19.01.2018, 09:23 Uhr
Die Ölpreise tendierten im gestrigen Handelsverlauf seitwärts, geben heute Morgen im asiatisch geprägten Handel aber etwas nach. Da gleichzeitig auch der Euro wieder deutlich zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen den Abwärtstrend wohl fortsetzen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten tendierten im gestrigen Handelsverlauf seitwärts, geben heute Morgen im asiatisch geprägten Handel aber etwas nach. Da gleichzeitig auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder deutlich zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach den Abwärtstrend der letzten Tage fortsetzen. 
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 68,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 63,10 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutliche Gewinne erzielen und wird derzeit zu Kursen um 1,2260 US-Dollar gehandelt.

Noch unter dem Einfluss der bullish zu wertenden API-Ölbestandsdaten, starteten die Rohölpreise gestern relativ stabil in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. 
Leicht unter Druck gerieten sie dann nach Bekanntgabe des OPEC-Monatsberichtes, wenngleich dieser nicht eindeutig preisdrückend zu werten war. Zwar wurde die Produktion der Nicht-OPEC-Länder für dieses Jahr nach oben korrigiert, jedoch auch die globale Nachfrage, sodass der Ölmarkt wohl weiter leicht unterversorgt bleiben dürfte.
Gegen 17 Uhr veröffentlichte dann das Department of Energy (DOE), feiertagsbedingt mit einem Tag Verspätung, ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten und diese überraschte mit einem deutlichen Abbau von in Summe gut sieben Millionen Barrel. Vor allem bei Destillaten gab es einen unerwartet deutlichen Rückgang von fast vier Millionen Fass, was aber noch zu einem großen Teil der Kältewelle in Teilen Nordamerikas zugeschrieben wurde. So hielt sich die Reaktion auf das Zahlenwerk dann auch in Grenzen und die Futures schlossen sogar mit leichten Abschlägen.
Heute Morgen geht es bislang etwas deutlicher gen Süden, was angesichts der insgesamt doch eher bullishen US-Ölbestandsdaten etwas überrascht. Auslöser könnten Spekulationen über gestiegene OPEC-Exporte zu Beginn des Jahres sein, aber auch Gewinnmitnahmen in einem überkauften Markt sind in diesen Tagen sicherlich im Bereich des Möglichen.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Während die US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche deutlich von 261.000 auf 220.000 zurückgingen, konnte der Philadelphia Fed Herstellungsindex per Januar die Erwartung von 25 Punkten mit 22,2 Zählern nicht erfüllen. Die Wohnbaubeginne gingen per Dezember von 1,30 auf 1,19 Millionen zurück, die Genehmigungen blieben hingegen relativ konstant.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern wieder Fahrt aufnehmen und im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen. In den USA gibt es wieder mal einen Streit um den Haushalt und es droht die Schließung von Bundesbehörden, auch "Government Shutdown" genannt, sollte man sich nicht bis Mitternacht auf eine Anhebung der Schuldengrenze einigen.

Die Heizölpreise in Österreich können nach diesen Vorgaben aller Voraussicht nach auch heute ihren Abwärtstrend der letzten Tage fortsetzen. Aktuelle Berechnungen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Bereits gestern drehte der Markt am Nachmittag ins Minus und so geht es seit sechs Tagen ununterbrocheen nach unten auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Wochen.
18.01.2018, 08:50 Uhr
Die Ölpreise haben gestern ihren leichten Abwärtstrend der letzten Tage beendet und sind nach Bekanntgabe bullisher API-Ölbestandsdaten mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen leicht anziehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern ihren leichten Abwärtstrend der letzten Tage verlassen und sind nach Bekanntgabe bullish zu wertender API-Ölbestandsdaten mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen. Bei insgesamt recht stabilen Wechselkursen, werden in Folge heute auch die Heizöl-Notierungen hierzulande in der Tendenz etwas fester in den Tag starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,35 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 64 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut nur knapp behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,2195 US-Dollar gehandelt.

Zum Start in den europäisch geprägten Handel sah es gestern morgen noch danach aus, als könnte sich die leichte Korrektur- bzw. Konsolidierungsphase am Ölmarkt fortsetzen, denn bis in die Mittagsstunden verloren die Rohölpreise fast einen US-Dollar pro Barrel. Als dann der Handel in den USA startete, ging es aber wieder deutlich nach oben, was unter anderem durch eine Meldung aus Nigeria gestützt wurde, wo die Rebellengruppe Niger Delta Avengers mit neuen Anschlägen auf die Ölinfrastruktur des Landes gedroht hat.
Dass allein diese Meldung ausreicht, um eine scheinbar längst fällige Korrekturphase vorzeitig zu beenden zeigt, dass der Markt wohl noch nicht reif für eine größere Gegenbewegung ist.
Sicherlich nicht, solange die US-Ölbestände, wie gestern, mit weiteren Abbauten überraschen. Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) nämlich einen Rückgang von in Summe 2,7 Millionen Fass, während die Analysten im Vorfeld sogar einen leichten Zuwachs erwartet hatten.
Entsprechend stabil starten die Öl-Futures auch heute morgen in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. 
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA fielen insgesamt gemischt aus, während aus China heute morgen eher gute Daten kamen. Hier lag das Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal mit 6,8 Prozent leicht über der Erwartung von 6,7 Prozent und auch die Industrieproduktion per Dezember konnte mit einem Plus von 6,2 Prozent überzeugen. Die Einzelhandelsumsätze verfehlten mit einem Zuwachs von 9,4 Prozent die Schätzung von 10,1 Prozent allerdings deutlich.

Am Devisenmarkt setzte der Euro gestern seinen Konsolidierungskurs fort und verlor im Vergleich zum US-Dollar erneut leicht an Wert. Insgesamt sehen die Marktexperten die Gemeinschaftswährung aber weiter auf dem Vormarsch, da die Europäische Zentralbank kürzlich angedeutet hat, die Zinsen in diesem Jahr eventuell erstmals seit 2011 wieder anheben zu wollen.

Nach fünf Handelstagen in Folge mit rückläufigen Notierungen, könnte die Serie am österreichischen Heizöl-Markt heute eventuell zu Ende gehen, denn die Vorgaben vom Öl- und Devisenmarkt lassen aus morgendlicher Sicht leichte Preissteigerungen erwarten. Allerdings könnten sich dies im Laufe des Tages durchaus noch ändern. Insgesamt zeigen sich die Heizölpreise weiterhin recht stabil.
17.01.2018, 08:55 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf erstmals seit längerer Zeit wieder spürbare Verluste hinnehmen müssen. Bei einem leicht schwächeren Eurokurs werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den heutigen Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf, erstmals seit längerer Zeit, wieder spürbare Verluste hinnehmen müssen. Bei einem leicht schwächeren Eurokurs werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit schönen Abschlägen in den heutigen Handelstag starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 63,80 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,2220 US-Dollar gehandelt.

Es scheint so, als haben die Rohölpreise ihren vorläufigen Höchststand erreicht. Seitdem die Brentöl-Futures die 70-Dollar-Marke angekratzt haben, geht es am Ölmarkt leicht nach unten, was durchaus nachvollziehbar ist, denn es fehlt an neuen preistreibenden oder -stabilisierenden Impulsen. 
So nahmen gestern die ersten Händler ihre Gewinne mit und dies führte dazu, dass die Futures schlussendlich gut einen US-Dollar pro Barrel nachgegeben haben.
Auch heute morgen sieht es nach einem schwachen Start in den europäisch geprägten Handel aus.
Neue Markt bewegende Meldungen werden erst heute Abend nach Börsenschluss erwartet, wenn das American Petroleum Institute (API) ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten vermeldet. Dies geschieht in dieser Woche aufgrund eines Feiertages mit einem Tag Verspätung.
Ansonsten gibt es derzeit nicht viel zu vermelden. Das Handelsgeschehen wird, neben technischen Faktoren, derzeit hauptsächlich von rhetorischem Geplänkel beeinflusst. Viele Investmenthäuser und sogenannte Rohstoffexperten passen ihre Preisprognosen nach oben an, da sie erkennen, dass ihre ausgegebenen Zielmarken in derzeit unerreichbare Ferne gerückt sind.
Auch über die Zukunft des Förderabkommens wird fleißig spekuliert. Klar ist, dass sich OPEC und Co. wie vereinbart Mitte des Jahres treffen werden, um zu prüfen, ob eine Fortführung bis zum Jahresende zielführend ist, oder es aber einer Korrektur bedarf.

