07.02.2023, 08:09 Uhr
Die Ölpreise haben nach einigen verlustreichen Tagen gestern wieder leichte Gewinne erzielen können und zeigen sich auch heute Morgen bislang recht fest. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten bis morderaten Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach einigen verlustreichen Tagen gestern wieder leichte Gewinne erzielen können und zeigen sich auch heute Morgen bislang recht fest. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten bis morderaten Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 805 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar weiter deutlich an Wert und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,0740 Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt tendieren die Rohölpreise seit Anfang Dezember letzten Jahres im Großen und Ganzen seitwärts, wobei die Höchst- und Tiefstände innerhalb der Schwankungsbreite eher leicht nach oben zeigen. Fundamental wird dies durch deutlich verbesserte Konjunkturaussichten in China untermauert, aber auch in den USA und in Europa fielen die Wirtschaftsindikationen zuletzt nicht schlecht aus und es sieht derzeit ganz danach aus, als könnte eine globale Rezession doch noch abgewendet werden.
Auf der Angebotsseite bleiben die Mengen begrenzt, eine Verknappung deutet sich bislang aber noch nicht an. Dies könnte sich aber spätestens ab dem zweiten Quartal ändern, wenn der Ölbedarf weltweit zyklisch wieder ansteigt. Ob die OPEC+ rechtzeitig darauf reagiert und die Fördermengen anhebt, ist eine der spannenden Fragen der nächsten Wochen.
Kurzfristig gibt es ein Störung bei der Versorgung durch das schreckliche Erdbeben in der Türkei. Der Ölhafen in Ceyhan, über den bedeutende Ölmengen hauptsächlich nach Europa fließen,  bleibt zunächst bis Mittwoch geschlossen.
Ein weiterer Preis treibender Faktor war gestern die Preiserhöhung des saudischen Ölkonzerns Aramco für März-Lieferungen nach Europa, USA und Asien.

Am Devisenmarkt bleibt die Ölwährung US-Dollar in diesen Tagen auf der Siegerstraße. Im Vergleich zum Euro konnte der Greenback den höchsten Stand seit vier Wochen erreichen und dabei immer noch von den überraschend guten Arbeitsmarktzahlen vom Freitag profitieren. Am Markt wird darüber spekuliert, ob die US-Notenbank nicht doch wieder stärker an der Zinsschraube drehen muss.

Keine guten Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erster Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat in dieser Woche deutlich zugelegt, sodass auch die Lieferzeiten zumindest in nächster Zeit kaum weiter zurückgehen werden. Da der Monat Februar in der langfristigen Betrachtung stets der günstigste Bestellmonat war und sich die Notierungen auf dem niedristen Niveau seit kanpp einem Jahr befinden, ist derzeit uneingeschränkt ein Kauf zu empfehlen.
06.02.2023, 08:35 Uhr
Die Ölpreise sind auch am Freitag mit deutlichen Verlusten aus dem Handel gegangen und starten heute Morgen wenig verändert. In Folge können die Heizöl-Notierungen hierzulande den Abwärtstrend der letzten Tage und Wochen bis auf Weiteres fortsetzen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind auch am Freitag mit deutlichen Verlusten aus dem Handel gegangen und starten heute Morgen bislang wenig verändert in den asiatisch geprägten Handel. In Folge können die Heizöl-Notierungen hierzulande den Abwärtstrend der letzten Tage und Wochen aller Voraussicht nach fortsetzen. 

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 80,30 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 810 Dollar. Der Euro gibt im Vergleich zum US-Dollar erneut deutlich nach und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,08 Dollar gehandelt. 

