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Marktbericht vom 05.09.2004
Nachdem Anfang vergangener Woche an den internationalen Ölmärkten die Überhitzung der Vorwoche deutlich abgebaut wurde und die Preise teilweise stark gefallen sind, zogen die Preise gegen Ende der Woche wieder an.
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So stehen die Rohöl-Futures in NewYork aktuell bei knapp 44 US-Dollar pro Barrel, während die Nordseemarke "Brent" in London für rund 41 Dollar gehandelt wird. Der Dollar selbst ist im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen und notiert bei knapp 83 Euro-Cent.
Eigentlich war es nicht verwunderlich, dass die Märkte nach diesem doch recht deutlichen Rückgang schnell wieder in einen Aufwärtstrend überschwenken würden, da sich an der grundsätzlichen Problematik wenig geändert hat.
Nach wie vor pumpen die Ölförderländer nahe an der Kapazitätsgrenze, um den Öldurst - vornehmlich aus China - zu löschen.
Dass auch im Irak der Friede noch lange nicht hergestellt ist, ist ebenso bekannt, wie der unkalkulierbare Ausgang der Yukos-Krise.
Da bedurfte es lediglich eines kleinen Auslösers in Form von schlechter als erwartet ausgefallenen Bestandsdaten aus den USA, um den Abwärtstrend zu brechen und die Gegenbewegung auszulösen.
Der Dollar konnte, nach einem zumindest nicht negativ überraschenden Arbeitsmarktbericht, leicht zulegen, könnte aber im Falle weiterer Preissteigerungen am Ölmarkt wieder an Wert verlieren, da dies die Konjunkturaussichten eintrüben würde.
Die Heizölpreise bieten trotz des Anstieges gegen Ende der Woche weiterhin eine gute Kaufchance vor dem erwarteten Nachfragechaos in den nächsten Wochen. Bereits jetzt ist eine große Nachfragebelebung zu verzeichnen, die bei einer weiteren Verstärkung auch zu Versorgungsengpässen führen könnte. Die Aussichten auf weiter fallende Kurse ist sind also nicht die besten.
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Auch in der vergangenen Woche tendierten die Heizölpreise unter mäßigen Schwankungen seitwärts, nachdem sich positive und negative Meldungen in etwa die Waage hielten.
Zum ersten mal seit mehr als acht Wochen sind die Rohöl- und somit auch die Heizölpreise dank der Entwicklungen im Irak und beruhigenden Kommentaren aus OPEC-Kreisen wieder merklich gefallen