16.01.2026, 08:58 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf weitere Verluste eingefahren und somit den deutlichen Anstieg zu Wochenbeginn nahezu wieder ausgeglichen. Die Heizöl-Notierungen reagierten bereits gestern auf diese Entwicklung und starten heute stabil. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf weitere Verluste eingefahren und somit den deutlichen Anstieg zu Wochenbeginn nahezu wieder ausgeglichen. Die Heizöl-Notierungen reagierten bereits gestern auf diese Entwicklung und starten heute nur wenig verändert.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 64 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 643 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar erneut etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1610 Dollar gehandelt. 

Dem deutlichen Anstieg der Rohölpreise zu Wochenbeginn, folgten in den letzten zwei Tagen moderate Rückgänge.
Verantwortlich für diese Berg- und Talfahrt war und ist im Wesentlichen die brisante Lage im Iran, wo es noch vor wenigen Tagen nach einem militärischen Eingreifen der USA ausgesehen hatte. Nun soll das Töten dort aber aufgehört haben und die US-Regierung will statt mit Gewalt mit neuen Sanktionen gegen die Verantwortlichen des brutalen Niederschlags der Demonstrationen vorgehen.
Durch die neuen Ereignisse im Nahen Osten sind die Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg in den letzten Tagen in den Hintergrund gerückt. Gestern gab es hierzu aber wieder mal ein Statement von US-Präsident Trump, der den ukrainischen Präsidenten Selenskyj für die bisherige Erfolglosigkeit der Gespräche verantwortlich macht und dabei prompt Beifall vom Kreml erhielt.
Auf der preisdrückenden Seite gibt es wenig Neues. Die US-Ölbestände sind in dieser Woche weiter angestiegen und damit auch Ausdruck der allgemein sehr guten Versorgungslage am globalen Ölmarkt. Diese wurde auch in den Wochenberichten der Energy Information Administration (EIA) und der OPEC bestätigt.

Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar auf gedrücktem Niveau. Wohl auch weil es gestern aus Übersee wieder recht robuste Konjunktur- und vor allem Arbeitsmarktdaten gegeben hat, die eine weitere Zinssenkung durch die US-Notenbank eher unwahrscheinlicher machen.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht bestenfalls minimale Abschläge in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat in den letzten Tagen,  wohl aufgrund des leichten Preisanstiegs, deutlich nachgelassen. Insgesamt bewegen sich die Notierungen weiter auf einem sehr günstigen Niveau, das durchaus auch für eine rechtzeitige Bestandsaufstockung genutzt werden sollte.
15.01.2026, 08:37 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel erfreulicherweise wieder nachgegeben, was sich heute auch auf die Heizöl-Notierungen auswirken sollte. Diese starten stabil und bleiben so auf einem sehr günstigen Niveau. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach den Preisaufschlägen der letzten Tage gestern im späten Handel erfreulicherweise wieder nachgegeben, was sich heute auch auf die Heizöl-Notierungen hierzulande auswirkt. Diese starten stabil und bleiben so weiterhin auf einem sehr günstigen Niveau.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,20 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 640 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar weiter etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1635 Dollar gehandelt. 

Die Sorge vor eine Eskalation der Lage im Iran hat die Rohölpreise in den letzten Tagen deutlich auf den höchsten Stand seit über zwei Monaten nach oben getrieben. 
Auch gestern starteten die Futures zunächst mit Aufschlägen, im späten Handel sorgte US-Präsident Trump mit einem neuen Statement zur Lage am Persischen Golf aber für Entspannung. Es hörte sich beinahe nach einem völligen Richtungswechsel an, als er davon berichtete, dass die Tötungen im Iran wohl aufhören sollen und auch keine Hinrichtungen geplant sind. Zuvor war noch ein baldiges Eingreifen der USA befürchtet worden. 
Trotzdem bleiben die Unruhen im Iran sicherlich auch in den nächsten Tagen ein wichtiges und bestimmendes Thema am Ölmarkt. 
Ebenfalls preisdrückend wirkten die gestern veröffentlichten DOE-Ölbestandsdaten. Wie schon tags zuvor bei den API-Zahlen gab es auch hier deutliche Aufbauten bei Rohöl und Benzin, sodass die Gesamtbestände auf den höchsten Stand seit knapp fünf Jahren angestiegen sind. Es gab aber auch preistreibende Aspekte in dem Bericht. So ist die Gesamtnachfrage kräftig um knapp 1,8 auf gut 21 Millionen Barrel pro Tag angestiegen und die Ölproduktion leicht auf unter 13,8 Millionen Fass täglich zurückgegangen. 
Auch der Monatsbericht der OPEC ist zumindest stabilisierend zu werten. Hier wurde die Einschätzung im Vergleich zum Vormonat für dieses Jahr nicht verändert. Für nächstes Jahr wird mit einem weiteren Anstieg des globalen Ölbedarfs um täglich 1,3 Millionen Barrel gerechnet.

Am Devisenmarkt war auch gestern wieder ein recht ruhiger Handel zu beobachten. Der Euro musste anfängliche Gewinne bis Handelsschluss wieder abgeben und auch heute Morgen stehen im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar wieder eher Minuszeichen an den Kurstafeln.

Die Heizölpreise hierzulande starten mit diesen Vorgaben wenig verändert in den Tag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen für heute ein leichtes Minus in einer Größenordnung von einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit bewegen sich die Notierungen wieder unter dem Durchschnittswert der letzten 12 Monate und auch deutlich unter den Januar-Werten der Jahre 2025, 2024 und vor allem 2023. 
14.01.2026, 09:15 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern weiter deutlich verteuert, heute Morgen ist bislang aber eine Stabilisierung zu beobachten. Die Heizöl-Notierungen startem heute nur wenig verändert in den Tag. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern weiter deutlich verteuert, heute Morgen ist bislang aber eine Stabilisierung zu beobachten. Die Heizöl-Notierungen starten heute erneut nur wenig verändert in den Tag.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 65 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 649 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1650 Dollar gehandelt. 

Die Rohölpreise sind gestern aufgrund der politischen Krisenherde und der damit verbundenen Erhöhung der Risikoprämie auf den höchsten Stand seit über zwei Monaten angestiegen. 
Hauptthema dabei ist und bleibt die Lage im Iran, aber auch weitere Angriffe auf russische Öltanker und Ölanlagen in und am Schwarzen Meer sorgen dafür, dass die Käufe derzeit überwiegen.
Auch der Konflikt zwischen den USA und Venezuela ist nach wie vor ein wichtiger Faktor, auch wenn der Ölmarkt hiervon zumindest kurzfristig nicht ganz so stark betroffen ist.
Preisdrückend bzw. -stabilisierend wirkte gestern im späten Handel der Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA), in dem Einschätzung zur globalen Überversorgung nochmals erhöht wurde. Aktuell rechnet man hier mit einem Überangebot von 2,83 Mio. Barrel pro Tag, vor rund vier Wochen lag die Prognose noch bei 2,26 Millionen Fass täglich. 
Auch die nach Börsenschluss vermeldeten Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute fielen bearish aus. Bei Rohöl gab es ein völlig unerwartetes deutliches Plus von 5,3 Millionen Barrel, bei Destillaten einen Zuwachs von 4,3 und bei Benzin sogar von 8,2 Millionen Fass. Man darf gespannt sein, ob diese Zahlen heute Nachmittag vom Department of Energy (DOE) bestätigt werden.

Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht ruhigen Handel mit wenig Kursbewegung zwischen dem Euro und dem US-Dollar. Letzterer konnte im Laufe des Nachmittags etwas zulegen, obwohl der gestern veröffentlichte US-Verbraucherpreisindex für den Monat Dezember mit plus 2,7 Prozent im Rahmen der Erwartungen ausgefallen ist. Der ebenfalls viel beachtete Kern-Verbraucherindex ist mit 2,6 Prozent aber etwas weniger stark angestiegen als erwartet.

