23.06.2017, 08:05 Uhr
Die Ölpreise konnten sich nach den herben Verlusten in dieser Woche gestern etwas erholen und mit leichten Gewinnen aus dem Handel gehen. Bei relativ stabilen Wechselkursen werden auch die Heizöl-Notierungen etwas fester in den letzten Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten sich nach den herben Verlusten in dieser Woche gestern etwas erholen und mit leichten Gewinnen aus dem Handel gehen. Bei relativ stabilen Wechselkursen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen etwas fester in den letzten Handelstag der Woche starten.
 
Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 45,45 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 42,95 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1165 US-Dollar gehandelt.

Dass der Ölmarkt langsam anfällig für eine technische Gegenbewegung nach oben wird, ist nach den heftigen Abschlägen der letzten Tagen und Wochen nicht verwunderlich und so gab es gestern einen ersten Ausbruchsversuch, der schlussendlich aber scheiterte.
Ab dem späten Vormittag setzen sogenannte "Short Coverings" ein, was die Rohölpreise bis zum Abend um rund einen Dollar pro Barrel nach oben trieb. Am späten Abend musste aber ein Teil der Gewinnen schon wieder abgegeben werden, weil es schlichtweg an bullish zu wertenden Fundamentaldaten und somit an Anschlusskäufen fehlte.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten brachten jedenfalls keine Impulse in die eine oder andere Richtung.
Allgemein entwickelt sich die Entwicklung der Ölpreise immer mehr zur Glaubensfrage, denn mittlerweile glauben die wenigsten Analysten, dass die derzeit beschlossene Maßnahme der OPEC zur Begrenzung der Fördermengen ausreichen kann, um die weltweit sehr hohen Lagerbestände zu reduzieren. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es seitens des Kartells erste Stimmen gibt, die ein noch stärkeres Zudrehen des Ölhahnes fordern.

Am Devisenmarkt gab es auch gestern wieder einen recht ruhigen Handel mit keinen größeren Kursbewegungen. Die gestern veröffentlichten US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung fielen im Rahmen der Erwartungen aus und das EU-Verbrauchervertrauen per April konnte die Prognose sogar übertreffen. So konnte der Euro im Tagesverlauf die zuvor erlitten Verluste fast wieder vollständig ausgleichen.

Die Heizölpreise in Österreich haben gestern wieder einmal ein neues Jahrestief markiert und ihren Abwärtstrend fortgesetzt. Heute muss nach aktuellen Berechnungen allerdings mit leichten Aufschlägen in einer Größenordnung von 0,3 Cent pro Liter gerechnet werden. Einen Trendwechsel bedeutet dies natürlich nicht, doch ist weiterhin hohe Vorsicht geboten, denn der Ölmarkt ist nach wie vor stark überverkauft und die Luft nach unten wird zusehends dünner.
22.06.2017, 08:18 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten deutlich an Wert verloren. Da sich auch der Euro verbessern konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute mit spürbaren Abschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten deutlich an Wert verloren. Da sich gleichzeitig auch der Euro im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar verbessern konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute mit spürbaren Abschlägen in den Handel starten.
 
Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei nur noch 44,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 42,50 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum "Greenback" wieder etwas an Wert gewinnen und wird derzeit zu Kursen um 1,1170 US-Dollar gehandelt.

Bei wiederum recht dünner Nachrichtenlage tat sich an den Ölbörsen bis in den späten Nachmittag hinein nicht viel und die Rohölpreise pendelten eng um ihr Ausgangsniveau.
Noch vor Bekanntgabe der mit Spannung erwarteten DOE-Ölbestandsdaten ging es dann aber leicht nach oben, was mit Spekulationen um neue OPEC-Maßnahmen in Verbindung gebracht wurde. Der iranische Ölminister Zanganeh hatte nach einer Sitzung des iranischen Kabinetts verlauten lassen, dass man sich derzeit in Gesprächen mit anderen Kartellmitgliedern befände, um eine neue Entscheidung vorzubereiten.
Die kurz darauf veröffentlichten Zahlen des Department of Energy (DOE) verstärkten dann in einer erste Reaktion den Aufwärtstrend. 
Die Rohöl- und Benzinvorräte sind im Vergleich zur Vorwoche mit minus 2,5 bzw. 0,6 Mio. Barrel stärker gefallen als erwartet und auch das Plus bei den Destillaten lag zumindest unter dem API-Vergleichswert. In Summe gab es einen Rückgang von zwei Millionen Fass.
Als die Futures aber bereits am ersten technischen Widerstand abprallten, ging es wieder deutlich um fast zwei Dollar pro Barrel nach unten. Mittlerweile haben die Rohölpreise den tiefsten Stand seit Anfang August letzten Jahres erreicht. 
Die Gefahr und die Wahrscheinlichkeit einer plötzlichen Gegenbewegung ist aber mittlerweile sehr hoch geworden. Allein in den letzten vier Wochen haben die Futures knapp 20 Prozent an Wert verloren!

