Heizöl-Weblog Archiv August 2006
FastEnergy Geschäftsführer Josef Weichslberger mit 20 Jahren Erfahrung in der Mineralölbranche macht sich seine persönliche Gedanken zum Heizöl-Markt.
Mittwoch, 30. August 2006
Das ich das noch erleben darf
Rund drei Jahre mussten ins Land gehen, um es nun endlich verkünden zu können:
Die Heizölpreise in Deutschland sind günstiger als im Vorjahr, juhuuu!!!
![[image]](/GLOBAL_PICS/chart_20_08_2006.gif)
Und das ist kein Scherz, sondern absolute, harte, unverrückbare, unbestreitbare, belegbare, also in keinster Weise anzuzweifelnde Realität.
Heizöl ist also doch der beste, günstigste, zuverlässigste Brennstoff.
Ich hab`s ja immer gewußt :-)
Donnerstag, 17. August 2006
Wird alles wieder gut?
Was ist den jetzt auf einmal los?
Im Libanon schweigen die Waffen.
Der Iran ist angeblich plötzlich zu Gesprächen bereit.
Im Golf von Mexiko dürfen Touristen spätsommerliche Ruhe geniesen, statt vor Hurrikans zu flüchten.
Die deutsche Nationalelf ist nicht mehr zu bremsen.
Und auch die Heizölpreise geben wieder deutlich nach.
Wär schön, wenn`s so weitergehen würde.
Irgendwie trau ich dem Frieden aber noch nicht ganz...
Montag, 07. August 2006
Ölmarkt befindet sich auf Pulverfass
Die Lage wird immer dramatischer!
Der Iran kümmert sich nicht viel um die UN-Resolution und macht munter mit seiner Uran-Anreicherung weiter. Präsident Ahmadinoderso weiß nur zu gut, dass sich die westliche Welt derzeit keinen größeren Wegfall von Öllieferkapazitäten leisten kann.
Aber ein Öl-Embargo wäre das wohl einzig wirksame friedliche Mittel der Vereinten Nationen.
Derweil zieht der Krieg im Südlibanon immer weitere Kreise. Ein Hineinziehen von Syrien scheint nur noch eine Frage der Zeit, die zunehmende Wut der Araber in der gemäßigten arabischen Welt ist bereits harte Realität.
Jetzt, zu der vorübergehenden Schließung des größten us-amerikanischen Ölfeldes in Alaska, noch eine Meldung über einen aufziehenden Hurrikan, und das Chaos ist perfekt.
Der Ölmarkt befindet sich derzeit wirklich auf einem Pulverfass.
Ich hoffe nur, dass keines der umliegenden Feuer die Zündschnur erreicht und entzündet.
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