21.08.2017, 09:31 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag einen kräftigen Sprung nach oben gemacht und sorgen dafür, dass auch die Heizöl-Notierungen hierzulande, bei weitgehend stabilen Wechselkursen, mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag einen kräftigen Sprung nach oben gemacht und sorgen dafür, dass auch die Heizöl-Notierungen hierzulande, bei weitgehend stabilen Wechselkursen, mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche starten werden.
 
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 52,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 48,45 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1740 US-Dollar gehandelt.

Am Freitag traten die Rohölpreise den ganzen Tag über mehr oder weniger auf der Stelle und bis ca. 17 Uhr gab es so gut wie keine Kursausschläge. 
Als bekannt wurde, dass es einen Ausfall der zweitgrößten US-Raffinerie in Houston gegeben hat, brachen die Futures plötzlich nach oben aus. Bereits einen Tag zuvor wurde ein Brand in einer Shell-Raffinerie ganz in der Nähe vermeldet.
Binnen weniger Minuten schossen die Kontrakte um rund zwei US-Dollar pro Barrel nach oben und gingenn dann auch auf Tageshoch aus dem Handel.
Dazu passte dann auch der neueste Baker-Hughes-Bericht über die Zahl der aktiven US-Bohranlagen. Diese ist in der vergangenen Woche um fünf zurückgegangen, was natürlich ein weiterer bullisher Aspekt war und ist.
Entsprechend fest starten die Futures auch heute morgen in den asiatisch und europäisch geprägten Handel.
Neue Konjunkturdaten blieben am Freitag Mangelware. Lediglich aus den USA wurde der Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan veröffentlicht, der per August mit 97,6 Punkten positiv überraschte. Die Erwartung von 94 Punkten wurde mit 97,6 Zählern deutlich übertroffen.
 
Am Devisenmarkt gab es einen recht ruhigen Handel mit nur sehr geringen Kursausschlägen. Die Hoffnung, dass die Europäische Zentralbank die Anleihekäufe bald beenden könnte, wurde zuletzt durch entsprechende Kommentare aus EZB-Kreisen wieder zerschlagen, sodass die Gemeinschaftswährung im Vergleich zum US-Dollar derzeit nur wenig Potenzial nach oben hat.

Die Heizölpreise in Österreich werden nach diesen Vorgaben heute leider mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu 0,8 Cent pro Liter erwarten. Der kurzfristige Abwärtstrend scheint somit ein Ende gefunden zu haben und mittelfristig betrachtet tendieren die Notierungen vorerst weiter seitwärts.
18.08.2017, 08:52 Uhr
Die Ölpreise haben gestern wieder angezogen, nachdem technische Widerstände nicht durchbrochen werden konnten und dies dann eine Gegenreaktion ausgelöst hat. Auch die Heizöl-Notierungen werden heute mit leichten Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern wieder angezogen, nachdem technische Widerstände nicht durchbrochen werden konnten und dies dann eine Gegenreaktion ausgelöst hat. Auch die Heizöl-Notierungen werden heute mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.
 
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 51 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 47,05 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas an Wert und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1730 US-Dollar gehandelt.

Der gestrigen Handelstag war stark von der Markttechnik geprägt, denn es fehlte an neuen, für den Ölmarkt relevanten Neuigkeiten. 
Die für Europa maßgebenden Futures der Nordsee-Ölsorte "Brent" testeten bereits am Vormittag immer wieder mal die 50-Dollar-Marke, die sich jedoch als recht stabil erwies. 
Die Trader entschieden sich dann irgendwann für die andere Richtung und so zogen die Rohölpreise am Nachmittag deutlich an. Letztendlich schloss der Ölkomplex dann sogar leicht im Plus.
Auch wenn die DOE-Ölbestandsdaten vom Mittwoch in erster Reaktion eher bearish gewertet wurden, so bleibt doch festzustellen, dass die US-Ölbestände auch in dieser Woche in Summe wieder deutlich zurückgegangen sind und diese mittlerweile auf dem niedrigsten Niveau seit mehr als eineinhalb Jahren liegen. Zudem sind diese eine der wenigen verlässlichen Werte, um die allgemeine Bestandsentwicklung zu verfolgen und zu bewerten.
Auf der anderen Seite steigt auch die Produktionsmenge in Nordamerika stetig an, was erwarten lässt, dass der Mengendruck bald wieder größer werden könnte. Es bleibt also spannend!
Gestern gab es am Nachmittag gute Konjunkturdaten aus den USA, wo die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche von 244.000 auf 232.000 zurückgegangen sind. Auch der Philadelphia Fed Herstellungsindex konnte per August mit 18,9 Punkten die Erwartungen leicht übertreffen.
 
Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar bereits am Vormittag deutlich an Wert, konnte aber, trotz der guten US-Arbeitsmarktzahlen, am Nachmittag einen Teil der Verluste wieder wettmachen. Aus EZB-Kreisen ist immer wieder zu vernehmen, dass die expansive Geldpolitik aufgrund der geringen Inflationen noch nicht beendet werden kann und auch der zuletzt gestiegene Eurokurs, aufgrund der sich dadurch verschlechternden Exportaussichten, kritisch gesehen wird.

Ingesamt also keine guten Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit leichten Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu 0,4 Cent pro Liter erwarten. Insgesamt ist der kurzfristige Abwärtstrend aber nach wie vor intakt und das Preisniveau äußerst günstig!
17.08.2017, 08:41 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nachgegeben, obwohl die US-Ölbestände in dieser Woche wieder deutlich gefallen sind. Auch der Euro konnte hinzugewinnen, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren Weg nach unten vorerst weiter fortsetzen können. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nachgegeben, obwohl die US-Ölbestände in dieser Woche ein weiteres Mal deutlich gefallen sind. Auch der Euro konnte im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar hinzugewinnen, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren Weg nach unten erfreulicherweise weiter fortsetzen können.
 
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 50,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 46,85 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar von den jüngsten Verlusten erholen und klettert auf Werte um 1,1775 US-Dollar.

Noch unter dem Eindruck der eindeutig bullish zu wertenden Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), starteten die Rohölpreise gestern mit fester Tendenz in den europäisch geprägten Handel. 
Dazu gab es gute Konjunkturdaten aus der EU, wo das Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal auf Jahressicht mit einem Plus von 2,2 Prozent veröffentlicht wurde. Erwartet wurde nur ein Zuwachs von 2,1 Prozent.
Mit schwachen Zahlen von US-Immobilienmarkt begannen die Notierungen am frühen Nachmittag aber wieder abzubröckeln und als gegen 16.30 Uhr die für den Ölmarkt so wichtigen DOE-Ölbestandsdaten über die Ticker rollten, ging es weiter nach unten.
Zwar wurde auch hier ein deutlicher Rückgang von in Summe 8,2 Millionen Barrel vermeldet, jedoch gab es durchaus auch preisdrückende Aspekte. So legen die Produktbestände leicht zu und auch die Importe. Zudem wurde ein Anstieg der US Rohölförderung um 79.000 Barrel pro Tag registriert, sodass diese nun bei 9,5 Mio. Barrel pro Tag liegt.
Insgesamt bestätigt sich der Eindruck der letzten Tage, dass der Ölmarkt derzeit einen Stimmungswechsel erlebt und daher in nächster Zeit durchaus weitere Preisabschläge möglich sein sollten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro, nach anfänglich weiteren Verluste, im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Boden gutmachen. Aus dem letzten Sitzungsprotokoll der US-Notenbank geht hervor, dass vorerst keine weitere Zinsanhebung geplant ist und man von der Inflationsentwicklung enttäuscht sei.

Beste Vorgaben also für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute ihren jüngsten Abwärtstrend wohl weiter fortsetzen werden. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von 0,6 bis 0,8 Cent pro Liter erwarten. Somit bewegen sich die Notierungen auf dem niedrigsten Niveau seit mehr als sechs Wochen und es bietet sich weiterhin eine exzellente Kaufgelegenheit.


16.08.2017, 09:07 Uhr
Die Ölpreise haben gestern wieder zugelegt, schon bevor nach US-Börsenschluss die API-Ölbestandsdaten veröffentlicht wurden. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern wieder zugelegt, schon bevor nach US-Börsenschluss die API-Ölbestandsdaten veröffentlicht wurden. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten.
 
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 51 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 47,70 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar erneut zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1730 US-Dollar gehandelt.