Am Devisenmarkt gab es einen recht ruhigen Handel, bei dem sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar recht gut behaupten und wieder etwas zulegen konnte. Neue Markt bewegenden Meldungen gab es auch hier kaum, jedoch werden diese für heute in Form neuer Arbeitsmarktdaten aus den USA und des EU-Verbrauchervertrauens erwartet.

Beste Vorgaben also für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute den seit Ende Mai existenten Abwärtstrend, aller Voraussicht nach, fortführen werden. Aktuelle Berechnungen lassen ein Minus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten und mittlerweile sind die Notierungen sogar unter die sehr günstigen Junipreise des letzten Jahres gefallen.
21.06.2017, 07:58 Uhr
Die Ölpreise haben gestern Mittag einen plötzlichen Einbruch erlitten und sind auf ein neues Sieben-Monats-Tief gefallen. Auch wenn der Euro etwas an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen heute in Folge mit schönen Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern Mittag einen plötzlichen Einbruch erlitten und sind auf ein neues Sieben-Monats-Tief gefallen. Auch wenn der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen heute in Folge mit schönen Abschlägen in den Handel starten.
 
Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 45,95 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 43,50 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar erneut etwas an Wert und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1130 US-Dollar gehandelt.

Wie schon am Vortag, blieben die Kursausschläge an den Ölmärkten auch gestern bis in die Mittagsstunden recht gering. Ab ca. 12 Uhr brachen die Rohölpreise dann aber plötzlich ein, was nur mit technischen Faktoren bzw. einer größeren Verkaufsorder begründet werden konnte.
Neue Fundamentaldaten blieben auch gestern Mangelware. Lediglich aus den USA wurden am Nachmittag relativ gute Einzelhandelsumsätze vermeldet und auch die US-Leistungsbilanz für das erste Quartal fiel mit minus 116,8 Milliarden US-Dollar besser aus als das erwartete Minus von 123,8 Mrd. Dollar.
Vor Bekanntgabe der wöchentlichen Ölbestandsdaten durch das American Petroleum Institut (API) konnten sich die Öl-Futures wieder etwas erholen und einen Teil der zuvor erlittenen Verluste wettmachen.
Das API-Zahlenwerk brachte dann keine neuen Impulse. 
In Summe gab es ein leichtes Minus von 0,6 Millionen Barrel, erwartet wurde ein Rückgang von 1,9 Millionen Fass. Das deutliche Plus von 1,8 Mio. Barrel bei den Destillaten wird um diese Jahreszeit aber eher gering bewertet.  

Am Devisenmarkt blieb der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern wieder unter Druck und verlor rund 0,3 Dollar-Cent. Die guten Einzelhandelszahlen und vor allem die deutlich besser als erwartet ausgefallene US-Leistungsbilanz stützten den "Greenback".

Nach diesen Vorgaben werden die österreichischen Heizölpreise heute mit schönen Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten, wobei zu beachten ist, dass dieser Rückgang mancherorts bereits gestern vollzogen wurde. Der leichte Abwärtstrend ist also noch wie vor intakt!


20.06.2017, 11:24 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern keine großen Sprünge gemacht und sind schlussendlich mit einem leichten Minus aus dem Handel gegangen. Da der Euro aber gleichzeitig wieder an Wert verlor, werden die Heizöl-Notierungen wohl auch heute seitwärts tendieren. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern keine großen Sprünge gemacht und sind schlussendlich mit einem leichten Minus aus dem Handel gegangen. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar aber gleichzeitig wieder an Wert verlor, werden die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach auch heute im Großen und Ganzen seitwärts tendieren.
 
Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 46,95 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 44,20 Dollar. Wie bereits angedeutet verliert der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas an Wert und wird derzeit zu Kursen um 1,1160 US-Dollar gehandelt.