Am Ölmarkt haben die Bären, also die Händler die auf fallende Rohölpreise setzen, zuletzt wieder die Oberhand gewonnen. Die Erwartung, dass die Ölnachfrage aus China in den nächsten Wochen zunehmen wird, wurde bereits zu Jahresbeginn wohl schon eingepreist. Die Sorge, dass das verfügbare Angebot hier nicht Schritt halten könnte, hat sich zuletzt aber mehr und mehr aufgelöst. 
Zum einen sind die Ölbestände in den USA immer weiter angestiegen, zum anderen scheint Russland nach wie vor keine großen Probleme zu haben, sein Öl vorrangig an China und Indien zu verkaufen. 
Seit gestern gilt für die EU nun auch ein Einfuhrverbot für russische Raffinerieprodukte über den Seeweg. Hierzu einigten sich die Mitgliedsländer zusammen mit den Staaten der G7 aber auf Preisobergrenzen, was Käufe unterhalb von dieser ermöglichen sollen. 
Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) Fatih Birol hat aber trotzdem vor einer Angebotsverknappung gewarnt und sich dabei auf den erwarteten Nachfrageschub aus China bezogen. Seiner Meinung nach wird die OPEC+ daher ihre Förderpolitik überdenken müssen. Dass sich hier der Druck auf das Förderbündnis noch in Grenzen hält liegt zum größten Teil daran, dass das erste Quartal traditionell das mit der schwächsten Nachfrage ist. 
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist im Vergleich zur Vorwoche deutlich um 10 auf nun nur noch 599 Einheiten zurückgegangen. Dies ist der vierte Rückgang in Folge und es deutet sich hier eine Trendwende an. Sicherlich ein Faktor, der in nächster Zeit ebenfalls preistreibende Impulse geben könnte. 

Am Devisenmarkt hat der US-Dollar im Vergleich zum Euro weitere deutliche Gewinne erzielen können, nachdem unter anderem die Zahlen vom US-Arbeitsmarkt für eine positive Überwachung gesorgt haben. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen ist per Januar um 517.000 angestiegen, erwartet wurde lediglich ein Plus von 185.000. Die Arbeitslosenquote ist von 3,5 auf 3,4 Prozent, auf den niedrigsten Stand seit 1969 zurückgegangen! 

Trotz der Währungsverluste starten die Heizölpreise hierzulande voraussichtlich mit weiteren Abschlägen in die neue Handelswoche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Somit setzen die Notierungen ihren Abwärtstrend weiter fort, wobei die Luft nach unten langsam aber sicher dünner wird. Sowohl von Währungsseite, als auch bei den internationalen Ölpreisen ist das größte Potenzial wohl ausgeschöpft. Wer auf der sicheren Seite stehen will, stockt seinen Bestand jetzt auf.
03.02.2023, 09:12 Uhr
Die Ölpreise sind auch gestern unter Druck geblieben und haben weitere Verluste hinnehmen müssen. Aufgrund eines wieder etwas stärkeren US-Dollars werden die Heizöl-Notierungen aber wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind auch gestern unter Druck geblieben und haben weitere Verluste hinnehmen müssen. Aufgrund eines wieder etwas stärkeren US-Dollars werden die Heizöl-Notierungen, die derzeit auf dem tiefsten Stand seit knapp einem Jahr stehen, heute aber nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten. 

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,10 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 844 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,09 Dollar gehandelt. 

Nachdem die US-Ölbestände in dieser Woche weiter angestiegen sind und der russische Vizepremierminister Alexander Nowak am Rande des OPEC+ Treffens verlauten ließ, dass Russland seine Ölproduktion trotz der Sanktionen konstant halten kann, gerieten die Rohölpreise bereits am Mittwoch Nachmittag kräftig unter Druck. Gestern setzte sich dieser Trend zunächst mit nahezu unverminderten Tempo fort und vor allem bei Gasöl gab es weitere deutliche Abschläge. 
Dies in einem Umfeld, das eigentlich eher für steigende Notierungen sprechen würde. Die gestern vermeldeten Arbeitsmarktdaten aus den USA fielen besser aus als erwartet und bestätigten die Hoffnung des Internationalen Währungsfonds (IWF), der die globale Konjunkturentwicklung aktuell etwas besser sieht als noch zuletzt. Der heute Morgen aus China vermeldete Caixin/Markit Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor übertraf per Januar mit 52,9 Punkte die Prognose ebenfalls, sodass von der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt weiterhin Wachstumssignale kommen. 
Druck auf den Ölkomplex hat sicherlich die per Januar gefallene Kraftstoffnachfrage in Indien gebracht, wo diese Zahlen wohl eher mittelfristig betrachtet werden müssen.

Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern nach der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank deutlich zurückgefallen. Wie erwartet haben die Währungshüter den Leitzins um weitere 0,5 auf nun 3 Prozent angehoben. Den anschließenden Kommentaren entnehmen viele Marktbeobachter und Händler aber auch ein nahes Ende der Anhebungsphase. 

Aufgrund der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande heute weitgehend stabil bis nochmals etwas nachgebend in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem halben Cent pro Liter erwarten. Mit dem Rückgang der letzten Tagen stehen die Notierungen, angesichts der politischen Lage, auf einem sehr attraktiven Niveau und es kann derzeit uneingeschränkt zum Kauf geraten werden. Dass der Monat Februar im Schnitt der letzten zwanzig Jahre stets der Monat mit den niedrigsten Preisen war, bekräftigt diese Empfehlung!


02.02.2023, 08:44 Uhr
Die Ölpreise sind gestern im Laufe des Nachmittags deutlich unter Druck gekommen und starten heute Morgen auf niedrigem Niveau. Auch Währungsgewinne tragen dazu bei, dass die Heizöl-Notierungen heute mit kräftigen Abschlägen in den Tag starten können. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern im Laufe des Nachmittags kräftig unter Druck geraten und starten heute Morgen auf deutlich erniedrigtem Niveau. Auch Währungsgewinne tragen dazu bei, dass die Heizöl-Notierungen heute mit schönen Abschlägen in den Tag starten können.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,40 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 873 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar kräftig zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,10 Dollar gehandelt.

Nach den preisdrückend zu wertenden US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) starteten die Rohölpreise gestern noch weitgehend stabil in den europäisch geprägten Handel. Die Händler warteten auf das Treffen der OPEC+ und die Vergleichszahlen des staatlichen Department of Energy (DOE).
Wie erwartet hat das Produzentenbündnis die Fördermengen nicht verändert und auch keine Andeutungen gemacht, dies beim nächsten Treffen zu tun. Allerdings teilte der russische Vize-Premierminister Alexander Nowak nach dem virtuellen Treffen des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) mit, dass die Ölförderung Russlands trotz der Sanktionen bisher stabil geblieben ist und das Öl wohl weiterhin gut nach China und Indien vermarktet werden kann. Dies dürfte in nächster Zeit zweifelsohne etwas mehr Sicherheit auf der Angebotsseite bringen und brachte gestern spontan leichten Druck auf die Futures.
Als dann die DOE-Zahlen veröffentlicht wurden und diese ebenfalls deutliche Bestandsaufbauten über alle Produkte zu Tage brachten, ging es mit dem Ölkomplex nochmals steil nach unten. Dies obwohl die Gesamtnachfrage wieder um 0,6 auf 20,1 Millionen Fass pro Tag zugenommen hat und die Ölproduktion bei 12,1 Millionen Barrel stabil geblieben ist. Insgesamt bleiben die US-Ölbestände aber auf Erholungskurs.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern kräftig anziehen, nachdem die US-Notenbank die Zinsen "nur" um 0,25 Prozentpunkte angehoben hat. Da heute die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik ebenfalls weiter straffen und hier allgemein eine Erhöhung um 0,5 Prozent erwartet wird, könnte dies die Zinsdifferenz zum "Greenback" weiter verringern.

Allerbeste Vorgaben heute also für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit weiteren Abschlägen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 3 bis 4 Cent pro Liter erwarten. Das Preisniveau ist mittlerweile so niedrig wie seit knapp einem Jahr nicht mehr und der Monat Februar im Schnitt der letzten 20 Jahren stets der beste Bestellmonat. Kaufkurse!
01.02.2023, 08:26 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern von den Verlusten der letzten Tage erholen können und sind mit Aufschlägen aus dem Handel gegangen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute aller Voraussicht nach etwas anziehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern von den Verlusten der letzten Tage erholen können und sind mit Aufschlägen aus dem Handel gegangen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute aller Voraussicht nach ebenfalls etwas anziehen.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 85,50 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 914 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0870 Dollar gehandelt.

