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Marktbericht vom 29.08.2004
Zum ersten mal seit mehr als acht Wochen sind die Rohöl- und somit auch die Heizölpreise dank der Entwicklungen im Irak und beruhigenden Kommentaren aus OPEC-Kreisen wieder merklich gefallen.
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Die Öl-Futures in NewYork gingen auf 43,18 US-Dollar pro Barrel zurück, nachdem hier viele Marktteilnehmer noch vor einer Woche die Preise bei 50 Dollar sahen. Auch die Kontrakte auf Nordseeöl Brent reduzierten sich auf Kurse um 40,50 US-Dollar/Barrel. Der Dollar stieg dagegen stark auf Kurse um 83,50 Euro-Cent an.
Gleich mehrere positive Entwicklungen zeigen sich für die längst überfällige Korrektur an den Ölmärkten verantwortlich.
Da wäre zum einen die Beruhigung um die umkämpfte Stadt Nadschaf im Irak zu nennen, die die Gefahr für Anschläge auf die irakische Ölinfrastruktur verringern sollte. Desweiteren scheinen die Öllieferungen des angeschlagenen Ölkonzerns Yukos trotz aller Schwierigkeiten weiter zu fließen.
Komplettiert wurde die Reihe guter Nachrichten von der politischen Entspannung in Venezuela und Äußerungen von OPEC-Präsident Yusgiantoro, der verlauten lies, seine Organisation werde alles tun, um einen weiteren Anstieg des Ölpreises zu verhindern und den Abwärtskurs zu unterstützen.
Die große Frage dürfte nun sein, ob dieser Rücksetzer der Anfang eines Abwärtstrends oder eine neue Basis für weiter steigende Kurse ist. An der grundsätzlichen Problematik des enormen und allseits unterschätzten Nachfrageanstieges vornehmlich aus China hat sich nämlich nichts geändert.
Im Einklang mit den nachgebenden Kursen an den Ölmärkten stieg der Kurs des US-Dollars an, da sich die Aussichten für eine weitere positive Entwicklung der US-Konjunktur durch die Verbilligung des wichtigsten Rohstoffes natürlich verbessert haben.
Dies führte dazu, dass die gefallenen Rohölpreise nicht im vollen Maße auf unsere Heizölpreise durchschlugen. Außerdem ist bereits ein Anstieg der inländischen Nachfrage zu verzeichnen, die bei steigender Dynamik sehr schnell zu Versorgungsengpässen führen könnte.
Verbraucher tun also gut daran, wenn Sie die doch deutlich zurückgekommenen Preise zu Bevorratung nutzen. Nur Spekulanten setzen auf weiter fallende Kurse, wohlwissend der Gefahr die darin liegt.
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Nachdem Anfang vergangener Woche an den internationalen Ölmärkten die Überhitzung der Vorwoche deutlich abgebaut wurde und die Preise teilweise stark gefallen sind, zogen die Preise gegen Ende der Woche wieder an.
Auch die vergangene Woche war wieder von einem hektischen Handel an den internationalen Rohölmärkten geprägt und immer mehr Marktteilnehmer fragen sich, wann die 50-Dollar-Marke bei den Rohöl-Futures fallen wird.