Am Devisenmarkt kann sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar nach wie vor gut über der 1,22-Dollar-Marke halten, auch wenn die Gemeinschaftswährung gestern unter Gewinnmitnahmen litt. Auch hier fehlt es derzeit an richtungsweisenden Impulsen. Heute aber wird gegen 11 Uhr der neueste EU Verbraucherpreisindex veröffentlicht, der durchaus wieder etwas Bewegung in den Devisenhandel bringen könnte.

Die Heizölpreise in Österreich werden aller Voraussicht nach den fünften Tag in Folge mit Abschlägen in den heutigen Handel starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Je nachdem wie die US-Ölbestandsdaten ausfallen, könnte es durchaus noch ein Stück nach unten gehen, wenngleich ein größerer Einbruch der Preise derzeit nach wie vor nicht zu erwarten ist. Die Nachfrage zieht an!


16.01.2018, 08:55 Uhr
Die Ölpreise bewegen sich weiter auf hohem Niveau und die Brent-Futures haben gestern die 70-Dollar-Marke überschritten. Da auch der Euro weiter zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen auch heute wohl wieder recht stabil in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bewegen sich weiter auf hohem Niveau und die Brent-Futures haben gestern zeitweise sogar die 70-Dollar-Marke überschritten. Da auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen auch heute aller Voraussicht nach wieder recht stabil in den Handel starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 64,40 Dollar. Der Euro konnte gestern im Vergleich zum US-Dollar massiv zulegen, fällt heute morgen aber wieder etwas zurück und wird derzeit zu Kursen um 1,2230 US-Dollar gehandelt.

Trotz dünner Nachrichtenlage und einer deutlich gestiegenen Anzahl aktiver US-Bohranlagen, konnten die Rohölpreise auch gestern ihr hohes Niveau halten und zwischenzeitlich sogar weiter ausbauen. Vor allem am Nachmittag ging es im amerikanisch geprägten Handel zunächst weiter deutlich nach oben und die Brentöl-Futuers schlossen erstmals seit Dezember 2014 sogar oberhalb der 70-Dollar-Marke.
Preistreibend wirkt der derzeit eher schwache Dollarkurs, der die Nachfrage aus dem Nicht-Dollar-Raum entsprechend ankurbelt, da ja das in US-Dollar gehandelte Öl dadurch günstiger importiert werden kann.
Ansonsten fehlt es dem Markt eigentlich an bullishen Impulsen und daher ist es umso erstaunlicher, dass größere Gewinnmitnahmen bislang ausgeblieben sind.
Viele Marktteilnehmer warten derzeit sicherlich auf die neuen US-Ölbestandsdaten, die in dieser Woche etwas mehr Aussagekraft haben sollten als noch vor Wochenfrist, wo es Sondereinflüsse aufgrund der extremen Kältewelle in weiten Teilen Nordamerikas gegeben hat. Sollte es hier einen unerwarteten und deutlichen Zuwachs geben, stehen die Chancen aber sicherlich gut, dass die Ölpreise endlich in eine Korrekturphase übertreten.
Heute Abend nach US-Börsenschluss vermeldet das American Petroleum Institute (API) ihre Version, morgen Nachmittag steht dann das Zahlenwerk des Department of Energy (DOE) auf der Agenda.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern wieder deutlich an Wert gewinnen und in der Spitze bis auf knapp 1,23 Dollar ansteigen. Aber auch hier wird es wohl langsam Zeit für eine Korrektur und heute morgen geht es mit der Gemeinschaftswährung im asiatisch geprägten Handel auch schon etwas deutlicher nach unten.

Insgesamt bleiben die Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt aber recht stabil und so werden die Heizölpreise heute erneut nur wenig verändert in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Minus in einer Größenordnung von 0,1 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage zieht derzeit zwar etwas an, von einem hohen Bestellaufkommen kann aber weiterhin nicht gesprochen werden.
15.01.2018, 08:58 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag im späten Handel erneut deutlich zugelegt und starten heute Morgen auf einem neuen Langzeithoch. Da auch der Euro weitere deutliche Gewinne verbuchen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute nur leicht anziehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im späten Handel erneut deutlich zugelegt und starten heute Morgen auf Langzeithoch in die neue Handelswoche. Da auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar weitere deutliche Gewinne verbuchen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute aber wohl nur leicht steigend in den Tag starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 66,40 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar massiv zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,2215 US-Dollar gehandelt, dem höchste Stand seit Ende 2014!

