13.12.2018, 10:45 Uhr
Die Ölpreise setzen ihren Abwärtstrend weiter fort. Gleichzeitig konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen, sodass auch die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Abschlägen in den Handel starten. Mehr

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten setzten ihren Abwärtstrend weiter fort. Gleichzeitig konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen, sodass auch die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Abschlägen in den Handel starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 60,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51,30 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,1390 US-Dollar gehandelt.

Nachdem das American Petroleum Institute (API) gestern nach Börsenschluss einen überraschend deutlichen Abbau der US-Ölbestände vermeldet hatte, starteten die Rohölpreis gestern zunächst mit Aufschlägen in den europäisch geprägten Handel.
In den Mittagsstunden wurde dann der Monatsbericht der OPEC veröffentlicht, der wie schon der API-Report vom Vortag bearish, also preisdrückend zu werten war. Während die Prognose zum Nachfragewachstum für nächstes Jahr unverändert belassen wurde, sieht das Kartell das globale Ölangebot um 0,5 Millionen Barrel pro Tag höher als noch zuletzt.
Am späten Nachmittag gab es dann noch die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), die sich aber kaum auf die Notierungen auswirkten. Zwar wurde auch hier ein leichter Rückgang von in Summe 0,6 Millionen Barrel ausgewiesen, dies war aber deutlich weniger als das Zahlenmaterial vom API hätte erwarten lassen. Allerdings ist auch die Gesamtnachfrage gestiegen, sodass der Report unterm Strich eher neutral gewertet wurde.
Verantwortlich für den gestrigen Rückgang waren aber wohl vor allem Äußerungen des iranischen Ölministers Zanganeh, wonach es innerhalb der OPEC große Risse geben soll, da sich die kleineren Ölförderländer gegenüber Saudi-Arabien und dem Nicht-OPEC-Land Russland benachteiligt sehen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar zulegen, nachdem die britische Premierministerin Theresa May ein Misstrauensvotum überstanden hat und somit weitere Turbulenzen beim Brexit zumindest vorerst vermieden werden konnten.
 
Beste Vorgaben also auch heute wieder für den heimischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit schönen Abschlägen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis knapp einem Cent pro Liter erwarten. Dies nehmen Ölheizer wohlwollend zur Kenntnis und bestellen weiter äußerst rege. Entsprechend bleiben die Lieferzeiten auf einem sehr hohen Niveau. Termine vor Weihnachten werden immer knapper.
12.12.2018, 09:00 Uhr
Die Ölpreise starten heute Morgen mit deutlichen Gewinnen, nachdem die US-Ölbestände nach aktuellen Zahlen des American Petroleum Institute (API) deutlich zurück gegangen sind. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten heute Morgen mit deutlichen Gewinnen, nachdem die US-Ölbestände nach aktuellen Zahlen des American Petroleum Institute (API) im Vergleich zur Vorwoche deutlich zurück gegangen sind. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den Tag gehen. 

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 60,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,25 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar weitere Verluste hinnehmen und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1325 US-Dollar gehandelt.

Auch wenn die Rohölpreise nach dem Förderkürzungsbeschluss von OPEC und Co. nicht durch die Decke gegangen ist, so ist am Ölmarkt nun doch eine gewisse Stabilisierung bzw. Bodenbildung zu beobachten. Bereits am Vormittag ging es mit den Futures deutlich nach oben, ohne dass es neue Markt bewegende Meldungen gegeben hätte. 
Diese kamen gestern dann erst spät am Abend aus den USA. Die Statistikabteilung des US-Energieministeriums (EIA) veröffentlichte ihren Monatsreport, der zunächst noch leicht preisdrückend gewertet werden konnte. Im Vergleich zum Vormonat wurde nämlich die Prognose zum globalen Ölverbrauch für das nächste Jahr um 100.000 Barrel pro Tag angehoben und gleichzeitig die Schätzung zur weltweiten Ölförderung für 2019 um 300.000 Barrel zurückgenommen. Dennoch geht man von einem weiter leicht überversorgten Markt aus und entsprechend wurden die Preiserwartungen für die Sorten WTI und Brent deutlich nach unten korrigiert.
Nach Börsenschluss vermeldete dann das American Petroleum Institute (API) einen kräftigen und überraschenden Rückgang der US-Ölbestände von in Summe 12 Millionen Barrel. Die Analysten hatten im Vorfeld mit einem leichten Aufbau gerechnet. Entsprechend zieht der Ölkomplex auch heute Morgen weiter an.
Man darf gespannt sein, wie nun die Daten des Department of Energy (DOE) heute Nachmittag ausfallen werden, die ja in der letzten Woche stark von den API-Zahlen abgewichen waren.
Ansonsten gab es gestern einen besser als erwartet ausgefallenen ZEW-Konjunturerwartungsindex aus der EU und eher enttäuschende Einzelhandelsumsätze aus den USA, was sich aber kaum auf das Handelsgeschehen am Ölmarkt ausgewirkt hat.

Am Devisenmarkt konnte der Euro nur kurzzeitig vom guten ZEW-Index profitieren und musste dann im Vergleich zum US-Dollar im weiteren Tagesverlauf wieder deutliche Verluste hinnehmen. Zum einen belastet weiterhin die Unklarheiten zum Brexit, zum anderen bereitet der Kurswechsel des französischen Präsidenten Macron Sorgen, der mit Zugeständnissen in der Sozialpolitik die Protestwelle abebben lassen will, gleichzeitig damit aber den Haushalt stark belastet. So könnte es sein, dass Frankreich die Stabilitätsvorgaben der EU im nächsten Jahr nicht erreichen wird. 
 
