Marktbericht vom 23.01.2005
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 23.01.2005, 00:00 Uhr

Marktbericht vom 23.01.2005

Heizölpreise tendieren weiter seitwärts

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 23.01.2005, 00:00 Uhr
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Trotz guter Bestandsdaten aus den USA und der bisher relativ milden Witterung in vielen wichtigen Bedarfsregionen, bewegen sich die Ölpreise an den internationalen Rohstoffmärkten innerhalb einer relativ breiten Spanne weiterhin seitwärts. Aktuell notieren die Futures auf die Sorte "Light Sweet Crude" in NewYork mit 48,53 US-Dollar pro Barrel, in London kostet Nordseeöl "Brent" 45,73 Dollar. Die US-Währung selbst wird derzeit für 76,71 Euro-Cent gehandelt.


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Händler begründen die gegen Ende der Woche zunehmende Nervosität am Ölmarkt mit den bevorstehenden Wahlen im Irak und dem anstehenden OPEC-Meeting, beides am 30. Januar. Während im Vorfeld der Wahlen verstärkt Terroranschläge befürchtet werden, könnte das Kartell eine Förderkürzung beschließen, die aber schon lange in Erwägung gezogen wird. Allerdings kommt aktuell eine Erhöhung der Öl-Nachfrage-Prognose für das erste Halbjahr 2005 seitens der OPEC hinzu, die sich bei einer gleichzeitigen Angebotsverknappung entsprechend auf die Märkte auswirken könnte. Auch die IEA (internationale Energie Agentur) geht von einer weiter steigenden Nachfrage aus, wenn gleich auch mit etwas verlangsamten Wachstum. Allein China dürfte in 2005 rund 12 Prozent mehr einführen als im stark wachsenden Vorjahr.

Am Devisenmarkt ist der Eurokurs seit langem erstmals wieder unter die Marke 1,30 gefallen, wofür sich positive US-Konjunkturzahlen verantwortlich zeigen.

Alles keine sonderlich guten Nachrichten für die heimischen Heizölpreise, die aber im Großen und Ganzen relativ stabil seitwärts bzw. leicht steigend tendieren. Daran dürfte sich auch in den nächsten Tagen nichts Gravierendes ändern. Lediglich die derzeit einsetzende kalte Witterung könnte bei längerem Bestand die Nachfrage ankurbeln und die Preise "anheizen".

Heizöl-Marktdaten

21.01.05, 00:00 Uhr
23.01.: 49,58 €
22.01.: 49,58 €
21.01.05, 00:00 Uhr
21.01.: 404,00 $
20.01.: 388,50 $
21.01.05, 00:00 Uhr
21.01.: 45,73 $
20.01.: 44,32 $
21.01.05, 00:00 Uhr
21.01.: 0,7666 €
20.01.: 0,7713 €

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