Der gestern an dieser Stelle thematisierte und erhoffte Stimmungswechsel am Ölmarkt muss nochmals verschoben werden. 
Gestern nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) wie üblich am Dienstagabend ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten und diese brachte, wie schon in den letzten Wochen, einen überraschenden und kräftigen Rückgang von in Summe 11 Millionen Barrel. Erwartet wurde im Vorfeld lediglich ein Abbau von gut 4 Millionen Fass. Vor allem bei Rohöl fiel das Minus mit 9,2 Millionen Barrel drastisch aus.
Entsprechend fest zeigen sich derzeit die Rohölpreise, die gestern auf Tageshoch aus dem Handel gegangen sind.
Aber bereits am späten Nachmittag drehte der Markt ins Plus. Zuvor ging es nochmals deutlich bergab und die Brentöl-Futures nahmen sogar Kurs auf die 50-Dollar-Marke. 
Gewinnmitnahmen und durchaus gute Konjunkturdaten aus den USA sorgten hier wohl für die Wende. Der Empire State Index wurde per August mit einem Plus von 25,2 statt 10 Punkten veröffentlicht und die Einzelhandelsumsätze per Juli stiegen um 0,6 statt wie erwartet 0,2 Prozent. Der NAHB Immobilienmarktindex erreichte 68 statt 65 Zähler.
Heute Nachmittag gegen 16.30 Uhr werden die Ölbestandsdaten des US-Energieministeriums (DOE) erwartet. Sollten diese das Zahlenwerk vom API bestätigen oder gar übertreffen, bleiben die Aussichten auf fallende Ölpreise weiterhin trübe.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar erneut an Wert. Dies lag zum einen am deutschen Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal, das nur ein Plus von 0,8 Prozent statt wie erwartet 1,9 Prozent erreichte, zum anderen an den guten US-Konjunkturdaten die wiederum den "Greenback" stützten.

Die Heizölpreise in Österreich werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten Aufschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,1 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Derzeit bewegen sich die Notierungen im Mittel der letzten drei Monate und fast exakt auf dem Preisniveau von Mitte August der letzten beiden Jahre. Die Gelegenheit für einen Bevorratungskauf mit kurzen Lieferzeiten und flexibler Terminplanung ist nach wie vor gut.
15.08.2017, 08:08 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im späten US-Handel deutlich nachgegeben, nachdem zuvor noch Gewinne verbucht werden konnten. Trotz eines schwächeren Euros, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den heutigen Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im späten US-Handel deutlich nachgegeben, nachdem zuvor noch Gewinne verbucht werden konnten. Trotz eines schwächeren Euros, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den heutigen Handelstag starten.
 
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 50,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 47,60 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zurück und wird derzeit zu Kursen um 1,1780 US-Dollar gehandelt.

Nach den schwachen Konjunkturdaten aus China und der in der vergangenen Woche leicht gestiegenen Zahl der aktiven US-Bohranlagen, starteten die Rohölpreise mit schwächerer Tendenz in den europäisch geprägten Handel, wobei größere Kursbewegungen (noch) ausblieben.
Mit einer etwas unter den Erwartungen ausgefallenen EU-Industrieproduktion ging es dann in den Mittagsstunden nochmals etwas stärker nach unten, bevor am Nachmittag überraschend massiv Kauforders platziert wurden, die den Markt kurzzeitig nach oben trieben. Anschlusskäufe blieben aber aus und so ging es anschließend deutlich nach unten und die Futures schlossen auf Tagestief.
Insgesamt scheint die Stimmung am Ölmarkt zu drehen. In China deutet eine schwache Raffinerieauslastung auf eine leichte Abschwächung der Nachfrage hin und auch in den USA soll der Bedarf im Herbst wieder etwas zurückgehen. Gleichzeitig rechnet die Statistikabteilung des US-Energieministeriums (EIA) damit, dass die US-Schieferölproduktion im September um 117.000 Barrel pro Tag höher liegen könnte als noch im August. Dies ist die Folge der im Winter bzw. Frühling massiv gestiegenen Zahl der aktiven US-Bohranlagen, die sich mittlerweile in der Förderung befinden.
Bei den Rohstoffexperten von JP Morgan rechnet man daher mit einem baldigen Ende der Bestandsabbauten, zumal die Quotentreue der OPEC nach wie vor zu wünschen übrig lässt. 
Entlastend wirkt derzeit sicherlich auch die leichte Entspannung im Konflikt zwischen Nordkorea und den USA.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar den ganzen Tag über leicht an Wert und ging auch auf Tagestief aus dem Handel. Die etwas enttäuschende Industrieproduktion aus der EU könnte dafür verantwortlich gemacht werden, aber auch die vorläufig wohl gebannte Kriegsgefahr in Fernost. 

