Marktbericht vom 14.03.2004
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 14.03.2004, 00:00 Uhr

Marktbericht vom 14.03.2004

Höchststände noch nicht erreicht?

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 14.03.2004, 00:00 Uhr
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Obwohl die Rohölpreise derzeit auf sehr hohem (Krisen-)Niveau stehen, könnten nach Meinung einiger Ölanalysten die Höchststände noch nicht erreicht sein. Eine steigende Nachfrage, unsichere politische Lagen in wichtigen Förderregionen, sowie die Geschlossenheit der OPEC ließen diesen Schluss zu.


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In NewYork liegen die Rohöl-Futures derzeit bei 36,20 US-Dollar je Barrel, während für Nordseeöl der Marke "Brent" aktuell 32,20 Dollar zu zahlen sind. Der Dollar zeigt sich im Wochenvergleich bei Kursen um 82 Euro-Cent kaum verändert.

Hoffnungen auf (stark) fallende Rohölpreise im Frühjahr lösen sich zunehmend in Luft auf. Nicht nur die Terroranschläge in Madrid als Beweis für die latente Gefahr aus der Untergrundbewegung, sondern auch die permanent steigende Nachfrage vornehmlich aus Asien, lassen kurz- und wohl auch mittelfristig nur wenig Spielraum nach unten. Zudem zeigt die OPEC eine erstaunliche Geschlossenheit, was die Verteidigung der hohen Rohölpreise auch auf Kosten von Marktanteilsverlusten an Nicht-OPEC-Staaten betrifft.
Einzig die permanenten Anstrengungen eben dieser Staaten wie Russland, Norwegen und Mexiko, die Fördermengen stetig zu steigern geben Grund zur Hoffnung, dass sich die Lage auch wieder umkehren könnte.
Das diese Förderpolitik dringend nötig ist, zeigt die jüngste Prognose der internationalen Energieagentur (IEA), die die weltweite Nachfrage nach Rohöl für das zweite Quartal nach oben korrigierte, aber eben auch von einem gestiegenen Angebot außerhalb der OPEC berichten konnte.

Auch von der Devisenseite kommt derzeit wenig Rückenwind für die europäischen Energieverbraucher. Der langfristige Höhenflug des Euro gegenüber dem Dollar scheint zumindest vorerst gestoppt zu sein, wobei sich die fundamentalen Daten nicht geändert haben und auch die Anfälligkeit der US-Währung im Bezug auf weitere befürchtete Terroranschläge bleibt.

Die Heizölpreise tendieren seitwärts in einem langfristig als moderat einzustufenden Preisband. Spekulationen auf kurzfristig fallende Kurse könnten sich - wie ausführlich beschrieben - als wenig erfolgreich herausstellen. Wer vor dem Ende der Heizperiode noch Ware benötigt, kauft derzeit mit deutlich verringertem Risiko.

Heizöl-Marktdaten

12.03.04, 00:00 Uhr
14.03.: 42,02 €
13.03.: 42,04 €
12.03.04, 00:00 Uhr
12.03.: 265,75 $
11.03.: 273,25 $
12.03.04, 00:00 Uhr
12.03.: 31,69 $
11.03.: 32,23 $
12.03.04, 00:00 Uhr
12.03.: 0,8185 €
11.03.: 0,8093 €

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