Die Heizölpreise hierzulande halten sich in Anbetracht der Entwiclung der internationalen Ölpreise erstaunlich stabil. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aber für heute Aufschläge in einer Größenordnung von rund einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bewegen sich die Notierungen weiterhin auf einem sehr attraktiven Niveau, deutlich unter den Januar-Ständen der letzten drei Jahre!
13.01.2026, 08:34 Uhr
Die Ölpreise haben gestern vor allem im späten Handel weiteren Aufwind erhalten und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge starten leider auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Tag. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern vor allem im späten Handel weiteren Aufwind erhalten und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge starten leider auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Tag.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,30 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 635 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1655 Dollar gehandelt. 

Die Unruhen im Iran wirken sich immer stärker auf den Ölmarkt und die Rohölpreise aus. 
Die Marktteilnehmer fürchten, dass es durch ein Eingreifen der USA zu größeren Lieferausfällen kommen könnte und auch die vom iranische Regime immer wieder angedrohte Schließung der Meerenge von Hormuz, durch die rund ein Fünftel des täglichen globalen Ölbedarfs transportiert wird, ist in diesem Zusammenhang eine latente Bedrohung. 
Vorerst will US-Präsident Trump aber einen Machtwechsel durch Zölle erreichen. Handelspartner des Iran sollen 25 Prozent Aufschlag bezahlen, was vor allem China treffen würde, das bislang Hauptabnehmer iranischen Öls ist. 
Auch die Unsicherheiten, wie es in Venezuela weitergehen wird, sorgen derzeit eher für Käufe. Bislang haben sich die US-Konzerne bezüglich künftiger Engagements eher zurückhaltend gezeigt. 
Unterdessen gibt es neue ukrainische Angriffe auf Ölplattformen im Kaspischen Meer und neue US-Sanktionen gegen Russland. 
Preisdrückend wirkt hingegen weiterhin die überversorgte Marktlage. Neue Einschätzungen hierzu werden die neuen Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA), der OPEC und der Internationalen Energieagentur (IEA) geben. Bereits heute Abend erscheint der EIA-Report noch vor Bekanntgabe der wöchentlichen API-Ölbestandsdaten.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern etwas von den Verlusten der Vortage erholen. Die US-Währung wird derzeit vom Streit zwischen Trump und Notenbankchef Powell belastet, der wegen angeblicher Falschaussagen angeklagt werden soll. Tatsächlich dürfte es dem US-Präsidenten aber um die gewünschte Einflussnahme auf die Zinspolitik gehen, weswegen Powell aus dem Amt gedrängt werden soll.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute aller Voraussicht nach mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Trotzdem bleiben die Notierungen auf einem weiterhin sehr attraktiven Niveau, deutlich unter den Januar-Ständen der letzten drei Jahre!
12.01.2026, 09:03 Uhr
Die Ölpreise starten heute wenig verändert in die neue Handelswoche und suchen derzeit noch eine klare Richtung. Die Heizölpreise liegen aktuell leicht höher und werden aller Voraussicht nach etwas teurer. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten heute wenig verändert in die neue Handelswoche und suchen derzeit noch eine klare Richtung. Die Heizölpreise liegen aktuell leicht höher und werden aller Voraussicht nach etwas teurer.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei etwa 63 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Januar kostet zur Stunde etwa 626 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1677 Dollar gehandelt.

Der Fokus der Finanzmärkte hat sich zuletzt von Venezuela hin zum Iran verschoben. Das gewaltsame Vorgehen der iranischen Führung gegen die eigenen Bürger schürt die Befürchtung eines möglichen militärischen Eingreifens der USA. In diesem Umfeld legten die Preise für Brent und WTI in der vergangenen Woche so deutlich zu wie seit Mitte Oktober nicht mehr.

Ein möglicher Angriff auf den Iran könnte Ölexporte von knapp 2 Millionen Barrel pro Tag gefährden. Hinzu kommen wiederholte Drohungen Teherans, die Straße von Hormus zu blockieren – eine der wichtigsten Transportrouten für rund 20 Millionen Barrel Öl täglich. Auch wenn es bislang nie dazu kam, scheint der Markt dieses Risiko derzeit zu gering einzupreisen. Zudem könnten angekündigte Streiks im iranischen Ölsektor die Förderung selbst ohne militärische Eskalation belasten.

Gleichzeitig plant das Handelshaus Trafigura, eines der größten Rohstoff-Handelshäuser weltweit, in der kommenden Woche erstmals wieder den Export von venezolanischem Rohöl in die USA. Diese zusätzlichen Mengen könnten den Preisanstieg begrenzen. Der Appell von US-Präsident Trump, verstärkt in Venezuelas Ölindustrie zu investieren, stößt jedoch auf Zurückhaltung. ExxonMobil erklärte, Investitionen seien unter den aktuellen Bedingungen kaum realisierbar, woraufhin Trump mit möglichen Konsequenzen drohte.

Unterstützung erhalten die Ölpreise zudem durch einen weiteren ukrainischen Drohnenangriff auf russische Ölanlagen im Kaspischen Meer. Das tatsächliche Ausmaß der Schäden ist bislang unklar. Auch die Aussicht auf neue US-Sanktionen gegen Russland bleibt bestehen.

Zum Wochenbeginn zeigen sich die Ölpreise insgesamt ohne klare Richtung. Nach anfänglichen Gewinnen gaben die Notierungen kurzzeitig nach, liegen inzwischen jedoch wieder leicht über dem Vortagsniveau. Der Gasoil-Kontrakt zeigt sich etwas schwächer.

Auch bei den Heizölpreisen ist derzeit nach diesen Vorgaben noch offen, in welche Richtung sich die weitere Entwicklung bewegen wird. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Plus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage bewegt sich weiter auf hohem Niveau, was sich mittlerweile auch entsprechend auf die Lieferzeiten ausgewirkt hat.
09.01.2026, 08:34 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach einem schwachen Start ins Plus gedreht und sind nach einem permanenten Anstieg mit deutlichen Aufschlägen auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Entsprechend ziehen die Heizöl-Notierungen heute voraussichtlich an. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach einem schwachen Start ins Plus gedreht und sind nach einem permanenten Anstieg mit deutlichen Aufschlägen auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge ziehen die Heizöl-Notierungen, die sich derzeit noch stabil zeigen, heute voraussichtlich an.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,60 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Januar kostet zur Stunde 622 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar weiter zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1650 Dollar gehandelt. 

Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung in Venezuela, die schleppenden Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg, sowie die Unruhen im Iran sind nun wohl in Summe doch etwas zu viel für den Ölmarkt, sodass die Rohölpreise gestern mit deutlichen Aufschlägen aus dem Handel gegangen sind. 
Vor allem die gestern von der US-Regierung verabschiedeten neuen Sanktionen gegen Russland und weitere Angriffe auf Schiffe der Schattenflotte Moskaus haben den Optimismus auf einen baldigen Frieden wieder gedämpft.
Selbstverständlich ist auch die Situation im Iran nicht zu unterschätzen. Die anhaltenden Proteste der Bevölkerung und die gleichzeitige Einmischung der USA könnte die Situation bald eskalieren lassen. 
Ob dies größere Auswirkungen auf auch die gesamte Region und auch Folgen für den Ölmarkt hätte, ist derzeit aber schwer einschätzbar.
Spannend bleibt auch die Lage in und um Venezuela. Zudem hat Trump auch anderen Staaten in Lateinamerika gedroht, sodass hier die Verunsicherung groß ist, vor allem in Mexiko und Kolumbien. 
Auch in nächster Zeit werden die geopolitischen Spannungen das Hauptthema am Ölmarkt bleiben, zudem stehen in ein paar Tagen die neuen Monatsberichte von EIA, OPEC und IEA zur Veröffentlichung an.

Am Devisenmarkt gibt es weiter wenig Bewegung, allerdings hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar dabei gestern weiter leicht an Wert verloren. Gut ausgefallene Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten haben den "Greenback" entsprechend gestützt, da die Beschäftigungssituation ein nicht unerheblicher Faktor bei der nächsten Zinsentscheidung der Fed sein dürfte.

Die Heizölpreise hierzulande, die in den letzten Tagen nur wenig auf die internationalen Ölpreise reagiert haben, werden nach diesen Vorgaben heute aller Voraussicht nach ansteigen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage bewegt sich dabei weiter auf hohem Niveau, was sich bald auch entsprechend auf die Lieferzeiten ausgewirken dürfte.
08.01.2026, 08:53 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach einem zwischenzeitlichen Erholungsversuch wieder nachgegeben und bleiben weiterhin auf dem günstigsten Niveau der letzten Jahre. Bei den Heizöl-Notierungen kommt es heute in der Eröffnung zu keinen größeren Veränderungen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach einem zwischenzeitlichen Erholungsversuch wieder nachgegeben und bleiben damit weiterhin auf dem günstigsten Niveau der letzten Jahre. Bei den Heizöl-Notierungen kommt es heute in der Eröffnung zu keinen größeren Veränderungen.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 60,20 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Januar kostet zur Stunde 602 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1685 Dollar gehandelt. 

Die aktuell überversorgte Lage am Ölmarkt, sowie die geplante Kontrolle der venezolanischen Ölvorkommen durch die USA halten die Ölpreise weiter auf niedrigem Niveau. 
Vor allem auf mittelfristige Sicht könnte der Einstieg der US-Ölkonzerne die Marktverhältnisse verändern, wobei China als einer der bisherigen Hauptabnehmer Venezuelas wohl als Verlierer dastehen könnte. Eine weitere Frage in diesem Zusammenhang ist , wie die OPEC+ künftig auf die zu erwartenden Veränderungenverhalten reagieren wird.
Weiter offen bleibt auch der Ausgang der Friedensbemühungen im Ukraine-Krieg. Zwar wurde bezüglich Sicherheitsgarantien kürzlich ein wichtiger Erfolg erzielt, die immer noch offenen Territorialfragen bergen aber weiterhin das Risiko des Scheiterns. 
Vom Spekulieren zu den harten Fakten: Die gestern veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) fielen, wie die tags zuvor vermeldeten API-Zahlen, ingesamt preisdrückend aus. Zwar gab es bei Rohöl einen überraschend deutlichen Abbau von 3,8 Millionen Barrel, dafür aber deutliche Zuwächse bei Destillaten und Benzin von 5,6 bzw. 7,7 Millionen Fass. Außerdem ist die Gesamtnachfrage weiter auf nur noch 19,2 Millionen Barrel pro Tag zurückgegangen, was unter dem Vergleichszeitraum der letzten beiden Vorjahre liegt. Weiter auf hohem Niveau liegt die US-Ölförderung mit einem täglichen Ausstoß von 13,8 Millionen Barrel.
 Ob die Ölpreise noch weiteres großes Potenzial nach unten haben, ist trotz des ingesamt weiterhin bearish gestimmten Marktumfeldes allerdings fraglich, vor allem in der mittelfristigen Betrachtung. Gerade die nordamerikanische Schieferölindustrie dürfte bei Preisen unter 60 Dollar an ihre Wirtschaftlichkeitsgrenze stoßen und in Folge die Produktion zurückfahren.

Am Devisenmarkt bleiben die Kursunterschiede zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar weiter gering. In der EU hat sich die Inflation per Dezember leicht von 2,4 auf 2,3 Prozent abgeschwächt, was vorerst aber nichts an der ingesamt neutralen Zins-Haltung der Europäischen Zentralbank ändern dürfte.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute kaum verändert in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen für den weiteren Verlauf nur ein kleines Plus von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat gestern weiter angezogen, was sich bald auch auf die Lieferzeiten auswirken dürfte. Wer "knapp bei Tank" ist, sollte daher unbedingt rechtzeitig bestellen, zumal auch in den nächsten Tagen keine Wetteränderung zu erwarten ist.
07.01.2026, 08:54 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel deutlich nachgegeben und fallen auch heute morgen im asiatisch geprägten Handel weiter zurück. In Folge geben auch die Heizöl-Notierungen hierzulande nach. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im späten Handel deutlich nachgegeben und fallen auch heute morgen im asiatisch geprägten Handel nochmals zurück. In Folge geben auch die Heizöl-Notierungen hierzulande weiter nach.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 59,90 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Januar kostet zur Stunde 598 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1695 Dollar gehandelt. 

Sollte tatsächlich bislang noch jemand daran gezweifelt haben, dass es den USA in Venezuela nicht um die Ölvorkommen geht, wurde gestern vom US-Präsidenten Donald Trump höchst persönlich aufgeklärt. Er verkündete über Social Media, dass 30 bis 50 Millionen Barrel an sanktionierten Öl an die USA "übergeben" werden sollen und er persönlich über das Geld verfügen wird. Zudem soll die Interimspräsidenten Rodriguez bei der Ölproduktion künftig ausschließlich mit US-Firmen kooperieren.
Dies lässt erwarten, dass das globale Ölangebot mittel- und langfristig weiter anstiegen wird, was die Rohölpreise gestern entsprechend unter Druck gebracht hat. Kurzfristig ist der Markt ohnehin überversorgt.
Die Ereignisse in und um Venezuela haben andere Themen in den Hintergrund gerückt. 
Der saudische Ölkonzern Aramco will seine Preis für Lieferungen nach Europa senken. Dies wirkte auf die Ölpreise ebenso drückend wie weitere Fortschritte bei den Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg.  
Gestern Abend nach Börsenschluss wurden außerdem neue Ölbestandsdaten durch das American Petroleum Institute (API) bekanntgegeben. Hier gab es bei Rohöl einen unerwarteten Rückgang von 2,8 Millionen Barrel, während es bei den Produkten deutliche Zuwächse gegeben hat. Unterm Strich können die Zahlen somit leicht bearish, also preisdrückend gewertet werden. Heute im Laufe des späten Nachmittags gibt es wieder neue Daten vom Department of Energy (DOE).

Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar einen schlechten Jahresstart hingelegt. Zuletzt konnte sich unsere Gemeinschaftswährung aber wieder etwas stabilisieren. Durch die geopolitischen Ereignisse der letzten Zeit ist die US-Währung als "sicherer Hafen" wohl wieder stärker gefragt.

Die Heizölpreise werden nach diesen Vorgaben heute erfreulicherweise mit weiteren Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von rund einem Cent pro Liter erwarten. Somit steuern die Notierungen auf ein neues Langzeittief zu, obwohl ja zum Jahreswechsel die CO2-Abgabe weiter erhöht wurde. Gerade wenn der Tankvorrat allmählich knapp wird, empfehlen wir aktuell zum sofortigen Kauf. Die Lieferzeiten werden aufgrund der tiefen Temperaturen und der in Folge relativ hohen Nachfrage länger!
05.01.2026, 08:48 Uhr
Die Ölpreise haben sich bislang kaum von den Ereignissen in Venezuela beeindrucken lassen und starten nach einem kurzen Anstieg mit Abschlägen in den Handel. In Folge bleiben die Heizöl-Notierungen günstig, vielerorts sind sogar Abschläge zu beobachten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich bislang kaum von den Ereignissen in Venezuela beeindrucken lassen und starten nach einem kurzen Anstieg sogar mit Abschlägen in den Handel. In Folge bleiben auch die Heizöl-Notierungen günstig, vielerorts sind sogar Abschläge zu beobachten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 60,40 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Januar kostet zur Stunde 611 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1690 Dollar gehandelt. 

Die Welt hat einen neuen Krisenschauplatz hinzubekommen, da die Lage in Venezuela am Wochenende eskaliert ist, indem US-Streitkräfte Ziele in Caracas angegriffen und den Machthaber Manduro festgenommen haben. 
Ob bzw. wie es den USA gelingen wird, die Macht über das Land mit den größten Ölreserven der Welt zu erlangen, bleibt bislang ungewiss, zumal sich das Militär bislang wohl hinter die neue Präsidentin Rodriguez gestellt hat, die ebenfalls Teil der bisherigen Regierung war.
Fakt ist, dass diese unrechtmäßige und von vielen Seiten scharf kritisierte Aktion der Trump-Regierung die Welt definitiv nicht sicherer gemacht hat und es anderen Aggressoren damit erleichtert wird, sich zu rechtfertigen und auf das Vorgehen der USA zu verweisen. So könnte dieses auch durchaus Auswirkungen auf die Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg und die Spannungen zwischen China und Taiwan haben.
Die Rohölpreise haben wohl deshalb bislang kaum auf die Ereignisse in Venezuela reagiert, da das Land bislang als Öllieferant aufgrund von Sanktionen, Korruption und Missmanagement mit einer täglichen Fördermenge von rund einer Million Barrel pro Tag keine größere Rolle spielt. Sollte es den USA gelingen, die Herrschaft über das Land zu erlangen, könnte das die Ölpreise mittel- und langfristig sogar auf niedrigem Niveau stabilisieren, da die Förderung durch den Einstieg us-amerikanischer Ölkonzerne sicherlich deutlich steigen würde.
Weitere wichtige Themen bleiben in dieser Woche auch der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, aber auch die neuen Ölbestandsdaten aus den USA.

Am Devisenmarkt muss der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar heute Morgen weitere Verluste hinnehmen. Die Machtdemonstration der USA hat den Greenback gestärkt. Die Ölreserven Venezuelas haben ein gewaltiges Potenzial, das sich sicherlich auch auf den Devisenmarkt auswirken könnte.

Die Heizölpreise hierzulande starten heue durchaus etwas überraschend mit leichten Abschlägen in die Woche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit bleiben die Notierungen auch zu Beginn des neuen Jahres auf einem sehr attraktiven Niveau, deutlich unter den Januar-Preisen der letzten drei Jahre. Trotz Erhöhung der CO2-Abgabe! 
02.01.2026, 09:26 Uhr
Die Ölpreise haben an Sylvester im späten Handel etwas nachgegeben, starten heute Morgen in Asien aber mit Aufschlägen, sodass es unterm Strich bei einem ingesamt stabilen Preisniveau bleibt. Hierzulande bleiben die Heizöl-Notierungen stabil. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben an Sylvester im späten Handel etwas nachgegeben, starten heute Morgen in Asien aber mit Aufschlägen, sodass es unterm Strich bei einem ingesamt stabilen Preisniveau bleibt. Hierzulande bleiben die Heizöl-Notierungen stabil.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,30 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Januar kostet zur Stunde 624 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1740 Dollar gehandelt. 

Auch zum Start ins neue Jahr bleiben die geopolitischen Spannungen im Fokus der Ölhändler. 
Vor allem natürlich der Krieg in der Ukraine, dessen Ende immer noch nicht absehbar ist und der für die globale Ölversorgung weiterhin eine große Rolle spielt. Immer wieder gibt es Störungen bei der russischen Ölverarbeitung bzw. -verladung durch ukrainische Drohnenangriffe, so aktuell wieder am Schwarzmeerhafen der Stadt Tuapse.
Aber auch der Konflikt zwischen den USA und Venezuela, die Spannungen zwischen China und Taiwan, sowie neuerdings zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Hier geht es um das Grenzgebiet zum Jemen, in dem eine durch die VAE unterstützte Gruppe zwei saudische Provinzen unter ihre Kontrolle gebracht haben. Die Regierung in Riad hat daraufhin Abu Dhabi ein Ultimatum gestellt, nach dem alle militärischen Truppen innerhalb von 24 Stunden vollständig aus dem Jemen abgezogen werden müssen.
Die in dieser Woche veröffentlichten US-Ölbestandsdaten fielen wieder bearish, also preisdrückend aus. Sowohl das American Petroleum Institute (API), als auch das Department of Energy (DOE) berichteten von gestiegenen Beständen, das DOE zudem von einem um diese Jahreszeit aber nicht unüblichen Rückgang der Gesamtnachfrage.
In den nächsten Tagen werden sicherlich wieder zahlreiche Analysteneinschätzungen zur Preisentwicklung im neuen Jahr über die Ticker rollen, eine Glaskugel werden diese aber ebensowenig wie wir haben. 
Trotzdem wagen wir Prognose, dass die Ölpreise auch in 2026 auf einem durchaus günstigen Niveau bleiben dürften.

