07.08.2020, 08:49 Uhr
Die Ölpreise konnten gestern zunächst neue Gewinne erzielen, fielen bis Handelsschluss aber wieder zurück und starten heute Morgen mit weiteren Abschlägen in den Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit leichten Verlusten in den Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten gestern zwischenzeitlich neue Gewinne erzielen, fielen bis Handelsschluss aber wieder zurück und starten heute Morgen mit weiteren Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Verlusten in den letzten Handelstag der Woche gehen.

Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 45,05 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,90 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1850 US-Dollar gehandelt.

Bei geringen Umsätzen starteten die Rohölpreise gestern zunächst mit weiteren leichten Aufschlägen in den europäischen Handel. Die insgesamt recht gute Stimmung an den Aktienmärkten, sowie deutliche Abbauten bei den Rohölbeständen in den USA waren hier die Preistreiber. Außerdem gab es überraschend gute Zahlen auf der deutschen Industrie, wo die Arbeitsaufträge per Juni um 27,9 Prozent gestiegen sind.
Wenig später setzten dann aber leichte Gewinnmitnahmen ein, die auch an den europäischen Aktienmärkten zu beobachten waren. Dies war auch nicht verwunderlich, nach dem deutlichen Anstieg in den letzten Tagen - trotz Coronapandemie und den Spannungen zwischen China und den USA. Hier sieht es weiter nicht nach Annäherung aus. Gestern teilte US-Präsident Trump mit, dass in 45 Tagen weitere Sanktionen gegen chinesische Technologieunternehmen in Kraft treten werden. Außerdem ist auch der Verkauf von US-Drohnen an Taiwan ein wieder aktuelles Konfliktthema. 
Preisdrückend wirkte zudem die Preissenkung des saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco für Lieferungen im September.
Während sich die Corona-Zahlen in vielen wichtigen Wirtschaftsregionen weiter stabilisiert haben, gab es gestern guten Arbeitsmarktdaten aus den USA. Hier sind die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche deutlich von 1,43 auf 1,19 Millionen zurückgegangen und auch die weitergeführten Anträge waren rückläufig. Heute Morgen wurden bereits gute Außenhandelszahlen aus China und aus Deutschland veröffentlicht. Hier überraschte zudem die Industrieproduktion per Juni mit einem Wachstum von 8,9 Prozent. Analysten hatten lediglich mit 8,1 Prozent gerechnet.

Dies sollte am Devisenmarkt den Euro stützen, der heute morgen im asiatischen Handel bislang deutlich unter Druck geraten ist. Gestern tendierte unsere Gemeinschaftswährung im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar den ganzen Tag über seitwärts bei nur geringen Kursausschlägen. 
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben mit leichten bis moderaten Abschlägen in das Wochenende starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Der Handel steckt nach wie vor voll im Sommerloch und das Bestellaufkommen ist weiterhin eher gering. Kein Wunder bei Temperaturen um 30 Grad und zumeist noch gut gefüllten Tankanlagen.
06.08.2020, 08:52 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Tagesverlauf deutliche Gewinne erzielt und sind auf den höchsten Stand seit Anfang März geklettert. Da es im späten Handel aber zu Gewinnmitnahmen kam, starten die Heizöl-Notierungen heute nur wenig verändert in den Tag. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Tagesverlauf deutliche Gewinne erzielt und sind auf den höchsten Stand seit Anfang März geklettert. Da es im späten Handel aber zu Gewinnmitnahmen kam, starten die Heizöl-Notierungen heute aber nur wenig verändert bis etwas leichter in den Tag.

Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 45,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 42,40 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter deutlich verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1910 US-Dollar gehandelt.

