Marktbericht vom 12.06.2004
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 12.06.2004, 00:00 Uhr

Marktbericht vom 12.06.2004

Ölpreise weiter stark schwankend

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 12.06.2004, 00:00 Uhr
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Auch in der vergangenen Woche waren die Ölpreise starken Schwankungen unterworfen. Während bis zum Mittwoch die Heizölpreise nachgaben, gab es gegen Ende wieder einen deutlichen Anstieg.


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Die Rohöl-Futures in New York notieren aktuell bei 38,65 US-Dollar, Kontrakte der Nordseemarke "Brent" werden in London bei Kursen um 35,40 Dollar gehandelt. Der Dollar stieg gegen Ende der Woche deutlich auf Kurse um 83,30 Euro-Cent.

Nach wie vor sorgt die unsichere politische Lage im Irak, sowie die latenten Terrorängste für ein nervöses Auf und Ab an den internationalen Ölmärkten.
Auf der anderen Seite überraschte die letzte Meldung über die amerikanischen Lagerbestände positiv und auch das Wachstum in China und somit der Öldurst scheint kurzfristig nachzulassen.
Dennoch soll die weltweite Ölnachfrage nach den neuesten Schätzungen der Internationalen Energie-Agentur (IEA) heuer um 2,9 % zunehmen, was den höchsten Anstieg seit mehr als zwanzig Jahren bedeuten würde. Da dieses Wachstum vornehmlich aus China, Indien und südostasiatischen Staaten herrührt und diese Länder noch lange nicht am Ende ihrer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung stehen, ist mittel- und langfristig mit einer weiter steigenden Nachfrage zu rechnen. Diese Tatsache wird im Zusammenhang mit der nicht endlos ausbaubaren Förderkapazitäten sehr wahrscheinlich dazu führen, dass die Zeit der günstigen Rohölpreise unter 30 oder gar 25 Dollar wohl entgültig der Vergangenheit angehören wird.
Kurzfristig könnte auch die unsichere politische Lage in Venezuela und der Generalstreik in Nigeria die Märkte negativ belasten.

Am Devisenmarkt stieg der Dollar, nach Äußerungen der amerikanischen Notenbank, die eine Zinserhöhung von 0,5 % Ende Juni erwarten lassen, gegenüber dem Euro wieder an. Zwar werden hier seit längerem steigende Zinsen erwartet, über die Höhe und das Zeitfenster wurde aber noch eifrig spekuliert.

Die Heizölpreise liegen zwar nach wie vor auf hohem Niveau, aber doch deutlich unter den heurigen Höchstständen. Die negativen Einflussfaktoren werden sich weder kurz- noch mittelfristig in Luft auflösen, so dass nicht mit einem rückläufigen Markt gerechnet werden kann. Auf aktuellem Niveau sollte also eine Bevorratung auf jeden Fall in Erwägung gezogen werden.

Heizöl-Marktdaten

11.06.04, 00:00 Uhr
12.06.: 44,68 €
11.06.: 43,99 €
11.06.04, 00:00 Uhr
11.06.: 313,00 $
10.06.: 317,50 $
11.06.04, 00:00 Uhr
11.06.: 35,46 $
10.06.: 35,74 $
11.06.04, 00:00 Uhr
11.06.: 0,8331 €
10.06.: 0,8260 €

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