wochen zurückgefallen. Der Hauptgrund für die doch recht deutlichen Abschläge war wohl die schlechte Stimmung an den Aktienmärkten, die dazu geführt hat, dass der Greenback als "sichere Hafen" bei den Börsianern wieder etwas stärker gefragt war.

Aufgrund der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande wenig verändert, bestenfalls mit leichten Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht nur ein kleines Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Obwohl die Notierungen derzeit auf dem höchsten Niveau seit Januar 2020 stehen, hat die Nachfrage in der letzten Woche wieder etwas an Fahrt aufgenommen. Viele Verbraucher beißen in den vermeintlich saueren Apfel und bestellen jetzt, da die Lieferzeiten noch relativ niedrig sind. Diese werden in den nächsten Wochen sicherlich ansteigen und auch bei der Preisentwicklung gibt es leider weiterhin keine guten Aussichten.
17.09.2021, 08:05 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zwischenzeitlich zwar etwas nachgegeben, schlussendlich ihr hohes Niveau dann doch halten können. In Folge wird es heute wohl auch bei den Heizöl-Notierungen keine größeren Veränderungen geben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zwischenzeitlich zwar etwas nachgegeben, schlussendlich ihr hohes Niveau dann aber doch halten können. In Folge wird es heute wohl auch bei den Heizöl-Notierungen keine größeren Veränderungen geben.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 75,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 72,40 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1770 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt geht eine ereignisreiche Woche zu Ende, die leider wieder überwiegend bullishe, also preistreibende Meldungen gebracht hat.
Die Monatsberichte der OPEC und der Internationalen Energieagentur (IEA) lassen erwarten, dass die Nachfrage robust und die Versorgungslage auch in den nächsten Wochen und eventuell auch Monaten daher weiterhin knapp bleiben wird. In Folge gehen die Vorräte in den OECD-Staaten weiter zurück, was auch die Entwicklung der US-Ölbestände unterstreicht. Diese sind mittlerweile auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren gefallen.
Zudem gibt es weiterhin Probleme bei der Wiederinbetriebnahme der durch Hurrikan "Ida" stark in Mitleidenschaft gezogenen Ölanlagen im Golf von Mexiko. Rund drei Wochen nach dem verheerenden Ereignis fehlen immer noch knapp 30 Prozent der sonst üblichen Produktion.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen überwiegend positiv aus und bestätigten die globale wirtschaftliche Erholung Das Plus der EU-Handelsbilanz stieg von 18,1 Milliarden Euro im Vormonat auf 20,7 Milliarden an. In den USA lag die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung zwar leicht über den Erwartungen der Analysten, dafür gingen die weitergeführten Jobgesuche deutlich zurück. Der Philadelphia Fed Herstellungsindex legte per September deutlich von 19,4 auf 30,7 Punkte zu. 
Ab nächster Woche dürfte dann langsam wieder das nächste Treffen der OPEC+ Gruppe Anfang Oktober in den Fokus der Marktteilnehmer rücken. 

Am Devisenmarkt stützten die guten Wirtschaftsindikationen den US-Dollar, der im Vergleich zum Euro aber auch schon vor Veröffentlichung etwas zulegen konnte. Unser Gemeinschaftswährung ist wieder deutlich unter die 1,18-Dollar-Marke zurückgefallen und steht derzeit auf dem niedrigsten Stand der letzten drei Wochen.

