24.04.2018, 08:45 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern wieder Gewinne verbuchen können und die Brentöl-Futures erreichten den höchsten Stand seit ca. dreieinhalb Jahren. Da der Euro weiter an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen heute wieder mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern wieder deutliche Gewinne verbuchen können und die für Europa maßgebende Brentöl-Futures markierten den höchsten Stand seit ca. dreieinhalb Jahren. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar gleichzeitig weiter an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen heute leider mit weiteren deutlichen Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 75,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 69,25 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,2215 US-Dollar gehandelt.

Sah es gestern zum Start in den europäisch geprägten Handel noch so aus, als könnten die Rohölpreise unter Druck geraten, so wurden wir am Nachmittag eines besseren belehrt. Im US-Handel legten die Futures kräftig zu und es ging wie an der Schnur gezogen aufwärts zu neuen Langzeithochs. Bei der europäischen Ölsorte "Brent" wurde bis Handelsschluss sogar die 75-Dollar-Marke erreicht.
Dabei war der gestrigen Tag eigentlich recht arm an neuen Markt bewegenden Meldungen und die Umsätze blieben unter dem Durchschnitt.
Preisdrückend wirkte zunächst noch der am Freitag nach Börsenschluss veröffentlichte Baker-Hughes-Report über die Zahl der aktiven US-Bohranlagen, die in der letzten Woche weiter angestiegen ist. Damit setzte sich jedoch nur ein Trend fort, der am Ölmarkt bereits eingepreist zu sein scheint.
Als am Nachmittag der Handel in Übersee einsetzte, rückten wieder die bullishen Aspekte in den Vordergrund. Vor allem das deutlich verringerte Angebot seitens der OPEC, die das Abkommen per März gemeinsam mit den am Förderabkommen beteiligten Ländern mit 149 Prozent deutlich übererfüllt hat, und das auf der Kippe stehende Atomabkommen mit dem Iran, wirken preistreibend. Kurzfristig kommt auch noch ein Produktionsausfall in Libyen hinzu.
Insgesamt wird die Versorgungslage immer knapper und die Bestände gehen permanent zurück. 
In Anbetracht dessen sprach sich der iranische Ölminister Bijan Zanganeh für ein Ende der Produktionskürzungen aus. Die anvisierten Ziele seien erreicht worden, sodass die Notwendigkeit, das Abkommen zu verlängern, entfalle.
Eine spürbare Reaktion auf diese Statement war bislang aber nicht zu vernehmen.
 
Am Devisenmarkt bleibt der Euro in diesen Tagen unter Druck. Im Vergleich zum US-Dollar fiel die Gemeinschaftswährung gestern auf den tiefsten Stand seit Ende Februar zurück. Die allgemeinen Erwartungen, dass die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik bald spürbar straffen könnte, haben in den letzten Tagen und Wochen einen Dämpfer erhalten. Am Donnerstag treffen sich die Notenbänker zur turnusmäßigen EZB-Sitzung und es wird mit entsprechenden pessimistischen Kommentaren gerechnet.

Denkbar schlechte Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit weiteren deutlichen Aufschlägen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein Plus in einer Größenordnung von 0,6 bis 0,8 Cent pro Liter erwarten. Fast unnötig zu erwähnen, dass die Notierungen damit wieder ein neues Langzeithoch markieren. Die Aussichten auf einen deutlichen Preisrückgang haben sich weiter verschlechtert!
23.04.2018, 08:28 Uhr
Die Ölpreise haben auch am Freitag ihr hohes Niveau halten können und sind sogar mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen. Da der Euro ietwas an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen heute mit Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch am Freitag ihr hohes Niveau halten können und sind sogar mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar gleichzeitg etwas an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen heute leider mit spürbaren Aufschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,05 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 68,30 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,2270 US-Dollar gehandelt.