Trotz der leichten Währungsverluste werden die österreichischen Heizöl-Notierungen mit schönen Abschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Derzeit liegen die Notierungen ziemlich genau auf dem Niveau der letzten beiden Jahre. Wer hohen Wert auf Terminflexibilität legt, sollte jetzt bestellen, bevor zu Herbstbeginn die Nachfrage anzieht und dann wieder mit längeren Lieferzeiten zu rechnen ist. 
14.08.2017, 08:28 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag wieder Gewinne verbuchen können. Gleichzeitig gewann aber auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar an Wert, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande kaum verändert in die neue Handelswoche starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag wieder Gewinne verbuchen können. Gleichzeitig gewann aber auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar an Wert, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande kaum verändert in die neue Handelswoche starten werden.
 
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 52 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 48,80 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,1815 US-Dollar gehandelt.

Auch im Laufe des Freitags suchten die Rohölpreise lange Zeit eine Richtung und erst in den Abendstunden zogen die Futures dann nochmals etwas an. Allerdings hielten sich die Gewinne doch in Grenzen, was angesichts der dünnen Nachrichtenlage auch nicht verwunderlich war.
Am späten Vormittag veröffentlichte die Internationalen Energieagentur (IEA) ihren Monatsreport, der keine große Überraschung brachte. Wie bereits die Berichte von EIA und OPEC erwarten ließen, wurde auch hier die Nachfrageprognose für dieses Jahr leicht um 0,1 Millionen Barrel pro Tag nach oben korrigiert und auch in Paris wurde eine steigende OPEC-Förderung mit gleichzeitig zurückgehender Quotentreue gemessen. Bullish war aber sicherlich die Bemerkung zu werten, dass sich der Markt in ein Gleichgewicht zurückbewege.
Darauf deuten auch die zuletzt kräftig gefallenen US-Ölbestände und die in letzter Zeit eher stagnierende Zahl der aktiven US-Ölbohranlagen hin. Diese ist in der letzten Woche um 3 auf nunmehr 768 Einheiten zwar wieder leicht angestiegen, jedoch hat sich das Wachstumstempo doch deutlich reduziert.
Heute Morgen kamen aus China neue Konjunkturdaten, die nicht überzeugen konnten. Die Industrieproduktion per Juli stieg "nur" um 6,4 Prozent, während ein Plus von 7,2 Prozent erwartet wurde. Auch die Bauausgaben und die Einzelhandelsumsätze verfehlten die Prognosen. 

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum "Greenback" deutlich zulegen und dabei vom weniger stark als erwartet gestiegenen US-Verbraucherpreisindex profitieren. Dieser erreichte per Juli nur ein Plus von 1,7 Prozent, während die Analysenschätzung bei 1,8 Prozent lag. Somit ist eine weitere Zinsanhebung in den USA erneut etwas unwahrscheinlicher geworden. 

Dank der Währungsgewinne werden die leicht gestiegenen Ölpreise heute kaum am österreichischen Heizöl-Markt angekommen. Aktuelle Berechnungen lassen auch morgendlicher Sicht lediglich ein leichtes Plus in einer Größenordnung von maximal 0,2 Cent pro Liter erwarten. Der Seitwärtstrend setzt sich also fort, wobei die Nachfrage derzeit etwas anzieht. Kein Wunder, denn die Heizungen werden bald wieder angeschaltet werden müssen.
11.08.2017, 09:39 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach Bekanntgabe des OPEC-Monatsreports die Richtung gewechselt und im Laufe des Nachmittags und Abends deutlich nachgegeben. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntgabe des OPEC-Monatsreports die Richtung gewechselt und im Laufe des Nachmittags und Abends deutlich nachgegeben. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit schönen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.
 
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 51,65 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 48,30 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1755 US-Dollar gehandelt.

