20.11.2017, 09:22 Uhr
Die Ölpreise haben im Laufe des Freitags wieder Gewinne erzielen können und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Gleichzeitig präsentiert sich der Euro heute Morgen schwächer, sodass die Heizöl-Notierungen mit deutlichen Aufschlägen starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im Laufe des Freitags wieder Gewinne erzielen können und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Gleichzeitig präsentiert sich der Euro nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche in Deutschlands heute Morgen schwächer, sodass die Heizöl-Notierungen leider mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche starten werden.
 
Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 62,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,60 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1750 US-Dollar gehandelt.

Nach dem schönen Rücksetzer zur Wochenmitte, starteten die Rohölpreise am Freitag bereits zum Start in den europäisch geprägten Handel mit Aufschlägen.
Preistreibend wirkten dabei die Signale aus Saudi-Arabien, die unmissverständlich klar machten, dass das Königreich eine vorzeitige Verlängerung des Förderabkommens der OPEC mit anderen Nicht-OPEC-Ländern, bereits beim nächsten OPEC-Treffen am 30. November in Wien vorantreiben will. Russland, der wichtigste Mitstreiter in dieser Angelegenheit, hatte sich zuletzt skeptisch darüber gezeigt, ob dieser Termin nicht etwas verfrüht sein könnte.
Anscheinend traut der Ölmarkt Saudi-Arabien aber die Führungsrolle zu und geht derzeit davon aus, dass in zehn Tagen der Beschluss gefasst wird, dass auch im ganzen nächsten Jahr die Fördermenge um 1,8 Millionen Barrel pro Tag reduziert bleiben wird.
Flankiert wurde der Preisanstieg von guten Konjunkturdaten aus den USA, wo sowohl die Neubaubeginne, als auch die Baugenehmigungen per Oktober mit 1,29 bzw. 1,30 Millionen Einheiten über den Erwartungen der Analysten lagen, die nur mit 1,19 bzw. 1,25 Mio. gerechnet hatten.
Nach Börsenschluss vermeldete das Marktforschungsunternehmen Baker Hughes ihren wöchentlichen Bericht über die Entwicklung der aktiven US-Bohranlagen. Dieses Mal gab es im Vergleich zur Vorwoche keine Veränderung, sodass der Einfluss auf das Handelsgeschehen von dieser Seite aus gering bleibt und die Futures heute Morgen ohne große Veränderung in den asiatisch und europäisch geprägten Handel gestartet sind.
 
Am Devisenmarkt zeigt das überraschende Scheitern der Sondierungsgespräche zur Regierungsbildung in Deutschland seine Wirkung. Der Euro verlor im Vergleich zum US-Dollar in logischer Folge an Wert, jedoch halten sich die Verluste in Grenzen und heute am späten Morgen geht es mit der Gemeinschaftswährung schon wieder leicht bergauf.

Ingesamt aber natürlich keine guten Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise bedauerlicherweise mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von knapp einem Cent pro Liter erwarten, womit sich die vagen Hoffnungen auf einen Fortgang der Korrekturphase zumindest vorerst wieder zerschlagen haben.
17.11.2017, 09:32 Uhr
Die Ölpreise haben gestern ihren Konsolidierungskurs fortgesetzt und sind mit leichten Abschlägen aus dem Handel gegangen. Gleichzeitig konnte der Euro etwas an Wert gewinnen, sodass die Heizöl-Notierungen heute etwas leichter starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern ihren Konsolidierungskurs fortgesetzt und sind mit einem leichten Minus aus dem Handel gegangen. Gleichzeitig konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert gewinnen, sodass die Heizöl-Notierungen heute erfreulicherweise wieder mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden.
 
Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,35 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 55,30 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird derzeit zu Kursen knapp unterhalb der 1,18-Dollar-Marke gehandelt.

