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Marktbericht vom 07.09.2003
Einen kräftigen Satz nach unten machten die Rohölpreise gegen Ende der vergangenen Woche, nachdem Meldungen über überraschend stark gestiegene Rohölvorräte in den USA über die Ticker rollten.
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Die Futures für die Oktoberkontrakte fielen in NewYork auf 28,69 US-Dollar pro Barrel, in London sackte der Preis für die Nordseemarkte "Brent" auf 27,17 Dollar. Der Dollar legte auf seinem Weg nach oben eine Verschnaufpause ein und steht derzeit bei rund 91 Euro-Cent.
Die Lagerbestände in den USA sind nach Angaben des amerikanischen Energieministeriums in der vergangenen Woche um 1,8 Millionen auf 280,4 Millionen Barrel gestiegen. Gleichzeitig sank die Nachfrage nach Kraftstoffen von 9,67 auf 9,24 Millionen Barrel.
Mit der Meldung über die gestiegenen US-Rohölvorräte scheint nun vorerst wenigstens ein negativer Faktor aus dem Markt zu sein. Andere jedoch bleiben: Im Irak ist weiterhin kein Ende der bürgerkriegsähnlichen Zustände zu erwarten, obwohl die durch einen Anschlag beschädigte Pipline in die Türkei in Kürze wieder in Betrieb gehen soll. Meldungen über politischen Unruhen in den wichtigen Ölexportländern Nigeria und Venezuela reißen nicht ab und nicht zuletzt wird der Dollar von vielen Marktexperten im Verhältnis zum Euro eher bullish, also steigend gesehen.
Dennoch, der sinkende Rohölpreis sorgte kurzfristig natürlich auch für fallende Heizöl- und Benzinpreise. Dies löste zusammen mit dem Ende des Jahrtausendsommers eine spürbare Belebung der Nachfrage aus. Somit rechnen wir für diese Woche mit einer Konsolidierung der Preise auf attraktivem Niveau.
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Auch vergangene Woche setzte sich die leicht baerische (nachgebende) Tendenz der Vorwoche an den internationalen Ölmärkten fort
Die letzten Wochen und Monate wurden immer von den gleichen Themen bestimmt: