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Marktbericht vom 26.10.2003
Nach dem kräftigen Preisanstieg Anfang Oktober haben die Heizölpreise in Deutschland wieder ein interessantes Niveau erreicht. Ursächlich dafür sind die wieder etwas "zurückgekommenen" Rohölpreise.
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So kostet das Barrel OPEC-Öl in NewYork derzeit 30,16 US-Dollar, während die Nordseemarke Brent in London zu Kursen um 28,90 Dollar pro Barrel notiert. Der Euro konnte diese Woche sein hohes Niveau (noch) halten, er kostet derzeit knapp 0,85 Euro-Cent.
Nachdem die Rohölpreise Anfang der Woche gefallen sind, waren gegen Ende wieder leicht steigende Notierungen zu vermerken. Als Grund wurde die kalte Witterung sowohl in Europa als auch in Amerika genannt.
Bei den Bestandszahlen gab es keine große (negative) Überraschung, so dass derzeit lediglich die Meldung über einen Ausfall einer größern Ölplattform das Marktgeschehen bestimmt.
Norwegen will sich den von der OPEC angestrebten Förderkürzungen dann nicht verschließen, wenn sich der Rohölpreis wieder auf die 20 US-Dollar-Marke zubewegen würde. Auf dem derzeitig hohen Niveau wäre eine weitere Kürzung kontraproduktiv zur Erholung der Weltwirtschaft. Norwegen und Mexiko beraten sich derzeit gemeinsam über die aktuelle Förderpolitik der OPEC. Norwegens Haltung ist deshalb so wichtig, da es nach Saudi-Arabien und Russland das drittgrösste Ölförderland der Welt ist.
Auf der Devisenseite blickt alles auch neue Konjunkturdaten aus Amerika, die im Laufe der Woche veröffentlicht werden. Allgemein erwartet man einen Fortgang des positiven Konjunkturtrends in den USA, was den Dollar den Rücken stärken dürfte.
Betrachtet man den Preisverlauf in 2003, kann man derzeit wirklich wieder von einem attraktiven Niveau der Heizölpreise sprechen. Wenn sich also Ihre Vorräte allmählich dem Ende neigen, sollten sie keine "kalten Füsse riskieren" und rechtzeitig bestellen.
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Nachdem auch vergangene Woche die Heizölpreise jeden Tag ein Stückchen nachgaben, waren zum Wochenende hin wieder stabilisierende Preise zu verzeichnen.
Positive Rohölbestandsdaten aus den USA sowie Gewinnmitnahmen ließen die Rohölpreise gegen Ende vergangener Woche wieder nachgeben, nachdem der von uns prognotizierte kurzfristige Preisansteig vollzogen war.