Eine am Ölmarkt wieder recht ereignisreiche Woche neigt sich dem Ende und es sieht derzeit danach aus, dass dass die Rohölpreise heute ohne große Veränderung in das Wochenende gehen werden.
Nach dem bearish zu wertenden Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA) und dem Zuwachs bei den US-Ölbeständen, gab es zur Wochenmitte einen kleinen Rücksetzer, sodass die Wochenbilanz mit einem Minus von rund vier Prozent derzeit ganz gut aussieht.
Vor dem offiziellen OPEC-Meeting am 30. November in Wien, starten im Vorfeld nun langsam die Sondierungsgespräche. Laut dem saudischen Ölminister Khalid al-Falih führt man derzeit intensive Verhandlungen mit Russland bezüglich einer vorzeitigen Verlängerung des Förderabkommens. Es sei absehbar, dass das Ziel, die globalen Ölbestände auf das Durchschnittsniveau der letzten fünf Jahre zu drücken, Ende März noch nicht erreicht werden würde. Daher befürworte das Königshaus eine frühzeitige Entscheidung, um am Markt Klarheit zu schaffen. 
Russland hingegen ließ erst kürzlich verlauten, dass ein Beschluss beim nächsten Treffen unter Umständen noch zu früh sein könnte.
Gestern gab es gemischt ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA, wo die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche von 239.000 auf 249.000 angestiegen sind. Dafür gingen die weitergeführten Anträge etwas zurück. Die Industrieproduktion stieg per Oktober statt wie erwartet um 0,5 Prozent um 0,9 Prozent, während der Philadelphia Fed Herstellungsindex per November mit 22,7 Punkten etwas unter der Analysenschätzung lag.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im gestrigen Handel im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert, heute Morgen ging es aber wieder deutlich nach oben. Die gestrigen Konjunkturdaten konnten den US-Dollar nicht nach oben treiben und die Steuerreform von Präsident Trump hat noch einige Hürden zu nehmen und ist nach aktuellem Kenntnisstand noch lange nicht durch.

Die Heizölpreise in Österreich werden nach diesen Vorgaben mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von knapp einem halben Cent pro Liter erwarten. 
16.11.2017, 09:12 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach Bekanntgabe der wöchentlichen DOE-Ölbestandsdaten wieder Gewinne verbuchen können. Gleichzeitig verlor der Euro etwas an Wert, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande heute wieder mit Aufschlägen in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern, nach Bekanntgabe der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten durch das Department of Energy (DOE), wieder Gewinne verbuchen können. Gleichzeitig verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande heute leider wieder mit Aufschlägen in den Handel starten werden.
 
Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 62 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 55,40 Dollar. Der Euro musstr im Vergleich zum US-Dollar einen Teil der Gewinne vom Dienstag wieder abgeben und fällt heute Morgen auf Werte um 1,1790 US-Dollar zurück.

Nach dem deutlichen Preisrückgang vom Dienstag, ausgelöst unter anderem durch Gewinnmitnahmen nach einem bearish zu wertenden Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA), starteten die Rohölpreise gestern relativ stabil in den europäisch geprägten Handel.
Neue Markt beeinflussende Meldungen blieben weitgehend aus und so warteten die Marktteilnehmer auf die Veröffentlichung der DOE-Ölbestandsdaten am Nachmittag. 
Zwar wurde auch hier ein Aufbau von in Summe zwei Millionen Barrel vermeldet, was deutlich über der Analysenschätzung von minus drei Millionen Fass lag, jedoch war die Erwartungshaltung, nach dem deutlichen Zuwachs von sechs Millionen Barrel bei den API-Zahlen vom Vortag, natürlich eine andere.
Spontan ging es mit den Futures nach oben, was zusätzlich von der Meldung aus Russland unterstützt wurde, wonach die russischen Ölunternehmen nach wie vor hinter dem Förderabkommen stünden. Jedoch ist man der Meinung, dass  die Entscheidung noch nicht zwangsläufig am 30. November beim nächsten offiziellen OPEC-Treffen gefällt werden muss.
So hielten sich die Aufschläge auch in Grenzen und zu Handelsschluss stand lediglich ein Plus von knapp einem halben Dollar pro Barrel auf den Kurstafeln. 
Stellt sich natürlich die Frage, ob die Korrekturphase am Ölmarkt nun bereits zu Ende, oder aber noch weiteres Abwärtspotenzial vorhanden ist. Die Antwort auf diese Frage werden wir wohl erst in der nächsten Woche erhalten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern die Gewinne vom Vortag nicht halten und gab im Vergleich zum US-Dollar wieder deutlich spürbar nach. Gute US-Einzelhandelsumsätze per Oktober stützten den Greenback dabei ebenso wie die noch in diesem Jahr erwartete Zinserhöhung durch die US-Notenbank.

