Heizöl-Newsletter vom 18.03.2010


Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

Mit unserer letzten Preisprognose lagen wir im Großen und Ganzen wieder nicht ganz falsch, wenngleich der erwartete Seitwärtstrend in letzter Zeit zugegebenermaßen doch leicht nach oben gerichtet war.
Dies hat mittlerweile auch dazu geführt, dass das Preisniveau aktuell auf das höchste Niveau seit dem krassen Absturz der Preise im Herbst 2008 gestiegen ist.
Doch es könnte durchaus noch schlimmer kommen!
Lesen Sie in dieser Ausgabe unseres Newsletters warum.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

Ölmarkt-Analyse


Immer mehr Marktbeobachter gehen zwischenzeitlich davon aus, dass ein sogenanntes "Double Dip", also ein erneutes Abgleiten in die Rezession vermieden werden kann und sich die Konjunktur weiter erholen wird.
Das würde aber auch bedeuten, dass der weltweite Ölverbrauch - vor allem angetrieben durch die Wachstumsmotoren China und Indien - wieder zunehmen wird und uns eine ähnliche Entwicklung bei den Heizölpreisen wie im Jahr 2008 droht.

+ preistreibende Faktoren
  • hohe und kräftig steigende Nachfrage aus Asien
  • Ende der Wirtschaftskrise ist wahrscheinlich
  • mittelfristig weiter ansteigender Energieverbrauch
  • hohe Liquidität an den Kapitalmärkte, niedrige Zinsen
  • Euro im Vergleich zum US-Dollar unter Druck

- preisdrückende Faktoren
  • immer noch hohe Lagerbestände
  • weiterhin eher schwache Nachfrage aus etablierten Industrieländern
  • fehlende Disziplin der Ölförderländer
Die Parallelität der Preisentwicklung  des bisherigen Jahres 2010 mit dem Jahr 2008 ist erstaunlich und lässt weiter steigende Preise befürchten.

Machen Sie sich selbst ein Bild, indem Sie einen Blick auf unseren Heizölpreis-Chart werfen.


Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen


Wir gehen davon aus, dass der Euro angesichts der enormen Probleme in Griechenland, Portugal, Spanien und weiterer EU-Mitgliedsländer auch weiterhin unter Druck bleiben wird.
Gleichzeitig sehen wir einen weltweit wieder leicht steigenden Ölbedarf.
Zwar nahm auch die Förderdisziplin der OPEC-Länder in den letzten Monaten permanent ab, doch bleibt generell die Frage, ob das Angebot dem erwarteten Nachfragewachstum angepasst wird bzw. werden kann.

Des weiteren werden die Zinsen auf bislang unabsehbare Zeit auf dem aktuell historisch niedrigen Niveau bleiben, was Anleger verstärkt in Risikogeschäfte treibt, wovon der Rohstoffmarkt natürlich nicht ausgenommen ist.

Wenngleich wir nicht die Dynamik wie im Jahr 2008 erwarten, gehen wir in nächster Zeit doch von tendenziell weiter steigenden Heizölpreisen aus.
Nur ein überraschender Rückfall in eine globale Rezession oder eine erneute Finanzkrise könnte die Preise wieder stärker nach unten bringen.
Bleiben Sie auf dem Laufenden und verfolgen Sie hierzu unsere täglich aktuellen Marktberichte!


Tipp: Jetzt Wunschpreissystem nutzen!


Die Heizsaison neigt sich - wenn auch nur langsam - dem Ende.
Jetzt haben Sie wieder Zeit, nach dem richtigen Zeitpunkt für den Heizölkauf Ausschau zu halten. Dies macht natürlich nur dann Sinn, wenn Sie wieder fallende Preise erwarten.
Sehr nützlich ist hierbei unser kostenloses und absolut unverbindliches Wunschpreissystem, das Sie automatisch bei Erreichen eines von Ihnen vorgegebenen Zielpreises informiert.
Aber auch wenn dieser nicht erreicht wird, erinnern wir Sie, nach einer ebenfalls von Ihnen festgelegten Zeit, an den Heizölkauf.

So geht`s:
Sie starten die Wunschpreiseingabe ganz einfach über unseren Preisrechner. Bei der Preisanzeige klicken Sie auf "Wunschpreis eingeben" und tippen hier Ihren Zielpreis ein. Anschließend sagen Sie dem System, wie lange die Preisvorgabe gültig sein soll, bzw. wann Sie bei Nichterreichen wieder erinnert werden wollen.
Bitte beachten Sie, dass das Erreichen des Wunschpreises nicht automatisch eine Bestellung auslöst.
Starten Sie Ihre Wunschpreiseingabe hier!