Mit dem deutlichen Abbau bei den US-Ölvorräten, vermeldet durch das American Petroleum Institute (API), starteten die Rohölpreise gestern mit deutlichen Aufschlägen in den europäisch geprägten Handel. Unterstützt wurde die Entwicklung dabei von weltweit leicht zurückgehenden Corona-Zahlen und deutlichen Gewinnen an den Aktienmärkten. 
Die veröffentlichten Konjunkturdaten fielen dabei eher gemischt aus. Während der chinesische Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor mit 54,1 Punkten deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb und auch die Vergleichszahlen aus der EU leicht enttäuschten, wurde in den USA laut dem Institut for Supply Management (ISM) die Prognose von 55 Zählern mit 58,1 Punkten deutlich übertroffen. Die Zahl der neugeschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft lag mit nur 167.000 jedoch deutlich unter der Schätzung der Analysten, die mit 1,5 Millionen neuen Jobs gerechnet hatten. Die EU-Einzelhandelsumsätze legten per Juni um 1,3 Prozent zu und heute morgen wurde ein deutlicher Anstieg bei den Arbeitsauftärgen der deutschen Industrie von beachtlichen 27,9 Prozent veröffentlicht. Hier hatten die Experten im Vorfeld lediglich mit einem Zuwachs von gut 10 Prozent gerechnet, nach plus 10,4 Prozent im Vormonat Mai.
Die mit Spannung erwarteten DOE-Ölbestandsdaten brachten hingegen kaum neue Impulse und lösten schlussendlich wohl die bereits eingangs erwähnten Gewinnmitnahmen aus. Zwar wurde der Rückgang der Rohöl-Vorräte bestätigt, aber dieser fiel nicht ganz so hoch aus wie bei den API-Zahlen am Vortag. Zwar ging zusätzlich die US-Ölproduktion leicht um 0,1 auf 11 Millionen Barrel pro Tag zurück, dafür aber auch die Gesamtnachfrage um 1,2 auf 17,9 Millionen Fass am Tag. Unterm Strich wurden die Zahlen daher eher neutral interpretiert.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar mit den steigenden Aktienkursen mitgehen und im Laufe des Tages schöne Gewinne verbuchen. Aber auch hier setzten zum Abend hin Gewinnmitnahmen ein. Heute Morgen macht unsere Gemeinschaftswährung aber schon wieder einen neuen Anlauf, die 1,19-Dollar-Marke zu überspringen.
 
Dank der Währungsgewinne schlagen die gestiegenen internationalen Ölpreise nicht voll auf die Heizölpreise hierzulande durch. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen, könnte es im Vergleich zu gestern Nachmittag sogar zu leichten Abschlägen in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter kommen. Die Notierungen befinden sich nach wie vor auf einem äußerst attraktiven Niveau auf dem man mit einem Kauf bzw. einer Bestellung wohl kaum etwas falsch machen kann. Auch das Nachtanken einer Kleinmenge sollte bei diesen Preisen durchaus ins Auge gefasst werden. Dies sehen auch immer mehr Ölheizer so und das Bestellaufkommen steigt.
05.08.2020, 08:33 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern weitere Gewinne verbuchen können und stehen mittlerweile auf dem höchsten Stand seit März diesen Jahres (Brent). In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren leichten Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern im Zuge steigender Aktienkurse weitere Gewinne verbuchen können und stehen mittlerweile auf dem höchsten Stand seit März diesen Jahres (Brent). In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren leichten Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 44,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,60 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder schöne Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1815 US-Dollar gehandelt.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA geht weiter zurück. Auch gestern lag der Wert laut worldometer.info mit gut 54.000 deutlich unter dem Wert der Vorwoche und es breitet sich weiter Optimismus aus, dass der Scheitelpunkt zumindest in den meisten Teilen der US-Staaten überschritten sein könnte. 
Zudem gab es gestern auch noch gute Konjunkturdaten aus der US-Wirtschaft. Die Werksaufträge per Juni sind überraschend deutlich um 6,2 Prozent gestiegen, während die Analysten im Vorfeld lediglich mit einem Plus von 5 Prozent gerechnet hatten. Auch die geplante Wiederaufnahme der Gespräche bzw. Verhandlungen zwischen den USA und China am 15. August stützte die Märkte.
Ansonsten gab es gestern einen recht ruhigen Handel, bei dem die Rohölpreise lange Zeit seitwärts gehandelt wurden. Mit Eröffnung der US-Märkten und steigenden Aktienkursen zogen allerdings auch die Öl-Futures wieder an und gingen in Nähe der Tageshöchststände aus dem Handel.
Nach Börsenschluss vermeldete dann das American Petroleum Institute (API) die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Hier gab es einen überraschend deutschen Rückgang von 8,6 Millionen Barrel bei den Rohölvorräten und auch bei Benzin fiel das Minus stärker aus als erwartet. Lediglich die um diese Jahreszeit eher wenig beachteten Destillat-Bestände verzeichneten ein deutliches Plus. In Summe können die Zahlen aber durchaus bullish, also preistreibend gewertet werden. Die deutlich höher gewichteten DOE-Zahlen werden heute Nachmittag erwartet.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder zulegen und dabei wohl von der wieder gestiegenen Risikobereitschaft der Anleger profitieren. Außerdem belastet den "Greenback" die Uneinigkeit im US-Kongress im Bezug auf die geplanten Corona-Hilfen.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit weiteren leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Langsam scheint sich hier ein Boden auszubilden und es stellt sich die Frage, ob wir den Tiefstand mittlerweile erreicht haben. Dies ist natürlich schwer vorhersehbar. Fakt scheint aber zu sein, dass das Potenzial nach unten nur noch sehr gering ist. Wer auf der sicheren Seite stehen will, bestellt also jetzt!