Leider also keine guten Vorgaben für den heutigen Handel am österreichischen Heizöl-Markt, wo die Notierungen aller Voraussicht nach mit leichten mit moderaten Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuellen Berechnungen zufolge dürfte sich das Plus im Tagesverlauf bei rund einem halben Cent pro Liter einpendeln. Derzeit sieht es nicht danach aus, dass die Heizölpreise kurzfristig noch größeres Potenzial nach unten hätten.


15.11.2017, 09:01 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel deutliche Verluste hinnehmen müssen. Gleichzeitig konnte der Euro kräftige Gewinne verbuchen, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande heute mit sehr schönen Abschlägen in den heutigen Handelstag starten werden Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern am späten Nachmittag deutliche Verluste hinnehmen müssen. Gleichzeitig konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar den ganzen Tag über kräftige Gewinne verbuchen, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande mit sehr schönen Abschlägen in den heutigen Handelstag starten werden.
 
Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 55,10 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar kräftig zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,1815 US-Dollar gehandelt.

Gestern sah es lange Zeit so aus, als würden die Rohölpreise die Konsolidierungsphase der letzten Tage fortführen. 
Weder der bullish zu wertende OPEC-Monatsreport vom Vortag, noch der von der Internationalen Energieagentur (IEA) prognostizierte Ölboom der nordamerikanischen Schieferölindustrie konnte die Notierungen in die eine oder andere Richtung bewegen.
Auch der IEA-Monatsbericht, der aufgrund einer reduzierten Nachfrageerwartungen bearish zu werten war, wurde am Markt kaum zur Kenntnis genommen und auch die zahlreich veröffentlichten Konjunkturdaten, die insgesamt gesehen gemischt ausgefallen sind, schlugen sich nicht auf das Handelsgeschehen am Ölmarkt nieder.
Erst am Nachmittag gaben die Futures etwas nach und als dann technische Widerstände durchbrochen wurden, gab es kein Halten mehr und die Brentöl-Kontrakte fielen binnen weniger Minuten um rund 1,5 Dollar pro Barrel nach unten.
Begleitet wurde der Rückgang von einer Meldung aus Russland, wonach Energieminister Alexander Nowak die Unterstützung der Verlängerung des Förderabkommens prüfen will. Hier kamen schon mal klarere Signale pro OPEC-Abkommen.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) ihre wöchentlichen US-Ölbestandsdaten, die unterm Strich ebenfalls preisdrückend gewertet werden konnten. In Summe gab es nämlich einen überraschenden Zuwachs von 6,4 Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld ein Minus von drei Millionen Fass erwartet hatten.
Entsprechend schwach startet der Ölkomplex auch heute Morgen in den asiatisch und europäisch geprägten Handel.

Am Devisenmarkt konnte der Euro von den überwiegend gut ausgefallenen Konjunkturdaten aus Europa profitieren und bereits mit dem Start in den europäisch geprägten Handel den ganzen Tag über permanent zulegen. Heute Morgen konnte sogar die 1,18-Dollar-Marke zurückerobert werden, nachdem die Gemeinschaftswährung gestern morgen noch zu Kursen um 1,1670 US-Dollar gehandelt wurde.

Beste Vorgaben also für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute erfreulicherweise mit kräftigen Abschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen ein Minus in einer Größenordnung von gut einem Cent pro Liter erwarten. Sollte die politische Lage in Nahen Osten ruhig bleiben, könnte sich die Korrektur am Ölmarkt durchaus noch fortsetzen, vor allem wenn die heute Nachmittag erwarteten DOE-Ölbestandsdaten mitspielen.
14.11.2017, 09:23 Uhr
Die Ölpreise haben auch im gestrigen Handelsverlauf wieder leicht an Wert verloren. Gleichzeitig konnte der Euro im Vergleich zum US-Dolllar etwas hinzugewinnen, sodass die Heizöl-Notierungen heute ebenfalls wieder mit Abschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch im gestrigen Handelsverlauf wieder leicht an Wert verloren. Gleichzeitig konnte der Euro im Vergleich zum US-Dolllar etwas hinzugewinnen, sodass die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach ebenfalls wieder mit leichten Abschlägen in den Tag starten.
 
Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,55 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar erneut leichte Gewinne erzielen und wird derzeit zu Kursen um 1,1670 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt tut sich preislich derzeit recht wenig. Die Händler haben die geopolitischen Risiken, die derzeit vor allem im Nahen Osten bestehen, vorerst wohl ausreichend eingepreist und warten nun auf die weitere Entwicklung. Sollte die Lage dort tatsächlich eskalieren, werden die Rohölpreise sicherlich weiter ansteigen.
Ein größerer Preisrückgang wird weiterhin durch die zuletzt gefallenen Ölbestände und der Aussicht auf eine Verlängerung des Förderabkommens verhindert. Außerdem zeigt sich die Nachfrageseite recht robust.
Dies bestätigte auch der gestrigen Monatsbericht der OPEC. In diesem wurde das Wachstum für die globale Ölnachfrage für dieses und nächstes Jahr auf 140.000 bzw. 260.000 Barrel pro Tag nach oben korrigiert, sodass der tägliche Verbrauch nun bei knapp 97 bzw. 98,45 Mio. Barrel gesehen wird.
Preisdrückende Meldungen kommen derzeit fast ausschließlich von der US-Schieferölindustrie. Hier ist die Zahl der ungenutzten Ölquellen im Oktober auf ein Rekordhoch von 7.342 angestiegen, was zeigt, welch gewaltiges Potenzial noch vorhanden ist. Die Internationalen Energieagentur (IEA) rechnet damit, dass die Förderung von derzeit rund sechs Millionen Barrel pro Tag bis zum Jahr 2025 auf ca. neun Millionen Fass ansteigen könnte.
Neue, leicht enttäuschende Konjunkturdaten kamen heute Morgen aus China. Die Einzelhandelsumsätze, die Bauausgaben und die Industrieproduktion lagen per Oktober allesamt unter den Erwartungen der Analysten.

Auch am Devisenmarkt gibt es derzeit nur recht geringe Preisschwankungen. Der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar weitere leichte Gewinne erzielen, die heute Vormittag auf dem Prüfstand stehen, wenn aus der EU Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt und zur Industrieproduktion, sowie der ZEW Konjunkturerwartungsindex zur Veröffentlichung anstehen.

Wie die derzeit herbstlich ruhige Wetterlage präsentiert sich aktuell auch der Ölmarkt in Österreich, wo die derzeit auf relativ hohem Niveau befindlichen Heizölpreise langsam etwas abbröckeln. Heute kann nach aktuellen Berechnungen mit einem weiteren leichten Rückgang in einer Größenordnung von 0,2 - 0,4 Cent pro Liter gerechnet werden. Sollte sich die Lage im Nahen Osten wieder beruhigen, könnte es in nächster Zeit durchaus auch wieder deutlicher nach unten gehen.
13.11.2017, 08:30 Uhr
Die Ölpreise haben im Laufe des Freitag etwas nachgegeben und setzten somit ihren Konsolidierungskurs der letzten Tage fort. Bei stabilen Wechselkursen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit leichten Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im Laufe des Freitag etwas nachgegeben und setzten somit ihren Konsolidierungskurs der letzten Tage fort. Bei stabilen Wechselkursen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit leichten Abschlägen in die neue Handelswoche starten.
 
Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,55 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,80 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar wiederholt gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1650 US-Dollar gehandelt.

Nach dem kräftigen Anstieg der Rohölpreise in den vergangenen Wochen, ging der Markt in den letzten Tagen in eine Konsolidierungsphase über, die sich wohl voraussichtlich auch zu Beginn der neuen Woche fortsetzt.
Die stark preistreibenden Faktoren, wie zum Beispiel die Spannungen im Nahen Osten und die Erwartung einer weiteren Verlängerung des OPEC-Abkommens, dürften bei einem Preisniveau auf Zweijahreshoch zumindest vorerst ausreichend berücksichtigt sein.
So ging es am Freitag zwar zunächst weiter nach oben, am Nachmittag setzten aber wieder Gewinnmitnahmen ein und schlussendlich gingen die Futures in der Nähe der Tagestiefstände aus dem Handel.
Die Meldung, wonach Saudi Arabien seine Exportmengen im Dezember weiter drosseln will, verpuffte am Markt ebenso wie die Aussage des Energieministers der Vereinigten Arabischen Emirate (VAR), der keine Zweifel an der Verlängerung des Förderabkommens hat.
Was bearishe Meldungen anbelangt, ist man unter den Marktteilnehmern hingegen wieder etwas hellhöriger geworden. Der am Abend veröffentlichte Baker-Hughes-Report sorgte für Verkäufe, nachdem in diesem ein Anstieg der aktiven US-Bohranlagen von 729 auf 738 Einheiten. Dies ist die erste größere Zunahme seit Wochen, was aber angesichts der hohen Ölpreise eigentlich auch zu erwarten war.

Am Devisenmarkt tat sich insgesamt nicht viel und der Euro dümpelte im Vergleich zum US-Dollar lange Zeit auf Ausgangsniveau vor sich hin. Erst als am Nachmittag ein enttäuschender Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan veröffentlicht wurde, konnte die Gemeinschaftswährung davon profitieren und leichte Gewinne verbuchen, die heute Morgen aber schon wieder zum Großteil abgegeben werden mussten.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben vom Öl- und Devisenmarkt, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls nur wenig verändert in die neue Handelswoche starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Der Markt präsentiert sich in diesen Tagen relativ ruhig und die Nachfrage kann als, für diese Jahreszeit, normal bezeichnet werden.
10.11.2017, 09:19 Uhr
Die Ölpreise haben ihren Konsolidierungskurs gestern fortgesetzt und sind nur mit leichten Aufschlägen aus dem Handel gegangen. Da der Euro etwas hinzugewinnen konnte, werden die Heizöl-Notierungen stabil bis leicht anziehend in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben ihren kürzlich eingeschlagenen Konsolidierungskurs gestern fortgesetzt und sind nur mit leichten Aufschlägen aus dem Handel gegangen. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas hinzugewinnen konnte, werden die Heizöl-Notierungen stabil bis leicht anziehend in den letzten Handelstag der Woche starten.
 
Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 57,05 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1640 US-Dollar gehandelt.

Obwohl der Preisanstieg an den internationalen Ölbörsen vorerst gestoppt zu sein scheint und der Markt eigentlich fällig für eine technische Gegenbewegung wäre, bleibt die Lage insgesamt weiterhin sehr angespannt.
Gestern Nachmittag gab es eine Meldung aus Saudi-Arabien, wonach die dortige Regierung ihre im Libanon verweilenden Staatsbürger aufgefordert hat, das Land schnellstmöglich zu verlassen und heimzukehren. Die libanesische Hisbollah wird, wie die Huthi-Rebellen im Jemen, die erst kürzlich eine Rakete auf Riad abgeschossen haben, vom Iran unterstützt und in beiden Ländern wird eine Art Stellvertreterkrieg geführt.
Die Aufforderung schürt natürlich Ängste, dass die Lage im Nahen Osten eskalieren und die Ölexporte massiv beeinträchtigen könnte. Entsprechend zogen die Rohölpreise im späten Handel wieder an, konnten ihre Gewinne aber nicht zur Gänze verteidigen.
Ansonsten sind die insgesamt fallenden Ölbestände, die zurückgehende Zahl der aktiven US-Bohranlagen und Aufkündigung des Waffenstillstandes der nigerianischen Rebellen weitere gewichtige bullishe Faktoren.
Gespannt darf man auf die Reaktion der OPEC auf die in letzter Zeit deutlich gestiegenen Ölpreise sein. Zwar wird am Markt nach wie vor fest davon ausgegangen, dass das Förderabkommen auf das komplette nächste Jahr ausgedehnt wird, doch könnte es auch Befürworter geben, die dem Ganzen nun etwas kritischer gegenüber stehen. Vor allem das Nicht-OPEC-Land Russland zeigt sich besorgt über das hohe Preisniveau und könnte eventuell intervenieren.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder leicht zulegen. Enttäuschende Arbeitsmarktzahlen aus den USA und die guten Wirtschaftsaussichten in der Eurozone stützten unsere Gemeinschaftswährung im gestrigen Handelsverlauf.

Trotz der leichten Währungsgewinne werden die Heizöl-Notierungen in Österreich heute wohl etwas fester in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Aussichten auf deutlich fallende Preise bleiben, wie das derzeitige Wetterprognosen, weiterhin recht trübe.
09.11.2017, 08:48 Uhr
Die internationalen Ölpreise haben sich nach dem leichten Rückgang vom Dienstag gestern relativ stabil entwickelt. Da der Euro etwas hinzugewinnen konnte, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den heutigen Handelstag starten Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich, nach dem leichten Rückgang vom Dienstag, gestern relativ stabil entwickelt, wenngleich die Volatilität zwischenzeitlich recht hoch war. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas hinzugewinnen konnte, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den heutigen Handelstag starten.
 
Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,90 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1615 US-Dollar gehandelt.

Mit dem bearish zu wertenden Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA), also der Statistikabteilung des US-Energieministeriums, starteten die Rohölpreise gestern leicht gedrückt in den europäisch geprägten Handel. 
Neue marktrelevante Nachrichten blieben am Vormittag Mangelware. 
Lediglich aus China kamen aktuelle Außenhandelszahlen, die aber keine große Überraschung brachten. Zwar stiegen die Rohölimporte per Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,8 Prozent an, was aber unter dem bisherigen Jahresschnitt von plus 12 Prozent liegt. Somit war dies eher preisdrückend zu werten.
Von da an warteten die Trader auf die wichtigen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), die pünktlich um 16.30 Uhr über die Ticker rollten. Hier gab es in Summe einen Rückgang von 4,5 Millionen Barrel, was etwas über der Analystenschätzung lag, die ein Minus von gut fünf Millionen Fass erwartet hatte. Auch im Vergleich zu den API-Zahlen vom Vortag fiel der Abbau geringer aus, sodass der Bericht unterm Strich bearish gewertet wurde. 
Warum es nach Veröffentlichung der Zahlen zunächst deutlich nach oben ging, lag wohl an den Benzin-Vorräten, die überraschend deutlich um 3,3 Millionen Barrel zurückgegangen waren. Dieser Einfluss ließ aber schnell nach und die Öl-Futures gingen schlussendlich ohne große Veränderung aus dem Handel, zumal gestern auch neue Meldungen aus den geopolitisch brenzligen Regionen ausblieben.

Auch am Devisenmarkt blieben neue marktrelevante Nachrichten gestern Mangelware und so tendierte der Euro im Vergleich zum US-Dollar lange Zeit seitwärts und ging schlussendlich auch kaum verändert aus dem Handel. Erst heute Morgen kann die Gemeinschaftswährung technisch bedingt etwas zulegen.

Die leichten Währungsgewinne sind es auch, die heute dafür sorgen, dass die Heizöl-Notierungen in Österreich aller Voraussicht nach mit kleinen Abschlägen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht einen Rückgang in einer Größenordnung von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Das ist sicherlich nicht viel, aber zumindest scheint der Aufwärtstrend vorerst ein Ende gefunden zu haben.
08.11.2017, 09:03 Uhr
Die Ölpreise haben nach der Preisrallye der letzten Tage aufgrund von Gewinnmitnahmen gestern etwas nachgegeben. Von Wechselkursen kaum beeinflusst, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den heutigen Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach der Preisrallye der letzten Tage gestern aufgrund von Gewinnmitnahmen etwas nachgegeben. Von Wechselkursen kaum beeinflusst, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den heutigen Handelstag starten.
 
Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,90 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar auf gedrücktem Niveau weiter stabil und wird derzeit nach wie vor zu Kursen knapp unterhalb der 1,16-Dollar-Marke gehandelt.

