Heizöl-Newsletter vom 15.12.2009


Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

das Jahr neigt sich dem Ende und wie es um diese Jahreszeit auch sein soll, geht es mit den Temperaturen kräftig nach unten.

Pünktlich zum Weihnachtsfest geben erfreulicherweise aber auch die Heizölpreise noch einmal deutlich nach!

Wir erklären Ihnen in dieser Ausgabe, warum die aktuelle Situation am Ölmarkt  so spannend ist. Außerdem wollen wir auch schon mal eine erste Prognose zur möglichen Heizöl-Preisentwicklung im neuen Jahr riskieren!
Und natürlich haben wir auch wieder ein paar wertvolle Tipps für Sie zusammengestellt.

Wir danken Ihnen an dieser Stelle für Ihr Vertrauen und Ihre Treue und wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und für das Jahr 2010 Gesundheit, Zufriedenheit und stets eine warme Wohnung!

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

Ölmarkt-Analyse


Lange Zeit trieb der Ölpreis mehr oder weniger richtungslos zwischen 75 und 80 US-Dollar pro Barrel. Einerseits setzten die Marktteilnehmer auf eine schnelle und kräftige Erholung der weltweiten Konjunktur, auf der anderen Seite drückten die extrem hohen Lagerbestände und die schwache Nachfrage auf die Preise.

Seit ein paar Tagen sorgt nun ein wieder anziehender US-Dollar für Bewegung und nachgebende Rohöl-Notierungen.

Leider wirkte sich dies bisher nicht im vollen Umfang auf die Heizölpreise aus, da der im Gegenzug fallende Eurokurs die Ölimporte gleichzeitig verteuert.

Jetzt aber scheint es, als ob sich der Ölpreis etwas vom US-Dollar lösen könnte und wieder verstärkt Fundamentaldaten Einzug in das Marktgeschehen halten.
Dies könnte schon bald zu einer Neubewertung des gesamten Ölkomplexes führen.

Zusammengefasst stellt sich der Ölmarkt aktuell wie folgt dar:

+ preistreibende Faktoren
  • Hohe Nachfrage aus Asien
  • Ende der Wirtschaftskrise deutet sich an
  • Atom-Konflikt mit Iran weiter ungelöst
  • mittelfristig weiter ansteigender Energieverbrauch

- preisdrückende Faktoren
  • randvolle Lagerkapazitäten
  • schwache Nachfrage in etablierten Industrieländern
  • nachlassende Disziplin der Ölförderländer
  • steigender US-Dollar



Heizölpreis-Prognose 2010


Wir rechnen noch nicht mit einer nachhaltigen, eher mit einer etwas holprigen Erholung der weltweiten Wirtschaftstätigkeit. Dies dürfte die Nachfrage weiter auf niedrigem Niveau halten und fundamental immer wieder Druck auf die Ölmärkte bringen.

Auf der anderen Seite könnte ein weiter steigender US-Dollar die Importpreise erhöhen.

So ist es aus unserer Sicht wahrscheinlich, dass die Heizölpreise zumindest in der ersten Jahreshälfte weiter in einer Spanne zwischen 54 und 66 Cent pro Liter pendeln, so wie dies nahezu das ganze Jahr 2009 der Fall war.

Im Vergleich mit den letzten drei Jahren, wäre dies sicherlich ein durchaus akzeptables Niveau.
Bilden Sie sich selbst eine Meinung anhand unserer Heizölpreis-Charts!


Tipp: Bestellzeitpunkt - jetzt sparen Sie richtig!


Durch die Wahl des richtigen Kaufzeitpunktes lässt sich meist wesentlich mehr Geld sparen, als mit aufwändig organisierten Sammelbestellungen.

Und das sogar in so Preis stabilen Jahren wie diesem. Bei Schwankungen von 10 Cent pro Liter geht es hier bei durchschnittlich 3.000 Litern schnell mal um 300 Euro!

Wir haben die Preise der letzten Jahre ausgewertet und ein erstaunliches Ergebnis erhalten, dass Sie vielleicht überraschen wird.

Das sind die günstigsten Bestellmonate für den Heizölkauf...