Dies ist auch der Grund, warum die Heizölpreise hierzulande wohl auch heute wieder mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht schlechtestenfalls ein Plus in einer Größenordnung von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Die Hoffnung, dass die Notierungen zum Beginn der Bevorratungssaison nochmals deutlich spürbar nachgeben werden, ist der Sorge vor weiter steigenden Kursen gewichen. Entsprechend hat die Nachfrage in dieser Woche deutlich zugelegt und die Lieferzeiten ziehen durchweg an.
16.09.2021, 09:05 Uhr
Die Ölpreise haben leider gestern weiter zulegen können und starten auch heute morgen mit fester Tendenz. In Folge geht es leider auch mit den Heizöl-Notierungen weiter nach oben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben leider gestern weiter zulegen können und starten auch heute morgen mit fester Tendenz. In Folge geht es leider auch mit den Heizöl-Notierungen, die mittlerweile auf dem höchsten Stand seit Januar 2020 geklettert sind, weiter nach oben.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 75,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 72,60 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar weitgehend unverändert und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1805 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt gibt es für die Rohölpreise in den letzten Wochen leider nur eine Richtung. Auch gestern gab es wieder deutliche Aufschläge, sodass der höchste Stand seit Ende Juli erreicht wurde. 
Die Versorgungslage ist seit Wochen angespannt und dürfte sich wohl auch in nächster Zeit nicht bessern, da sich die globale Wirtschaft und somit die Nachfrage nach Öl weiter auf Erholungskurs befindet, während das Angebot begrenzt bleibt und die globalen Ölvorräte immer weiter zurückgehen. 
Vor allem die unvorhersehbaren Ausfälle in der US-Ölindustrie sorgen derzeit für ein klar bullishes Marktumfeld. Auch wenn der neue Hurrikan "Nicolas" wohl keine größeren Schäden verursachen wird, so gibt es immer noch beträchtliche Ausfälle, die dem Hurrikan "Ida" zuzuschreiben sind. 
Entsprechend bleibt die US-Ölproduktion nach den gestrigen Zahlen des Department of Energy (DOE) auf einem recht niedrigen Niveau von rund 10 Millionen Barrel pro Tag. Im September 2019 lag diese bei 12,4 Millionen Fass täglich. Die Bestände sind logischerweise weiter deutlich um in Summe knapp 9 Millionen Barrel zurückgegangen und liegen derzeit auf dem niedrigsten Stand seit März 2019.
Der einzige preisdrückende Aspekt an den gestrigen DOE-Ölbestandsdaten war die vergleichsweise schwache Gesamtnachfrage, die auch weiterhin knapp unter 20 Millionen Barrel pro Tag lag.
Die Ölpreise legten gestern aber bereits vor Bekanntgabe der Zahlen zu, was zum einen mit technischen Faktoren, zum anderen auch mit insgesamt recht guten Konjunkturdaten zu erklären ist. Vor allem die EU-Industrieproduktion konnte per Juli mit einem Plus von 7,7 Prozent positiv überraschen.

Am Devisenmarkt wirkte sich das aber kaum auf das Handelsgeschehen aus. Der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar nur vorübergehend leicht zulegen, fiel gegen Handelsschluss aber wieder zurück und auch heute Morgen bleibt unsere Gemeinschaftswährung leicht unter Druck.

Erneut also keine guten Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mittlerweile auf den höchsten Stand seit gut eineinhalb Jahren geklettert sind. Heute kommen voraussichtlich weitere Aufschläge in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter hinzu. Nachdem sich der Sommer nun wohl endgültig verabschieden wird, zieht auch die Nachfrage wieder an und diese dürfte auch in den nächsten Wochen recht hoch bleiben. Viele Verbraucher haben in den vergangenen Monaten auf zurückgehende Notierungen gehofft und mit der Bestellung gewartet. Nun bleibt leider keine Zeit mehr zum Spekulieren, die Tanks müssen gefüllt werden.
15.09.2021, 08:42 Uhr
Die Ölpreise haben gestern keine größeren Kurssprünge vollzogen und sind in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Auch am Devisenmarkt blieb es ruhig, sodass die Heizöl-Notierungen heute stabil in den Tag starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern keine größeren Kurssprünge vollzogen und sind in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Auch am Devisenmarkt blieb es recht ruhig, sodass die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach stabil in den Tag starten werden.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde weiterhin knapp 71 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1805 US-Dollar gehandelt.

Die Nachrichtenlage am Ölmarkt bleibt bullish, also preistreibend, sodass die Rohölpreise derzeit kaum Potenzial nach unten haben. 
Neben der aktuellen Hurrikan-Situation, die der US-Ölindustrie im Golf von Mexiko arg zu schaffen macht und immer noch teils erhebliche Produktionsausfälle beschert, haben die Monatsreports der Energy Information Administration (EIA) und der OPEC kaum Hoffnung auf fallende Notierungen gemacht.
Auch im gestern veröffentlichten Report der Internationalen Energieagentur (IEA) wird von einer weiterhin knappen Versorgungslage in den nächsten Monaten ausgegangen. Erst Anfang des nächsten Jahres rechnen die Experten mit einer zögerlichen Aufstockung der OECD-Bestände.
Weiter nach unten geht es auch mit den Ölvorräten in den USA. Wie das American Petroleum Institute (API) gestern Abend nach US-Börsenschluss vermeldet hat, sind die Rohölbestände im Vergleich zur Vorwoche um 5,4 Millionen Barrel zurückgegangen. Bei Heizöl bzw. Diesel und Benzin gab es einen Abbau von jeweils knapp drei Millionen Barrel. Alle Werte lagen teilweise klar über der Analystenschätzung, sodass die Zahlen - trotz des einkalkulierten Einflusses von Hurrikan Ida - durchweg bullish, also preistreibend zu werten sind. Heute Nachmittag folgen die umfang- und auch einflussreicheren Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE).
Preisdrückende  Meldungen kommen derzeit lediglich aus China, wo es wieder neue Corona-Einschränkungen gibt. Außerdem fielen die heute Morgen veröffentlichten Zahlen zur Industrieproduktion und zu den Einzelhandelsumsätzen eher enttäuschend aus.

Weiterhin kaum bewegt präsentiert sich der Devisenmarkt, zumindest was das Wechselkursverhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar anbelangt. Unsere Gemeinschaftswährung pendelte den ganzen Tag über knapp oberhalb der 1,18-Dollar-Marke.

Kein Wunder, dass auch die Heizölpreise hierzulande heute kaum verändert in den Tag starten werden. Wenn es Veränderungen gibt, dann könnten diese leicht nach unten gerichtet sein, denn aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein Miniminus von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Da die Aussichten auf fallende Notierungen weiterhin sehr trübe sind, sollten gerade Ölheizer mit geringem Tankvorrat mit der Bestellung nicht mehr warten. Der für die nächsten Tagen prognostizierte Wetterumschwung könnte die erste große Bestellwelle der aktuellen Bevorratungssaison auslösen und die Lieferzeiten deutlich nach oben treiben. Bestenfalls nur die Lieferzeiten…!
14.09.2021, 08:27 Uhr
Die Ölpreise haben gestern ihre Gewinne verteidigen können und starten heute Morgen erneut mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. Die Aufschläge halten sich bislang aber in Grenzen, sodass die Heizöl-Notierungen wohl stabil starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern ihre Gewinne verteidigen können und starten heute Morgen erneut mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. Die Aufschläge halten sich bislang aber in Grenzen, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach stabil bis leicht fester in den Tag starten werden.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 74 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,90 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas Boden gutmachen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1810 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt bleiben die preistreibenden Meldungen überwiegend. Während die Versorgungslage aufgrund der Förderbeschränkungen der OPEC+ Gruppe ohnehin angespannt ist, gibt es Sonderereignisse wie Hurrikan "Ida", der seit Anfang des Monats für beträchtliche Ausfälle in der US-Ölindustrie sorgt. Nun nimmt bereits ein neuer Tropensturm namens "Nicolas" mit großem Umwetterpotenzial Kurs auf den Golf von Mexiko, was sicherlich ein Hauptgrund der aktuell recht festen Rohölpreise ist.
Ein weiterer Grund ist die weiter anziehende Nachfrage. Gestern korrigierte die OPEC in ihrem Monatsbericht diese für nächstes Jahr deutlich nach oben und erwartet auch in den nächsten Monaten eine Unterversorgung des Marktes. Auch wenn die Delta-Variante weiterhin Probleme bereitet, so scheint sich das globale Infektionsgeschehen aktuell doch etwas abzuflauen und weitere größere Lockdowns dürften eher unwahrscheinlich sein.
Neue Hoffnung gibt es in Sachen Atomabkommen. Die iranische Regierung will den Inspekteuren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Zugriff auf die Überwachungstechnik der Atomanlagen geben, was einen Neustart der Verhandlungen begünstigen könnte. Kurzfristig ist aber natürlich nicht mit einer Erhöhung der iranischen Ölexporte zu rechnen.
Heute warten die Marktteilnehmer auf den Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) und natürlich auf die neuen US-Ölbestandsdaten, die das American Petroleum Institute (API) heute Abend nach Börsenschluss vermelden wird.