Auch zu Beginn der neuen Woche bleibt die Lage an den internationalen Ölmärkten angespannt. Bearish zu wertende, also preisdrückende Meldungen bleiben weiterhin Mangelware.
Ein Aspekt, der hier seit Wochen angeführt werden kann, ist die Entwicklung der aktiven US-Bohranlagen, die seit geraumer Zeit deutlich nach oben geht. Auch in der letzten Woche ist die Zahl nach Erhebungen des Marktforschungsunternehmens Baker Hughes um weitere 5, auf nunmehr 820 Anlagen angestiegen. Der höchste Wert seit mehr als drei Jahren.
Das war es aber dann schon mit den positiven Meldungen. Neben den permanent fallenden Ölbeständen und den geopolitischen Unsicherheiten, treibt vor allem das Förderabkommen der OPEC- mit Nicht-OPEC-Staaten die Rohölpreise immer weiter nach oben.
Am Freitag trafen sich Vertreter der am Abkommen beteiligten Länder und konstatierten, dass die Quotentreue im März bei 140 Prozent lag. Es wurde also deutlich weniger gefördert, als die Vereinbarung dies eigentlich vorgesehen hätte. Zudem sieht man vorerst noch keinen Bedarf, die Kürzungen zurückzufahren oder gar auszusetzen.
Mittlerweile hat sich auch US-Präsident Trump zu den gestiegenen Ölpreisen geäußert und diese als viel zu hoch bezeichnet. Er kündigte an, dass man dies nicht akzeptieren werde. Die Marktteilnehmer reagierten aber kaum auf diese Aussagen, was nachvollziehbar ist, denn auf die Entwicklung der Öl-Futures dürfte Trump wohl noch den geringsten Einfluss nehmen können.
 
Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar erneut Verluste hinnehmen müssen. Bereits in der gesamten Woche stand die Gemeinschaftswährung unter Druck, nachdem sich die Konjunkturaussichten in der Europäischen Union zuletzt deutlich eingetrübt hatten. Das am Freitagnachmittag veröffentlichte EU-Verbrauchervertrauen per April konnte mit einem Plus von 0,4 allerdings die Erwartung allerdings leicht übertreffen.

Die Heizölpreise in Österreich starten leider wieder mit Aufschlägen in die neue Handelswoche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten, sodass wohl wieder ein neues Jahres- bzw. Langzeithoch erreicht wird. Nach wie vor bleibt die Nachfrage auf einem sehr schwachen Niveau. Bleibt zu hoffen, dass sich die Lage am Ölmarkt in den nächsten Wochen und Monaten wieder etwas entspannt.
20.04.2018, 08:56 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zunächst weiter deutlich zugelegt, zu Handelsschluss setzten aber Gewinnmitnahmen ein, sodass es keine größeren Veränderungen gab. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen weitgehend stabil in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zunächst weiter deutlich zugelegt, zu Handelsschluss setzten dann aber Gewinnmitnahmen ein, sodass es unterm Strich keine größeren Veränderungen gab. Obwohl der Euro im Vergleich zum US-Dollar leichte Verluste hinnehmen musste, werden auch die Heizöl-Notierungen weitgehend stabil in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 73,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 68,10 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert und wird derzeit zu Kursen um 1,2335 US-Dollar gehandelt.

Nachdem der Syrien-Konflikt sich entspannt hatte, schien es zu Wochenbeginn, als könnten die Rohölpreise wieder etwas Luft nach unten haben. Doch schon zur Wochenmitte ging es mit überraschend deutlich gefallenen US-Ölbeständen weiter nach oben, sodass auch immer neue Langzeithochs erreicht wurden. 
Auch gestern zogen die Öl-Futurs bis zum Nachmittag hin wieder deutlich an und die Brent-Notierungen standen sogar kurz vor der 75-Dollar-Marke. Dann aber setzten in den Abendstunden doch erste Gewinnmitnahmen ein und bis Handelsschluss waren die Pluszeichen wieder von den Kurstafeln verschwunden.
Die Händler wollten, vor dem heute stattfinden Treffen zwischen Vertretern aus OPEC und Nicht-OPEC-Ländern im saudi-arabischen Jeddah, wohl nicht auf den falschen Fuss erwischt werden, wenngleich bislang nichts darauf hindeutet, dass hier ein vorzeitiges Ende des Förderabkommens diskutiert werden soll. Vielmehr geht es laut dem saudischen Ölminister Kalid al-Falih um fundamentale Dinge. Auch nach Aussauge des Ölministers der Vereinigten Arabischen Emirate steht eine Exit-Strategie derzeit nicht zur Debatte.
Trotz des starken Anstieges der letzten beiden Wochen bleibt das fundamental Umfeld am Ölmarkt also bullish. Neben dem wahrscheinlichen Fortführen des Förderabkommens und der stetig sinkenden Ölproduktion Venezuelas auf der Angebotsseite, bleibt die Nachfrage sehr robust, sodass in nächster Zeit nicht davon auszugehen ist, dass sich die globalen Ölbestände spürbar erholen werden.
 