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar noch im alten Jahr bei geringen Umsätzen Verluste hinnehmen und auch heute Morgen geht es bislang leicht nach unten, ohne dass es hierzu neue marktrelevante Daten gegeben hätte.

Die Heizölpreise hierzulande starten nach diesen Vorgaben heute kaum verändert in das neue Jahr. Erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht höchstens ein kleines Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Ein stützender Faktor dürfte hier in nächster Zeit auch von Seite der Nachfrage kommen, die aufgrund der kalten Witterung schon über die Feiertage relativ hoch war und durchaus weiter zulegen könnte. 
30.12.2025, 08:37 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zwar zunächst Aufschläge verbuchen können, sich in der zweiten Tageshälfte aber wieder verbilligt und bleiben trotz unruhiger geopolitischer Lage auf niedrigem Niveau. In Folge starten die Heizöl-Notierungen wenig verändert. Mehr

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf zwar zunächst Aufschläge verbuchen können, sich in der zweiten Tageshälfte aber wieder verbilligt und bleiben trotz unruhiger geopolitischer Lage auf niedrigem Niveau. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen wenig verändert.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,80 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Januar kostet zur Stunde 619 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar wieder etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1780 Dollar gehandelt. 

Die geopolitischen Risiken rücken wieder stärker in den Fokus der Ölhändler. 
Gestern haben die USA einen venezolanischen Hafen angegriffen, über den angeblich Drogen verladen werden. Zudem hat US-Präsident Trump dem Iran im Rahmen des Besuchs des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu mit Angriffen gedroht, sollte das Land sein Nuklearprogramm fortsetzen und sein Raketenarsenal wieder aufbauen. 
Ein weiterer wichtiger Schauplatz ist sicherlich auch das gerade stattfindende Manöver Chinas vor den Gewässern Taiwans. 
Eine friedliche Welt liegt also wohl leider auch im neuen Jahr in weiter Ferne, zumal es auch bei den Verhandlungen im Ukraine-Krieg noch keinen Durchbruch gibt. Gestern gab es die Meldung, wonach die Ukraine versucht haben soll, eine Residenz von Kreml-Chef Putin anzugreifen, was vom ukrainischen Präsidenten Selenskyj umgehend bestritten worden ist. Einem möglichen Waffenstillstand zwischen beiden Ländern ist dieses Thema aber sicherlich nicht dienlich.
Die gestern veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) fielen hingegen bearish, also preisdrückend aus. Wie schon bei den API-Zahlen vom Vortag gab es über alle Produktbereiche Aufbauten, wenngleich diese in Summe geringer ausgefallen sind. Die Gesamtnachfrage ging ebenfalls auf schwache 20,3 Millionen Barrel pro Tag zurück, während die Ölförderung nur geringfügig abgenommen hat und im Großen und Ganzen weiter auf Rekordniveau bleibt.

Am Devisenmarkt gab es auch gestern keine klare Richtung und der Euro bewegte sich im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar bei geringen Umsätzen im Zick-Zack-Kurs seitwärts. Die US-Währung hat es derzeit schwer, erwarten die meisten Marktteilnehmer auch im neuen Jahr weitere Zinssenkungen.

Zum Jahresausklang also recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise in Folge auf günstigem Niveau bleiben. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht lediglich Schwankungen von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Somit beschließen die Notierungen 2025 auf einem attraktiven Niveau, das deutlich unter den Vorjahren liegt. Alles in allem war es für Ölheizer ein gutes Jahr mit keinen größeren Preiskapriolen, guter Versorgungslage und stets annehmbaren Lieferzeiten.


Somit beenden wir unsere Berichterstattung für dieses Jahr, bedanken und für Ihr Interesse und wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2026!