04.08.2020, 08:43 Uhr
Die Ölpreise haben zum Wochenstart unterm Strich leichte Gewinne verbuchen können, nachdem die Zahl der Neuinfektionen in den USA deutlich zurückgegangen ist. In Folge werden heute die Heizöl-Notierungen mit weiteren leichten Aufschlägen in den Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben zum Wochenstart unterm Strich leichte Gewinne verbuchen können, nachdem die Zahl der Neuinfektionen in den USA deutlich zurückgegangen ist. In Folge werden heute die Heizöl-Notierungen mit weiteren leichten Aufschlägen in den Tag gehen.

Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,75 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,65 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1765 US-Dollar gehandelt.

Die Zahl der Corona-Neuinfizierten in den USA, aber auch weltweit, ist nach den Zahlen von worldometer.info zurückgegangen, was gestern an den internationalen Finanzmärkten Optimismus versprüht hat. Zum Wochenstart wurde in den Staaten "nur" gut 48.000 neue Fälle gemeldet, nachdem die Zahl vor einer Woche noch bei über 60.000 gelegen hat.
Hinzu kamen relativ guten Konjunkturdaten aus China und der EU, wo die Einkaufsmanagerindizes aus dem verarbeitenden Gewerbe mit 52,8 bzw. 51,8 Punkten Wachstum signalisiert haben. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 51,3 bzw. 51,1 Zählern gerechnet. Aber auch in den USA gab es insgesamt solide Zahlen aus der Industrie, während die Bauausgaben im Juni leicht zurückgegangen sind.
An den Börsen wurden die Aktienkurse teilweise deutlich nach oben gehandelt und auch Rohstoffe profitierten natürlich von der sich langsam aufhellenden Stimmung.
Gestern gab es zudem neue Zahlen zur OPEC-Ölproduktion, die im Juli nach Schätzungen von Bloomberg um 900.000 Barrel pro Tag gestiegen sein soll. In Anbetracht der Tatsache, dass dieses Plus im Gros von Saudi-Arabien verursacht wurde, das die freiwilligen Kürzungen erwartungsgemäß zurückgefahren hat, kann weiterhin von einer relativ hohen Förderdisziplin innerhalb der Organisation ausgegangen werden. Ob die seit Monatsbeginn nun auch offiziell wieder höheren Förderquoten vom Markt auch tatsächlich aufgenommen werden können, muss sich in den nächsten Wochen und Monaten aber erst noch zeigen. Voraussetzung hierfür wäre sicherlich eine weitere positive Entwicklung bei den Corona-Zahlen.

Auch am Devisenmarkt wurden die relativ guten Werte zur Kenntnis genommen und der Euro verlor im Vergleich zum US-Dollar zwischenzeitlich etwas deutlicher an Wert. Bis Handelsschluss konnte sich unsere Gemeinschaftswährung, die in den letzten Tagen ja stark von den schlechten Corona-Zahlen in den USA profitiert hatte, aber wieder weitgehend erholen.
 
Insgesamt also wieder recht stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute stabil bis leicht steigend in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten, was natürlich nichts an der derzeitigen generellen Attraktivität des Preisniveaus ändert. Die Nachfrage hat zum Wochenstart wie üblich etwas angezogen und lag dabei höher als in den letzten Wochen. Wer jetzt bestellt, kann wohl kaum etwas falsch machen!
03.08.2020, 08:13 Uhr
Die Ölpreise haben sich auch am Freitag weiter kaum verändert und sind in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Da der Euro etwas an Wert verloren hat, könnten die Heizöl-Notierungen heute eventuell mit leichten Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch am Freitag weiter kaum verändert und sind in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Da der Euro etwas an Wert verloren hat, könnten die Heizöl-Notierungen heute eventuell mit leichten Aufschlägen in die neue Woche starten.

Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 40 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1770 US-Dollar gehandelt.

Angesichts der weltweit stark steigenden Corona-Infektionszahlen und der damit verbundenen Einschränkungen zeigen sich die Rohölpreise weiterhin erstaunlich stabil. Für den Ölmarkt sind vor allem die großen Märkte wie die USA, aber auch Indien von enormer Bedeutung und gerade hier zeichnet sich immer noch keine Entspannung ab. Neue Lockdown gibt es auch in Australien und den Philippinen.
Zudem werden die Fördermengen im Rahmen des OPEC-Förderabkommens in diesen Tagen wieder nach oben gefahren. Zu diesem Thema passen die Meldungen, dass der Irak auch im Juli wieder mehr gefördert hat, als dies vereinbart war und auch Russland bereits die Produktion schon eher angehoben hat.
In den USA ist eine Stabilisierung bei der Ölproduktion, aber auch bei der Zahl der aktiven Bohranlagen zu beobachten. In der vergangenen Woche gab es laut Baker Hughes 180 Einheiten und somit nur einen minimalen Rückgang, nachdem in der Vorwoche erstmals seit langem sogar ein leichter Anstieg zu verzeichnen war.
Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen überwiegend schlecht aus. Das Bruttoinlandsprodukt innerhalb der EU ging im zweiten Quartal um 12,1 Prozent zurück und somit etwas stärker als erwartet. Vor allem in Spanien sieht es derzeit düster aus. In den USA leidet das Verbrauchervertrauen, das von der Universität Michigan ermittelt wird, unter den Folgen der Corona-Pandemie und fiel von 78,1 auf aktuell nur noch 72,5 Punkte zurück. Positiv überraschen konnte allerdings der Chicagoer Einkaufsmanagerindex, der per Juli mit 51,9 Punkten veröffentlicht wurde. Nach dem extrem schlechten Vormonatswert von 36,6 Zählern, erwarteten die Analysten lediglich 43,9 Punkte.

Dies gab dem US-Dollar am Devisenmarkt Aufwind, wobei dessen Erholung im Vergleich zum Euro schon im frühen europäischen Handel begann. Nach den extrem starken Gewinnen unserer Gemeinschaftswährung nahmen viele Händler nun wohl Gewinne mit. Außerdem belasteten natürlich auch hier die schwachen Konjunkturzahlen aus der EU.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute kaum verändert bis leicht höher in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von maximal 0,3 Cent pro Liter erwarten. Derzeit stehen die Notierungen auf dem niedrigsten Stand seit mehr als vier Jahren und es bietet sich somit weiterhin eine exzellente Gelegenheit, den Vorrat aufzustocken. Dies sollte sich auch schon bei Kleinmengen lohnen.
31.07.2020, 08:12 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nur kurzzeitig auf negative Konjunkturdaten reagiert, konnten sich bis Handelsschluss aber wieder erholen. Da der Euro weiter ansteigt, werden die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nur kurzzeitig auf schwache Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt in Deutschland und den USA reagiert, konnten sich bis Handelsschluss aber wieder weitgehend erholen. Da sich aber der Euro weiter auf Höhenflug befindet, werden die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 40 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut deutlich zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,19 US-Dollar gehandelt.