Die auch in dieser Woche wieder bullish zu wertenden US-Ölbestandsdaten sorgten auch gestern Vormittag im europäisch geprägten Handel wieder für Käufe und die Rohölpreise zogen bis zum frühen Nachmittag weiter an.
Sicherlich machte sich der ein oder andere Händler auch Gedanken darüber, was am Ölmarkt im Falle einer Eskalation des Konfliktes der USA mit Nordkorea passieren könnte und deckte sich vorsichtshalber auch deshalb ein.
Dann aber veröffentlichte die OPEC ihren Monatsreport. Hier wurde die globale Ölnachfrage für dieses und nächstes Jahr zwar leicht nach oben korrigiert, gleichzeitig hat das Kartell aber die Produktion im Juli weiter nach oben gefahren, sodass der Markt weiterhin überversorgt bleibt und auch bleiben dürfte. 
Die Marktteilnehmer reagierten auf jeden Fall mit Verkäufen, die sich bis zu Handelsschluss fortsetzten.
Leicht bearish waren auch die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung zu werten, denn diese sind in dieser Woche von 240.000 auf 244.000 angestiegen. 

Dies war zum Großteil auch der Grund, warum der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Devisenmarkt wieder etwas zulegen konnte, nachdem am Vormittag noch leichte Verluste zu beklagen waren. Aufgrund des Nordkorea-Konfliktes konnte der Schweizer Franken als sog. "sicherer Hafen" profitieren, aber auch der US-Dollar wird in Krisenzeiten gerne gekauft.

Die Heizölpreise in Österreich werden heute erfreulicherweise mit schönen Abschlägen in den Handel starten, ohne dass dies natürlich gleich einen Richtungswechsel bedeuten würde. Aktuelle Berechnungen lassen ein Minus in einer Größenordnung von 0,6 bis 0,8 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage zieht dabei etwas an, was nicht zuletzt an der kühleren Witterung liegen dürfte, die einem bewußt werden lässt, dass die nächste Heizperiode unmittelbar bevorsteht. 
10.08.2017, 08:38 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf wieder deutliche Gewinne verbuchen können und stehen derzeit auf dem höchsten Stand seit Ende Mai. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen heute mit deutlich spürbaren Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf wieder deutliche Gewinne verbuchen können und stehen derzeit auf dem höchsten Stand seit Ende Mai. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen heute mit deutlich spürbaren Aufschlägen in den Tag starten.
 
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" unverändert bei 52,75 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 49,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und fällt auf Werte um 1,1730 US-Dollar zurück.

Nach den eindeutig bullish zu wertenden API-Ölbestandsdaten vom Vorabend und dem insgesamt neutral ausgefallenen EIA-Monatsbericht, starteten die Rohölpreise gestern mit deutlichen Aufschlägen in den europäisch geprägten Handel. 
Erst am Nachmittag fielen die Notierungen im Vorfeld der Bekanntgabe der Vorratsdaten des Department of Energy (DOE) wieder etwas zurück.
Diese waren dann weder Fisch noch Fleisch. Während die Rohöl- und Destillatbestände deutlich stärker zurückgingen als erwartet, legten die Benzinvorräte überraschend um 3,4 Millionen Barrel zu. 
In Summe blieb dann aber immer noch ein Minus von 4,8 Millionen Fass und letztendlich wurde das Zahlenwerk von den Börsianern dann doch bullish gewertet und die Futures setzten ihren Aufwärtstrend am Abend fort und gingen auf Tageshoch aus dem Handel.
Ansonsten gab es kaum neue Markt beeinflussende Meldungen und auch der drohende militärische Konflikt zwischen den USA und Nordkorea spielt am Ölmarkt derzeit keine große Rolle.
Die harten Fakten der letzten Wochen, nämlich deutlich fallende US-Ölbestände und die Stagnation bei der Erschließung bzw. Inbetriebnahme neuer US-Ölbohranlagen, haben dazu geführt, dass die Ölpreise derzeit auf dem höchsten Stand seit zweieinhalb Monaten stehen und derzeit nur wenig Luft nach unten zu sein scheint.

Am Devisenmarkt tut sich derzeit nicht viel fehlt es doch auch hier an neuen Markt beeinflussenden Meldungen. Die Händler warten weiterhin auf Impulse von den Notenbanken, die derzeit aber eher Mangelware sind. Die Fed hält sich, nicht zuletzt aufgrund der unsicheren politischen Zukunft, mit weiteren Zinsanhebungen vorerst wohl zurück und die Europäische Zentralbank (EZB) will einen Kurswechsel äußerst sachte herbeiführen und geizt auch entsprechend mit Hinweisen. 

