Marktbericht vom 21.03.2004
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 21.03.2004, 00:00 Uhr

Marktbericht vom 21.03.2004

Rohölpreise weiter auf Rekordfahrt

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 21.03.2004, 00:00 Uhr
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Auch die vergangene Woche stand wieder im Zeichen steigender Rohölpreise, so dass an den Preistafeln zwischenzeitlich die höchsten Preise seit Oktober 1990 angeschrieben standen.


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Derzeit stehen die Futures in NewYork bei 38 US-Dollar, während Nordseeöl "Brent" in London für gut 33 Dollar gehandelt wird. Der Euro konnte gegenüber dem Dollar wieder etwas zulegen und so sind aktuell rund 81,5 Euro-Cent für die US-Wahrung zu bezahlen.

Viele Verbraucher fragen sich, worin dieser hohe Rohölpreis seine Begründung findet. Hier gibt es eigentlich keinen Hauptgrund, vielmehr einen bunten Strauß an negativen Einflussfaktoren.
Da sei an oberster Stelle die fehlende Bereitsschaft der OPEC zu nennen, die Fördermengen der gestiegenen Nachfrage - vornehmlich aus Asien - anzupassen. Ganz im Gegenteil beschliesst man Förderkürzungen, um sich dann nach aussen besorgt über den hohen Rohölpreis und den Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zu zeigen.
Eine Folge der permanent hohen Ölpreise ist die fehlende Bereitschaft vieler Importeure, sich ausreichend mit Ware zu bevorraten, was wiederum zu permanent niedrigen Lagerbeständen führt, die wiederum eine Unterversorgung befürchten lässt und somit an den Börsen zusätzlich preistreibende Wirkung erzielt.
Hinzu kommen noch die wieder neu aufflammende Angst vor Terroranschlägen und die Krise um Machthaber Chavez in Venezuela. Auch Charttechniker sehen derzeit einen intakten Aufwärtstrend.
Lediglich das expansive Förderverhalten der sog. Nicht-OPEC-Staaten gibt derzeit Hoffnung auf ein sich bald wendendes Blatt.

Der Euro sorgt schon seit mehr als einem Jahr dafür, dass unsere Heizöl- und Benzinpreise im Verhältnis zu den Rohstoffpreisen nur unterproportional gestiegen sind. Die jüngsten Äußerungen von US-Notenbankchef Alan Greenspan, die Leitzinsen weiterhin auf niedrigem Niveau belassen zu können, sowie die Terrorangst verhalfen dem Euro den jüngsten Dollar-Anstieg wieder zu bremsen.

Auch die Heizölpreise stiegen trotz einer sehr schwachen Nachfrage weiter an. Derzeit kauft anscheinend nur der, dessen Vorräte sich dem Ende neigen. Bei wieder nachgebenden Preisen dürfte sich dies aber schnell wieder ändern. Im Jahresvergleich stehen die Preise in etwa auf dem Niveau der letzten beiden Jahre.

Heizöl-Marktdaten

19.03.04, 00:00 Uhr
21.03.: 44,26 €
20.03.: 44,25 €
19.03.04, 00:00 Uhr
19.03.: 288,50 $
18.03.: 291,75 $
19.03.04, 00:00 Uhr
19.03.: 33,26 $
18.03.: 33,13 $
19.03.04, 00:00 Uhr
19.03.: 0,8139 €
18.03.: 0,8073 €

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