Der Weg nach oben scheint für die internationalen Rohölpreise weiter versperrt zu sein. Doch auch nach unten hin zeigen sich die Öl-Futures erstaunlich resistent.
Zwar lieferten die US-Ölbestandsdaten von API und DOE in dieser Woche eher bullishe, also preistreibende Impulse, aber die Sorge um die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie hat die Händler weiter fest im Griff. Wie sich das Virus und die Folgen auf die Wirtschaftsentwicklung ausgewirkt haben, verdeutlichten die gestrigen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal. In Deutschland ist dieses im Vergleich zum Vorjahr um 11,7 Prozent zurückgegangen, in den USA sogar um knapp 33 Prozent. Dies wirkt sich hier auch extrem auf den Arbeitsmarkt aus. Die weitergeführten Anträge auf US-Arbeitslosenunterstützung stiegen im Vergleich zur Vorwoche um gut 800.000 an, die Erstanträge blieben weitgehend konstant. Besser sieht es hier dank Kurzarbeiterregelung in Deutschland aus. Hier ging die Zahl der Erwerbslosen per Juli um 18.000 zurück, während die Analysten mit einem Plus von 43.000 gerechnet hatten. Auch die Geschäfts- und Verbraucherstimmung in der EU konnte mit 82,3 statt 81 Punkten positiv überraschen. 
Die Ölpreise gingen mit zeitweise stark fallenden Aktienkursen zunächst deutlich zurück, im Laufe des Abend konnten die Verluste aber wieder weitgehend ausgeglichen werden. Ein möglicher Grund hierfür könnte die Angst vor Tropensturm Isaias sein, der sich wohl bis morgen zu einem Hurrikan entwickeln wird. Heute morgen stützen zudem guten Konjunkturdaten aus China, wo der Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe per Juli mit 51,1 Punkten etwas besser ausfiel, als es die Prognosen erwarten ließen.

Am Devisenmarkt kennt der Euro kein Halten mehr und eilt von einem Langzeithoch zum nächsten. Die im Verhältnis zu den USA bessere Wirtschaftsentwicklung in der EU und auch die schlechten Coronazahlen drücken auf den Kurs des Greenback bzw. lassen Anleger in den Euro umschichten. Hinzu kommen die innenpolitischen Probleme in den USA, sowie das schlechte Verhältnis zu China und anderen wichtigen Handelspartnern.
 
Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute wieder mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Besser kann es also für die Besitzer einer Ölheizung kaum laufen. Bleibt zu hoffen, dass die Notierungen auch dann noch so attraktiv sind, wenn die Nachfrage wieder anspringt. Die Aussichten hierfür sind derzeit aber nicht schlecht. 
30.07.2020, 09:15 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern keine großen Sprünge gemacht und treten weiter auf der Stelle. Bei ebenfalls stabilen Wechselkursen, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls ohne große Veränderung in den heutigen Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern keine großen Sprünge gemacht und treten weiter auf der Stelle. Bei ebenfalls stabilen Wechselkursen, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls ohne große Veränderung in den heutigen Handelstag starten. 

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,20 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht verbessern und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1755 US-Dollar gehandelt.

Obwohl das American Petroleum Institute (API) einen unerwartet deutlichen Rückgang der US-Rohölvorräte vermeldet hatte, starteten die Ölpreise gestern mit leichten Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel. Erst als die Meldung kam, dass sich vor der Karibik ein neuer Tropensturm zusammenbraut, zogen die Futures an. Dabei hatte die Marktteilnehmer sicherlich auch schon die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) im Hinterkopf, die um 16.30 Uhr veröffentlicht wurden.
Auch hier gab es einen deutlichen Abbau bei den Rohölbeständen von über zehn Millionen Barrel und nur leichten Zuwächse bei den Produkten. Bullish, also preistreibend war dabei auch der deutliche Anstieg der Gesamtnachfrage um 1,4 auf 19,1 Millionen Barrel pro Tag zu werten. Die US-Ölproduktion lag unverändert bei 11,1 Millionen Barrel pro Tag.
Die Rohölpreise reagierten aber kaum auf die doch recht deutlichen Veränderungen und gingen in etwa auf Mittagsniveau aus dem Handel.
Die Sorge, dass die Corona-Pandemie der globale Nachfrage wieder einen Dämpfer verleihen könnte, ist derzeit einfach zu groß, zumal die weltweite Angebotsmenge in den nächsten Wochen wieder zunehmen sollte. Außerdem belastet das schlechte Verhältnis zwischen den USA und China die Konjunkturentwicklung.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern weitere Gewinne verbuchen und kurzzeitig sogar die 1,18-Dollar-Marke überqueren. US-Notenbank-Chef Jerome Powell hatte gestern mit seiner Aussage zu einer möglichen Zinsanhebung die Verluste beim Greenback ausgelöst. Wörtlich sagte der Fed-Chef: "Wir denken noch nicht einmal darüber nach, über das Nachdenken über eine Zinshebung nachzudenken."
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben auch heute weitgehend unverändert in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein ganz leichtes Plus von bis zu 0,2 Cent erwarten, das aber kaum der Rede wert ist. Insgesamt bleiben die Notierungen auf einem äußerst attraktiven Preisniveau, dass derzeit aber leider nur von wenigen Ölheizern genutzt wird bzw. genutzt werden kann. Viele Verbraucher sind bei diesen Temperaturen derzeti sicherlich im Urlaubsmodus und denken schlichtweg nicht an den Heizölvorrat für den nächsten Winter, der Großteil dürfte die Tanks aber bereits in den letzten Wochen und Monaten zu ebenfalls sehr guten Konditionen gefüllt haben.
29.07.2020, 08:40 Uhr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben weiter auf Richtungssuche. Auch gestern blieben die Futures in einer engen Spanne, tendierten dabei aber leicht nach unten. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben weiter auf Richtungssuche. Auch gestern blieben die Futures in einer engen Spanne, tendierten dabei aber leicht nach unten. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den heutigen Tag starten. 