Die Rallye an den internationalen Ölmärkten setzt sich leider bis auf weiteres fort. Zwar starteten die Rohölpreise am Freitag zunächst etwas leichter in den frühen europäisch geprägten Handel, was wohl mit der Meldung des Verzichtes neuer Sanktionen gegen den Iran seitens der USA in Verbindung zu bringen war, im späten US-Handel ging es dann aber wieder steil nach oben, ohne dass es hierzu entsprechend bullish zu wertende Meldungen gegeben hätte.
Ganz im Gegenteil, die Anzahl der aktiven US-Bohranlagen stieg in der vergangenen Woche laut dem Bericht von Baker Hughes von 742 auf 752 Einheiten an, was der höchste Stand seit September ist und für die Zukunft eine weiter deutlich steigende US-Ölproduktion erwarten lässt. 
Auch eine Meldung aus dem Irak, wo man verlauten ließ, die mögliche Produktionskapazität auf ca. fünf Millionen Fass pro Tag ausgebaut zu haben, wurde am Markt kaum gehört.
Seitens der OPEC gibt es bislang aber auch keine konkreten Hinweise, dass man auf die deutlich gestiegenen Öl-Futures reagieren will. Der irakische Ölminister Jabar al-Luaibi dementierte, dass es Tendenzen innerhalb des Kartells gäbe, das Produktionsabkommen vorzeitig zu überarbeiten oder gar zu beenden. Der Markt stabilisiere sich zwar, so al-Luaibi, er sei aber noch nicht stabil. Ähnliche Stimmen kamen auch aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), aus Katar und aus dem Oman. 
Saudi Arabien hielt sich bislang recht bedeckt, während der Iran und Russland (kein OPEC-Mitglied) die hohen Ölpreise kritisierten.

Deutlich aufwärts ging es auch mit dem Euro am Devisenmarkt, der im Vergleich zum US-Dollar auf Werte um 1,22 Dollar ansteigen konnte, was gleichzeitig der höchste Stand seit mehr als drei Jahren ist. Nach Veröffentlichung des letzten EZB-Sitzungsprotokolls rechnen die Marktteilnehmer nun mit einer Zinswende in diesem Jahr, was die Gemeinschaftswährung entsprechend beflügelt.

Erneut sind es also die Währungsgewinne, die ein weiteres deutlicheres Ansteigen der Heizölpreise in Österreich zumindest vorerst verhindert. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht jedenfalls nur ein kleines Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Der seit Ende Juni etablierte Aufwärtstrend findet also weiterhin seinen Fortgang und bislang sieht es leider nicht nach einer Wende aus.
12.01.2018, 08:50 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zunächst weitere Gewinne erzielt und die Brentöl-Futures kurzzeitig sogar die 70-Dollar-Marke erreicht, bevor die Gewinne wieder abgegeben wurden. Da der Euro deutlich hinzugewinnen konnte, werden die Heizölpreise leicht fallen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages zunächst weitere Gewinne erzielt und die Brentöl-Futures kurzzeitig sogar die 70-Dollar-Marke erreicht, bevor im späten Handel die Gewinne wieder vollständig abgegeben wurden. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute erfreulicherweise mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 63,45 Dollar. Der Euro wurde gestern rege nachgefragt und ist in Folge im Vergleich zum US-Dollar auf Werte um 1,2050 US-Dollar deutlich angestiegen.

