Marktbericht vom 02.11.2003
Heizöl-Preisrechner
Logo WhatsApp
FastEnergy-WhatsApp-Channel kostenlos abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!
Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 02.11.2003, 00:00 Uhr

Marktbericht vom 02.11.2003

Witterung und Dollar derzeit die bestimmenden Faktoren

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 02.11.2003, 00:00 Uhr
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Nachdem auch vergangene Woche die Heizölpreise jeden Tag ein Stückchen nachgaben, waren zum Wochenende hin wieder stabilisierende Preise zu verzeichnen.


Wöchentliche Updates zur Heizölpreis-Entwicklung von FastEnergy auf WhatsApp!

Jetzt kostenlos abonnieren!

Die Futures für OPEC-Rohöl in NewYork notierten zu Wochenschluss bei Kursen um 28,80 Dollar je Barrel, während die Nordseemarke Brent in London für 27,40 Dollar zu haben war. Der Dollar konnte von den guten Wirtschaftsdaten aus den USA profitieren und stieg auf Kurse um über 0,86 Euro-Cent.

Ohne große politische Impulse hängt für den weiteren Preisverlauf derzeit wohl auch viel von der Witterung, sprich dem Verlauf der Temperaturen in Amerika und Europa ab.
Die letzten Rohöl-Bestandszahlen aus den USA machten deutlich, dass bei normalen Temperaturen die Versorgungslage nicht gefährdet ist. Die OPEC wird nichtg müde, ihre Befürchtungen eines Preisverfalles im Frühjahr - im Falle eines milden Winters - zu wiederholen, um nicht zuletzt für die beschlossenen, anstehenden Förderkürzungen zu werben. Nach wie vor sind nämlich wichtige Ölförderländer wie Russland, Norwegen und Mexiko dabei, die Kürzungen der OPEC nicht mitzutragen und stattdessen den eigenen Anteil am Weltmarkt kontinuierlich zu erhöhen. Dies macht die derzeitige Lage für die OPEC extrem schwierig und wird in den nächsten Wochen und Monaten eine große Belastungsprobe für das Kartell darstellen.
Ob mit einem weiteren Rückgang der Heizölpreise zu rechnen ist, ist extrem schwer zu prognostizieren. Neben des nicht abschätzbaren Einflusses der Witterung spielen hierbei sicherlich die politischen Entscheidungen der Ölförderländer und die Entwicklung des Dollars eine gravierende Rolle. Das Rekordwachstum der US-Wirtschaft im dritten Quartal macht die Luft für einen starken Euro zunehmend dünner. Auch charttechnisch werden demnächst wohl einige wichtige Unterstützungslinien nach unten getestet. Sollten diese durchbrochen werden und sich die Konjunkturerholung in den USA weiter stark fortsetzen, so muss wohl wieder mit einem wesentlich stärkeren Dollar gerechnet werden, was ja alles andere als gut für unsere Rohölimporte wäre.
Spekulanten, die auf weiter fallende Kurse setzen, sollten sich vor Augen führen, dass der Dollar noch vor einem Jahr gut 15 % höher stand als heute und hier sicherlich ein gewisses Risikopotenzial steckt.

Wer also für den bevorstehenden Winter seinen Tank noch auffüllen muss, kann auf dem derzeitigen Preisniveau sicher nicht viel falsch machen. Spekulativ orientierte Heizölkäufer ordern kurzfristig geringere Mengen, um im Frühjahr oder Sommer unter Umständen günstiger nachtanken zu können.

Heizöl-Marktdaten

31.10.03, 00:00 Uhr
27.10.: 41,26 €
20.10.: 42,28 €
31.10.03, 00:00 Uhr
31.10.: 242,50 $
30.10.: 245,75 $
31.10.03, 00:00 Uhr
31.10.: 27,70 $
30.10.: 27,10 $
31.10.03, 00:00 Uhr
31.10.: 0,8635 €
30.10.: 0,8605 €

Weitere Marktberichte