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,10 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar auf hohem Niveau behaupten und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1740 US-Dollar gehandelt.

Der Ölmarkt steckt weiter im Sommerloch und die Marktteilnehmer suchen nach einer neuen Richtung. Das Potenzial nach oben dürfte dabei weiterhin sehr gering sein, denn die bearishen, also preistreibenden Faktoren überwiegen nach wie vor. 
Vor allem die Sorge vor neuen Lockdown`s und der damit einhergehende Rückgang der Ölnachfrage drückt auf die Notierungen. Auch die mittlerweile sehr schlechten politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und China ist einer positiven Entwicklung der globalen Wirtschaft nicht unbedingt zuträglich. Hinzu kommt, dass die Ölproduktion in nächster Zeit wieder ansteigen wird, sodass es eventuell zu einer neuen Überversorgung kommen könnte.
Auf der anderen Seite werden von Notenbanken und Regierungen immer wieder neue Hilfspakete geschnürt, die Hoffnung wecken, dass sich die Wirtschaft bald wieder erholen wird. Außerdem ist sehr viel Liquidität in den Finanzmärkten, was die Preise der Aktien, aber auch der Rohstoffe nach oben treibt.
Gestern gab es kaum neue Markt bewegende Meldungen. Die am Nachmittag veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA fielen gemischt aus und wurden von den Händlern kaum zur Kenntnis genommen.
Die nach Börsenschluss vermeldeten API-Ölbestandsdaten waren eher bullish, also preistreibend zu werten. Hier gab es in Summe einen Rückgang von 5,5 Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld nur mit einem Minus von 1,5 Millionen Fass gerechnet hatten.

Am Devisenmarkt warten die Marktteilnehmer auf die Ergebnisse der Sitzung der US-Notenbank, die heute Abend erwartet werden. Vor allem dürfte die Einschätzung der konjunkturellen Lage in den USA durch Fed-Chef Jerome Powell von Interesse sein. Gestern gab es kaum größere Veränderungen im Umtauschverhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar. 
 
Weiterhin also sehr stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit leichten Abschlägen erwartet werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage ist dabei weiterhin im Sommerloch gefangen. Mittlerweile sind überall Ferien und zudem die Tanks meist gut gefüllt. Wer denkt da ans Heizöl und den nächsten Winter?
28.07.2020, 08:48 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nur kurzzeitig etwas stärker nachgegeben, sich bis Handelsschluss dann aber wieder deutlich erholt. Da sich der Euro weiterhin sehr robust präsentiert, werden die Heizöl-Notierungen stabil bis weiter leicht nachgebend starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nur kurzzeitig etwas stärker nachgegeben, sich bis Handelsschluss aber wieder deutlich erholt. Da sich der Euro weiterhin sehr robust präsentiert, werden die Heizöl-Notierungen heute, bei weiterhin recht geringem Bestellaufkommen, stabil bis weiter leicht nachgebend in den Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,50 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1740 US-Dollar gehandelt.

