| 10.11.: |
42,46 €
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| 03.11.: | 42,22 € |
| 14.11.: | 266,75 $ | |
| 13.11.: | 259,50 $ |
| 14.11.: |
29,56 $
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0,8493 €
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Marktbericht vom 16.11.2003
Ohne fundamentale Neuigkeiten stiegen die Rohölpreise letzte Woche kontinuierlich in Richtung neue Nachkriegshöchststände an. Hauptursache hierfür waren wohl Shorteindeckungen spekulativ orientierter Marktteilnehmer, die in Optionsgeschäften auf fallende Preise gesetzt hatten und sich nun wieder "eindecken" mussten.
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In NewYork notieren die Rohöl-Futures für OPEC-Öl bei gut 32,30 Dollar, während in London der Januar-Kontrakt für das Barrel Nordseeöl "Brent" derzeit rund 29,50 US-Dollar kostet. Die US-Währung selbst fiel im Vergleich zur Vorwoche auf knapp 85 Euro-Cent und federt somit den Rohölpreisanstieg wieder etwas ab.
Die derzeitige Lage an den Ölmärkten ist derzeit alles andere als klar und das Handelsgeschehen nur schwer nachzuvollziehen.
Während die OPEC nicht müde wird vor einem Verfall der Rohölpreise im kommenden Frühjahr zu warnen, die Energieagenturen aus den USA solide, ausreichende Bestandsdaten vermelden und die offizielle Förderquote der OPEC derzeit tendenziell durch ihre Mitglieder überschritten wird, eilen die Rohölpreise von einem Hoch zum anderen. Der Grund hierfür ist einfach die Tatsache, dass das Marktgeschehen an den internationalen Ölmärkten in zunehmenden Maße von kurzfristig orientierten Rohstoffspekulanten bestimmt wird.
Mit wirklichen Fundamentals haben die dadurch bedingten, teils heftigen Reaktionen nichts zu tun. Diese halten sich nämlich derzeit in Grenzen. Weder auf der Witterungsseite, noch auf der politischen Ebene gibt es derzeit wirklich wichtige neue Tendenzen, wenngleich die Anschläge in Saudi Arabien einer Stabilisierung des Nahen Ostens sicher nicht zuträglich waren.
Auch auf das Vertrauen in den Dollar wirkten die Ereignisse in Riad nicht gerade förderlich. Dies schlug sich zusammen mit schwachen Wirtschaftsdaten in den Wechselkursen zum Euro nieder, die sich permanent nach unten entwickelten und somit die Rohölimportkosten für Europa etwas dämpfen. Mittel- und langfristig sehen aber nicht wenige Marktteilnehmer den Dollar wieder auf der Gewinnerseite.
Die Hoffnung auf fallende Heizölpreis zu Ende des Jahres ist bereits seit einiger Zeit auf ein Minimum geschrumpft. Wer seinen Wintervorrat noch nicht im Tank hat, sollte zur Bedarfsdeckung zumindest über eine kleinere Bestellmenge nachdenken. Die Preise hierfür befinden sich im Jahresvergleich immer noch auf moderatem Niveau.
| 10.11.: |
42,46 €
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| 03.11.: | 42,22 € |
| 14.11.: | 266,75 $ | |
| 13.11.: | 259,50 $ |
| 14.11.: |
29,56 $
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| 14.11.: |
0,8493 €
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| 13.11.: | 0,8524 € |
Die allgemein aussergewöhnlich milde Witterung, sowie fundamental und charttechnisch eher preisdrückende Fakten konnten auch letzte Woche nicht die Oberhand über die latente Terrorangst an den internationalen Ölmärkten gewinnen.
Ein unerwarteter Bestandsabbau bei den US-Ölvorräten sowie der vorhergesagte Dollaranstieg liessen vergangene Woche die Heizölpreise wieder klettern.