Das Auf und Ab am Ölmarkt geht weiter. Gestern drehten die Rohölpreise in den Mittagsstunden nach oben, ohne dass es hierzu neue Markt bewegende Meldungen gegeben hätte. Hauptverantwortlich für die plötzliche Kehrtwende waren wohl die europäischen Aktienmärkte, die nach einem schwachen Start die Verluste schnell wieder aufholen konnten.
Hier stützte der wieder etwas optimistischere Ausblick des Internationalen Währungsfonds, was die globale Konjunkturentwicklung anbetrifft. Zuletzt recht robuste Konjunkturdaten aus China, aber auch aus Europa untermauern diese Einschätzung.
Zudem wollten die Händler am Ölmarkt vor dem heute stattfinden Treffen der OPEC+ wohl nicht auf den falschen Fuss erwischt werden und stockten ihre Bestände vorsichtshalber wieder etwas auf.
Bevor die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) veröffentlicht wurden, ging der Ölkomplex auf Tageshoch aus dem Handel. Die Vorratsdaten fielen dann eindeutig bearish, also preisdrückend aus. Über alle Produktbereiche gab es ebenso deutliche wie unerwartete Aufbauten, was sich bislang aber kaum auf die Entwicklung der Ölpreise auswirkt. Die Marktteilnehmer warten wie üblich auf die heute anstehenden Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE).

Am Devisenmarkt startete der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern zunächst mit Abschlägen, konnte am Vormittag aber ins Plus drehen und letztendlich mit schönen Gewinnen  aus dem Handel gehen. Guten Konjunkturdaten aus Europa, wo das EU-Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal überraschend leicht um 0,1 Prozent angestiegen ist, sowie die Erholung an den Aktienmärkten, wirkten positiv auf unsere Gemeinschaftswährung. Heute Abend wird es spannend, wenn die US-Notenbank ihre Zinsentscheidung bekannt gibt. 

Nach den schönen Abschlägen der letzten Tage werden die Heizölpreise hierzulande heute mit einem leichten bis moderaten Plus erwartet. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen eine Verteuerung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Insgesamt kann das Preisniveau in der mittelfristigen Betrachtung weiterhin als sehr günstig bezeichnet werden. Die Notierungen sind aktuell so niedrig wie seit 11 Monaten nicht mehr. Tipp: Im Schnitt der letzten zwanzig Jahre war der Februar stets der günstigste Bestellmonat! Wenn man jetzt bestellt, kann man kaum etwas falsch machen.
31.01.2023, 08:31 Uhr
Die Ölpreise haben nach den Abschlägen vom späten Freitagshandel auch gestern wieder deutliche Verluste hinnehmen müssen. In Folge geht es erfreulicherweise auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande weiter bergab. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach den Abschlägen vom späten Freitagshandel auch gestern wieder deutliche Verluste hinnehmen müssen. In Folge geht es erfreulicherweise auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach weiter bergab.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 84,75 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 893 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0840 Dollar gehandelt.

Obwohl die Unsicherheit im Nahen Osten nach einem Drohnenangriff auf eine Militäreinheit im Iran wieder zugenommen hat und sich das Flugaufkommen in China seit Anfang Dezember mehr als verdreifacht und die Kersosinnachfrage kräftig nach oben getrieben hat, blieben die Erholungsversuche am Ölmarkt gestern eher zaghaft und die Rohölpreise rutschten bis zum Handelsschluss in New York immer weiter ab.
Verantwortlich hierfür ist wohl die Unsicherheit vor den Notenbanksitzungen und dem Treffen der OPEC+ in dieser Woche. Bei letzterem sollte es aber wohl keine Überraschung geben, denn bereits im Vorfeld sickerte seitens verschiedener Delegierten durch, dass es wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu keine Änderung der Fördermengen kommen wird.
Druck auf den Ölkomplex brachten in letzter Zeit auch immer wieder schwache Wirtschaftsprognosen, auch seitens des Internationalen Währungsfonds (IWF). Dieser sieht jedoch die Aussichten mittlerweile "weniger düster" und erwartet nun ein globales Wachstum um 2,9 statt wie zuletzt 2,7 Prozent.
Die heute Morgen veröffentlichten Konjunkturdaten aus China verstärken diese Einschätzung. Der Einkaufsmanagerindex aus dem Gewerbe signalisiert mit 50,1 Punkten ebenso Wachstum wie das Pendant aus dem Dienstleistungssektor, das per Januar mit 54,4 Punkten veröffentlicht wurde. Beide Wert liegen deutlich über der Erwartung von 49,8 bzw. 52 Punkten.