Eigentlich spricht derzeit recht wenig für steigende Rohölpreise. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt vor allem in Nord- und Lateinamerika, sowie Indien sehr hoch und dämpft die Reiseaktivitäten rund um den Globus und somit natürlich auch die weltweite Ölnachfrage. 
Zudem belasten die Spannungen zwischen den USA und China, sowie die in nächster Zeit höher erwartete Öl-Produktion aus den USA, aber auch aus der OPEC+ Gruppe.
Trotzdem können sich die Öl-Futures, auch nach teils recht deutlichen Verlusten, immer wieder erholen und sich solide oberhalb der 40-Dollar-Marke (Brent) seitwärts entwickeln.
Gestern stützten relativ guten Konjunkturdaten diesseits und jenseits des Atlantiks. Der viel beachtete Ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland konnte per Juli die Erwartung von 89,3 mit 90,5 Punkten deutlich übertreffen und auch die am Nachmittag veröffentlichten US-Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter fielen per Juni besser aus als prognostiziert. Hier gab es ein Plus von 7,3 Prozent, die Analysten hatten im Vorfeld lediglich 7,2 Prozent erwartet. 
Trotzdem ging es mit den Ölpreisen, bei insgesamt recht schwachen Umsätzen, am Nachmittag zunächst weiter  nach unten, bevor gegen 16 Uhr eine starke Erholung einsetzte, hinter der aber wohl eher technische, als fundamentale Faktoren steckten. Heute Morgen geben die Kurse im asiatisch geprägten Handel bislang wieder leicht nach.

Am Devisenmarkt konnte der Euro vom guten Ifo-Geschäftsklimaindex profitieren und im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen. Mittlerweile steht unsere Gemeinschaftswährung auf dem höchsten Niveau seit gut zwei Jahren, was sicherlich auch eng mit den Virussorgen in den USA zusammenhängt. 
 
Die Heizölpreise in Österreich gehen nach diesen Vorgaben heute nur wenig verändert bis leicht nachgebend in den heutigen Handelstag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,1 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen haben gestern wieder ein neues Langzeittief erreicht und somit bietet sich wieder eine exzellente Kaufgelegenheit, die leider derzeit nur von wenigen Ölheizern genutzt wird bzw. werden kann. Die meisten Tanks sind bereits gut gefüllt und zudem lässt das heiße Sommerwetter derzeit kaum Gedanken an den nächsten Winter zu.
27.07.2020, 08:52 Uhr
Die Ölpreise sind ohne große Veränderung aus der letzten Handelswoche gegangen und auch heute Morgen starten die Futures eher richtungslos in den asiatisch geprägten Handel. Die Heizöl-Notierungen gehen erfreulicherweise mit leichten Abschlägen in den Tag Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind ohne große Veränderung aus der letzten Handelswoche gegangen und auch heute Morgen starten die Futures eher richtungslos in den asiatisch geprägten Handel. Da der Euro weiter im Wert gestiegen ist, werden die Heizöl-Notierungen aber erfreulicherweise mit leichten Abschlägen in den Tag gehen.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,20 Dollar. Der Euro kennt kein Halten mehr und klettert im Vergleich zum US-Dollar immer weiter nach oben und wird heute Morgen zu Kursen knapp oberhalb der 1,17-Dollar-Marke gehandelt.

Der Ölmarkt war im bisherigen Verlauf des Julis von relativ hoher Konstanz geprägt. Die Rohölpreise bewegten sich in einer recht engen Spanne seitwärts und es sieht danach aus, als dass sich hieran auch in den nächsten Tagen wenig ändern wird. Wenn es Veränderungen gibt, dann tendenziell aber eher nach unten.
Auf die Preise drückt nach wie vor die weitere rasante Ausbreitung der Corona-Pandemie, vor allem in Nord- und Lateinamerika, aber auch in Indien. Außerdem wird sich das Ölangebot ab August wieder deutlich erhöhen, wenn die OPEC+ Gruppe ihre zu Ostern beschlossenen Förderkürzungen etwas zurückfahren wird. Gleichzeitig nimmt die Bohraktivität in der US-Schieferölindustrie wieder zu. Erstmals seit März ist laut dem neuesten Baker-Hughes-Bericht in der vergangenen Woche auch die Zahl der aktiven US-Bohranlagen nicht mehr zurückgegangen, sondern um eine Einheit auf nun 181 angestiegen.
Ob die höheren Mengen auch an den Mann bzw. die Frau gebracht werden können, ist sicherlich davon abhängig, ob die Corona-Pandemie in den nächsten Monaten in den Griff zu bekommen ist, aber sicherlich auch, wie es mit den Beziehungen zwischen den USA und China künftig weitergeht. Die globale Wirtschaft braucht nun Wachstumsimpulse und keine neuen Handelsbeschränkungen.
Preistreibend wirkt in diesen Tagen die steigende Gefahr von Hurrikans im Golf von Mexiko. Nachdem Sturm "Hanna" einen günstigen Verlauf genommen hat, braut sich nun schon wieder ein neues Tief zusammen.

Am Devisenmarkt kann der Euro im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar heute Morgen erstmals seit September 2018 wieder über die 1,17-Dollar-Marke klettern. Dies verbilligt natürlich die europäischen Ölimporte und somit auch die Inlandspreise. Die Tatsache, dass die Corona-Pandemie in den USA einen weitaus schlechteren Verlauf nimmt als in Europa und die sich weiter verschlechternden Beziehungen zwischen den USA und China spiegeln sich im Kursverlauf wider. 
 
Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande mit weiteren leichten Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit wird wohl auch heute wieder ein neues Langzeittief erreicht, was aber die Nachfrage wohl auch nicht spürbar stimulieren kann. Die Verbraucher befinden sich derzeit im "Urlaubsmodus" und denken kaum an den Heizölkauf, zumal die Tanks meist noch gut gefüllt sind. 
24.07.2020, 08:58 Uhr
Die Ölpreisesind gestern deutlich unter Druck geraten, nachdem noch kurz zuvor die Höchststände vom Dienstag in Angriff genommen wurden. In Folge starten die Heizöl-Notierungen heute mit schönen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern ab dem Mittagsstunden deutlich unter Druck geraten, nachdem noch kurz zuvor die Höchststände vom Dienstag in Angriff genommen wurden. In Folge starten die Heizöl-Notierungen heute mit schönen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 41 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter verbessern und erstmals seit September 2018 sogar die 1,16-Dollar-Marke überschreiten

In den letzten Tagen nahmen die bearish, also preisdrückend zu wertenden Nachrichten wieder zu, doch die Aktien- und auch die Ölmärkte reagierten kaum . 
Gestern war dann aber erstmal Schluss mit der Feierlaune. Auf die Gemüter der Börsianer drückte nicht nur die weiter stark steigende Zahl bei den Corona-Neuinfektionen. sondern auch die sich immer weiter verschlechternden Beziehungen zwischen den USA und China. Nach der Schließung der chinesischen Botschaft in Houston, kommt nun die Retourkutsche aus China, das ebenfalls eine US-Botschaft zumachen will.
Am Ölmarkt gibt es in diesen Tagen noch zusätzlich die deutlich gestiegenen US-Ölbestände und die gleichzeititg zurückgehende Nachfrage zu verarbeiten. Außerdem nehmen nach Schätzungen von Rystad Energy die Fracking-Aktivitäten in Nordamerika seit kurzem wieder zu. Da auch bekanntlich auch die OPEC+ Gruppe ihre Fördermengen ab Anfang August deutlich erhöhen wird, könnte das Ölangebot bald schon wieder zu groß sein.
Vor allem wenn die Corona-Pandemie nicht in den Griff zu bekommen ist, so wie es derzeit leider aussieht. In den letzten zwei Tagen gab es weltweit rund 280.000 Neuansteckungen und somit geht die Infektionskurve weiter stark nach oben.
Die gestern veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten fielen gemischt aus. Während die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung mit gut 1,4 Millionen im Vergleich zur Vorwoche um 109.000 zunahmen, gingen die weitergeführten Gesuche um rund 1,1 Millionen zurück. 

Am Devisenmarkt gibt es für den Euro weiter kein Halten mehr. Im Vergleich zum US-Dollar wurde gestern der höchste Stand seit knapp zwei Jahren erreicht. Nach wie vor leidet die US-Währung unter den hohen Covid-19-Zahlen und der damit verbundenen Schwächung der Wirtschaft. Außerdem ist in der EU das Thema Finanzpaket nun endlich geschafft, was unsere Gemeinschaftswährung entsprechend stützt.
 
Beste Vorgaben also heute für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise gerade auf den tiefsten Stand seit April 2016 fallen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht nämlich ein Minus in einer Größenordnung von bis zu knapp einem Cent pro Liter erwarten. Auch die schwache Inlandsnachfrage trägt zweifelsohne zu dieser sehr schönen Entwicklung bei. Die meisten Tanks sind gefüllt und die Ferien- bzw. Urlaubszeit lässt kaum Gedanken an den nächsten Winter aufkommen. Wer kann, sollte bei diesen Konditionen aber durchaus nachtanken, auch wenn es nur eine Kleinmenge ist.