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Marktbericht vom 12.09.2004
Auch in der vergangenen Woche tendierten die Heizölpreise unter mäßigen Schwankungen seitwärts, nachdem sich positive und negative Meldungen in etwa die Waage hielten.
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Die Futures auf US-Rohöl in New York stehen aktuell bei 42,80 US-Dollar pro Barrel, Nordseeöl kostet in London gut 40 Dollar. Die US-Währung selbst fiel gegenüber dem Euro auf Werte um 81,50 Euro-Cent zurück.
Zu den guten Nachrichten der letzten Woche zählte sicherlich die befürchtete, aber doch ausbleibende Beeinträchtigung der Ölförderung durch Hurrikans am Golf von Mexiko. Negativ stimmte der erneute Rückgang der US-Ölvorräte trotz ernorm hoher Einfuhren, was auf einen sehr hohen Ölverbrauch hindeutet und sowohl kurz- als auch langfristig das Hauptproblem am Ölmarkt sein wird. Denn nicht nur die US-Amerikaner verbrauchen immer mehr Öl, sondern vor allem Chinas Nachfrage steigt bekanntlich explosionsartig.
Dieses auch in den nächsten Jahren wohl dominierende Problem sorgt gepaart mit Terrorängsten für stark verunsicherte Märkte und lässt einen größeren Rückgang der Rohölpreise äußerst unwahrscheinlich werden.
Da tut es europäischen Ölverbrauchern gut, wenn zumindest ein wenig Unterstützung von der Devisenseite kommt. Der Kurs des Euro konnte nämlich gegenüber dem Dollar relativ stark zulegen, da das US-Handelsbilanzdefizit im Juli deutlich schwächer ausgefallen ist wie befürchtet und somit der Druck auf US-Notenbankchef Alain Greenspan, die Zinsen weiter anzuheben, deutlich geringer wird. Ein weiterhin relativ niedriges Zinsniveau in den USA macht wiederum Investments in den Euro attraktiver und lässt diesen steigen.
Die aktuellen Heizölpreise bieten nach wie vor eine gute Gelegenheit zum Kauf, bevor eine deutlich erhöhte Nachfrage aus dem Inland zwangsläufig zu Preissteigerungen führen dürfte. Kämen auch noch neue Negativmeldungen aus der Rohstoffseite hinzu, würde dies die Situation noch verschärfen. Diesem Szenario sollte man aus dem Wege gehen, indem man rechtzeitig ordert.
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Wie bereits seit längerem prognostiziert, stiegen die Heizölpreise in der vergangenen Woche weiter an und erreichten wieder neue Jahreshöchststände.
Nachdem Anfang vergangener Woche an den internationalen Ölmärkten die Überhitzung der Vorwoche deutlich abgebaut wurde und die Preise teilweise stark gefallen sind, zogen die Preise gegen Ende der Woche wieder an.