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Marktbericht vom 10.05.2003
Der Schwächeanfall des Dollars gegenüber dem Euro hat letzte Woche wieder für etwas fallenden Heizölpreise gesorgt. Bei grösstenteils ruhigem Handel sanken die Notierungen in Süddeutschland im Wochenvergleich durchschnittlich um 2 bis 3 Cent je Liter.
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Bei Kursen um 0,87 Eurocent für einen Dollar notiert der "Greenback" derzeit auf einem Vierjahrestief. Hauptursache hierfür ist, neben dem derzeitigen Zinsvorteil der Euro-Währung nach wiederum ausbleibender Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB), die nach wie vor schlechte Konjunkturaussicht in Amerika. Wie auch in Europa und Asien wartet man derzeit vergeblich auf Indikatoren für einen nachhaltige Belebung der US-Wirtschaft.
Wenig Neues auch vom Rohölmarkt: Nordseeöl der Marke Brent notiert aktuell in London bei rund 25 US-Dollar/Barrell, zog also im Wochenvergleich leicht an. OPEC-Rohöl steht in New York wieder bei über 27 Dollar.
Bevor die irakischen Ölquellen wieder im vollem Umfang sprudeln können, sind gewaltige Investitionen von Nöten. Auf bis zu acht Milliarden Dollar werden die Kosten für die Erneuerung der völlig maroden Produktionsanlagen geschätzt. Es wird also noch einige Zeit dauern, bis die alte Förderstärke von 3,5 Millionen Barrel pro Tag aus den Zeiten vor dem ersten Golfkrieg 1990 wieder erreicht wird. Eine "Ölschwemme" aus dem Irak bleibt also vorerst aus.
Für diese Woche rechnen wir mit stabilen Preisen für Heizöl und Benzin. Ein Blick auf unseren Langzeitchart verdeutlicht das derzeit sehr attraktive Preisniveau!
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Der Terroranschlag in Saudi Arabien sowie überraschend niedrige Rohöl-Lagerbestände in den USA sorgten im Wochenschnitt
Die letzte Woche beschriebenen „Förderkürzungen“ bescherten der OPEC nicht die erhoffte preistreibende Wirkung