Trotz der bearish zu wertenden Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) setzten die Rohölpreise gestern ihren Aufwärtstrend der letzten Tage und Wochen zunächst weiter fort.
Begleitet wurde dieser von guten Konjunkturdaten aus der EU, wo die Industrieproduktion per November um 3,2 Prozent zulegen konnte, während die Erwartung lediglich bei 3 Prozent lag. Enttäuschend fielen hingegen die US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung aus, die in dieser Woche von 250.000 auf 261.000 angestiegen sind.
Am Ölmarkt rückt nun zunehmend das Förderabkommen der OPEC mit anderen Nicht-OPEC-Staaten wieder in den Blickpunkt, denn es werden immer mehr Stimmen laut, die das aktuelle Preisniveau für zu hoch halten.
Wenig passend dazu fielen die gestrigen Äußerungen des aktuelle OPEC-Präsidenten Al-Mazrouei, der gleichzeitig Ölminister der Vereinigten Arabischen Emirate ist, aus, denn der sieht bei der Umsetzung des Förderabkommens immer noch Verbesserungspotenzial, was aber gleichzeitig wohl bedeuten würde, dass die Preise dadurch noch weiter nach oben getrieben werden könnten. 
Es scheint derzeit eher Frage innerhalb des Kartells zu sein, ob das Abkommen früher als geplant gelockert werden sollte, um nicht weiter im großen Stil Marktanteile, vor allem an die us-amerikanische Schieferöl-Industrie, zu verlieren.
Hinsichtlich geopolitischer Brandherde hat sich deren Einfluss auf die Ölmärkten in letzter Seit deutlich reduziert. Nach neuesten Informationen ist wohl nun auch die Entscheidung gefallen, dass die USA vorläufig keine neuen Sanktionen gegen den Iran verhängen will, was die Ölpreise, die gestern im späten Handel durch Gewinnmitnahmen belastet wurden, heute weiter unter Druck bringen könnte.

Richtig was los war gestern am Devisenmarkt nach Veröffentlichung des letzten Sitzungsprotokolls der Europäischen Zentralbank (EZB). Der Euro machte im Vergleich zum US-Dollar einen kräftigen Satz nach oben, weil die Währungshüter aufgrund der Fortschritte bei der Inflationsentwicklung das Thema Leitzins wieder verstärkt in den Fokus rücken wollen. Auch die enttäuschenden US-Arbeitsmarktzahlen trugen sicherlich ihren Teil dazu bei, dass die Gemeinschaftswährung einen deutlichen Sprung über die 1,20-Dollar-Marke machen konnte.

Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise in Österreich heute mit spürbaren Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht einen Rückgang in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor hält sich die Nachfrage in Grenzen, was sich aber bei weiter fallenden Preisen und vor allem Temperaturen bald ändern sollte.
11.01.2018, 09:34 Uhr
Die Ölpreise haben gestern ihr hohes Niveau im Großen und Ganzen verteidigen können und sind nur mit minimalen Verlusten aus dem Handel gegangen. Bei einem kaum veränderten Eurokurs werden auch die Heizöl-Notierungen stabil starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern ihr hohes Niveau im Großen und Ganzen verteidigen können und sind nur mit minimalen Verlusten aus dem Handel gegangen. Bei einem kaum veränderten Eurokurs werden auch die Heizöl-Notierungen stabil in den heutigen Tag starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 63,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar etwas verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1945 US-Dollar gehandelt.

Die Grundstimmung am den internationalen Ölmärkten bleibt weiterhin bullish. Dies zeigte sich gestern wieder sehr eindrucksvoll, als die mit Spannung erwarteten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) veröffentlicht wurden. 
Aufgrund des Rückganges bei den API-Zahlen vom Vortag und der Analystenschätzungen, hätte der vermeldete Zuwachs von ingesamt 3,5 Millionen Fass, die Rohölpreise eigentlich unter Druck bringen müssen. Die Marktteilnehmer reagierten aber kaum auf die Meldung und so bewegten sich die Öl-Futures weiterhin auf dem höchsten Niveau seit Ende 2014 und gingen kaum verändert aus dem Handel.
Dabei scheint die OPEC angesichts des in den letzten Wochen deutlich gestiegenen Preisniveaus zunehmend nervöser zu werden, denn eigentlich hatte das Kartell einen Ölpreis von lediglich ca. 60 Dollar je Barrel angestrebt. Und das hat auch seinen guten Grund, denn durch die hohen Notierungen wird die Schieferölproduktion in Nordamerika immer rentabler und die Erschließung neuer Ölquellen nimmt an Fahrt auf. Die in Folge steigenden Öl-Exporte der USA reduzierten die Marktanteile der OPEC-Staaten und so könnte es durchaus sein, dass das bis zum Jahresende verlängerte Förderabkommen schon bald auf den Prüfstand kommt, so wie dies ohnehin Mitte des Jahres auf der Agenda steht.
Ansonsten war der gestrige Handelstag recht arm an neuen Markt beeinflussenden Meldungen und auch die Umsätze blieben wieder unterdurchschnittlich.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar zwischenzeitlich deutlich Gewinne erzielen, die schlussendlich aber nicht gehalten werden konnten. Auslöser war eine Meldung, wonach der chinesischen Regierung von Experten empfohlen worden sein soll, die Käufe von Dollar-Anleihen zurückzufahren bzw. ganz einzustellen.