Am Devisenmarkt gab es auch gestern wieder einen recht ruhigen und unspektakulären Handel. Die dabei veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus und gaben weder dem Euro, noch dem US-Dollar entscheidende Impulse. Schlussendlich musste die Gemeinschaftswährung weitere leichte Verluste hinnehmen.

Aufgrund der etwas gefallenen Rohölpreise und des schwächeren Euro, werden die Heizöl-Notierungen, wie eingangs bereits erwähnt, heute nur wenig verändert in den Handel starten. Auch wenn die Nachfrage gestern etwas angezogen hat, befinden sich doch der Großteil der Verbraucher nach wie vor in Wartestellung, was angesichts des Preisanstieges der letzten Tage und der gerade zu Ende gehenden Heizperiode durchaus nachvollziehbar ist. Ob dies die richtige Strategie ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.


19.04.2018, 08:38 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbstandsdaten deutlich Gewinne erzielt und ein neues Langzeithoch erreicht. Bei insgesamt recht stabilen Wechselkursen, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen hierzulande heute deutlich anziehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbstandsdaten deutlich Gewinne erzielt und ein neues Langzeithoch erreicht. Bei insgesamt recht stabilen Wechselkursen, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen hierzulande heute mit deutlichen Aufschlägen in den Handel starten. 

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 73,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 68,80 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar nur wenig verändert und wird derzeit zu Kursen um 1,2380 US-Dollar gehandelt.

Mit den bullish ausgefallenen API-Ölbestandsdaten vom Vorabend, zogen die Rohölpreise gestern morgen im asiatisch und europäisch geprägten Handel kräftig an und bereits vor Veröffentlichung der wichtigen DOE-Zahlen wurden neue Langzeithöchststände erreicht.
Als das Department of Energy (DOE) dann um 16.30 Uhr ihre Version der wöchentlichen US-Ölvorräte bekannt gab, setzten zuerst leicht Gewinnmitnahmen ein, bevor es am Abend nochmals deutlich nach oben ging. 
Kein Wunder, denn auch hier gab es einen unerwartet starken Rückgang von in Summe 7,2 Millionen Barrel, was nicht nur deutlich über der Analysenschätzung von minus 1,6 Millionen Fass, sondern auch über den API-Zahlen vom Vortag lag. Die US Rohölförderung stieg zwar gleichzeitig weiter an, allerdings nicht in dem Maße, wie es erwartet und in den Vorwochen beobachtet wurde.
Ingesamt sind die US-Ölbestände ein weiteres Indiz, dass die allgemeine Versorgungslage am Ölmarkt derzeit immer knapper wird. Die am Förderabkommen beteiligten Länder zeigen sich weiterhin äußerst diszipliniert und das Kartell verschwendet bislang wohl keine Gedanken, die Vereinbarung zu lockern. Gleichzeitig bleibt die globale Ölnachfrage äußert robust und wird von verschiedenen Seiten permanent nach oben angepasst.
Eine Ölschwemme, wie sie noch von einigen Analysten zu Beginn des Jahres prognostiziert worden war, ist auf jedenfalls in weiter Ferne, auch wenn die US-Ölproduktion permanent zulegt. Doch auch hier hat das Wachstum irgendwann seine Grenzen.
 
Am Devisenmarkt gab es wieder einen recht unspektakulären Handel mit nur wenig Kursbewegungen. Seit nunmehr über drei Monaten scheint der Euro im Vergleich zum US-Dollar in einer Preisrange zwischen 1,22 und 1,25 US-Dollar förmlich festgefahren zu sein. Heute stehen einige wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda, was wieder etwas Bewegung in den Handel bringen könnte.

Die Heizölpreise Österreichs werden nach diesen Vorgaben von den internationalen Ölmärkten aller Voraussicht nach auch heute wieder mit Aufschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,5 bis 0,7 Cent pro Liter erwarten. Es scheint so, als würde sich der seit Mitte Februar existente Aufwärtstrend wohl weiter fortsetzen. Die Verbraucher reagieren darauf mit einem regelrechten Käuferstreik.
18.04.2018, 08:36 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern nur wenig bewegt, starten heute morgen aber deutlich fester in den Handel, nachdem das API nach Börsenschluss einen Rückgang der US-Ölbestände vermeldet hat. In Folge ziehen auch die Heizöl-Notierungen wohl wieder an. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nur wenig bewegt, starten heute morgen aber deutlich fester in den Handel, nachdem das American Petroleum Institute (API) nach Börsenschluss einen Rückgang der US-Ölbestände vermeldet hat. In Folge ziehen leider wohl auch die Heizöl-Notierungen wieder etwas an. 
 
Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 72,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 67,10 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,2375 US-Dollar gehandelt.

Gestern gab es eine ganze Reihe wichtiger Konjunkturdaten, die sich auch auf den Verlauf der Rohölpreise niederschlugen, zumal es zu den wichtigen politischen Themen keine Neuigkeiten gegeben hat.
In der Europäischen Union trüben sich die Konjunkturaussichten weiter ein, denn der ZEW Konjunkturerwartungsindex wurde per April nur mit plus 1,9 statt 7,3 Punkten veröffentlicht. Im Vormonat lag der Wert noch bei 13,4 Zählern. In Deutschland gab es sogar einen negativen Wert von 8,2 Punkten.
Durchweg gute Zahlen kamen am Nachmittag aus den USA, wo die Wohnbaugenehmigungen und -beginne per März die Erwartungen deutlich übertreffen konnten. Nach guten Einzelhandelszahlen (Redbook) überzeugten dann auch die Industrieproduktion, die um 0,5 statt wie erwartet 0,3 Prozent zulegen konnte und auch die Kapazitätsauslastung.
Trotzdem traten die Öl-Futures mehr oder weniger auf der Stelle was sich erst nach US-Börsenschluss änderte, nachdem das American Petroleum Institute (API) ihre wöchentlichen Ölbestandsdaten bekannt gegeben hat. Hier gab es einen unerwartet deutlichen Rückgang von in Summe 4,4 Millionen Fass über alle Produktbereiche. Die Analysten hatten im Vorfeld zwar schon mit einem Minus gerechnet, jedoch nur in einem Umfang von 1,6 Millionen Barrel.
Entsprechend zieht der Ölkomplex heute morgen im asiatisch geprägten Handel deutlich an.
 
Am Devisenmarkt versetzten die pessimistischen Konjunkturprognosen aus der EU dem Euro einen Dämpfer und nach anfänglichen Gewinnen am Morgen ging es bis in den späten Nachmittag permanent nach unten. Erst im späten US-Handel konnte sich die Gemeinschaftswährung im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas erholen. Schlussendlich stand dann nur noch ein kleines Minuszeichen an der Kurstafel.

Die Heizölpreise in Österreich starten nach diesen Vorgaben stabil bis leicht höher in den heutigen Handelstag. Größere Kursschwankungen sind aus morgendlicher Sicht vorerst aber nicht zu erwarten. Dies könnte sich dann aber am Nachmittag ändern, wenn die viel beachteten Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) bekanntgegeben werden. 
Die Nachfrage nach Heizöl bleibt weiterhin auf einem sehr schwachen Niveau.
17.04.2018, 08:51 Uhr
Die Ölpreise haben zum Wochenstart keine größeren Kursschwankungen vollzogen. Jedoch konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder an Wert gewinnen, sodass in Folge die Heizöl-Notierungen auch heute wieder mit Abschlägen in den Handel starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben zum Wochenstart keine größeren Kursschwankungen vollzogen. Jedoch konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder an Wert gewinnen, sodass in Folge die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach auch heute wieder mit Abschlägen in den Handel starten werden. 
 
Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,65 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 66,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar deutlich verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,2385 US-Dollar gehandelt.