Am Devisenmarkt gab es gestern nur wenig neue Impulse. Der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wieder über die 1,18-Dollar-Marke klettern. Etwas Auftrieb verlieh der Gemeinschaftswährung wohl die weiter stark gestiegenen deutschen Großhandelspreise, die den geldpolitischen Druck auf die EZB weiter verstärken könnten.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute stabil bis leicht steigend in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen stehen mittlerweile auf dem höchsten Stand seit Anfang 2020 und es sieht auch weiterhin nicht danach aus, als dass es in den nächsten Wochen und Monaten zu einem größeren Preisdruck kommen wird. Das Ende der Ferien in den letzten Bundesländern hat die Nachfrage zum Wochenstart etwas belebt.
14.09.2021, 08:27 Uhr
Die Ölpreise haben gestern ihre Gewinne verteidigen können und starten heute Morgen erneut mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. Die Aufschläge halten sich bislang aber in Grenzen, sodass die Heizöl-Notierungen wohl stabil starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern ihre Gewinne verteidigen können und starten heute Morgen erneut mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. Die Aufschläge halten sich bislang aber in Grenzen, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach stabil bis leicht fester in den Tag starten werden.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 74 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,90 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas Boden gutmachen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1810 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt bleiben die preistreibenden Meldungen überwiegend. Während die Versorgungslage aufgrund der Förderbeschränkungen der OPEC+ Gruppe ohnehin angespannt ist, gibt es Sonderereignisse wie Hurrikan "Ida", der seit Anfang des Monats für beträchtliche Ausfälle in der US-Ölindustrie sorgt. Nun nimmt bereits ein neuer Tropensturm namens "Nicolas" mit großem Umwetterpotenzial Kurs auf den Golf von Mexiko, was sicherlich ein Hauptgrund der aktuell recht festen Rohölpreise ist.
Ein weiterer Grund ist die weiter anziehende Nachfrage. Gestern korrigierte die OPEC in ihrem Monatsbericht diese für nächstes Jahr deutlich nach oben und erwartet auch in den nächsten Monaten eine Unterversorgung des Marktes. Auch wenn die Delta-Variante weiterhin Probleme bereitet, so scheint sich das globale Infektionsgeschehen aktuell doch etwas abzuflauen und weitere größere Lockdowns dürften eher unwahrscheinlich sein.
Neue Hoffnung gibt es in Sachen Atomabkommen. Die iranische Regierung will den Inspekteuren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Zugriff auf die Überwachungstechnik der Atomanlagen geben, was einen Neustart der Verhandlungen begünstigen könnte. Kurzfristig ist aber natürlich nicht mit einer Erhöhung der iranischen Ölexporte zu rechnen.
Heute warten die Marktteilnehmer auf den Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) und natürlich auf die neuen US-Ölbestandsdaten, die das American Petroleum Institute (API) heute Abend nach Börsenschluss vermelden wird.

Am Devisenmarkt gab es gestern nur wenig neue Impulse. Der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wieder über die 1,18-Dollar-Marke klettern. Etwas Auftrieb verlieh der Gemeinschaftswährung wohl die weiter stark gestiegenen deutschen Großhandelspreise, die den geldpolitischen Druck auf die EZB weiter verstärken könnten.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute stabil bis leicht steigend in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen stehen mittlerweile auf dem höchsten Stand seit Anfang 2020 und es sieht auch weiterhin nicht danach aus, als dass es in den nächsten Wochen und Monaten zu einem größeren Preisdruck kommen wird. Das Ende der Ferien in den letzten Bundesländern hat die Nachfrage zum Wochenstart etwas belebt.
14.09.2021, 08:27 Uhr
Die Ölpreise haben gestern ihre Gewinne verteidigen können und starten heute Morgen erneut mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. Die Aufschläge halten sich bislang aber in Grenzen, sodass die Heizöl-Notierungen wohl stabil starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern ihre Gewinne verteidigen können und starten heute Morgen erneut mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. Die Aufschläge halten sich bislang aber in Grenzen, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach stabil bis leicht fester in den Tag starten werden.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 74 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,90 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas Boden gutmachen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1810 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt bleiben die preistreibenden Meldungen überwiegend. Während die Versorgungslage aufgrund der Förderbeschränkungen der OPEC+ Gruppe ohnehin angespannt ist, gibt es Sonderereignisse wie Hurrikan "Ida", der seit Anfang des Monats für beträchtliche Ausfälle in der US-Ölindustrie sorgt. Nun nimmt bereits ein neuer Tropensturm namens "Nicolas" mit großem Umwetterpotenzial Kurs auf den Golf von Mexiko, was sicherlich ein Hauptgrund der aktuell recht festen Rohölpreise ist.
Ein weiterer Grund ist die weiter anziehende Nachfrage. Gestern korrigierte die OPEC in ihrem Monatsbericht diese für nächstes Jahr deutlich nach oben und erwartet auch in den nächsten Monaten eine Unterversorgung des Marktes. Auch wenn die Delta-Variante weiterhin Probleme bereitet, so scheint sich das globale Infektionsgeschehen aktuell doch etwas abzuflauen und weitere größere Lockdowns dürften eher unwahrscheinlich sein.
Neue Hoffnung gibt es in Sachen Atomabkommen. Die iranische Regierung will den Inspekteuren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Zugriff auf die Überwachungstechnik der Atomanlagen geben, was einen Neustart der Verhandlungen begünstigen könnte. Kurzfristig ist aber natürlich nicht mit einer Erhöhung der iranischen Ölexporte zu rechnen.
Heute warten die Marktteilnehmer auf den Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) und natürlich auf die neuen US-Ölbestandsdaten, die das American Petroleum Institute (API) heute Abend nach Börsenschluss vermelden wird.