Die Heizölpreise in Österreich werden heute, aller Voraussicht nach, leider wieder mit Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Auch hier ist seit knapp zwei Monaten ein leichter Aufwärtstrend zu beobachten. Die Nachfrage zeigt sich in diesen Tagen schwach, was angesichts der Jahreszeit aber nicht ungewöhnlich ist.
09.08.2017, 09:01 Uhr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf etwas an Wert verloren. Obwohl auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar nachgegeben hat, werden die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf etwas an Wert verloren, setzen aber ihren Konsolidierungskurs vorerst weiter fort. Obwohl auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar Verluste hinnehmen musste, werden die Heizöl-Notierungen heute mit leichten Abschlägen in den Handel starten.
 
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" unverändert bei 51,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde exakt 49 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar auf Werte um 1,1745 US-Dollar zurück.

Gestern starteten die Rohölpreis technisch bedingt zunächst etwas fester in den europäisch geprägten Handel, wobei der Schwung dann aber schnell nachließ und die Futures anschließend langsam wieder zu bröckeln begannen.
Dies trotz der Ankündigung Saudi Arabiens, die Exporte nach Asien im September senken zu wollen, was aber wohl keine Überraschung war.
Preisdrückend wirkte sicherlich die Meldung, dass die Shell-Raffinerie in Pernis/Rotterdam nach dem Brand vor knapp zwei Wochen nun wieder in Betrieb gehen wird.
Aus OPEC-Kreisen gab es nach Ende des technischen Treffens keine gravierenden Neuigkeiten und auch der Monatsreport der Statistikabteilung des US-Energieministeriums (EIA) wirkte sich nicht auf das Marktgeschehen aus. Zwar wurde der globale Ölverbrauch für dieses und nächstes Jahr leicht nach oben korrigiert, dafür aber auch die Fördermengen der OPEC. Die Preisprognosen wurde nahezu unverändert belassen.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) ihre wöchentlichen Ölbestandsdaten, die nun schon zum wiederholten Mal bullish ausfielen. In Summe gab es einen Rückgang der Vorräten von 6,5 Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld lediglich mit einem Minus von 4,5 Millionen Fass gerechnet hatten.
Eine Reaktion des Marktes blieb bislang aber aus. Ganz im Gegenteil - die Ölpreise starten heute tendenziell sogar leichter in den Handel.

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern wieder leichte Verluste hinnehmen. In den USA stieg die Zahl der offenen Stellen auf ein Rekordhoch, wovon der "Greenback" entsprechend profitieren konnte.

Trotz der Währungsverluste ist heute damit zu rechnen, dass die Heizölpreise in Österreich mit leichten Abschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu knapp einem halben Cent pro Liter erwarten. Neue richtungweisende Impulse könnten heute vom OPEC-Monatsreport und von den DOE-Ölbestandsdaten kommen.
08.08.2017, 08:42 Uhr
Die Ölpreise haben auch im gestrigen Handelsverlauf keine neue Richtung gefunden und befinden sich kurzfristig weiterhin in einem Seitwärtstrend. Bei ebenfalls relativ stabilen Wechselkursen werden auch die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch im gestrigen Handelsverlauf keine neue Richtung gefunden und befinden sich kurzfristig weiterhin in einem Seitwärtstrend. Bei ebenfalls relativ stabilen Wechselkursen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert in den heutigen Tag starten.
 
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" unverändert bei 52,25 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 49,20 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum "Greenback" wieder etwas an Wert gewinnen und wird derzeit zu Kursen um 1,1805 US-Dollar gehandelt.

