Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten heute stabil bis leicht nachgebend mit einem möglichen Rückgang von bis zu einem Cent pro Liter. Die Unsicherheit im Nahost-Konflikt und die unterbrochenen Verhandlungen zwischen USA und Iran halten die Ölpreise volatil. Die zu erwartende höhere Nachfrage könnte die Heizölpreise in der zweiten Jahreshälfte deutlich ansteigen lassen.
Marktbericht vom 02.06.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten heute stabil bis leicht nachgebend mit einem möglichen Rückgang von bis zu einem Cent pro Liter. Die Unsicherheit im Nahost-Konflikt und die unterbrochenen Verhandlungen zwischen USA und Iran halten die Ölpreise volatil. Die zu erwartende höhere Nachfrage könnte die Heizölpreise in der zweiten Jahreshälfte deutlich ansteigen lassen.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zwischenzeitlich deutlich zugelegt, nachdem ein baldiges Abkommen zwischen den Kriegsparteien als immer unwahrscheinlicher erschien. Im späten Handel und heute Morgen geht es aber wieder abwärts, sodass die Heizöl-Notierungen vorerst auf gedrücktem Niveau bleiben.
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Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 94 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde 1.070 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1640 Dollar gehandelt.
Ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran, das auch die Öllieferungen aus dem Persischen Golf wieder freigeben würde und noch vor dem letzten Wochenende durchaus greifbar schien, ist leider wieder in die Ferne gerückt.
Aufgrund der israelischen Bodenoffensive im Libanon und des gleichzeitig angekündigten Angriffs auf Beirut hat der Iran die Verhandlungen mit den USA unterbrochen. Die Rohölpreise sind daraufhin deutlich angestiegen.
Später beschwichtige US-Präsident Trump und ließ verlauten, dass ein Abkommen wahrscheinlich noch in dieser Woche unterzeichnet werden könnte. Zuvor hatte Trump mit dem israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu telefoniert, bei dem es nach verschieden Medienberichten heftig zur Sache gegangen war. Daraufhin gab es wohl die Zusage, dass die Angriffe auf den Libanon eingestellt werden, wenig später hat Netanyahu aber schon wieder erneut mit Kampfhandlungen gedroht.
Es scheint, als dass zunächst Israel und die USA eine gemeinsame Position finden müssten, was bislang aber nicht erkennbar und absehbar ist.
Entsprechend wird die Volatilität am Ölmarkt wohl auch in den nächsten Tagen hoch bleiben und sich gleichzeitig die globale Versorgungslage Tag für Tag verschlechtern.
Am Devisenmarkt blieben die Kursausschläge gestern weiter gering. Der Euro hängt nach wie vor an den Hoffnungen auf ein Abkommen im Golf-Konflikt und geriet daher gestern im Vergleich zum US-Dollar vorübergehend leicht unter Druck.
Die Heizölpreise hierzulande starten heute wenig verändert bis leicht nachgebend in den heutigen Handelstag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht bestenfalls ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor bewegen sich die Notierungen angesichts der Lage an den internationalen Ölmärkten auf einem erstaunlich günstigen Niveau, das bei knappem Tankvorrat unbedingt zumindest zur Bestellung einer Teilmenge genutzt werden sollte. Die Lage am Heizöl-Markt wird sich in der zweiten Jahreshälfte aufgrund der begrenzten logistischen Möglichkeiten deutlich verschärfen!
Die Ölpreise starten mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche, nachdem das erhoffte Abkommen zwischen den USA und dem Iran immer noch auf sich warten lässt. Bei den Heizöl-Notierungen könnte es in Folge ebenfalls nach oben gehen.
Die Ölpreise sind gestern weiter zurückgefallen und starten heute Morgen auf dem niedrigsten Niveau seit Kriegsbeginn im Nahen Osten. In Folge haben sich auch die Heizöl-Notierungen weiter vergünstigt und es bietet sich derzeit eine gute Kaufgelegenheit.