Nachdem sich die Wogen im Syrien-Konflikt vorerst wohl etwas geglättet haben, rücken am Ölmarkt nun wieder verstärkt die Fundamentaldaten in den Vordergrund. Gestern gab es zwar nur wenige neue Markt bewegende Meldungen, die Umsätze blieben jedoch auf einem sehr hohen Niveau.
Derzeit befinden sich die Rohölpreise zweifelsohne in einem Spannungsfeld zwischen den nach wie vor vorhandenen geopolitischen Risiken und den weltweit fallenden Ölbeständen auf der einen und der stark steigenden US-Schieferölproduktion auf der anderen Seite.
Gestern wurde von Baker Hughes dazu die Zahl der angebohrten Ölquellen per März veröffentlicht, die mit knapp 7.700 auf ein neues Rekordhoch angestiegen ist. Dies verdeutlicht, dass die USA weiterhin enormes Potenzial bei der Ölgewinnung haben und die geförderten Mengen in den nächsten Wochen und Monaten hier weiter deutlich ansteigen werden. 
Doch auch die globale Nachfrage zeigt sich weiterhin robust und die OPEC bei der Umsetzung des Förderabkommens äußerst diszipliniert.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA fielen gemischt aus. Während per März gute Einzelhandelsumsätze, aber eher schwache Zahlen zum Immobilienmarkt veröffentlicht wurden zeigte sich auch morgen in China ein ähnliches Bild. Das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal erreichte hier wie erwartet ein Plus von 6,8 Prozent und die Einzelhandelsumsätze per März stiegen sogar unerwartet deutlich um 10,1 Prozent. Unter der Analystenschätzung lag hingegen die Industrieproduktion, die nur um 6 statt wie prognostiziert 6,4 Prozent zulegen konnte.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern wieder Gewinne erzielen, was mit der allgemein wieder gestiegenen Risikobereitschaft der Börsianer begründet wurde. Dies spiegelte sich auch am US-Aktienmarkt wider, wo der Dow-Jones-Index schöne Gewinne erzielen konnte.

Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande mit weiteren Abschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Etwas mehr Bewegung dürfte erst morgen wieder in den Markt kommen, wenn die neuen US-Ölbestandsdaten von dieser Woche da sind.
16.04.2018, 09:01 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag zunächst weiter zugelegt, gehen heute Morgen aber mit Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel. Die Heizöl-Notierungen starten in Folge ebenfalls leicht nachgebend in die neue Handelswoche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag zunächst weiter zugelegt, gehen heute Morgen aber mit Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel, nachdem am Samstag der angekündigte Militärschlag in Syrien vollzogen worden war. Die Heizöl-Notierungen starten in Folge ebenfalls leicht nachgebend in die neue Handelswoche. 
 
Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" nach wie vor bei 71,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 66,85 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,2330 US-Dollar gehandelt.

Am Samstagmorgen griffen die USA, Großbritannien und Frankreich in einer abgestimmten Aktion syrische Einrichtungen zur Chemiewaffen-Produktion an. Tote gab es dabei wohl keine. Zwar mißbilligte Russland dieses Vorgehen, will aber weiter in Gesprächen über eine politische Einigung in Syrien bleiben. Es sieht derzeit also nicht nach einer Eskalation aus.
In Folge stellen sich am Ölmarkt nun Gewinnmitnahmen ein, wurden die Futures, in Reaktion auf die von US-Präsident Trump angekündigten Raketenangriffe, in der letzten Woche doch deutlich nach oben gehandelt.
Der am Freitag vormittag veröffentlichte Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA) wurde am Markt leicht bullish gewertet. Zwar gab es keine wesentlichen Veränderungen zur Prognose zum globalen Ölnachfragewachstum und zum Angebot, jedoch sieht man in Paris ab dem zweiten Quartal bis zum Jahresende ein Angebotsdefizit, da das OPEC-Förderabkommen im März zu 163 Prozent erfüllt worden sei. Dies wirkt sich in entsprechend gesunkenen OECD-Beständen aus.
Am späten Abend wurde dann der wöchentliche Baker-Hughes-Report veröffentlicht, der Auskunft über die aktiven US-Ölbohranlagen gibt. Im Vergleich zur Vorwoche gab es hier ein weiteres Plus von 7 auf nunmehr 815 Einheiten. Auch dies dürfte zum Wochenstart wohl etwas auf die Notierungen drücken.
 
Am Devisenmarkt war am Freitag ein impulsloser Handel mit wenig Kursveränderungen zu beobachten. Der Militärschlag in Syrien wirkte sich nicht auf das Wechselkursverhältnis zwischen Euro und US-Dollar aus. Auch der enttäuschende Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan, der per April nur bei 97,8 statt wie erwartet 100,6 Punkten lag, wurde am Markt kaum zur Kenntnis genommen.

