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Marktbericht vom 15.08.2004
Wieder einmal neue Rekordhochs bei den Rohölpreisen sorgten auch letzte Woche für einen stabil hohen Heizölpreis.
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Die Ölfutures in NewYork stiegen erstmals über die 46-Dollar-Marke und auch Nordseeöl der Marke "Brent" markiert mit 43,88 US-Dollar ein neues Allzeithoch. Der Dollar gab weiter nach und ist aktuell für knapp 81 Euro-Cent zu kaufen.
Die schon seit langem erhoffte und erwartete Gegenreaktion der überhitzten Ölmärkte blieb auch in der vergangenen Woche aus, ganz im Gegenteil, die Märkte stürmten unterstützt durch neue negative Meldungen weiter auf neue Rekordhöhen.
So kamen zu den ohnehin schon bekannten Sorgen, wie Yukos-Krise, Irak-Konflikt und unterschätzte Nachfrage, Behinderungen der Ölproduktion durch Stürme im Golf von Mexiko sowie die unsichere politische Lage in Venezuela, einem der wichtigsten Ölförderländer der Welt, hinzu.
Früher hätten die Märkte solche, eher zur Normalität gehörenden, Meldungen locker weggesteckt, doch bei der aktuellen Sorge um die ausreichende Versorgung mit dem wichtigsten Rohstoff der Welt, wiegt jede Negativnachricht doppelt.
Da können die europäischen Ölverbraucher noch froh sein, dass der US-Dollar aktuell wieder einen leichten Schwächeanfall erleidet und den Anstieg der Preise für Ölimporte etwas mildert. Die Ursache hierfür ist in der sich abzeichnenden Wachstumsdelle der amerikanischen Wirtschaft zu suchen.
Die Heizöl- und Kraftstoffpreise dürften sich trotz der Unterstützung von der Devisenseite zumindest kurz- und mittelfristig wohl weiter nach oben bewegen. Die Äußerungen von OPEC-Präsidenten Yusgiantoro, die Förderbedingungen z.B. im Irak könnten im nächsten Jahr besser werden und somit die Preise wieder fallen, sind zwar gut gemeint, aber leider reine Spekulation und helfen Verbrauchern mit fast leerem Tank relativ wenig. Diesen kann daher nur zum kurzfristigen Kauf einer zumindest kleineren Menge geraten werden, die es ermöglicht, bequem durch den Winter zu kommen. Dadurch könnte dem zu erwartenden Chaos im Herbst aus dem Wege gegangen werden und die hoffentlich fallenden Preise zum Frühjahr hin zur weiteren Bevorratung genutzt werden.
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Auch die vergangene Woche war wieder von einem hektischen Handel an den internationalen Rohölmärkten geprägt und immer mehr Marktteilnehmer fragen sich, wann die 50-Dollar-Marke bei den Rohöl-Futures fallen wird.
Wieder eine sehr hektische Woche mit zwischenzeitlich neuen Rekordmarken bei den Rohölpreisen haben die internationalen Ölmärkte hinter sich.