Am Devisenmarkt gab es gestern nur wenig neue Impulse. Der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wieder über die 1,18-Dollar-Marke klettern. Etwas Auftrieb verlieh der Gemeinschaftswährung wohl die weiter stark gestiegenen deutschen Großhandelspreise, die den geldpolitischen Druck auf die EZB weiter verstärken könnten.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute stabil bis leicht steigend in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen stehen mittlerweile auf dem höchsten Stand seit Anfang 2020 und es sieht auch weiterhin nicht danach aus, als dass es in den nächsten Wochen und Monaten zu einem größeren Preisdruck kommen wird. Das Ende der Ferien in den letzten Bundesländern hat die Nachfrage zum Wochenstart etwas belebt.
13.09.2021, 09:09 Uhr
Die Ölpreise haben zum Schluss der letzten Woche am Freitag nochmals kräftig angezogen und stehen derzeit auf dem höchsten Stand seit rund sechs Wochen. In Folge geht es heuteleider auch mit den Heizöl-Notierungen weiter nach oben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben zum Schluss der letzten Woche am Freitag nochmals kräftig angezogen und stehen derzeit auf dem höchsten Stand seit rund sechs Wochen. In Folge geht es heute zum Start in die neue Handelswoche leider auch mit den Heizöl-Notierungen weiter nach oben.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 73,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,40 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1785 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt haben die "Bullen" das Zepter weiter fest in der Hand. Die Rohölpreise haben seit dem 20. August um rund 13 Prozent zugelegt und alles deutet darauf hin, dass die Notierungen auch im Herbst und im Winter auf einem relativ hohen Niveau bleiben werden.
Bis dahin hat sich nämlich die OPEC+ Gruppe mehr oder weniger festgelegt, welche Produktionsmengen von den einzelnen Ländern gefahren werden und nach heutigem Stand der Dinge bleibt es wohl in nächster Zeit eher bei einem Angebotsdefizit und somit einem weiteren Rückgang der globalen Ölbestände.
Hinzu kommen dann zu allem Überfluss noch Sonderereignisse wie Hurrikan "Ida", der für erhebliche Ausfälle der Ölproduktion im Golf von Mexiko gesorgt hat. Rund zwei Wochen nach der Katastrophe fehlt dem Markt immer noch rund die Hälfte der sonst üblichen knapp 1,8 Millionen Barrel pro Tag und der nächste Tropensturm "Nicolas" nimmt Kurs auf die Küstenregion des Bundesstaates Texas, wo sich ebenfalls ein Großteil der Anlagen im Golf vom Mexiko befinden.
Da wirkt sich die Meldung, dass die Zahl der aktiven US-Bohranlagen in der vergangenen Woche um 7 auf nun 401 Einheiten gestiegen ist, wie ein Stein auf den heißen Tropfen.
Ansonsten gab es am Freitag keine gravierenden neuen Meldungen. Erwähnenswert ist aber sicherlich, dass die Mehrzahl der Analysen den Verkauf strategischer Ölreserven in China mittlerweile bullish, also preistreibend bewertet. Sie sehen hier nur eine Verschiebung der Nachfrage in das vierte Quartal.

Am Devisenmarkt tat sich am Freitag nicht viel und der Euro pendelte im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar den ganzen Tag über mehr oder weniger um sein Ausgangsniveau. Heute morgen geht es mit unserer Gemeinschaftswährung aber deutlich nach unten, obwohl ja die EZB ihre Geldpolitik bald leicht straffen will.

Alles andere als gute Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise zum Wochenstart leider weiter anziehen und wohl im Laufe des Tages ein neues Langzeithoch erreichen werden. Dies lassen zumindest aktuelle Berechnungen und erst Preistendenzen aus morgendlicher Sicht so erwarten. Die Notierungen dürften im Schnitt einen halben bis einen ganzen Cent pro Liter zulegen. Dies drückt sicherlich noch mehr auf die Kauflaune der Verbraucher, sodass sich Nachfrage immer mehr in den Herbst hinein verlagert. Verbrauchern mit geringem Tankvorrat sollten daher unbedingt rechtzeitig bestellen, denn die Lieferzeiten werden spätestens ab Oktober deutlich länger werden.