Die Lage am Ölmarkt bleibt bullish, auch wenn es gestern im Laufe des Tages zu Gewinnmitnahmen gekommen ist, die nach dem kräftigen Preisanstieg der letzten Tage und Wochen überfällig, zumindest aber wohl zu erwarten waren.
Sorge bereiten den Börsianern nach wie vor die zahlreichen politischen Brennpunkte im Nahen Osten und hier vor allem in und um Saudi-Arabien, dem größten Ölproduzenten der OPEC. 
Im Königreich selbst ist ein Machtkampf entbrannt und es wurden in den letzten Tagen zahlreiche Politiker, Prinzen und einflussreiche Geschäftsleute verhaftet. Außenpolitisch gibt es derzeit wieder große Spannungen mit dem Iran, dem vorgeworfen wird, die antisaudisch agierenden Rebellen im Jemen zu unterstützen. Auch der Libanon ist Zankapfel der beiden einflussreichsten Nationen im Nahen Osten. Hier ist der Premierminister kürzlich zurückgetreten und es ist nun mit innenpolitischen, wohl auch manipulierten Konflikten zu rechnen. 
Weitere preistreibende Meldungen blieben bei insgesamt eher gemischt ausgefallenen Konjunkturdaten gestern aber aus, sodass im Laufe des Handels Gewinnmitnahmen einsetzten.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) wie üblich am Dienstagabend ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Hier gab es wie erwartet einen weiteren Rückgang von in Summe 5,2 Millionen Barrel. 
Leicht bearish fiel der EIA-Monatsreport aus, der ebenfalls gestern Abend veröffentlicht wurde. Hier korrigierte man die Prognose zum globalen Ölverbrauch für dieses und nächstes Jahr leicht nach unten, während das Produktionsvolumen etwas höher erwartet wird. Insgesamt rechnen die Verfasser des Berichtes nächstes Jahr wieder mit einer leichten Überversorgung.

Am Devisenmarkt geriet der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern in den Mittagsstunden vorübergehend unter Druck, konnte sich im Laufe des Handels aber wieder stabilisieren und in diesen Minuten die 1,16-Dollar-Marke wieder zurückerobern. Im Fokus steht derzeit der Besuch des US-Präsidenten Trump in China, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde.

Die Heizölpreise in Österreich werden heute erfreulicherweise mit leichten bis moderaten Abschlägen in den Handel starten, nachdem seit Ende Oktober ein Preisanstieg von rund fünf Prozent zu beklagen ist. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht einen Rückgang von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Derzeit stehen die Notierungen auf dem höchsten Niveau des bisherigen Jahres und es ist zu befürchten, dass es in den nächsten Wochen, natürlich abhängig von der politischen Entwicklung im Nahen Osten, durchaus noch weiter nach oben gehen könnte.
07.11.2017, 09:03 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern wieder kräftig zugelegt, nachdem die Spannungen im Nahen Osten derzeit wieder zunehmen. Bei stabilen Wechselkursen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern wieder kräftig zugelegt, nachdem die Spannungen im Nahen Osten derzeit wieder zunehmen. Bei weitgehend stabilen Wechselkursen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten.
 
Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 57,25 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar im Großen und Ganzen behaupten und wird derzeit knapp unterhalb der 1,16-Dollar-Marke gehandelt.

Weiterhin keine guten Nachrichten von den internationalen Ölmärkten. 
Auch gestern stiegen die Rohölpreise wieder kräftig an, als vermeldet wurde, dass Saudi-Arabien alle Grenzen zum Jemen schließen will, um vermeintliche Waffenlieferungen aus dem Iran an die dortigen Houthi-Rebellen zu verhindern. 
Am Wochenende wurde eine Rakete aus dem Jemen auf die saudische Hauptstadt Riad abgefeuert, die aber abgefangen werden konnte.
Seit Jahren gibt es einen Konflikt zwischen den vom Iran unterstützen Rebellen und der saudi-freundlichen jeminitischen Regierung, der nun wieder eskalieren und die Stabilität des gesamten Nahen Ostens gefährden könnte.
Kein Wunder, dass die Öl-Futures nach dieser Meldung kräftig anzogen und wie schon am Freitag auf Tageshoch aus dem Handel gingen.
Bereits zuvor gab es mit der überraschend deutlich gefallenen Zahl der aktiven US-Bohranlagen einen weiteren preistreibenden Faktor, der vor ein paar Tagen noch nicht absehbar war. 
Bereits in den letzten Wochen ging es mit den Rohölpreisen um rund zehn Prozent nach oben, was im Wesentlichen an den weltweit zurückgehenden Ölbeständen und dem Konflikt im Nordirak lag.
Auch die Nachfrageseite zeigt sich weiterhin sehr robust, was auch gestern wieder durch überwiegend gute Konjunkturdaten aus der EU bestätigt wurde.

