Heizöl-Newsletter vom 12.08.2010


Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

am Heizöl-Markt steht ein heißer Herbst bevor. Zwar haben bereits im Juli außerordentlich viele Ölheizer ihre Tanks gefüllt, doch dürfte der große Bestellboom, wie schon in den vergangenen Jahren, erst nach den Sommerferien einsetzen.
So könnte sich für Sie in den nächsten Wochen die letzte Chance bieten, Heizöl auch zum Wunschtermin geliefert zu bekommen, da die Transportlogistik jetzt noch freie Kapazitäten hat.
Es gibt auch kaum einen Grund weiter zu warten, denn die Heizölpreise sind derzeit wieder sehr attraktiv!

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

Ölmarkt-Analyse


Die Wirtschaft in China zeigt zwar erste Anzeichen von Ermüdungserscheinungen, läuft aber weiter auf Hochtouren, wovon auch die Konjunktur in Europa und vor allem in Deutschland profitiert.
Lediglich in den USA sorgt man sich um die Stabilität des Aufschwungs, weshalb die US-Notenbank auch künftig eine lockere Geldpolitik fahren wird.
Ein erneutes Abgleiten in die Rezession soll dadurch verhindert werden.
Bei Gelingen dürfte daher das Abwärtspotenzial am Ölmarkt, trotz der rund um den Globus nach wie vor sehr hohen Bestände, weiter gering bleiben.

Das größte Aufwärtsrisiko hingegen stellt, wie üblich  um diese Jahreszeit, die Hurrikan-Bedrohung im Golf von Mexiko dar. Eine Katastrophe im Ausmaß von "Katrina" würde die Kurse sofort kräftig ansteigen lassen.

Derzeit bewegen sich die Ölpreise in etwa auf dem Durchschnittsniveau der letzten zehn Monate.


+ preistreibende Faktoren
  • hohe Nachfrage aus Asien
  • gute Konjunkturentwicklung in Europa
  • hohe Liquidität an den Kapitalmärkte, niedrige Zinsen
  • "Inflationsschutz Öl"
  • "Hurrikan-Saison" 
  • erneute Euro-Schwäche

- preisdrückende Faktoren
  • nach wie vor sehr hohe Lagerbestände
  • fehlende Disziplin der Ölförderländer
  • permanente Steigerung der Energieeffizienz
  • schlechte Konjunkturaussichten in den USA



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen


Die Heizölpreise in Österreich bewegen sich nun bereits seit Mitte März in einer Preisspanne zwischen 73 und 80 Cent pro Liter seitwärts.
Vieles deutet darauf hin, dass sich dies auch bis zum Jahresende fortsetzen könnte.
Aber Achtung! Während wir die Chancen auf deutlich fallende Notierungen - vorausgesetzt wird eine stabile globale wirtschaftliche Entwicklung - als relativ gering einschätzen, sollte doch auf die Risiken für plötzliche Preissteigerungen hinweisen werden.

Da wäre vor allem die bereits erwähnte Hurrikan-Gefahr zu nennen, die den Rohölpreis im Falle des Falles sofort kräftig nach oben treiben würde.

Und auch auf der Währungsseite gerät der Euro aktuell wieder stärker unter Druck.  Es sollte beachtet werden, dass gerade die in den letzten Tagen und Wochen zu beobachtende Stabilität der Heizölpreise, vornehmlich den Währungsgewinnen zu verdanken war.

Wir sehen also auf Sicht von vier Wochen beim Heizölpreis bestenfalls eine weitere Seitwärtsbewegung, mit den entsprechenden Risikofaktoren nach oben.

Wer also auf der sicheren Seite stehen will, bestellt Heizöl jetzt!


Infoportal zum Heizen mit Öl


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