Heizöl-Newsletter vom 18.03.2009Sehr geehrter Heizöl-Interessent, Die schlechten Nachrichten aus der Wirtschaft scheinen kein Ende zu nehmen und eine generelle Besserung der Lage ist leider bislang nicht in Sicht. Am Ölmarkt schlug sich die Rezession in einem nie dagewesen Absturz der Futures nieder, die von knapp 150 US-Dollar im Sommer, auf Tiefstände bei 35 US-Dollar pro Barrel um die Jahreswende regelrecht abstürzten. Eine der wenigen positiven Begleiterscheinungen der Wirtschaftskrise. Doch es gibt erste Anzeichen für eine Stabilisierung, wenn nicht sogar bereits für eine Wende am Ölmarkt! Ausgelöst wird diese aber leider vorerst nicht durch eine Nachfragestimulierung, die ja auf eine baldige Konjunkturerholung schließen lassen könnte, sondern durch eine künstliche Verknappung des Angebots durch die OPEC! Zwar gab es beim letzten Treffen am 15.03. in Wien keinen weiteren Kürzungsbeschluss, doch dieser scheint auch nicht nötig zu sein. Denn standen hinter den Beschlüssen des Kartells in der Vergangenheit oft nur leere Worte, so scheinen die Mitgliedsstaaten nun disziplinierter zu sein. Dies zeigt sich auch in der Entwicklung der US-Öllagerbestände, die sich nach einem wochen-, ja monatelangen Aufbau in den letzten Wochen zusehends stabilisiert haben. Wir wollen nicht ausschließen, dass es auch am Ölmarkt nochmals nach unten gehen kann, aber die Luft wird doch zunehmend dünner. Die Chancen auf einen weiteren deutlichen Rückgang der Heizölpreise sind aus unserer Sicht daher deutlich niedriger einzustufen, als die Gefahr wieder anziehender Notierungen. Bei Preisen auf einem Vier-Jahres-Tief können Verbraucher mit einem Vorratskauf vermeintlich wenig falsch machen. ie Zeiten, wo einige Meter tief in die Erde "gebuddelt" wurde und das Öl zu sprudeln begann, sind in den meisten Förderländern endgültig vorbei. Viele Vorkommen liegen tausende Meter tief unter der Erde oder im Meer. Bei Preisen unter 60 Dollar pro Barrel rechnen sich solche Förderprojekte in der Regel nicht und werden natürlich auch nicht finanziert. Es wird sich das Angebot also automatisch weiter verknappen und einige Experten befürchten sogar schon wieder einen neuen Ölpreisschock bei einem plötzlichen Anziehen der Nachfrage. Unabhängig davon zeigten die letzten Wochen und Monate aber deutlich, dass es sich gelohnt hat, sich nicht von der allgemeinen Hysterie anstecken zulassen und teilweise irrsinnige Beträge in sogenannte alternative Systeme zu investieren, die teilweise nicht einmal den Namen verdient haben. Der aktuelle Brennstoffkostenvergleich des deutschen Fachmagazins "Brennstoffspiegel" (http://www.brennstoffspiegel.de/frame.php?module=articles&id=6313&page=2&menu=7) zeigt, dass die moderne Ölheizung wieder das ist, was es seit Jahrzehnten war. Nämlich eine der günstigsten, sichersten, zuverlässigsten und mittlerweile auch saubersten Möglichkeit des Heizens - mit jede Menge Potenzial für die Zukunft. Denn bei kaum einer anderen Modernisierungsvariante lässt sich mit so geringem Mitteleinsatz soviel Einsparung erzielen, wie bei der Umrüstung auf die neue Brennwerttechnologie. Und noch ein Pluspunkt: Sie als Verbraucher haben gelernt, mit den gebotenen neuen Möglichkeiten des Internets die Schwankungen am Ölmarkt geschickt zu nutzen, was die große Bestellwelle der letzten Wochen und Monaten eindrucksvoll unter Beweis stellt. Als die Preise übertrieben hoch waren, wurden zur Überbrückung meist nur Kleinmengen geordert. Wir hoffen, dass wir mit unserem Service hierzu auch einen kleinen Beitrag leisten konnten und würden uns sehr freuen, Sie auch weiterhin mit günstigen Heizölpreisen und News vom Ölmarkt versorgen zu dürfen! |