Am Devisenmarkt konnte der Euro von diesen aber nicht profitieren und dümpelte gestern im Vergleich zum US-Dollar den ganzen Tag um sein Ausgangsniveau vor sich hin. Auch heute Morgen sieht es nicht danach aus, als ob von Währungsseite positive Einflüsse für den heimischen Ölmarkt kommen können.

So werden die Heizölpreise, aufgrund der Rallye an den internationalen Ölmärkten, hierzulande leider ein weiteres Mal mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,6 bis 0,8 Cent pro Liter erwarten.
06.11.2017, 09:29 Uhr
Die Ölpreise haben am späten Freitagnachmittag einen weiteren Preissprung vollzogen und sind auf den höchsten Stand seit dem Sommer 2015 angestiegen. Der Euro hat gleichzeitig an Wert verloren, was die Aufschläge bei den Heizöl-Notierungen noch verstärkt. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am späten Freitagnachmittag einen weiteren Preissprung vollzogen und sind auf den höchsten Stand seit dem Sommer 2015 angestiegen. Der Euro hat im Vergleich zum US-Dollar gleichzeitig an Wert verloren, was die heutigen Aufschläge bei den Heizöl-Notierungen leider noch verstärkt.
 
Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 55,85 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar wieder zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen knapp oberhalb der 1,16-Dollar-Marke gehandelt.

Die Lage am Ölmarkt ist und bleibt angespannt und von einer Ölschwemme spricht derzeit niemand mehr. Das Abkommen der OPEC mit anderen wichtigen Ölförderländern wie Russland, weniger Öl zu exportieren, wird mit großer Disziplin umgesetzt und so fallen die weltweiten Ölbestände seit Monaten permanent zurück. 
Gleichzeitig zeigt sich die Nachfrageseite weiterhin recht robust und die Bedarfsprognosen wurden zuletzt sogar etwas angehoben.
Hinzu kommen die geopolitischen Unsicherheiten, wie der Konflikt im Nordirak und das auf der Kippe stehende Atomabkommen mit dem Iran.
Am Freitag sah es lange Zeit danach aus, als würden die Rohölpreise ohne große Veränderung in das Wochenende gehen, bevor die Futures gegen 17 Uhr plötzlich kräftig anzogen. Auslöser war eine Meldung, wonach der Waffenstillstand im Niger Delta von einer Rebellengruppe offiziell für beendet erklärt worden ist.  Somit steht zu befürchten, dass die nigerianische Ölförderung in nächster Zeit wieder von Kämpfen und Anschlägen beeinträchtigt werden und die Exporte deutlich zurückgehen könnten. Erst im September konnte die Produktion auf knapp 1,9 Millionen Barrel pro Tag gesteigert werden, nachdem im vergangenen Jahr aufgrund von Rebellenangriffen zeitweise nur noch eine Millionen gefördert werden konnte.
Nach Börsenschluss gab es dann mit dem wöchentlichen Baker-Hughes-Bericht über die Zahl der aktiven US-Ölförderanlagen einen weiteren Preistreiber. Demnach ist die Zahl um 8 auf nunmehr 729 Anlagen gefallen. Dies ist der niedrigste Stand seit Mai diesen Jahres.

Am Devisenmarkt konnte der Dollar von guten Zahlen vom US-Arbeitsmarkt profitieren und im Vergleich zum Euro wieder etwas zulegen. Die Gemeinschaftswährung steht mittlerweile auf dem niedrigsten Niveau seit Juli diesen Jahres, was die Ölimporte derzeit zusätzlich verteuert. 

Wieder einmal also keine guten Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Kraftstoff- und Heizölpreise zu Beginn der neuen Handelswoche weiter anziehen werden. Aktuelle Berechnungen lassen bei den Heizöl-Notierungen aus morgendlicher Sicht Aufschläge in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Die Verbraucher reagieren mit Käufen, sodass die Nachfrage heute Morgen als sehr lebhaft bezeichnet werden kann.