Heizöl-Weblog Archiv März 2008
FastEnergy Geschäftsführer Josef Weichslberger mit 20 Jahren Erfahrung in der Mineralölbranche macht sich seine persönliche Gedanken zum Heizöl-Markt.
Mittwoch, 26. März 2008
Ja ist denn heut schon Weihnachten?
Schon ein bisserl komisch, was derzeit bei uns so los ist.
Die Nachfrage ist stärker als im Januar und Februar zusammen und zu Ostern gibt es ein Winterlandschaft, dass man sich Fragen muss, ob bald schon der Weihnachtsmann vor der Tür steht.
Aber ich muss ganz ehrlich zugeben, dass das aktuelle Wetter - auch wenn es mir und meiner Familie privat überhaupt nicht passt - unserer Branche schon ganz gut tut, nachdem heuer bereits der zweite Winter in Folge auszufallen drohte.
In Summe ist oder war es wohl aber auch heuer wieder zu warm, was hoffentlich noch kein spürbares Anzeichen der Klimaerwärmung ist.
Donnerstag, 13. März 2008
Fördern statt Bestrafen
Alle Eltern wissen, dass man bei Kindern mit Belohnen meist mehr erreicht als mit Bestrafen.
Führungskräfte in der Wirtschaft fördern neue Ideen, prämieren gute Leistungen und greifen nur im allerletzten Notfall zu Abmahnungen oder gar Entlassungen.
Die erfolgreichsten Fußballtrainer sind Motivationskünstler a la Klinsmann, oder meinen Sie, dass die Gummibänder beim Training für den Erfolg bei der letzten WM ausschlaggebend waren?
Die Politik hat dieses Prinzip leider immer noch nicht verstanden.
Statt Investitionen in sparsame Heizsysteme wirklich zu fördern, jagt man mit komischen Gesetzen irgendwelchen Phantomen hinterher und bestraft dann die Leute, die nicht danach handeln (können).
Erst heute ist in der FAZ wieder zu lesen, dass die Brennwerttechnik die ja bereits sehr ausgereift für den Brennstoff Heizöl zur Verfügung steht sofortige Einsparungen von 30 - 40 Prozent bringt und so viele Probleme lösen würde.
Die Tatsache, dass die deutschen Heizungsanlagen im Schnitt 24 Jahre alt sind und der Austausch nur sehr zögerlich von Statten geht zeigt deutlich, dass hier einfach zu wenig getan wird.
Also Herr Gabriel, weil es grad aktuell ist und zum Thema passt:
Ich bin dafür, dass Sie entgegen Ihrer Erwartung - nicht mit lobenden Worten belohnt werden, dass Sie aufopferungsvoll im letzten August Ihren Mallorca-Urlaub unterbrochen haben, um an einer Kabinettsitzung teilzunehmen, bei der an diesem Tag nicht genügend Ihrer Kollegen aufzutreiben waren, was an sich schon ein Skandal ist, da so etwas ja eigentlich doch planbar sein müsste.
Ich bin dafür, dass Sie für den leichtfertigen und verschwenderischen Einsatz der Flugbereitschaft, der dem Steuerzahler rund 50.000 Euro und jede Menge CO2-Ausstoß gekostet hat, bestraft werden, indem Sie zumindest die Kosten für die Flüge selbst tragen was Sie sicher gleichzeitig motivieren würden, derartiges nicht noch einmal vorzuleben.
Sie machen es ja täglich vor, wie das Volk zu züchtigen ist.
Sie und Ihre Kollegen tun leider nichts, aber auch wirklich gar nichts, um endlich glaubwürdig zu werden!
|