Schlechte Vorgaben also heute für den heimischen Heizöl-Markt, wo die Notierungen mit Aufschlägen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,5 bis 0,7 Cent pro Liter erwarten, erste Preistendenzen lassen aber hoffen, dass dieses auch etwas geringer ausfallen könnte. Entlastung kommt derzeit nämlich immer noch von den zuletzt deutlich gefallenen Inlandsfrachten. Insgesamt ist aber auch bei den Heizöl-Notierungen ein Stabilisierung zu beobachten. Die Nachfrage hat etwas nachgelassen, kann aber immer noch als sehr rege bezeichnet werden, sodass die Lieferzeiten weiterhin auf hohem Niveau bleiben.
11.12.2018, 08:34 Uhr
Die Ölpreise sind gestern, nach einem relativ stabilen Start, im Laufe des Tages wieder unter Druck gekommen. Bei einem leicht schwächeren Euro, werden heute in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern, nach einem relativ stabilen Start, im Laufe des Tages wieder unter Druck gekommen und auf Tagestiefstand aus dem Handel gegangen. Bei einem leicht schwächeren Euro, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen erwartet. 

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei nur noch rund 60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar Verluste hinnehmen und wird derzeit zu Kursen um 1,1360 US-Dollar gehandelt.

Wie gestern an dieser Stelle schon gemutmaßt, hat der Deal von OPEC und Co. bislang nicht die von den Protagonisten eventuell erwartete Wirkung gezeigt. 
Nach einer ersten heftigen Reaktion nach oben, kurz nach dem Bekanntwerden der Förderkürzungsvereinbarung, starteten die Rohölpreise gestern noch relativ stabil in den europäisch geprägten Handel. Doch schon im Laufe des Vormittages setzten die ersten Gewinnmitnahmen ein und auch am späten Abend ging es dann noch einmal deutlich gen Süden.
Dies zeigt, dass der Markt wenig Vertrauen in die konsequente Umsetzung des Abkommens hat, oder aber der Deal zu kurzfristig angelegt ist. Auch die Tatsache, dass Russland für die Drosselung der Produktion mehrere Wochen braucht, lassen Zweifel aufkommen, dass der Ölmarkt in den nächsten Wochen sein Gleichgewicht finden wird. Das Ausmaß der Förderkürzung lag eigentlich oberhalb der Erwartungen, weshalb die erste Reaktion auch ein deutlicher Anstieg der Ölpreise war.
Doch es gibt nicht nur Fragezeichen auf der Angebotsseite, sondern vor allem auch, was die Entwicklung der Nachfrage betrifft. Vor allem der Handelsstreit zwischen China und den USA könnte die im ersten Quartal ohnehin eher schwache Nachfrage zusätzlich belasten.
Die Analysten von Goldman Sachs und Morgan Stanley meldeten sich gestern zu Wort. Beide Häuser sehen in der ersten Jahreshälfte 2019 einen relativ ausgeglichenen Markt und Preise, die etwas oberhalb des aktuellen Niveaus liegen sollen.
Nachdem das große Thema "Förderregulierung" nun durch zu sein scheint, können sich die Marktteilnehmer wieder auf das Tagesgeschäft konzentrieren. Dazu gibt es heute Abend nach Börsenschluss die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) und morgen Nachmittag die Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE). 

Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar deutlich nachgegeben als bekannt wurde, dass die britische Premierministerin Theresa May die Brexit-Abstimmung im britischen Parlament, die eigentlich heute stattfinden sollte, kurzerhand verschoben hat. Nun soll mit der EU und Einzelstaaten wieder nachverhandelt werden, was zum einen wenig Aussicht auf Erfolg hat, zum anderen einen ungeordneten Brexit noch wahrscheinlicher macht.
 
Trotz der leichten Währungsverluste, werden die Heizölpreise in Österreich heute erfreulicherweise mit schönen Abschlägen in den Handel starten und so den Abwärtstrend der letzten Tage und Wochen aller Voraussicht nach fortsetzen können. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis zu einen Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor ist die Nachfrage sehr rege, sodass die Lieferzeiten vielerorts sehr lang sind und bis auf w


10.12.2018, 08:19 Uhr
Die Ölpreise konnten am Freitag zeitweise kräftige Gewinne verbuchen, mussten bis zum Handelsschluss aber wieder einen Großteil der Gewinne abgeben. In Folge werden die Heizölpreise mit nur moderaten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten am Freitag zeitweise kräftige Gewinne verbuchen, mussten bis zum Handelsschluss aber wieder einen Großteil der Gewinne abgeben. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar gleichzeitig weiter zulegen konnte, werden die Heizölpreise hierzulande, aller Voraussicht nach, mit nur moderaten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,50 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,1440 US-Dollar gehandelt.