Am Devisenmarkt musste der Euro gestern im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar leichte Verluste hinnehmen, insgesamt bleiben die Kursausschläge in der Woche der Zinsentscheidungen bislang aber eher gering. Morgen Abend trifft sich die US-Notenbank, am Donnerstag dann die Europäische Zentralbank. Während in den USA die Zinsen wohl nur noch leicht um 0,25 Basispunkte angehoben werden, dürfte der Zinsschritt der EZB nochmals größer ausfallen.

Die Heizölpreise hierzulande haben sich gestern bereits verbilligt und auch heute sind zumindest aus morgendlicher Sicht weitere Abschläge in einer Größenordnung von einem bis zwei Cent pro Liter zu erwarten. Die Notierungen sind derzeit so niedrig bzw. günstig wie seit elf Monaten nicht mehr und entsprechend ist das Interesse am Heizölkauf in den letzten Tagen wieder deutlich größer geworden.
30.01.2023, 09:10 Uhr
Die Ölpreise sind am Freitag mit deutlichen Aufschlägen gestartet, konnten die Gewinne dann aber nicht halten. Auch heute Morgen starten die Futures eher schwach, sodass die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen erwartet werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind am Freitag mit deutlichen Aufschlägen gestartet, konnten die Gewinne dann aber nicht halten und bis Handelsschluss kam es zu umfangreichen Verkäufen. Auch heute Morgen starten die Futures eher schwach, sodass die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen erwartet werden. 

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 86 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 930 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar erneut etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0860 Dollar gehandelt. 

Getrieben von der Erwartung einer deutlich steigenden Nachfrage aus Asien und hier vorrangig China, haben die Rohölpreise am Freitag zunächst zugelegt und sich damit weiterhin auf dem höchsten Niveau seit gut zwei Monaten bewegt. Obwohl es am Nachmittag dann auch noch guten Konjunkturdaten aus den USA gegeben hat, wo das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan die Erwartung von 64,6 Punkte mit 64,9 Zählern leicht übertreffen konnten, setzten kurz danach Gewinnmitnahmen ein und die Notierungen fielen angeführt von den Gasöl-Futures deutlich unter Ausgangsniveau zurück. 
In der Nacht zum Sonntag ist es dann zu einem Drohnenangriff auf eine iranische Militäranlage gekommen, was sich bislang ebensowenig auf den Ölkomplex ausgewirkt hat, wie der erneute Rückgang der Zahl der aktiven US-Bohranlagen. Baker Hughes meldete hier im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 4 auf aktuell 609 Einheiten. 
Der Ölkomplex startet trotzdem auch heute Morgen mit weiteren Abschlägen.
Die Marktteilnehmer blicken mit Spannung auf die in dieser Woche stattfindenden Sitzungen der US-Notenbank und der EZB. Hier ist die Frage, ob das Tempo der Zinsanhebungen nach den deutlichen Schritten der letzten Woche etwas verlangsamt wird. 
Auch das Treffen der OPEC+ am Mittwoch rückt näher und somit auch die Unsicherheit, wie es mit den Fördermengen hier weitergehen wird. Zwar wird allgemein mit keiner Änderung der aktuellen Produktion bzw. der Quoten gerechnet, allerdings erwartet man sich Hinweise, wann es zu einer Anpassung an die steigende Nachfrage kommen wird. 