Insgesamt gibt es also heute recht stabilen Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, sodass die Heizölpreise heute in der Eröffnung kaum verändert in den Handel starten werden. Gestern markierten die Notierungen wieder einmal ein neues Langzeithoch, was sich aber dramatischer anhört als es tatsächlich ist, denn derzeit liegt das Preisniveau lediglich rund 6 Cent über dem Durchschnittspreis des letzten Jahres und noch weit von den Höchstständen der Jahre 2011 bis 2014 entfernt.
10.01.2018, 08:59 Uhr
Die Ölpreise haben leider auch gestern ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und sind auf den höchsten Stand seit Dezember 2014 geklettert. Bei insgesamt stabilen Wechselkursen, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben leider auch gestern ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und sind auf den höchsten Stand seit Dezember 2014 geklettert. Bei insgesamt stabilen Wechselkursen, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit deutlich spürbaren Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 63,45 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1935 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die Rohölpreise am Montag im späten Handel deutlich zugelegt hatten und die US-Sorte "WTI" dabei den höchsten Stand seit rund zweieinhalb Jahren erreichte, startete der Ölkomplex gestern stabil in den europäisch geprägten Handel. 
Dabei gab es kaum nennenswerte Markt bewegende Meldungen und die Umsätze lagen weiterhin unter Durchschnitt. Die Marktteilnehmer warteten auf den Monatsbericht der Statistikabteilung des US-Energieministeriums (EIA), der dann gegen 18 Uhr MEZ veröffentlicht wurde. 
Dabei korrigierte man die Schätzung zum globalen Ölverbrauch für 2017 und 2018 nach oben und auch im Jahr 2019 sieht man den Bedarf weiter steigen und erwartet dann eine tägliche Nachfrage von 101,75 Millionen Barrel. Gleichzeitig wurde auch die Prognose zur weltweit erwarteten Förderung angehoben und auch die Preisprognosen für dieses Jahr teilweise deutlich erhöht. 
Dabei muss jedoch angemerkt werden, dass für das erste Quartal ein Rohölpreis von knapp 60 Dollar pro Barrel erwartet wird, was deutlich unter dem aktuellen Niveau liegt.
Trotzdem wurde der Bericht bullish interpretiert und es ging im späten US-Handel deutlich nach oben.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten und auch die fielen leider preistreibend aus. In Summe gab es einen Rückgang von 2,2 Millionen Barrel, während im Vorfeld ein leichter Aufbau von gut einer Million Fass erwartet wurde. Ins Auge fiel dabei aber ein enormes Minus bei den Rohölbeständen von über elf Millionen Fass.
Entsprechend ging es nachbörslich mit den Öl-Futures weiter nach oben.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern wieder an Wert, wenngleich sich der Abschwung im Vergleich zu den letzten Tagen etwas verlangsamt hat. Die zuletzt recht guten Konjunkturdaten aus Deutschland und der EU können der Gemeinschaftswährung derzeit nur wenig nützen.

Die Heizölpreise in Österreich werden heute im Laufe des Tages, aller Voraussicht nach, leider wieder ein neues Langzeithoch erreichen. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor ist nicht damit zu rechnen, dass die Notierungen in den nächsten Tagen und Wochen signifikant nach unten gehen werden.
09.01.2018, 08:31 Uhr
Die Ölpreise zeigen sich auch zu Beginn der ersten vollen Handelswoche weiterhin fest und so stehen heute Morgen im Tagesvergleich erneut Pluszeichen an den Kurstafeln. Da gleichzeitig der Euro an Wert verlor, werden die Heizöl-Notierungen heute anziehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten zeigen sich auch zu Beginn der ersten vollen Handelswoche weiterhin fest und so stehen heute Morgen im Tagesvergleich erneut Pluszeichen an den Kurstafeln. Da gleichzeitig der Euro im Vergleich zum US-Dollar an Wert verlor, werden die Heizöl-Notierungen heute mit leichten bis morderaten Aufschlägen in den Tag starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 68,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 62,15 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert, fällt unter die 1,20-Dollar-Marke und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1960 US-Dollar gehandelt.

