| 15.05.: |
70,51 €
|
|
| 14.05.: | 70,51 € |
| 15.05.: | 619,25 $ | |
| 12.05.: | 645,50 $ |
| 15.05.: |
69,56 $
|
|
| 12.05.: | 72,00 $ |
| 15.05.: |
0,7820 €
|
|
| 12.05.: | 0,7739 € |
Marktbericht vom 15.05.2006
Die anhaltend hohen Ölpreise scheinen erste Auswirkungen auf die weltweite Nachfrageentwicklung zu nehmen, was die Märkte zumindest kurzfristig etwas entlastet.
Wöchentliche Updates zur Heizölpreis-Entwicklung von FastEnergy auf WhatsApp!
So sanken die Kontrakte sowohl auf WTI- also auch auf Brent-Rohöl auf aktuell gut 71 US-Dollar pro Barrel, während der US-Dollar weiter an Boden verlor und derzeit nur mehr für rund 77,5 Euro-Cent gehandelt wird.
In ihrem Monatsbericht vom vergangenen Freitag reduzierte die Internationale Energie Agentur (IEA) ihre Nachfrageprognose für 2006 um 0,2 Mio. bpd (barrel per day) auf nun 84,8 Mio. Im letzen Jahr lag der weltweite Verbrauch noch bei 83,6 Million Fässer (159 LIter) pro Tag.
Hauptverantwortlich dafür sind laut dem IEA-Bericht, die anhaltend hohen Ölpreise, die das Wirtschaftswachstum und somit auch die Nachfrage etwas bremsen.
Diese Meldung lenkte die Marktteilnehmer etwas von den Problemen im Iran-Konflikt ab. Zu diesem meldete sich kürzlich Venezuelas Präsident Hugo Chavez, der im Falle eines Angriffes der USA auf den Iran, eine Einstellung der iranischen Öllieferungen vorhersagte und die Ölpreise auf mehr als 100 Dollar pro Barrel steigen sieht.
Derzeit beraten die EU-Außenminister in Brüssel über eine gemeinsame Haltung im Konflikt mit dem viert größten Ölproduzenten der Welt.
Auch aus Nigeria werden immer wieder neue Anschläge vermeldet, die die Ölproduktion nach wie vor stark behindern und einschränken.
Am Devisenmarkt hat der Euro gegenüber dem US-Dollar den höchsten Stand seit über einem Jahr erreicht. Die Devisenhändler erwarten ein baldiges Ende der Zinsanhebungspolitik der us-amerikanischen Notenbank (FED) und investieren dadurch verstärkt in die europäische Gemeinschaftswährung, wo noch mehr Spielraum für steigenden Zinsen gesehen wird.
Die Heizölpreise geben zu Wochenbeginn aufgrund der gefallenden Rohölpreise und des starken Euros teilweise deutlich nach. Inwieweit die Entspannung weitergeht, ist sicher im Wesentlichen von den Entwicklungen im Iran-Konflikt abhängig. Da diese aber nicht abzusehbar ist, kann nur sehr spekulativ orientieren Verbraucher zum Warten geraten werden.
| 15.05.: |
70,51 €
|
|
| 14.05.: | 70,51 € |
| 15.05.: | 619,25 $ | |
| 12.05.: | 645,50 $ |
| 15.05.: |
69,56 $
|
|
| 12.05.: | 72,00 $ |
| 15.05.: |
0,7820 €
|
|
| 12.05.: | 0,7739 € |
Sorgen um ein sich abschwächendes Wirtschaftswachstum und relativ gut ausgefallene Lagerbestandsdaten sorgen dafür, dass die Ölpreise auch zur Wochenmitte weiter nachgeben.
Obwohl die gestern veröffentlichten Lagerbestandsdaten aus den USA erneut besser als erwartet ausgefallen sind, stiegen die Öl-Futures am Abend zu Börsenschluss noch mal kräftig an.