Am Devisenmarkt steht eine ereignisreiche Woche bevor. Neben den bereits erwähnten Notenbanksitzungen werden zahlreiche neue wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht. Heute steht das deutsche Bruttoinlandsprodukt für 2022 auf der Agenda, morgen der Verbraucherpreisindex. Im Vorfeld halten sich die Kursschwankungen in Grenzen. 

Dank der deutlich gefallenen Gasöl-Notierungen werden die Heizölpreise hierzulande heute mit schönen Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von ein bis zwei Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile ist wieder ein neues Langzeittief in Sichtweite, was sich zusammen mit den wieder kälteren Temperaturen auch auf die Nachfrage auswirkt. Das Bestellaufkommen ist in den letzten Tagen deutlich spürbar angestiegen.
27.01.2023, 08:10 Uhr
Die Ölpreise haben gestern über alle Bereiche zugelegt und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande heute leider ebenfalls mit deutlichen Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern über alle Bereiche zugelegt und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande heute leider ebenfalls mit deuitlichen Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei rund 87,80 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 974 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0870 Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt haben die Bullen, also die Händler die steigende Rohölpreise erwarten, wieder die Führung übernommen. Dies wohl aus gutem Grund, denn nachdem die Bestandszuwächse in den USA in dieser Woche recht moderat ausgefallen sind, widmet man sich nun wieder der globalen Situation.
Hier sieht es so aus, als könnte die Versorgungslage in den nächsten Wochen und Monaten wieder deutlich angespannter werden. Nachdem die Corona-Beschränkungen in China gelockert wurden und hier das Infektionsgeschehen langsam abnimmt, wird mit einer starken Erholung der Ölnachfrage gerechnet.
Gleichzeitig hat Russland aufgrund der Sanktionen immer mehr damit zu kämpfen, sein Öl auf den Markt zu bringen. Zudem könnte es auch schon bald Sanktion gegen Belarus geben, das Russland im Krieg gegen die Ukraine unterstützt. Das hätte auch eine weitere Reduzierung des Ölangebotes zur Folge.
Die OPEC+ trifft sich am nächsten Mittwoch, wird die Fördermengen mit hoher Wahrscheinlichkeit aber zumindest vorerst nicht erhöhen. Zu allem Überfluss sorgen neue Streiks in Frankreich dafür, dass sich das Angebot von Ölprodukten in West- und Mitteleuropa wieder deutlich verringern könnte.

Am Devisenmarkt fiel der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern etwas zurück. Dieser konnte von überraschend guten US-Konjunkturdaten profitieren. So ist das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal um 2,9 statt wie erwartet um 2,6 Prozent gestiegen. Die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter haben per Dezember sogar um 5,6 Prozent zugelegt. Hier lag die Prognose lediglich bei einem Zuwachs von 2,5 Prozent.

Keine guten Vorgaben also für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit moderaten bis deutlichen Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von ein bis zwei Cent pro Liter erwarten. Dennoch stehen die Notierungen derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit Monaten und es bietet sich gerade für sicherheitsorientierte Ölheizer weiterhin eine gute Kaufgelegenheit. Im Schnitt der letzten zwanzig Jahre waren Januar und Februar stets die günstigsten Kaufmonate.
26.01.2023, 07:44 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern uneinheitlich entwickelt. Während Rohöl weitgehend stabil geblieben ist, wurde Gasöl deutlich nach unten gehandelt. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande heute mit weiteren Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern uneinheitlich entwickelt. Während Rohöl weitgehend stabil geblieben ist, wurde Gasöl deutlich nach unten gehandelt. In Folge werden erfreulicherweise auch die Heizöl-Notierungen hierzulande heute mit weiteren Abschlägen starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei rund 86,20 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 953 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0920 Dollar gehandelt.

