Marktbericht vom 14.08.2005
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 14.08.2005, 00:00 Uhr

Marktbericht vom 14.08.2005

Rohöl bald bei 80 US-Dollar? - Heizölpreise steigen weiter

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 14.08.2005, 00:00 Uhr
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Nach dem kräftigen Anstieg der Rohöl- und Heizölpreise in der vergangenen Woche, gibt es bereits wieder Experten-Stimmen, die einen Anstieg der Öl-Futures auf 70 bis 80 US-Dollar prognostizieren.


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Noch ist es aber nicht so weit und so stehen die Kontrakte auf WTI-Rohöl in NewYork aktuell auf neuem Rekordhoch bei 66,86 Dollar/Barrel, während in London für die Nordseemarke "Brent" 66,45 Dollar angeschrieben stehen. Der Dollar befindet sich weiterhin auf dem Rückzug und kostet zur Stunde 80,40 Euro-Cent.

Kein Tag ohne neue Rekorde - so könnte man das Geschehen an den internationalen Ölmärkten von letzter Woche beschreiben.
Die sich ausweitenden Raffinerieprobleme in den USA geben den Börsen in Verbindung mit Terrorängsten in Saudi Arabien und der Eskalationsgefahr im Iran-Konflikt den nötigen Zündstoff.
Spekulative Käufe von Hedge-Fonds, die auf weiter steigende Kurse setzen, sowie die anstehende Hurrikan-Saison im Golf von Mexiko verstärken den Trend.
Die Basis und der Nährboden für die stabile Aufwärtsentwicklung ist aber nach wie vor die stetig wachsende Nachfrage, vorwiegend aus Asien und den USA. Diese Tatsache wird auch in mittelfristiger Zukunft den Ölpreis wohl nicht mehr auf das Niveau vergangener Jahre zurückfallen lassen.

Der Devisenmarkt entwickelt sich derzeit positiv für die europäischen Ölverbraucher, auch wenn dies den Ölpreisanstieg nur im geringen Maße bremsen kann. Der hohe Ölpreis schadet der sehr energieintensiven amerikanischen Wirtschaft mehr als der europäischen, was verstärkt zu Euro-Käufen führt.

Hierzulande hat am Heizölmarkt die erste große Kaufwelle eingesetzt, was vereinzelt bereits zu verlängerten Lieferzeiten und auch Verfügbarkeitsproblemen führte. Trotz der aktuellen Rekordpreise kann angesichts der Situation an den internationalen Ölmärkten und der gerade für Herbst weiterhin hoch erwarteten Inlandsnachfrage kaum zum abwarten geraten werden. Zumindest eine Teilmenge, die den Bedarf für den kommenden Winter deckt, sollte rechtzeitig vor Beginn der kalten Jahreszeit geordert werden.

Heizöl-Marktdaten

12.08.05, 00:00 Uhr
14.08.: 65,30 €
13.08.: 65,30 €
12.08.05, 00:00 Uhr
12.08.: 598,00 $
11.08.: 594,00 $
12.08.05, 00:00 Uhr
12.08.: 66,59 $
11.08.: 65,45 $
12.08.05, 00:00 Uhr
12.08.: 0,8042 €
11.08.: 0,8021 €

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