Die Verbraucher in aller Welt müssen sich wohl bis auf weiteres auf höhere Ölpreise einstellen. Vermeintlich preisdrückend zu wertende Meldungen, wie eine wieder gestiegene Ölproduktion in Libyen, wo die Förderung nun wieder bei einer Million Barrel pro Tag liegen soll und die Nachricht, dass der Irak ab Januar wieder Öl aus Kirkuk in den Iran exportieren will, finden derzeit am Markt kein Gehör und so können die Öl-Futures scheinbar problemlos ihr hohes Niveau halten bzw. weiter ausbauen.
Nachdem in dieser Woche wieder fallenden US-Ölbestände erwartet werden, stiegen die Rohölpreise gestern Nachmittag dann auch wieder an und bei der US-Sorte "West Texas Intermediate" wurde heute Morgen der höchste Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht.
Ein weiteres "Problem" ist die derzeit die sehr gute globale Wirtschaftsentwicklung. Auch gestern wurden wieder überwiegend gute Konjunkturdaten aus der EU vermeldet. Hier lagen die Einzelhandelsumsätze per November mit einem Plus von 2,8 Prozent deutlich über der Erwartung von 2,2 Prozent und die Geschäfts- und Verbraucherstimmung stieg im Dezember von 114,6 auf 116 Punkte an. 
Heute Morgen gab es bereits gute Zahlen aus Deutschland, wo die Industrieproduktion per November um 3,4 Prozent gestiegen ist und die Handelsbilanz ein Plus von 22,3 Milliarden erreichte. Anlasten hatten im Vorfeld lediglich mit 20,9 Milliarden gerechnet.

Dem Euro nützt das derzeit jedoch wenig, denn im Vergleich zum US-Dollar ist dieser in den letzten Tagen ins Hintertreffen gelangt und auch gestern gab es wieder deutliche Verluste. Begründet wird dies mit technischen Verkaufsdruck, nach dem kräftigen und wohl eher unbegründeten Anstieg zum Jahreswechsel.

Insgesamt also keine guten Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit Aufschlägen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor ist hierzulande kein richtiger Winter in Sicht und so dürfte die Nachfrage auch in den nächsten Tagen eher unterdurchschnittlich bleiben.
08.01.2018, 08:41 Uhr
Die Ölpreise haben sich am Freitag relativ stabil gezeigt und sind letztlich ohne große Veränderung aus dem Handel gegangen. Da der Euro heute morgen etwas an Wert verliert, könnten die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag relativ stabil gezeigt und sind letztlich ohne große Veränderung aus dem Handel gegangen. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar heute morgen etwas an Wert verliert, könnten die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 61,50 Dollar. Der Euro gibt im Vergleich zum US-Dollar heute morgen etwas nach und wird derzeit zu Kursen um 1,2010 US-Dollar gehandelt.

Das Handelsvolumen in den vergangenen zwei Wochen war feiertagsbedingt sehr gering und so wirkten sich Markt beeinflussende Meldungen oftmals stärker aus, als das bei normalen Umsätzen der Fall gewesen wäre.
So schlugen sich die extreme Kältewelle in weiten Teilen Nordamerikas und die Unruhen im Iran verstärkt auf die Preisfindung nieder, wobei auch erwähnt werden muss, dass bearishe Einflussfaktoren zuletzt eher Mangelware blieben.
In den USA steigen nun die Temperaturen wieder langsam an und zumindest von dieser Seite könnte in den nächsten Tagen etwas Entlastung kommen.
Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Während aus Deutschland starke Einzelhandelsumsätze per November vermeldet wurden und der EU Einkaufsmanagerindex aus diesem Bereich per Dezember mit einem Wert von 53 über den Vormonatswert von 52,4 Punkten lag, enttäuschten in den USA die Zahl der neu geschaffenen Jobs außerhalb der Landwirtschaft mit einem Zuwachs von nur 148.000. Erwartet wurden hier 190.000 neue Arbeitsplätze. Dafür verzeichneten hier die Werksäufträge per November ein überraschendes Plus von 1,3 Prozent.
Am Abend wurde dann auch noch der wöchentliche Baker Hughes Bericht zur Entwicklung der aktiven US-Bohranlagen vermeldet. Hier gab es im Vergleich zur Vorwoche einen Rückgang von 5 auf nunmehr 742 Einheiten. Im Jahresvergleich steht aber ein sattes Plus von 40 Prozent zu Buche, was erwarten lässt, dass die US-Ölförderung in den kommenden Wochen und Monaten weiter deutlich zulegen wird.
Dies wird auch dringend nötig sein, denn die fortlaufenden Förderkürzungen im Rahmen des OPEC-Förderabkommens haben dafür gesorgt, dass die Überversorgung abgebaut wurde und derzeit, trotz der gesteigerten US-Schieferölproduktion, eher von einem ausgeglichen Markt ausgegangen werden kann. 
Die Preisentwicklung der letzten Wochen und Monate spiegelt dies wieder.