Bei ingesamt recht dünner Nachrichtenlage starteten die Rohölpreise gestern mit weicher Tendenz in den europäisch geprägten Handel. 
Begleitet wurden sie dabei von einer schwachen deutschen Industrieproduktion, die per Juni um 1,1 Prozent gefallen ist, während im Vorfeld ein Plus von 0,2 Prozent erwartet wurde.
Während die Händler und Marktbeobachter auf News vom Treffen der OPEC mit Nicht-OPEC-Ländern in Abu Dhabi warten, wo unter anderem die Fördermengen von Libyen und Nigeria ein Thema sein sollen, wurde bekannt, dass das Kartell im Juli soviel Öl exportiert hat wie noch nie. 
Allerdings soll nach Einschätzung der Rohstoffspezialisten von Goldman Sachs auch die Nachfrage derzeit stärker steigen als erwartet. Im zweiten Quartal 2017 lag diese wohl um gut 1,8 Mio. Barrel pro Tag über dem Vorjahr. Allgemein wurde lediglich mit ein Plus von 1,3 bis 1,5 Mio. Barrel gerechnet.
Entsprechend ging es mit den Öl-Futures im späten Handel wieder deutlich nach oben, sodass unterm Strich wenig Veränderung zu konstatieren war.
Heute Morgen kamen aus China und Deutschland relativ schwache Außenhandelszahlen. Im Reich der Mitte legten die Importe im Juli nur um 11 statt wie erwartet 16,4 Prozent zu, die Exporte nur um 7,2 statt 10,5 Prozent. Die deutschen Importe gingen im Juni um 4,5 Prozent zurück und auch die Exporte fielen um 2,8 Prozent, während die Analysen eigentlich mit keinen großen Veränderungen gerechnet hatten.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern stabilisieren und schlussendlich sogar leicht zulegen. Ingesamt bleiben Devisenexperten in der Vielzahl bullish für unsere Gemeinschaftswährung eingestellt und rechnen damit, dass in den nächsten Wochen die 1,20-Dollar-Marke in Angriff genommen werden kann.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute ebenfalls unverändert, eventuell mit leichten Abschlägen in den heutigen Handelstag starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von maximal 0,2 Cent pro Liter erwarten. In den nächsten Stunden und Tagen ist am Ölmarkt alledings mit vielen News zu rechnen, sodass es dabei eventuell nicht bleiben wird.
07.08.2017, 08:22 Uhr
Die Ölpreise haben sich auch am Freitag in einer engen Spanne seitwärts bewegt und zeigen sich im Tagesvergleich kaum verändert. Da der Euro aber deutlich an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen heute mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch am Freitag in einer engen Spanne seitwärts bewegt und zeigen sich im Tagesvergleich kaum verändert. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar aber deutlich an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen leider mit Aufschlägen in die neue Handelswoche starten.
 
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 52,25 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 49,40 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1790 US-Dollar gehandelt.

Der Ölmarkt befindet sich weiterhin in einer Konsolidierungsphase. Die Marschrichtung der OPEC scheint vorerst klar zu sein und die in den letzten Wochen scheinbar noch drückend bearish zu wertende Marktkonstellation hat sich weitgehend aufgelöst und ist derzeit eher neutral einzustufen.
Einen nicht unwesentlichen Teil dazu beigetragen hat in den letzten Wochen, neben dem deutlichen Rückgang der US-Ölbestände, sicherlich auch die Entwicklung der Zahl der aktiven US-Bohranlagen. Diese stagniert seit geraumer Zeit und auch am Freitagabend vermeldete Baker Hughes einen Rückgang von einer Anlage auf nunmehr 765 Einheiten. Seit die Rohölpreise der US-Sorte WTI unter die 50-Dollar-Marke gefallen sind, ist eine verminderte Investitionsbereitschaft zu beobachten.
Am Freitag gab es von Konjunkturseite zunächst gemischte Zahlen aus Europa, wo die Arbeitsaufträge der deutschen Industrie per Juni um ein Prozent gestiegen sind, der EU-Einkaufsmanagerindex aus dem Einzelhandelsgewerbe mit 51 Punkten jedoch deutlich unter der Erwartung von 53,2 Zählern lag.
Aus den USA wurde die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft per Juli vermeldet. Hier gab es einen überraschend deutlichen Anstieg auf 209.000, während die Analysten im Vorfeld lediglich mit 183.000 neuen Jobs gerechnet hatten. 

Dies wirkte sich deutlich am Devisenmarkt aus, wo der US-Dollar nach Bekanntgabe der Zahlen einen kräftigen Satz nach oben machte und im Gegenwert des Euro binnen weniger Minuten um gut einen Dollar-Cent zurückging. Die US-Arbeitsmarktdaten sind zweifelsohne eines der wichtigsten Kennzahlen, wenn es um die weitere Entwicklung der Zinspolitik der US-Notenbank geht.

Aufgrund der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande leider mit moderaten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt scheint sich auch hier in den letzten Tagen ein Seitwärtstrend herauszubilden. Da in dieser Woche unter anderem die Monatsreports von EIA, OPEC und IEA anstehen, könnte es aber schon bald durchaus wieder größere Ausschläge geben.