Im gestrigen frühen europäisch geprägten Handel gab es so gut wie keine Kursausschläge und die Rohölpreise (Brent) pendelten knapp oberhalb der 47-Dollar-Marke. 
Am späten Vormittag ging es dann rund einen halben Dollar pro Barrel nach oben. Verantwortlich dafür wurden Äußerungen des saudischen Ölministers Khalid al-Falih gemacht, der sich hinsichtlich der steigenden libyschen Ölförderung gelassen zeigte, da dies auch so erwartet worden sei, und auf angeblich gefallene Ölbestände auf schwimmenden Lägern verwies. 
Der Effekt verpuffte dann aber in Laufe des Nachmittags und die Futures orientierten sich wieder gen Süden und schlossen letztendlich auf Tagestief.
Belastende Faktoren sind, trotz der Beschwichtigungen des saudischen Ölministers, nach wie vor die derzeit stark steigende Ölproduktion Libyens und die permanente Zunahme der aktiven US-Bohranlagen. Die Marktteilnehmer bezweifeln immer mehr, ob die Kürzungen seitens der OPEC ausreichen werden, um die weltweiten Ölbestände spürbar zu reduzieren. 

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder leichte Verluste hinnehmen, obwohl Spekulationen entbrannt sind, ob die US-Notenbank in diesem Jahr noch weitere Zinsschritte vollziehen wird. Die zuletzt eher schwachen Konjunkturdaten lassen bei einigen Analysten derzeit Zweifel darüber aufkommen.

Trotz der Währungsverluste sollte es am heimischen Heizöl-Markt heute im frühen Handel zu leichten Abschlägen kommen. Aktuelle Berechnungen lassen ein Minus in einer Größenordnung von 0,1 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der kurzfristige Seitwärtstrend auf Jahrestiefstand zunächst weiter fort. Die Nachfrage zeigt sich dabei weiterhin recht rege.
19.06.2017, 07:57 Uhr
Die Ölpreise waren am Freitag keinen größeren Schwankungen unterworfen und gingen ohne große Veränderung aus dem Handel. Bei einem etwas festeren Euro, werden auch die Heizöl-Notierungen stabil bis leicht schwächer in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten waren am Freitag keinen größeren Schwankungen unterworfen und gingen schlussendlich ohne merkliche Veränderung aus dem Handel. Dank eines etwas festeren Euro, werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande stabil bis leicht schwächer in die neue Handelswoche starten.
 
Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 47,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 44,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar wieder verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1195 US-Dollar gehandelt.

Nach dem deutlichen Rückgang vom Donnerstag wohl etwas überverkauft, starteten die Rohölpreise am Freitagmorgen mit fester Tendenz in den asiatisch und europäisch geprägten Handel.
Erst mit schwach ausgefallenen US-Konjunkturdaten drehte der Markt am Nachmittag und es wurde ein Teil der Gewinne wieder abgegeben. 
Sowohl die US-Wohnbaugenehmigungen, als auch -beginne, konnten per Mai die Erwartungen nicht erfüllen und auch der Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan lag per Juni mit 94,5 Punkten deutlich unterhalb der Prognose von 97,1 Zählern.
Preisdrückend ist sicherlich auch die zu erwartenden libysche Ölproduktion zu werten, die in nächster Zeit auf rund eine Million Barrel pro Tag ansteigen soll. Bereits in dieser Woche könnten bereits rund 900.000 Fass gefördert werden. Zum Vergleich: Im dritten Quartal 2016 lag der Ausstoß bei lediglich rund 300.000 Barrel.
Auch die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist in der vergangenen Woche nach den Zahlen von Baker Hughes weiter um sechs, auf nunmehr 747 Einheiten angestiegen. Dies ist der höchste Wert seit April 2015 und lässt auch von dieser Seite Druck auf die Notierungen erwarten. 

Der Euro kann sich derzeit im Vergleich zum US-Dollar wieder erholen und steuert heute Morgen auf die 1,12-Dollar-Marke zu. Neben den schlechten Konjunkturdaten aus den USA, half der Gemeinschaftswährung sicherlich der klare Wahlsieg von Ministerpräsidenten Macron bei den Parlamentswahlen in Frankreich.