Am Devisenmarkt konnte der Euro nicht von den eher schwachen US-Arbeitsmarktzahlen profitieren und fiel im Vergleich zum US-Dollar, wohl hauptsächlich bedingt durch Gewinnmitnahmen, etwas zurück. Auch heute Morgen startet die Gemeinschaftswährung eher schwach in den asiatisch und europäisch geprägten Handel.

Die Heizölpreise in Österreich werden nach diesen Vorgaben heute aller Voraussicht nach nur wenig verändert in die neue Handelswoche starten. Wenn, dann sollte es aber aufgrund der Währungsverluste aus morgendlicher Sicht aber leicht nach oben gehen. Nach wie vor kann von einem ruhigen Geschäft berichtet werden. Die Verbraucher halten sich angesichts des relativ hohen Preisniveaus mit Vorratskäufen zurück und auch die milde Witterung trägt hier sicherlich ihren Teil dazu bei.
05.01.2018, 09:28 Uhr
Die Ölpreise geben heute im Laufe des frühen Handels etwas nach, nachdem gestern ein breit angelegter Seitwärtstrend zu beobachten war. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten geben heute im Laufe des frühen Handels etwas nach, nachdem gestern ein breit angelegter Seitwärtstrend zu beobachten war. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der ersten Woche des Jahres 2018 starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 61,80 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,2060 US-Dollar gehandelt.

Nach dem kräftigen Anstieg der Rohölpreise am Mittwoch, starteten die Rohölpreise auch gestern zunächst mit weiteren Aufschlägen in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. Im Laufe des Vormittags setzten dann aber bereits Gewinnmitnahmen ein und bis zum frühen Nachmittag standen  sogar Minuszeichen an den Kurstafeln.
Neue Markt bewegende Meldungen gab es dabei kaum. 
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen insgesamt recht gut aus. Lediglich die in dieser Woche leicht gestiegenen US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung tanzen dabei etwas aus der Reihe.
Als dann gegen 17 Uhr die viel beachteten und mit Spannung erwarteten wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) veröffentlicht wurden, hätte es eigentlich weiter abwärts gehen müssen, denn hier gab es in Summe einen deutlichen Zuwachs von 6,3 Millionen Barrel. Jedoch hatten die Börsianer auf den ersten Blick wohl nur die deutlich gefallenen Rohöl-Vorräte im Blick und so blieb eine spürbare Reaktion auf das Zahlenwerk zunächst aus.
Heute morgen scheinen die Händler aber wohl doch einen zweiten Blick auf die Daten zu werfen und so geht es zumindest von der Tendenz her bislang etwas nach unten, wobei größere Kursbewegungen weiterhin ausbleiben.
Der Einfluss der extremen Kälte in weiten Teilen Nordamerikas und die politisch unsichere Situation im Iran lassen den Ölfutures derzeit weiterhin wenig Luft nach unten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern wieder an Fahrt aufnehmen und weiter zulegen. Dies trotz der insgesamt recht guten Konjunkturdaten aus Übersee. Allgemein setzt sich aber zunehmend die Erwartungshaltung durch, dass die Europäische Zentralbank (EZB), angesichts der ebenfalls recht guten Wirtschaftsentwicklung im Euroraum, ihre extrem lockere Geldpolitik bald aufgeben muss.

Dank der Währungsgewinne und der leicht nachgebenden Rohölpreise, werden die Heizöl-Notierungen in Österreich heute aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht einen Rückgang von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten.