| 04.01.: |
41,05 €
|
|
| 03.01.: | 41,04 € |
| 02.01.: | 271,75 $ | |
| 01.01.: | 272,00 $ |
| 02.01.: |
29,32 $
|
|
| 01.01.: | 30,17 $ |
| 02.01.: |
0,7948 €
|
|
| 01.01.: | 0,7972 € |
Marktbericht vom 04.01.2004
Die Heizölpreise in Deutschland bleiben auch zu Beginn des Jahres 2004 dank eines weiter anziehenden Euros weiterhin auf relativ günstigem Niveau, während wieder stark gesunkene Öl-Bestände in den USA die Rohstoffmärkte beunruhigen.
Wöchentliche Updates zur Heizölpreis-Entwicklung von FastEnergy auf WhatsApp!
Die Futures auf OPEC-Rohöl stehen derzeit bei 32,50 US-Dollar, die Nordseemarke Brent in London wird für 29,32 Dollar gehandelt. Der Euro eilt von einem Rekordhoch zum anderen, derzeit sind nur noch gut 0,79 Euro-Cent für einen US-Dollar zu bezahlen.
Trotz eines enormen Bestandsrückganges bei Rohöl in den USA, kamen Ende letzter Woche die Rohölpreise wieder etwas zurück, wobei dem natürlich wegen der Feiertage nur ein sehr dünnes Handelsvolumen zu Grunde lag. Wie die knappe Versorgungslage der USA in dieser Woche durch die Marktteilnehmer verarbeitet wird, muss genau beobachtet werden. Nicht zuletzt auch deswegen, weil die Meteorologen sinkende Temperaturen in den bedeutendsten Verbraucherregionen der Staaten vorhersagen.
Wie schnell eine Versorgungskrise eintreten kann, zeigte uns der Zusammenbruch der Stromversorgung im Nordosten Nordamerikas im letzten Jahr.
Entlastend für die Preise wirkte vielleicht auch das Ausbleiben der befürchteten Terroranschläge über die Feiertage, die in den Preisen als Risikoaufschlag sicherlich Berücksichtigung fanden. Belastend könnte aber die ausbleibende OPEC-Reaktion auf die permanente Überschreitung der oberen Preisgrenzhe wirken. Trotz eines Ölpreises von über 28 US-Dollar an zwanzig aufeinanderfolgenden Tagen, soll die Förderquote - nicht wie vereinbart - um 0,5 Millionen Barrel pro Tag erhöht werden, was mit fehlenden fundamentalen Aspekten begründet wird.
Unabhängig von dem Hin und Her bei den Rohölpreisen scheint sich der Euro auch im neuen Jahr mehr als behaupten und so unsere Heizölpreise weiter positiv beeinflussen zu können. Daran können derzeit auch äußerst positive Konjunkturdaten aus den USA nichts ändern, wogleich das Eis für den Euro sicherlich zunehmend dünner wird und eine Gegenreaktion durchaus zu erwarten ist.
Heizölverbraucher, die sich im Winter noch bevorraten müssen, sollten das derzeitig günstige Niveau bei den Heizölpreisen auf jeden Fall nutzen, nicht zuletzt um dem Risiko eines kurzfristigen, rasanten Rohölpreisanstieg im Falle einer eventuellen Versorgungskrise in den USA aus dem Wege zu gehen.
| 04.01.: |
41,05 €
|
|
| 03.01.: | 41,04 € |
| 02.01.: | 271,75 $ | |
| 01.01.: | 272,00 $ |
| 02.01.: |
29,32 $
|
|
| 01.01.: | 30,17 $ |
| 02.01.: |
0,7948 €
|
|
| 01.01.: | 0,7972 € |
Trotz insgesamt wieder etwas gestiegener US-Lagerbestände kletterten die Rohölpreise gegen Ende der vergangenen Woche auf neue Rekordhöhen seit der Irak-Krise im Frühjahr vergangenen Jahres.
Obwohl bisher der "richtige" Winter in Nordamerika und Europa ausgeblieben ist, verharren die Rohölpreise auch über die Feiertage auf ihrem doch relativ hohen Niveau.