Aufgrund der Währungsgewinne und der halbwegs stabilen Ölpreise, sollten die Heizöl-Notierungen in Österreich heute mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche starten. Abschläge von mehr als 0,2 Cent pro Liter sind aus morgendlicher Sicht dabei aber nicht zu erwarten. Das Preisniveau bleibt äußerst attraktiv auf Jahrestiefstand und sicherheitsorientierten Verbrauchern kann nach wie vor zum Kauf geraten werden.
16.06.2017, 08:26 Uhr
Die Ölpreise haben sich im gestrigen Handelsverlauf, bei nur sehr geringen Schwankungen, kaum verändert gezeigt. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar aber deutlich nachgegeben hat, werden die Heizöl-Notierungen heute mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich im gestrigen Handelsverlauf, bei nur sehr geringen Schwankungen, kaum verändert gezeigt. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar aber deutlich nachgegeben hat, werden die Heizöl-Notierungen heute mit leichten Aufschlägen in den Tag starten.
 
Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" nach wie vor bei 47 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 44,50 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum "Greenback" deutlich zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1145 US-Dollar gehandelt.

Obwohl das Handelsinteresse gestern wieder sehr hoch war und die bearish zu wertenden US-Ölbestandsdaten von dieser Woche schon für Bewegung gesorgt haben, blieben die Kursausschläge gestern sehr gering und die Rohölpreise schlossen in etwa auf Ausgangsniveau.
Neue Markt bewegenden Meldungen blieben Mangelware. Für weiteren Druck könnte demnächst aber Libyen sorgen, denn nach einer Einigung zwischen dem Ölkonzern Wintershall und der staatlichen National Oil Corporation sollen weitere Ölquellen in Betrieb genommen werden die die Produktion von derzeit rund 800.000 auf eine Million Barrel pro Tag anwachsen lassen könnte. Libyen ist zwar OPEC-Mitglied, aber vom Förderabkommen ausgenommen und darf seine Förderung ausweiten.
Ansonsten gab es gemischt ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ging hier in dieser Woche von 245.000 auf 237.000 zurück und der Empire State Index, sowie der Philly Fed Herstellungsindex legten deutlich zu. Die Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung per Mai lagen dagegen geringfügig unter den Erwartungen.
Auch heute sollte es an den Börsen einen relativ ruhigen Handel geben, da keine wichtigen Nachrichten erwartet werden.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank vom Mittwochabend weiter an Wert und fiel auf den tiefsten Wert seit Anfang des Monats. Dies spiegelt die unterschiedliche Geldpolitik der Fed und der Europäischen Zentralbank (EZB) wider.

Aufgrund der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande mit leichten Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Luft nach unten scheint, auch wegen der derzeit fehlenden Unterstützung vom Devisenmarkt, derzeit immer dünner zu werden.
15.06.2017, 07:47 Uhr
Die Ölpreise sind gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten wieder unter Druck geraten und auf den niedrigsten Stand seit November letzten Jahres gefallen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten wieder unter Druck geraten und auf den niedrigsten Stand seit November letzten Jahres gefallen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen in den heutigen Handelstag starten.
 
Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei nur noch gut 47 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 44,70 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar kaum verändert und wird nach wie vor zu Kursen um 1,1215 US-Dollar gehandelt.

Gestern starteten die Rohölpreise weitgehend stabil in den asiatisch und europäisch geprägten Handel und bis zum Nachmittag konnten der Ölkomplex sogar leichte Gewinne verbuchen.
Hierbei unterstützten sicherlich die guten Konjunkturdaten aus China und auch aus Europa kamen positive Signale aus der Industrie und vom Arbeitsmarkt.
Eher preisdrückend fiel hingegen der Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA) aus, denn man geht in Paris davon aus, dass das OPEC-Ziel, die globalen Bestände auf den Schnitt der letzten fünf Jahre zu drücken, wohl deutlich später erreicht wird, als sich das Kartell das wünscht. Eine wachsende Produktion außerhalb der OPEC und die unveränderte Prognose zum Nachfragewachstum seien die Gründe dafür.
Die Marktteilnehmer reagierten aber kaum und warteten auf die viel beachteten DOE-Ölbestandsdaten. Als diese über die Ticker rollten ging es schlagartig um rund 1,5 Dollar pro Barrel nach unten. 
Das Department of Energy vermeldete einen Anstieg der Destillat-Bestände um 0,3 Mio. Barrel und der Benzin-Vorräte um 2,1 Mio. Barrel. Trotz einer zunehmenden Raffinierieauslastung fielen die Rohölbestände mit 1,7 Mio. Barrel weniger stark als erwartet. In Summe gab es also einen Zuwachs von 0,7 Mio. Barrel, was zwar weniger war als bei den API-Daten vom Vortag, aber eindeutig oberhalb der Analystenschätzung, die bei einem Plus von 2,7 Millionen Fass lag.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar nach dem Rückgang des US-Kern-Verbraucherindex von 1,9 auf 1,7 Prozent kurzzeitig schöne Gewinne erzielen. Als die US-Notenbank wie erwartet bekanntgab, den Leitzins um weitere 25 Basispunkte anzuheben, fiel die Gemeinschaftswährung wieder auf das Ausgangsniveau zurück.

Die Heizölpreise in Österreich werden nach diesen Vorgaben mit schönen Abschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht einen Rückgang von mindestens einem halben Cent pro Liter erwarten. Nun sollte der Markt sehr gut beobachtet werden, denn die Luft nach unten wird zunehmend dünner! Wer sicher gehen will, bestellt jetzt auf dem tiefsten Stand des bisherigen Jahres!
14.06.2017, 08:37 Uhr
Die US-Ölbestände sind nach dem Datenmaterial des American Petroleum Institute (API) in dieser Woche weiter angestiegen. Eine Reaktion der Ölpreise blieb bislang aber aus, sodass auch die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert in den Handel starten werden Mehr
Die US-Ölbestände sind nach dem Datenmaterial des American Petroleum Institute (API) in dieser Woche weiter angestiegen. Eine spürbare Reaktion der Ölpreise blieb bislang aber aus, sodass auch die Heizöl-Notierungen heute morgen nur wenig verändert in den Handel starten werden.
 
Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 48,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 46 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar etwas verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1215 US-Dollar gehandelt.

Nach einem stabilen Start begannen die Rohölpreise im gestrigen Handelsverlauf in den Mittagsstunden etwas abzubröckeln. Der um diese Zeit veröffentlichte Monatsreport der OPEC fiel zwar neutral aus, jedoch hatten sich wohl manche Trader bullishe Signale erhofft und so kam dann doch etwas Druck in den Markt.
Am Abend, vor Bekanntgabe der wöchentlichen API-Vorratsdaten, ging es dann aber wieder deutlich nach oben. Die Ankündigung Saudi Arabiens, die Ölexporte in die USA auf den tiefsten Stand seit 30 Jahren zurückfahren zu wollen, sorgte für die entsprechenden Käufe. Plan der Aktion ist es, künftig die viel beachteten US-Ölbestände zu reduzieren und somit die Preise stützen.
Als diese nach Börsenschluss für diese Woche über die Ticker rollten, ging es aber schon wieder gen Süden. Laut API sind die Vorräte an Rohöl um 2,8 Mio. Barrel gestiegen, die Benzinbestände legten um 1,8 Mio. Fass zu. Lediglich bei Heizöl bzw. Diesel gab es einen Rückgang von 1,5 Millionen Barrel. Die Analysten hatten im Vorfeld in Summe einen Rückgang von 2,7 Mio. Barrel prognostiziert.
Mit insgesamt recht guten Konjunkturdaten aus China starteten die Ölpreise heute morgen allerdings gefestigt in den asiatisch geprägten Handel. 

Am Devisenmarkt gab es wieder einen recht ruhigen Tag und der Euro legte, nach Bekanntgabe des ZEW-Konjunkturerwartungsindex für die EU, der per Juni mit 37,7 Punkten die Erwartung von 37,2 Zählern übertreffen konnte, bereits am Vormittag im Vergleich zum US-Dollar etwas zu. Diese leichten hatten dann auch bis Handelsschluss Bestand.

Stabile Vorgaben vom Öl- und Devisenmarkt lassen natürlich auch erwarten, dass die Heizölpreise hierzulande nur wenig verändert in den heutigen Handelstag starten werden. Die Verbraucher honorieren das derzeit äußerst attraktive Preisniveau weiterhin mit regen Käufen und die bisherigen Juni-Umsätze liegen bereits jetzt deutlich über den allerdings auch sehr schwachen Absatzzahlen des Vorjahres. Wer jetzt handelt, der kann bei Notierungen auf Jahrestief und den günstigsten Juni-Preisen der letzten zehn Jahre, auch kaum etwas falsch machen.
13.06.2017, 08:35 Uhr
Die Ölpreise sind gestern kaum verändert aus dem Handel gegangen, obwohl zwischenzeitlich deutliche Pluszeichen an den Kurstafeln standen. Bei stabilen Wechselkursen werden daher auch die Heizöl-Notierungen keine großen Sprünge machen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern kaum verändert aus dem Handel gegangen, obwohl zwischenzeitlich deutliche Pluszeichen an den Kurstafeln standen. Bei weitgehend stabilen Wechselkursen werden daher auch die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach keine großen Sprünge machen.
 
Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 48,55 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 46,30 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1190 US-Dollar gehandelt.

Nach den teilweise massiven Verlusten in den vergangenen Tagen und Wochen, war der Ölmarkt reif für eine technische Gegenbewegung. Diese gab es dann gestern in den Mittagsstunden, in denen die Rohölpreise plötzlich schöne Gewinne verbuchen konnten. 
Für einen nachhaltigen Anstieg fehlte es aber an bullishen Nachrichten und so bröckelten die Kurse bis Handelsschluss wieder ab und die Futures gingen in Nähe der Tagestiefstände aus dem Handel.
Saudi-Arabien soll angeblich Lieferungen nach Asien im Juli zurückfahren, doch ist dies nur eine logische Folge der Kürzungsvereinbarung mit der OPEC. In den Sommermonaten steigt der Eigenbedarf des Königreiches durch den Betrieb von Klimaanlagen auf bis zu 700.000 Barrel pro Tag an. 
Auf der anderen Seite wirkte sicherlich der erneute Anstieg der aktiven US-Bohranlagen entsprechend preisdrückend, war aber wohl ebenso wenig ein überraschender Faktor.
Ansonsten gab es kaum neue Markt relevante Meldungen und so warten die Marktteilnehmer auf die dieswöchigen US-Ölbestandsdaten, die heute Abend nach Börsenschluss zunächst vom American Petroleum Institute (API) veröffentlicht werden. 

Sehr ruhig verlief auch der Handel am Devisenmarkt, der ebenfalls stark von technischen Faktoren geprägt war. Die schwere Niederlage von Theresa May bei den Parlamentswahlen in Großbritannien belastet Analysten zufolge den Euro, da diese die Unsicherheiten im Bezug auf die anstehenden Brexit-Verhandlungen erhöht.

Die Heizölpreise in Österreich werden, wie eingangs bereits erwähnt, heute wohl kaum verändert in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen lassen zwar leichte Aufschläge von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten, vielerorts steht aber auch noch eine Korrektur der gestern Mittag angehobenen Preise an. In Summe bleibt das Preisniveau wohl auf dem derzeit äußerst attraktiven Niveau und nur sehr spekulativ veranlagte Ölheizer warten auf weitere Abschläge.
12.06.2017, 09:23 Uhr
Die Ölpreise haben sich am Freitag ein wenig von den Verlusten der Vortage erholen können und etwas an Wert zugelegt. Auch heute Morgen setzt sich die feste Tendenz bislang fort, sodass auch die Heizöl-Notierungen fester in die neue Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag ein wenig von den Verlusten der Vortage erholen können und etwas an Wert zugelegt. Auch heute Morgen setzt sich die feste Tendenz bislang fort, sodass auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in die neue Handelswoche starten werden.
 
Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 48,35 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 46 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar, nach den Verlusten zum Ende der letzten Woche, wieder behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1210 US-Dollar gehandelt.

An einem Handelstag mit recht dünner Nachrichtenlage, testeten die Rohölpreise am Freitagvormittag zunächst nochmals weiteres Abwärtspotenzial. Dieses war, nach den kräftigen Verlusten der letzten Tage und Wochen, aber vorerst wohl nicht mehr vorhanden und so zogen die Futures im Laufe des Tages etwas an. Die Preisausschläge blieben dabei aber eher gering.
Die bearishen Aspekte, wie etwa die gefallenen Ölbestände in den USA und die Rücknahme der Preisprognosen durch zahlreiche Analysten, die in der letzten Woche die Richtung vorgegeben hatten, sind nun wohl weitgehend in den Preisen enthalten und nun braucht es wohl neue Gründe, um den Rückgang fortzusetzen.
Zumindest der saudische Ölminister Khalid al-Falih kennt dafür keine, denn bei einer Pressekonferenz prognostizierte dieser, dass die globalen Rohölbestände in den kommenden drei bis vier Monaten fallen und noch vor Ende des Jahres das angestrebte Fünf-Jahres-Niveau erreichen werden.
Das Marktforschungsunternehmen Baker Hughes meldete hingegen einen weiteren Anstieg der aktiven US-Bohranlagen. In der vergangen Woche stieg diese zum 21. Mal in Folge um weitere acht, auf nunmehr 741 Einheiten. Dies wurde aber wohl so erwartet und dürfte nicht ausreichen, die Ölpreise zumindest kurzfristig wieder unter Druck zu bringen.

Auch am Devisenmarkt gab es wenig neue Markt bewegende Meldungen und der Euro pendelte den ganzen Tag über um seinen Ausgangskurs bei 1,12 US-Dollar. Der klare Wahlsieg von "En Marche!", der Partei des französischen Präsidenten Macron, könnte der Gemeinschaftswährung heute allerdings wieder etwas Auftrieb geben.

Die Heizölpreise in Österreich werden nach diesen Vorgaben mit Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Dies wäre der erste spürbare Anstieg seit Ende Mai. Sicherheitsorientierte Verbraucher sollten auf aktuellem Niveau möglichst zeitnah bestellen.
09.06.2017, 08:40 Uhr
Die Ölpreise haben gestern weiter leicht nachgegeben und bleiben vorerst auf einem sehr attraktiven Niveau. Da der Euro aber deutlich nachgegeben hat, werden die Heizöl-Notierungen vorerst stabil in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern weiter leicht nachgegeben und bleiben vorerst auf einem sehr attraktiven Niveau. Da der Euro im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar aber deutlich nachgegeben hat, werden die Heizöl-Notierungen vorerst stabil in den letzten Handelstag der Woche starten.
 
Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 47,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 45,60 Dollar. Der Euro gibt nach der EZB-Sitzung im Vergleich zum US-Dollar deutlich nach und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1205 US-Dollar gehandelt.

Nach dem Preisrutsch vom Mittwochabend, ausgelöst durch den deutlichen Anstieg der US-Ölbestände, konnten sich die Rohölpreise gestern im frühen europäisch geprägten Handel zunächst etwas erholen.
Unterstützt wurden die Öl-Futures dabei von guten Konjunkturdaten aus der Europäischen Union, wo das Bruttoinlandsprodukt für das erste Quartal mit einem Plus von 1,9 Prozent positiv überraschte. Analysten hatten lediglich mit 1,7 Prozent Wachstum gerechnet. Bereits am frühen Morgen wurde per April eine um 0,8 Prozent gestiegene Industrieproduktion aus Deutschland vermeldet, was ebenfalls über der Prognose von 0,5 Prozent lag.
Ab den Mittagsstunden geriet der Ölkomplex dann aber wieder etwas unter Druck, ohne dass es hierzu neue Meldungen gegeben hätte. 
Allgemein scheint das Aufwärtspotenzial auch in den nächsten Tagen begrenzt zu bleiben. Die wieder deutlich gestiegene Zahl der aktiven US-Bohranlagen und das deutliche Plus bei den US-Ölbeständen drücken auf die Preise und neutralisieren derzeit den bullishen Aspekt des OPEC-Abkommens, der immer mehr an Bedeutung zu verlieren scheint.

Der Euro verlor gestern im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) im Rahmen der gestrigen Ratssitzung, die Inflationserwartungen, auch aufgrund der wieder deutlich gefallenen Ölpreise, leicht gesenkt hat. Somit hat auch die Wahrscheinlichkeit abgenommen, dass die Währungshüter ein baldiges Ende der expansiven Geldpolitik herbeiführen werden.

Die Heizölpreise in Österreich befinden sich nach wie vor auf dem tiefsten Stand des bisherigen Jahres und zugleich auch auf dem niedrigsten Niveau der letzten acht Monate! Heute werden die Notierungen, wie eingangs bereis erwähnt, nur wenig verändert in den Handel starten. Die Nachfrage bleibt vorerst auf hohem Niveau und sicherheitsorientierte Verbraucher sollten die aktuellen Kurse nutzen, um sich günstig zu bevorraten. Denn das Risiko einer technischen Gegenbewegung ist in den letzten Tagen zweifelsohne gestiegen.