Insgesamt gibt es also wieder recht stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit leicht nachgebender Tendenz in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Bei Notierungen, die derzeit auf dem höchsten Stand seit fast drei Jahren liegen und bei außerordentlich schönem und warmem Frühlingswetter, ist das Interesse der Verbraucher am Heizölkauf relativ gering.
13.04.2018, 08:47 Uhr
Die Ölpreise haben gestern keine größeren Kursbewegungen mehr vollzogen und sind in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Bei insgesamt relativ stabilen Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute ebenfalls kaum verändert starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern keine größeren Kursbewegungen mehr vollzogen und sind in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. In Folge weren die Heizöl-Notierungen hierzulande, bei insgesamt relativ stabilen Wechselkursen, heute ebenfalls kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche starten.
 
Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 67 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar erneut etwas zurück und wird derzeit zu Kursen um 1,2320 US-Dollar gehandelt.

Fällt der Angriff der USA auf Syrien aus? Zumindest spielt US-Präsident Donald Trump auf Zeit, denn gestern verkündete er über Twitter, dass er keinen Zeitpunkt für einen Militärschlag gegen das Assad-Regime genannt habe. 
Die Börsianer betrachten die mit dem Syrien-Konflikt verbundenen Risiken derzeit wohl als ausreichend eingepreist und so blieben weitere Preisaufschläge gestern aus. Die Rohölpreise tendierten bei hohen Umsätzen den ganzen Tag über seitwärts, zumal es einige weitere eher bearish zu wertenden Nachrichten gab.
So lag die EU-Industrieproduktion per Februar mit einem Plus von 2,9 Prozent deutlich unterhalb der Erwartung von 3,8 Prozent und auch die US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung wurden mit 233.000 leicht oberhalb der Prognose veröffentlicht.
Der Monatsreport der OPEC fiel hingegen insgesamt eher neutral aus. Zwar wurde, wie schon zwei Tage zuvor beim Bericht der us-amerikanischen Energy Informatin Administration (EIA), die globale Ölnachfrageprognose für dieses Jahr leicht angehoben, jedoch im gleichen Maße auch die erwartete Ölförderung der Nicht-OPEC-Länder. Die OECD-Bestände gingen lauf dem Report auf 2,854 Milliarden Barrel zurück, sodass diese nur noch 43 Mio. Barrel über dem 5-Jahresdurchschnitt liegt. Die Reichweite liegt nur noch bei 60,6 Tagen und somit 0,6 Tage unter dem langjährigen Schnitt. Die OPEC hat mit dem Förderabkommen ihr Ziel quasi erreicht!
Ob dieses über das Jahr 2018 hinaus fortgeführt werden wird, dürfte nicht zuletzt vom Atom-Abkommen der "westlichen Welt" mit dem Iran abhängen. Sollte diese modifiziert oder gar gekündigt werden, drohen weitere Sanktionen, sodass eventuell eine Unterversorgung drohen würde, die auch die OPEC zumindest nicht dauerhaft wünscht.
  
Am Devisenmarkt kam der Euro nach Veröffentlichung des schwachen EU-Industrieproduktion im Vergleich zum US-Dollar unter Druck, konnte sich am Abend aber wieder stabilisieren, sodass die Verluste moderat blieben. Seit Mitte Januar pendelt die Gemeinschaftswährung zwischen 1,22 und 1,25 US-Dollar, sodass es von dieser Seite recht stabile Vorgaben für den heimischen Ölmarkt gibt.

Da sich, wie eingangs bereits erwähnt, gestern auch die internationalen Ölpreise stabilisiert haben, werden die Heizölpreise in Österreich heute stabil bis leicht nachgebend in den heutigen Tag starten. Ein Blick auf das Chart-Bild verrät, dass die Notierungen derzeit nicht nur auf dem höchsten Stand seit Jahresbeginn, sondern auch seit Juni 2015 stehen. Entsprechend halten sich die Verbraucher mit Käufen zurück, was einfach auch der Preisentwicklung der letzten beiden Jahren geschuldet ist. Betrachtet man den Verlauf der letzten 5 Jahre, erscheint das aktuelle Niveau gleich wesentlich günstiger.
12.04.2018, 08:59 Uhr
Die Ölpreise haben angesichts eines drohender Militärschlages der USA in Syrien leider auch gestern wieder zugelegt und befinden sich derzeit auf dem höchsten Stand seit rund dreieinhalb Jahren. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen weiter ansteigen Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben angesichts eines drohender Militärschlages der USA in Syrien leider auch gestern wieder zugelegt und befinden sich mittlerweile auf dem höchsten Stand seit rund dreieinhalb Jahren. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten und ebenfalls ein neues Langzeithoch erreichen.
 
Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 72,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 67 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar leicht zurück und wird derzeit zu Kursen um 1,2355 US-Dollar gehandelt.

Die Lage in Syrien hat sich weiter zugespitzt. US-Präsident Donald Trump hatte gestern via Twitter einen Raketenangriff als Vergeltung für den mutmaßlichen syrischen Giftgas-Anschlag angekündigt und dabei verbal auch Russland provoziert. Die Welt zeigt sich besorgt über diese Entwicklung und an den internationalen Ölmärkten stiegen die Rohölpreise auf den höchsten Stand seit dem November 2014. 
Zwar spielt Syrien für die globale Ölversorgung so gut wie keine Rolle, allerdings befürchten die Marktteilnehmer eine Ausweitung des Konfliktes, unter anderem auf Länder wie dem Iran und Saudi Arabien. Dazu passte auch die Meldung, dass die saudische Hauptstadt Riad von Huthi-Rebellen mit einer Rakete beschossen worden sein soll.
Es gibt derzeit aber auch noch weitere preistreibende Faktoren. So wird die Marktlage für 2018 und 2019 im EIA-Monatsbericht deutlich knapper gesehen als zuletzt und die auch die Annäherung im Zollstreit zwischen den USA und China minderte die Sorgen vor einem globalen Handelskrieg. Zudem drohen demnächst neue Sanktionen gegen den Iran, was das Ölangebot verringern könnte.
Es gibt derzeit also wenig Gründe auf fallende Ölpreise zu setzen. Einen lieferte gestern aber überraschend das Department of Energy (DOE) mit der Bekanntgabe der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Hier gab es einen unerwarteten Aufbau von in Summe 2,8 Millionen Barrel, worauf die Ölhändler aber nur kurzzeitig mit Verkäufen reagierten. 
Nach einem kurzen Rücksetzer ging es im Trubel der allgemeinen globalen politischen Turbulenzen schon wieder kräftig nach oben. Erst in den letzten Handelsstunden beruhigte sich die Lage etwas und die Futures kamen von den Tageshöchständen etwas zurück.
  
Deutlich ruhiger ging es da am Devisenmarkt zu, wo der Euro seine zuletzt erzielten Gewinne im Vergleich zum US-Dollar ingesamt recht gut verteidigen konnte. Die von der Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der letzten US-Notenbanksitzung erhofften Signale blieben aus und so gab es auch kaum größere Kursschwankungen.

Die Heizölpreise in Österreich werden aufgrund der deutlich gestiegenen Rohölpreise leider auch heute wieder mit kräftigen Aufschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Derzeit stehen die Notierungen auf dem höchsten Stand seit Mitte 2015 und je nach Entwicklung der Lage in Syrien steht durchaus zu befürchten, dass es noch weiter nach oben gehen könnte.
11.04.2018, 08:48 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern wieder deutlich zugelegt und die Brent-Futures sind auf den höchsten Stand seit Ende 2014 angestiegen. Trotz eines ebenfalls weiter anziehenden Eurokurses, werden die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auh gestern wieder deutlich zugelegt und die Brent-Futures sind mittlerweile auf den höchsten Stand seit Ende 2014 angestiegen. Trotz eines ebenfalls weiter anziehenden Eurokurses, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Tag starten.
 
Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 70,75 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 66,35 Dollar. Der Euro gewinnt weiter an Wert und wird derzeit im Vergleich zum US-Dollarzu Kursen um 1,2365 US-Dollar gehandelt.