Der Ölmarkt ist wieder im Spannungsfeld zwischen der Erwartung einer anziehenden Ölnachfrage aus China bzw. Asien und der Sorge, dass die globale Wirtschaft doch noch in eine Rezession abrutschen könnte. Auf der Angebotsseite scheint die Lage etwas klarer zu sein. Russland hat zunehmend Probleme, die Exporte hoch zu halten, gleichzeitig macht die OPEC+ wohl keine Anstalten, die Fördermengen anzuheben. Dies lässt erwarten, dass die Rohölpreise in nächster Zeit keinen größeren Spielraum nach unten haben werden.
Etwas Druck auf die Futures brachten in letzter Zeit die gestiegenen Ölbestände in den USA. Auch in dieser Woche vermeldete das American Petroleum Institute (API) einen stärker als erwarteten Zuwachs, was von den gestrigen Zahlen des Department of Energy (DOE) im Großen und Ganzen auch bestätigt wurde. Zwar gab es hier nur einen leichten Anstieg bei Rohöl, dafür aber ein etwas stärkeres Plus bei Benzin und nur einen ganz leichten Rückgang bei den Destillaten. Zudem ist die Gesamtnachfrage von 20,3 auf 19,4 Millionen  Barrel pro Tag zurückgegangen, bei einer gleichzeitig unveränderten Ölproduktion von 12,15 Millionen Fass pro Tag.
Alles in allem wurden die Zahlen leicht bearish, also preisdrückend gewertet. Den größten Druck auf die Ölpreise und hier vor allem auf die Gasöl-Notierungen gab es aber schon vor der Veröffentlichung, aufgrund eines erneut recht schwachen Starts der Aktienkurse an der Wallstreet.

Am Devisenmarkt kann sich der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar weiterhin oberhalb der 1,09-Dollar-Marke halten, wenngleich es gestern in den Mittagsstunden einen kurzen Rücksetzer gab. Der viel beachtete deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex fiel mit 90,2 Punkten im Rahmen der Erwartungen aus. Ansonsten gab es gestern keine nennenswerten Konjunkturdaten..

Dank der deutlich gefallenen Gasöl-Notierungen werden die Heizölpreise hierzulande heute aller Voraussicht nach mit weiteren schönen Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus von ein bis zwei Cent pro Liter erwarten. Ein neues Langzeittief ist also in unmittelbarer Reichweite. Wer auf der sicheren Seite stehen will, sollte bereits jetzt seinen Vorrat aufstocken, zumal in der langfristigen Betrachtung die Monate Januar und Februar stets der günstigste Bestellzeitraum war.
25.01.2023, 08:45 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages eine Kehrtwende vollzogen und sind mit deutlichen Abschlägen aus den Handel gegangen. In Folge drehten auch die Heizöl-Notierungen ins Minus und hier könnte es heute noch weitere Abschläge geben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe  des Tages eine Kehrtwende vollzogen und sind mit deutlichen Abschlägen aus den Handel gegangen. In Folge drehten auch die Heizöl-Notierungen ins Minus und hier könnte es heute durchaus noch weitere Abschläge geben.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 86,40 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 986 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut positiv entwickeln und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0910 Dollar gehandelt.

Sah es am Ölmarkt gestern am Morgen noch so aus, als würden die Rohölpreise weiter anziehen, was sie zunächst auch taten, drehte die Stimmung am Nachmittag plötzlich und es kam mit dem Start des US-Handels zu deutlichen Gewinnmitnahmen, wohl ausgelöst durch einen schwachen Start an der Wallstreet.
Zuvor gab es durchaus nochmals bullishe, also preistreibende Meldungen. So kam aus OPEC+ Kreisen die Botschaft, dass eine Veränderung der Förderquoten beim Treffen des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) Anfang nächster Woche wohl nicht geplant ist. Die Erwartung der Marktteilnehmer in Richtung Förderanhebung, die ja durch den erwarteten Nachfrageanstieg aus China und dem Mengenrückgang in Russland durchaus eine Thema hätte sein können, war aber wohl nicht sehr hoch, denn eine stärkere Reaktion auf diese Meldung blieb aus.
Die am Abend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen dann eindeutig preisdrückend aus. Wie schon in der Vorwoche gab es hier einen deutlichen und unerwarteten Zuwachs bei Rohöl und auch etwas höhere Benzin-Vorräte. Dafür gingen die Bestände bei den Destillaten etwas zurück. Wie üblich warten die Marktteilnehmer aber auf die wesentlich umfang- und einflussreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE), die heute Nachmittag veröffentlicht werden.

Am Devisenmarkt bewegt sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar erstmals seit April letzten Jahres wieder nachhaltig über der 1,09-Dollar-Marke. Gestern gab es gute Konjunkturdaten aus der EU, wo die Einkaufsmanagerindizes aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor mit 48,8 bzw. 50,7 Punkten per Januar besser ausgefallen sind, als das im Vorfeld von den Analysten erwartet wurde.

Insgesamt also recht gute Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute, nach der Kehrtwende von gestern, mit weiteren Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Im Großen und Ganzen setzt sich somit der Seitwärtstrend der letzten acht Wochen fort. Weiter nach unten geht es erfreulicherweise mit den Lieferzeiten, was die Folge der in letzter Zeit eher moderaten Nachfrage ist.
24.01.2023, 08:16 Uhr
Die Ölpreise haben sich leider auch zum Start in die neue Handelwoche weiter verteuert und stehen derzeit auf dem höchsten Niveau seit Mitte November. In Folge geht es auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande weiter nach oben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich leider auch zum Start in die neue Handelwoche weiter verteuert und stehen derzeit auf dem höchsten Niveau seit Mitte November. In Folge geht es leider auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande weiter nach oben.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei rund 88 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 1.012 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar im Großen und Ganzen gut behaupten und wird heute Morgen weiterhin zu Kursen um 1,0890 Dollar gehandelt.

Auch zu Beginn der neuen Handelswoche setzten die Rohölpreise ihren Aufwärtstrend der letzten Tage leider fort. Die Futures der für Europa maßgebenden Ölsorte "Brent" kletterten kurzzeitig sogar über 89 Dollar pro Barrel und waren damit so teuer wie seit Mitte November nicht mehr.
Hauptgrund ist und bleibt der neue Optimismus, dass China das Thema Corona bald hinter sich lassen kann und hier die Wirtschaft und somit auch der Ölverbrauch wieder an Fahrt aufnimmt. Zu Beginn der Hauptreisezeit zum chinesischen Neujahrsfest deuten erste Damen bereits auf eine starke Belebung des Verkehrs hin. Auch die Rohölimporte Indiens sind im Dezember weiter auf ein 5-Monatshoch angestiegen.
Auf der anderen Seite hat Russland immer mehr Probleme, nicht nur sein Rohöl, sondern auch seine Endprodukte an den Mann zu bringen, sodass das global zur Verfügung stehende Angebot in nächster Zeit voraussichtlich immer geringer werden wird. Von Seiten der OPEC+ ist in nächster Zeit nicht mit einer Anhebung der Fördermengen zu rechnen.
Auch die neuen Streiks in Frankreich bleiben ein wichtiges Thema, wenn es um die Ölversorgung hierzulande geht. Diese kommen angesichts der neuen Russland-Sanktionen zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt.

Am Devisenmarkt bewegt sich der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar weiterhin auf dem höchsten Niveau seit Frühjahr letzten Jahres. Zeitweise konnte unsere Gemeinschaftswährung sogar die 1,09-Dollar-Marke überqueren, fiel dann aber wieder etwas zurück. Neue Impulse erwarten sich die Händler von den neuen Einkaufsmangerindizes, die heute im Laufe des Tages zur Veröffentlichung anstehen.

Die Heizölpreise hierzulande sind gestern leider noch etwas stärker angestiegen, als dies am Morgen zu erwarten war und auch heute wird es voraussichtlich weiter nach oben gehen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen Aufschläge in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Da sich die Stimmung an den internationalen Warenterminmärkten in den letzten Tagen leider deutlich gedreht hat, muss in nächster Zeit wohl leider auch mit weiter steigenden Notierungen gerechnet werden.