Auch wenn sich der saudische Ölminister al Falih zu Sitzungsbeginn noch skeptisch zeigte, wurde am Freitag beim Treffen der OPEC-Länder mit anderen am Förderabkommen beteiligten Nicht-OPEC-Ländern dann doch relativ schnell eine Einigung erzielt. 
Den Weg dorthin hat sehr wahrscheinlich Russland geebnet, das die eigene Produktionsmenge ab dem Januar um 200.000 Barrel pro Tag zurückfahren will. Als dann am frühen Nachmittag auch noch der Iran, der ja aufgrund der USA-Sanktionen ebenso wie Venezuela und Libyen selbst von Kürzungsmaßnahmen befreit wurde, einer Reduzierung innerhalb des Kartells um 800.000 Barrel pro Tag zugestimmt hat, war der Deal dann in trockenen Tüchern. Da sich auch noch andere Nicht-OPEC-Länder an der Vereinbarung beteiligen, wird die Ölproduktion ab Januar offiziell um insgesamt 1,2 Millionen Fass pro Tag zurückgefahren, was sicherlich etwas mehr ist, als dies noch am Freitagmorgen allgemein erwartet wurde.
Dennoch blieb die große Preisrallye am Ölmarkt aus, wohl auch, weil die Zurücknahme der russischen Ölförderung laut Energieminister Nowak einige Monate in Anspruch nehmen wird. Bereits im April soll die Vereinbarung aber schon wieder auf den Prüfstand kommen und gegebenenfalls angepasst werden. 
Es könnte also durchaus sein, dass die von OPEC und Co. erhoffte Preiswende bis auf weiteres nicht stattfinden wird, denn es gibt nicht wenige Marktexperten die der Meinung sind, dass der Kürzungsbeschluss vor allem im nachfrageschwachen ersten Quartal nicht ausreichen wird, um eine Überversorgung und steigende Lagerbestände zu verhindern.
Eher preisdrückend fielen am Freitag neue Konjunkturdaten aus Europa aus, wo das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal nur um 1,6 statt wie erwartet 1,7 Prozent gestiegen ist. Außerdem ist die Industrieproduktion in Deutschland per Oktober um 0,5 Prozent zurückgegangen. Auch aus den USA kamen am Nachmittag eher schwache Zahlen vom Arbeitsmarkt, wo die neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft per November nur um 155.000 statt 200.000 gestiegen sind.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist in der vergangene Woche um 10 auf nunmehr 877 Einheiten zurückgegangen, was angesichts des insgesamt sehr hohen Niveaus wohl aber kein Beinbruch ist.

Am Devisenmarkt konnte der Euro von den enttäuschenden Arbeitsmarktzahlen aus den USA profitieren und im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen. Insgesamt rechnen immer mehr Marktbeobachter damit, dass die US-Zinsen im nächsten Jahr stabil bleiben könnten, was unsere Gemeinschaftswährung stützen sollte. Spannend bleibt es nach wie vor in Großbritannien, wo beim Thema Brexit mittlerweile alles möglich zu sein scheint.
 
Die Heizölpreise in Österreich werden heute mit leichten bis moderaten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten, nachdem ein Teil des Ölpreis-Anstieges bereits am Freitag in den Notierungen Berücksichtigung fand. Aktuelle Berechnungen lassen ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter, erste Preistendenzen deutlich weniger erwarten. Da die mittlerweile stark gefallenen Frachtkosten nun auch immer mehr bis zum Handel durchschlagen, ist es eventuell sogar möglich, dass es im Tagesvergleich regional zu weiteren leichten Abschlägen kommen könnte. Die Nachfrage nach Heizöl ist unterdessen weiterhin ausgesprochen hoch und die Lieferzeiten bleiben wohl auch über die Feiertage hinaus außerordentlich lang.
07.12.2018, 08:53 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf nachgegeben, nachdem die OPEC ihre Pressekonferenz auf heute Abend verschoben hat und bislang wohl kein Ergebnis erzielt hat. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf weiter nachgegeben, nachdem die OPEC ihre Pressekonferenz auf heute Abend verschoben hat und bislang wohl kein Ergebnis erzielt wurde. Da gleichzeitig der Euro im Vergleich zum US-Dollar an Wert hinzugewinnen konnte, werden die Heizöl-Notierungen erfreulicherweise auch heute mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 59,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,1370 US-Dollar gehandelt.

Die Verhandlungen in Wien gestalten sich offenbar schwierig, was aber abzusehen war. Gestern kam das Kartell noch zu keiner Entscheidung, obwohl man sich grundsätzlich über die Notwendigkeit einer Förderdrosselung einig sei, so Delegierte am Rande des Treffens. 
Der größte Streitpunkt ist natürlich, wer künftig wieviel Öl vom Markt nehmen soll. Einige Mitgliedsstaaten wie der Iran, Venezuela und Libyen möchten gänzlich von einer Vereinbarung ausgenommen werden und sehen die Hauptverantwortung bei Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), die für einen Großteil der Fördererhöhung der letzten Wochen und Monate verantwortlich seinen. Saudi-Arabien möchte, dass sich alle Mitgliedsländer zu gleichen Anteilen an einer Produktionsdrosselung beteiligen.
Eine entscheidenden Rolle wird sicherlich auch Russland spielen, denn je höher der Anteil Moskaus ist, desto leichter dürfte eine Einigung innerhalb der OPEC möglich sein. Energieminister Alexander Nowak flog gestern zurück nach Moskau, um sich mit Präsident Putin zu beraten und zeigte sich dabei so wörtlich "nicht zuversichtlich", dass es zu einer Einigung kommen wird.
Entsprechend schwach entwickelten sich im Laufe des Tages auch die Öl-Futures. Die Nordseemarke "Brent" fiel zeitweise bis auf rund 58,50 US-Dollar und somit ein neues Langzeittief zurück. Mit Bekanntgabe der US-Ölbestandsdaten durch das Department of Energy (DOE) konnten sich die Rohölpreise dann aber wieder erholen.
Etwas überraschend wurde hier nämlich ein Rückgang von in Summe knapp zwei Millionen Barrel vermeldet, was angesichts der API-Zahlen vom Dienstagabend von den meisten Marktteilnehmern so nicht erwartet wurde.
Heute Morgen startet der Ölkomplex mit seitwärts gerichteter Tendenz in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. Man muss aber kein Prophet sein um vorherzusagen, dass dies bis Handelsschluss nicht so bleiben wird.

Am Devisenmarkt bewegt sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiterhin in einer sehr engen Spanne zwischen 1,13 und 1,14 US-Dollar. Gestern und heute Morgen gab es gemischt ausgefallene Konjunkturdaten diesseits und jenseits des Atlantiks, die sich mehr oder weniger in ihrer Wirkung neutralisierten. Im Laufe des Tages werden weitere wichtige Wirtschaftsindikationen veröffentlicht, die etwas mehr Schwung in den Handel bringen dürften.
 
Die Heizölpreise in Österreich sind mittlerweile auf den tiefsten Stand seit Anfang August gefallen und geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen, werden die Notierungen auch heute weiter nachgeben. Aus morgendlicher Sicht sind derzeit Abschläge in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter zu erwarten. Neben den nachgebenden Rohölpreisen, bringt vor allem der Rückgang den Inlandsfrachten eine deutliche Entlastung, sodass die Logistikaufschläge zusehends geringer werden. Wer auf der sicheren Seite stehen möchte bestellt heute noch, bevor ein Ergebnis aus Wien vermeldet wird. Wer spekulieren und auf ein Scheitern von OPEC und Co. setzen will, sollte natürlich noch warten. Aber nur, wenn die Tanks gut gefüllt sind, denn die Lieferzeiten sind und bleiben lang!
06.12.2018, 08:53 Uhr
Die Ölpreise haben sich im Vergleich zu gestern Morgen kaum verändert und zeigen sich auch in diesen Stunden, vor Beginn des OPEC-Treffens, stabil. Die Heizöl-Notierungen starten ebenfalls wenig bewegt in den heutigen Handelstag. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich im Vergleich zu gestern Morgen kaum verändert und zeigen sich auch in diesen Stunden, kurz vor Beginn des mit Spannung erwarteten OPEC-Treffens, stabil. Da es auch keine großen Wechselkursschwankungen gab, werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls wenig bewegt in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,30 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum US-Dollar auf der Stelle und wird nach wie vor zu Kursen um 1,1330 US-Dollar gehandelt.

Vor dem heute in Wien beginnenden Treffen der OPEC bleibt die Unsicherheit groß, in welcher Größenordnung das Kartell in Zusammenarbeit mit anderen Nicht-OPEC-Ländern die Fördermenge reduzieren wird. 
Dass es zu einem Kürzungsbeschluss kommt, bezweifeln derzeit die wenigsten Marktbeobachter. Auch Kommentare zum bereits gestern stattfindenden Treffens des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) bestätigten, dass man sich wohl geschlossen einig darüber ist, dass die Ölproduktion gesenkt werden müsse.
Angeblich soll Russland eine Förderkürzung von 150.000 Barrel pro Tag angeboten haben, während Saudi-Arabien eine Reduzierung um 250.000 bis 300.000 Barrel gefordert hat. Hier schein eine Einigung zwischen den wichtigsten teilnehmenden Ländern also durchaus möglich zu sein. 
Ob es heute schon zu einem offiziellen Ergebnis kommen wird, oder aber erst morgen, wenn die Nicht-OPEC-Länder mit einbezogen werden, ist ebenfalls noch unklar. Fakt ist, dass der Markt mit Spannung ein Ergebnis erwartet, dass die Rohölpreise in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich in die ein oder andere Richtung lenken wird. Man darf also gespannt sein.
Die ebenfalls mit Spannung erwarteten DOE-Ölbestandsdaten werden, aufgrund der Trauerfeierlichkeiten zum Tod vom ehemaligen US-Präsidenten Bush, in dieser Woche einen Tag später, also heute gegen 16.30 Uhr veröffentlicht. 
Ansonsten gab es gestern gemischt ausgefallene Konjunkturdaten aus der EU, wo der Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor per November mit einem Wert von 53,4 Punkten positiv überraschte. Dafür fiel das erwartete Plus bei den Einzelhandelsumsätzen von 2,1 Prozent, per Oktober mit einem tatsächlichen Anstieg um nur 1,7 Prozent deutlich geringer aus.

Auch am Devisenmarkt gab es gestern keine größeren Kursausschläge. Aufgrund des Staatstrauertages in den USA, werden erst heute sämtliche Wirtschaftszahlen nachgereicht, sodass in Laufe des Tages etwas mehr Bewegung in den Handel kommen sollte. Gestern pendelte die Gemeinschaftswährung im Vergleich zum US-Dollar den ganzen Tag über um den Vortagesschlusskurs.
 
Die Heizölpreise in Österreich befinden sich erfreulicherweise wieder auf dem Weg nach unten, was hauptsächlich mit den fallenden Inlandsfrachten zusammenhängt. Diese kommen nun mehr und mehr bei den Händlern an, sodass auch heute, zumindest aus morgendlicher Sicht, wieder leichte Abschläge zu erwarten sind. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Je nach Nachrichtenlage vom OPEC-Treffen und der Veränderung bei den US-Ölbestandsdaten, könnte es aber im Laufe des Tages noch zu stärkeren Kursausschlägen kommen. Es gilt also, den Markt weiter gut zu beobachten. Ebenso wie den eigenen Tankvorrat, denn die Lieferzeiten bleiben bis auf Weiteres auf einem sehr hohen Niveau. 
05.12.2018, 08:35 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Nachmittags wieder Verluste hinnehmen müssen und auch der Euro hat an Wert verloren. Da die Frachtkosten sinken, werden die Heizöl-Notierungen heute mit Abschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Nachmittags wieder Verluste hinnehmen müssen und auch der Euro hat gegenüber dem US-Dollar an Wert verloren. Da die Flusspegel nun aber wieder deutlich angestiegen sind und die Frachtkosten in Folge sinken, werden die Heizöl-Notierungen heute erfreulicherweise mit deutlichen Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,40 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar wieder zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1330 US-Dollar gehandelt.

Mit der Erwartung, dass sich OPEC und Co. beim morgen beginnenden Treffen in Wien auf eine Förderkürzung einigen werden, starteten die Rohölpreise auch gestern wieder mit deutlichen Gewinnen in den europäisch geprägten Handel. Doch bereits in den Mittagsstunden drehte der Markt und bis Handelsschluss in New York standen dann sogar deutliche Minuszeichen auf den Kurstafeln.
Aussagen des saudischen Ölministers Khalid al-Falih wurden dahingehend interpretiert, dass es derzeit durchaus noch Uneinigkeiten innerhalb des Kartells gibt und eine Einigung noch nicht in trockenen Tüchern ist. Man müsse mit allen beteiligten Ländern reden und deren Meinung berücksichtigen, sagte al-Falih und vermied es auch, über konkrete Zahlen zu sprechen. Der kürzliche Austritt Katars zeigt hier offenbar Wirkung.
Viele OPEC-Mitglieder sehen es kritisch, dass Russland als Nicht-OPEC-Land einen großen Einfluss auf die Förderpolitik der Gemeinschaft hat und fühlen sich von Saudi-Arabien übergangen. Dies könnte zu einem Problem, nicht nur beim bevorstehenden Meeting am morgigen Donnerstag, werden.
Auch was den Handelskonflikt zwischen den USA und China betrifft, trat gestern etwas Ernüchterung ein, nachdem US-Präsident Trump in gewohnter Manier neue Drohungen ausgesprochen hat, die Zölle weiter anzuheben, sollte es innerhalb der 90 Tage nicht zu einem "echten Deal" kommen. Entsprechend schwach präsentierten sich auch die Aktienmärkte.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API), wie üblich am Dienstagabend, die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten, die überraschend bearish, also preisdrückend ausgefallen sind. In Summe gab es hier einen enormen Zuwachs von gut 13 Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld sogar mit einem Rückgang von mehr als drei Millionen Fass gerechnet hatten.
Entsprechend schwach startet der Ölkomplex auch heute Morgen in den asiatischen Handel.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern wieder an Wert. Die schwindende Euphorie im Bezug auf den Handelsstreit zwischen den USA und China, sowie der drohende ungeordnete Austritt Großbritanniens aus der EU, lasteten auf der Gemeinschaftswährung. Es gab aber auch Lichtblicke, wie die Annäherung der EU im Haushaltsstreit mit Italien und die Einigung auf eine Reform der Währungsunion.
 
Trotz der Währungsverluste werden die Heizölpreise in Österreich heute, aller Voraussicht nach, nachgeben. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Neben den gefallenen internationalen Ölpreisen sind dafür auch die zurückgehenden Inlands-Frachten verantwortlich. Da es auch in den nächsten Tagen weitere Niederschläge geben soll, dürfte das Thema Niedrigwasser hoffentlich bald der Vergangenheit angehören. Die Nachfrage nach Heizöl bleibt unterdessen auf einem sehr hohen Niveau, was sich weiterhin negativ auf die Lieferzeiten auswirkt. Nach wie vor sollten Ölheizer also ihren Vorrat gut im Auge behalten und rechtzeitig bestellen, um teuere Eizuschläge nach Möglichkeit zu vermeiden.
04.12.2018, 09:06 Uhr
Die Ölpreise haben gestern deutliche Gewinne erzielen können, nachdem ein Förderkürzungsbeschluss durch OPEC und Co. erwartet wird. Entsprechend haben die Heizöl-Notierungen ebenfalls deutlich angezogen. Heute werden aber nur geringe Aufschläge erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern deutliche Gewinne erzielen können, nachdem ein Förderkürzungsbeschluss durch OPEC und Co. mittlerweile sehr wahrscheinlich geworden ist. Entsprechend ging es auch mit den Heizöl-Notierungen deutlich nach oben. Heute werden bislang aber nur geringe Aufschläge erwartet.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 53,65 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar relativ gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1385 US-Dollar gehandelt.

Das nicht unbedingt zu erwartende Einlenken Russlands im Bezug auf die Kürzungsabsichten der OPEC und allen voran Saudi-Arabiens, hat am Ölmarkt den Preisverfall gestoppt und zu einer deutlichen Gegenreaktion geführt. 
Gestern zogen die Rohölpreise um über fünf Prozent an, wobei hier sicherlich auch die überraschende Wende im Handelsstreit zwischen den USA und China eine große Rolle gespielt hat. Sollte es tatsächlich wieder zu einer Annäherung der beiden wirtschaftlichen Supermächte kommen, dürfte sich auch die Nachfrage nach Öl- und Ölprodukten weltweit wieder robuster entwickeln, als dies zuletzt vermutet wurde.
Nun sehen viele Analysten die Öl-Futures wieder Richtung 70-Dollar-Marke steigen, da eine Förderkürzung beim am Donnerstag in Wien beginnenden OPEC-Treffens mittlerweile als sehr wahrscheinlich gilt. 
Offen ist nach Einschätzung der Marktexperten nur, in welcher Größenordnung der Ölhahn wieder zugedreht werden soll. Nachdem Kanada überraschend und ungeplant die Produktion ab dem neuen Jahr zumindest vorübergehend für ein paar Monate um 325.000 Barrel pro Tag zurückfahren muss, könnte es ausreichend sein, die Förderung nur um eine Million Barrel pro Tag zu reduzieren, um die Überproduktion vom Markt zu nehmen und die Ölpreise damit zu stabilisieren.
Derzeit arbeiten die technischen Teams wohl bereits an Vorschlägen zur Umsetzung, wie OPEC-Präsident al-Mazruei gestern bei seiner Ankunft in Wien mitteilte. Man darf auf das Ergebnis gespannt sein, dass eventuell auch erst am Freitag bekanntgegeben werden kann, wenn die Nicht-OPEC-Länder hinzustoßen werden.
Ansonsten gab es gestern gute Konjunkturzahlen aus der EU, wo der Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe per November mit 51,8 Punkten die Erwartung von 51,5 Zählern übertreffen konnte. Aus den USA kamen hingegen eher gemischt ausgefallene Wirtschaftsindikationen.

Dies half am Devisenmarkt auch dem Euro, der sich im Vergleich zum US-Dollar gestern weiter stabilisieren konnte. Die aufgrund des "Waffenstillstandes" zwischen USA und China deutlich anziehenden Aktienmärkte und die Hoffnung auf eine baldige Lösung des Haushaltsstreites der EU mit Italien, haben sich gestern ebenfalls positiv auf die Kursentwicklung unserer Gemeinschaftswährung ausgewirkt. 
 
Die Heizölpreise in Österreich werden nach dem gestrigen Anstieg heute weitgehend stabil, mancherorts auch mit leichten Aufschlägen in den Handel starten. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von maximal 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Die Preiswende hat gestern zu einem wahren Bestellboom geführt, so dass es den größten Auftragseingang des bisherigen Jahres gegeben hat. Auch heute morgen bleibt die Nachfrage bislang sehr rege, sodass die Lieferzeiten wohl auch in den nächsten Wochen außerordentlich lang bleiben werden. Dies führt dazu, dass sich der Versorgungsstau nur langsam auflöst, obwohl die Flusspegelstände derzeit wieder deutlich ansteigen. Bitte bestellen Sie also unbedingt rechtzeitig!
03.12.2018, 09:05 Uhr
Die Ölpreise haben heute Morgen einen deutlichen Satz nach oben gemacht, nachdem sich Russland und Saudi-Arabien weiter auf eine gemeinsame Linie in der Öl-Förderpolitik verständigt haben. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben heute Morgen einen deutlichen Satz nach oben gemacht, nachdem sich Russland und Saudi-Arabien beim G20-Gipfel weiter auf eine gemeinsame Linie in der Öl-Förderpolitik verständigt haben. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit kräftigen Aufschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 53,30 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1375 US-Dollar gehandelt.

Der G20-Gipfel in Buenos Aires bringt für den Ölmarkt neue Impulse, die die Rohölpreise heute Morgen leider stark anziehen lassen, wobei hier sicherlich auch technische Faktoren eine große Rolle spielen dürften, denn der Markt war aufgrund der stark gefallen Notierungen der letzten Wochen stark überverkauft.
Wie sich am Freitag bereits angedeutet hat, zeigt sich Russland nun wohl doch gesprächsbereit, wenn es um neue Förderkürzungen durch OPEC und Co. geht. Präsident Putin und der saudische Kronprinz bin Salman haben sich am Wochenende darauf verständigt, die bisherige Zusammenarbeit bezüglich einer abgestimmten Förderpolitik, fortzuführen. Auch wenn natürlich noch keine Mengen genannt wurden, werden diese dann auf einer gemeinsamen Entscheidung beruhen, erklärte Putin weiter.
Ohne Russland als Mitstreiter, hätte es Saudi-Arabien, als Hauptakteur der OPEC, wohl sehr schwer gehabt, am kommenden Donnerstag beim OPEC-Treffen in Wien einstimmig eine Förderkürzung zu stande zu bringen. So stehen die Chancen nun deutlich besser, auch wenn eine Einigung nach wie als nicht sicher gilt.
Auch im Handelsstreit zwischen China und den USA gibt es wohl jetzt doch noch eine überraschende Wende. Es wird vorerst keine neuen Strafzölle geben und man werde weiter über eine Lösung verhandeln und sich dafür 90 Tage Zeit geben. China will nun wohl mehr Waren aus den USA beziehen und so die Handelsbilanz beider Länder ausgeglichener gestalten. Aus dies haben die beiden Präsidenten Trump und Xi am Rande des G-20-Treffens verständigt.
Ein weiterer preistreibender Faktor war die überraschende Ankündigung einer Produktionskürzung von über 300.000 Barrel pro Tag durch die Premierministerin des kanadischen Staates Alberta, in dem ein Großteil der kanadischen Ölförderung angesiedelt ist. Dies sei notwenig, da es nicht mehr genügend Lagermöglichkeiten gebe und der Abtransport zu schleppend verlaufe. Erste wenn die Bestände um 35 Millionen Barrel zurückgegangen sind, soll die Reduzierung vorausichtlich im Frühjahr zum Großteil wieder aufgehoben werden. Erst Ende 2019, wenn die neue Enbridge-Pipeline fertig gestellt ist, werden dann wohl wieder die Ölhähne vollständig aufgedreht werden können.
Das alles sind Meldungen, auf die "Bullen" seit Wochen gewartet haben, um endlich eine Gegenbewegung einzuläuten. Wie stark und wie nachhaltig diese ausfallen wird, ist derzeit nicht absehbar und wird natürlich stark durch das am Donnerstag in Wien beginnende OPEC-Treffen beeinflußt werden. Bereits im Vorfeld wird es sicherlich Meldungen dazu geben, die die Ölpreise in die ein oder andere Richtung beeinflussen können.

Am Devisenmarkt geriet der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag weiter unter Druck und fiel im Tagesverlauf knapp einen Dollar-Cent zurück. Heute morgen kann die Gemeinschaftswährung aber von der überraschenden Annäherung zwischen den USA und China im Handelskonflikt profitieren und deutlich zulegen. 
 
Nachdem die Heizölpreise in Österreich im November nur den Weg nach unten gekannt haben, starten die Notierungen heute leider mit kräftigen Aufschlägen in den Dezember. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu zwei Cent pro Liter erwarten. Entsprechend stark ist derzeit die Nachfrage, was zur Folge haben wird, dass die Lieferzeiten nach wie vor sehr lang bleiben und tendenziell noch weiter ansteigen werden. Es ist also für Ölheizer nach wie vor sehr wichtig, vorausschauend zu agieren, auch wenn sich die Versorgungslage durch die aktuellen Niederschläge in nächster Zeit wieder deutlich verbessern dürfte. 
30.11.2018, 09:17 Uhr
Die Ölpreise haben sich nach anfänglichen weiteren Verlusten im Laufe des gestrigen Handels erholen können und sind mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen stabil in den letzten Tag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern, nach anfänglichen weiteren Verlusten, im Laufe des Tages erholen können und sind schlussendlich mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls kaum verändert in den letzten Tag der Woche starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 59,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51,40 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1390 US-Dollar gehandelt.

Mit ein Grund, warum die Rohölpreise in den letzten Tagen weiter deutlich nachgegeben haben, war die bisherige Haltung Russlands zu den geplanten Förderkürzungen der OPEC. Bisher hieß es aus Moskau, dass man mit dem derzeitigen Preisniveau durchaus zufrieden sei und man keine Notwendigkeit sehe, die Ölproduktion zu drosseln.
Nach neuesten Informationen soll sich Russland aber nun doch vorstellen können, das Vorhaben beim nächsten OPEC-Treffen am kommenden Donnerstag in Wien zu unterstützen. Am Dienstag hat es dazu angeblich schon ein Treffen zwischen dem Energieminister und den Spitzen der Ölgesellschaften gegeben und in den nächsten Tagen wird erwartet, dass sich Präsident Putin mit dem saudischen Kronprinzen bin Salman, anlässlich des G20-Gipfels in Burnes Aires, zu diesem Thema verständigen werden.
Sollte Russland nun doch mitziehen, könnte dies durchaus für eine Wende am Ölmarkt bringen, denn an den Börsen wird ja bekanntlich die Zukunft gehandelt. Allein die Aussicht, dass sich die derzeitige Überproduktion auf absehbare Zeit reduzieren wird, könnte dazu führen, dass die Ölpreise wieder deutlich ansteigen.
Außerdem ist der Ölmarkt derzeit, nach den massiven Verlusten der letzten Wochen, stark überverkauft und eine technische Gegenbewegung jederzeit möglich.
Der zweite wichtige Aspekt ist sicherlich die Frage, wie es mit der Ölnachfrage in den nächsten Wochen und Monaten weitergehen wird. Hier bereitet der Handelsstreit zwischen den USA und China nach wie vor große Sorgen und auch hierzu erwartet man sich im Rahmen des G20-Gipfels neue Hinweise, wenn US-Präsident Trump mit Chinas Staatschef Xi zusammentreffen wird.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten aus Europa fielen überraschenderweise relativ gut aus. Der Arbeitsmarkt in Deutschland zeigt sich weiterhin sehr robust und die EU Geschäfts- und Verbraucherstimmung konnte per November mit einem Wert von 109,5 Punkten die Erwartungen übertreffen. In den USA stieg hingegen die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche unerwartet von 224.000 auf 234.000 an und die Zahl der anstehenden Häuserverkäufe ging per Oktober um 2,6 Prozent zurück.

Entsprechend konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Devisenmarkt recht gut behaupten und immer wieder mal an der 1,14-Dollar-Marke "schnuppern". Was den weiteren Kurs der US-Notenbank in ihrer Zinspolitik anbetrifft, gibt es nach den jüngsten Statements von Fed-Chef Powell starke Verunsicherung. Es scheint durchaus möglich, dass es ein baldiges Ende der Zinsanhebungen geben könnte. Dies lässt wieder mehr Kursphantasie für den Euro entstehen, der derzeit zudem durch den Brexit und die Haushaltspläne Italiens belastet ist.
 
Die Heizölpreise in Österreich sind nach den kräftigen Kurseinbruch der letzten Tagen und Wochen derzeit so günstig wie seit August nicht mehr und auch heute sieht es zumindest aus morgendlicher Sicht nicht danach aus, als dass es spürbar nach oben gehen wird. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen erwarten, dass die Notierungen aller Voraussicht nach nur leicht anziehen werden. Die Zeit für eine Zwischen-Bevorratung ist derzeit sehr gut, was offensichtlich auch viele Ölheizer so sehen, die in diesen Tagen in Scharen zumindest eine Teilmenge ordern. Dies dürfte auch nach wie vor die richtige Strategie sein, denn obwohl sich der Versorgungsknoten langsam aufzulösen beginnt, sind immer noch stark erhöhte Logistik-Kosten von durchschnittlich rund 10 Cent pro Liter in den Kursen enthalten, die sich wohl erst im Laufe der nächsten Wochen langsam reduzieren werden. Vorausgesetzt, die derzeit prognostizierten Niederschläge treten auch tatsächlich ein. Bitte nach wie vor die sehr langen Lieferzeiten beachten!
29.11.2018, 08:40 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf weitere Verluste hinnehmen müssen und einen neuen Tiefstand erreicht. Da der Euro zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen erfreulicherweise wohl auch heute ihren Abwärtstrend fortsetzen können. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf weitere Verluste hinnehmen müssen und einen neuen Jahres-Tiefstand erreicht. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar gleichzeitig deutlich zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen erfreulicherweise wohl auch heute ihren fast schon beispiellosen Abwärtstrend fortsetzen können.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei nur noch 58,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 50,45 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar deutlich verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1385 US-Dollar gehandelt.

Zunächst blieb die Reaktion auf die leicht preisdrückend ausgefallenen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), vor allem im asiatisch geprägten Handel, noch verhalten. Als dann jedoch die Europäer in das Geschehen eingriffen, traten die Rohölpreise wieder den Weg gen Süden an und bis zur Veröffentlichung der Vorratszahlen des Department of Energy (DOE), sackten die Futures um rund zwei US-Dollar pro Barrel ab.
Als hier dann am Nachmittag, wie üblich gegen 16.30 Uhr, tatsächlich ein deutlicher und unerwarteter Bestandsaufbau von in Summe 5,4 Millionen Barrel vermeldet wurde, ging es wenig später überraschenderweise deutlich nach oben.
Auslöser war ein plötzlich stark nachgebender US-Dollar, der auf Aussagen von Notenbankchef Jerome Powell reagierte.
Wenig später besannen sich die Börsianer aber wieder auf die harten Fakten des Ölmarktes und hier sehen die meisten Händler derezeit weiterhin wenig Gründe, um auf eine baldige Preiswende zu setzen. Die allgemeine globale Versorgungslage ist derzeit einfach zu gut und sollte es der OPEC in gut einer Woche bei ihrem Treffen in Wien mittels eines einstimmigen Beschlusses nicht gelingen, die Förderung wieder deutlich einzudämmen, könnte im ersten Quartal eine kräftige Überversorgung mit deutlich steigenden Beständen folgen.
Zumal die Iran-Sanktionen am Ölmarkt beileibe nicht die erwarteten Mengenreduzierungen bringen werden. Nachdem es hier ja bereits zahlreiche Ausnahmegenehmigungen gibt, hat nun wohl China einen Weg gefunden, über eine spezielles Handelssystem und eine eigens für diesen Zweck gegründete Bank, weiterhin uneingeschränkt Öl aus dem Iran zu beziehen, ohne dabei gegen US-Vorgaben zu verstoßen. 
Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete gestern das aktuelle Ölpreis-Niveau derweil als "ausgeglichen und fair", was nicht darauf schließen lässt, dass die OPEC in ihrem Bestreben nach einer Förderkürzung von Moskau unterstützt werden wird.
Alles in allem bleibt die Nachrichtenlage also weiterhin bearish und die Ölpreise sind gestern folglich auf den tiefsten Stand seit über einem Jahr gefallen. Allerdings dürfte der Markt mittlerweile stark anfällig für eine technische Gegenbewegung sein.

Am Devisenmarkt dümpelte der Euro gestern den ganzen Tag über knapp unterhalb der 1,13-Dollar-Marke vor sich hin, bis es am späten Nachmittag plötzlich deutlich um rund einen Dollar-Cent nach oben ging. Auslöser waren Kommentar von US-Notenbankchef Jerome Powell, der indirekt eine Pause bei den Zinserhöhungen ankündigte. Er betonte, dass es bis zu einem Jahr und mehr dauern könne, bis die Wirkungen der Zinspolitik sichtbar werden und lässt vermuten, dass die Fed im nächsten Jahr hier sehr vorsichtig agieren wird.
 
Somit gibt es auch heute wieder beste Vorgaben für den heimischen Heizöl-Markt, wo die Notierungen derzeit weiterhin nur den Weg nach unten kennen. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht zwar einen Rückgang in einer Größenordnung von knapp zwei Cent pro Liter erwarten, erste Preistendenzen bestätigen dies allerdings nicht. Das Problem liegt weiterhin in der sehr schwierigen Versorgungslage aufgrund von Niedrigwasser, die sich durch die sehr starke Nachfrage nach Heizöl in den letzten Tagen noch verschlechtert hat. Wie viel vom Rückgang der Rohölpreise heute tatsächlich bei den Heizöl-Verbrauchern ankommt, wird sich erst im Laufe des Tages zeigen und regional wieder stark unterschiedlich sein. Die Lieferzeiten werden derzeit tendenziell noch länger und so sollten Ölheizer ihren Tankvorrat weiter gut im Auge behalten und unbedingt rechtzeitig bestellen.