Die Annäherungen zwischen China und den USA im Streit um Einfuhrzölle, sowie die Angst vor einer Eskalation der politischen Lage im Nahen Osten, haben die Rohölpreise gestern weiter nach oben getrieben. Im Laufe des Tages konnten die Futures rund zwei US-Dollar pro Barrel zulegen. 
Eine Meldung, wonach Saudi-Arabien nach Aussagen von Brancheninsidern einen Ölpreis von 80 Dollar pro Barrel anstrebt, goss zusätzlich Öl ins Feuer.
Eindeutig bullish war auch der Monatsreport der Energy Information Administration (EIA) zu werten. In diesem wurde der globale Ölverbrauch für dieses und nächstes Jahr nach oben korrigiert, gleichzeitig aber die Prognosen zu den Fördermengen zurückgenommen.
Nach Börsenschluss vermeldete dann das American Petroleum Institute (API) ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Hier gab es im Vergleich zur Vorwoche überraschenderweise keine Veränderung. Die Analysten hatten im Vorfeld aber mit eine Rückgang von rund zwei Millionen Barrel gerechnet und so wurden die Zahlen unterm Strich bearish interpretiert.
Entsprechend gibt der Ölkomplex heute Morgen etwas nach, was nach dem kräftigen Anstieg der letzten beiden Tage aber sicher nicht verwunderlich ist.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern wieder Gewinne einfahren. Auftrieb gab ein Medienbericht, wonach sich EZB-Rat Nowotny über eine erste Zinserhöhung in der Eurozone geäußert hat. Eine schnellere Normalisierung der EZB-Geldpolitik gäbe der Notenbank zudem auch wieder mehr Spielraum, falls sich die wirtschaftliche Entwicklung wieder verschlechtern sollte.  

Trotz der leichten Währungsgewinne werden die Heizölpreise in Österreich aller Voraussicht nach heute deutlich anziehen. Aktuelle Berechnungen lassen nämlich aus morgendlicher Sicht Aufschläge in einer Größenordnung von knapp einem halben Cent pro Liter erwarten. Wer der politischen Lage misstraut, weitere Preissteigerungen befürchtet und auf der sicheren Seite stehen will, sollte durchaus schon jetzt einen Bevorratungskauf ins Auge fassen.
10.04.2018, 09:00 Uhr
Die Ölpreise haben gestern kräftige Gewinne erzielt und sind auf Tageshöchststand aus dem Handel gegangen. Trotz leichter Währungsgewinne, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande in Folge ebenfalls mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im US-Handel kräftige Gewinne erzielt und sind auf Tageshöchststand aus dem Handel gegangen. Trotz leichter Währungsgewinne, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande in Folge ebenfalls mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten.
 
Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,55 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 64,30 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut etwas verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,2310 US-Dollar gehandelt.

Zum Wochenstart gab es eigentlich einen recht impulslosen Handel mit wenig neuen Markt bewegenden Meldungen und eher geringen Umsätzen. Trotzdem konnten die Rohölpreise am Nachmittag deutliche Gewinne erzielen und auch heute Morgen geht es im asiatisch geprägten Handel weiter kräftig nach oben.
Preistreibend wirkte dabei die Nachricht, dass es in der Nähe des US-Rohöllagers Cushing mehrere Erdbeben gegeben hat. 
Ein weiterer, sehr wichtiger bullisher Faktor ist sicherlich die sich zuspitzende Lage in Syrien, nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff der syrischen Armee. US Präsident Trump hat eine Reaktion angekündigt, was die Lage in der Region eskalieren lassen könnte. Bekanntlich wird der syrische Machthaber Assad von Russland und dem Iran unterstützt.
Zudem scheint in den Handelsstreit zwischen den USA und China nun etwas Bewegung zu kommen. Chinas Präsident Xi Jinping hat angekündigt, die Wirtschaft seines Landes weiter öffnen zu wollen und auch aus Washington kamen versöhnende Worte von US-Präsident Trump via Twitter. Dies unterstützt natürlich die Notierungen am Ölmarkt, würde doch ein Handelskrieg die globale Ölnachfrage erheblich zurückgehen lassen. Diese Angst wurde in den letzten Tagen und Wochen mit einem gewissen Abschlag eingepreist. 
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro auch gestern seinen Erholungskurs gegenüber dem US-Dollar fortsetzen und über die 1,23-Dollar-Marke klettern. Die Kursausschläge hielten sich aber in Grenzen und Händler berichten von einem vorwiegend technisch getriebenen Handel.

Aufgrund der kräftig gestiegenen Rohölpreise werden die Heizöl-Notierungen in Österreich heute mit deutlichen Aufschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Tendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,6 bis 0,8 Cent pro Liter erwarten, was die derzeit ohnehin recht schwache Nachfrage sicherlich nicht beflügeln wird, zumal die bedarfsgetriebenen Käufe aufgrund der milden Frühlingstemperaturen immer weniger werden.