Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise bleiben aktuell stabil und könnten heute leicht um bis zu einen Cent pro Liter fallen, da die Ölpreise durch die unsichere Lage im Nahen Osten und den Konflikt in der Ukraine beeinflusst werden. Ein starkes Nachfrageplus könnte jedoch bald wieder zu Preisanstiegen und längeren Lieferzeiten führen.
Marktbericht vom 05.06.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise bleiben aktuell stabil und könnten heute leicht um bis zu einen Cent pro Liter fallen, da die Ölpreise durch die unsichere Lage im Nahen Osten und den Konflikt in der Ukraine beeinflusst werden. Ein starkes Nachfrageplus könnte jedoch bald wieder zu Preisanstiegen und längeren Lieferzeiten führen.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten hängen weiter eng an den Ereignissen im Nahen Osten und bleiben entsprechend der Nachrichtenlage volatil. Bei den Heizöl-Notierungen könnten es heute bestenfalls zu leichten Abschlägen kommen, im Großen und Ganzen ist aber eine stabile Entwicklung zu erwarten.
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Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 95,30 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde 1.078 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum Dollar weiter wenig bewegt und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1620 Dollar gehandelt.
Das Auf und Ab am Ölmarkt geht weiter und wird dabei natürlich weiterhin im Wesentlichen von den Nachrichten aus Nahost bestimmt. Hier warten die Marktteilnehmer weiter auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran, das nun wohl schon seit über einer Woche verhandelt wird.
Eine seitens Teherans hierzu immer wieder geforderte Voraussetzung ist eine Waffenruhe im Libanon, die zwar ausgehandelt, aber nicht eingehalten wurde. Diese wurde jetzt in Washington jetzt aber neu vereinbart, inwieweit es diesmal zur Einhaltung kommt ist allerdings fragwürdig, zumal die Hisbollah diese bereits abgelehnt hat. Die Lage scheint weiterhin sehr verfahren zu sein.
So bleibt auch ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran fraglich und somit auch ungewiss, wann es wieder zu einer Öffnung der Straße von Hormus und somit der Wiederaufnahme der Öllieferungen aus dem Persischen Golf kommen kann.
Auch der Krieg Russlands gegen die Ukraine bleibt natürlich ein wichtiges Thema am Ölmarkt, da ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen immer wieder erfolgreich zu sein scheinen und dies mittlerweile zu einer Treibstoffknappheit in Russland geführt hat.
Die Ölbestände in den USA sind in dieser Woche weiter gefallen. Zumindest bei Rohöl gab es laut den Zahlen des Department of Energy (DOE) einen deutlichen Rückgang von 8 Millionen Barrel, während die Destillat- und Benzinvorräte etwas angestiegen sind.
Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar kurzzeitig unter die 1,16-Dollar-Marke zurückgefallen, die er aber im gestrigen Verlauf wieder zurückerobern konnte, nachdem die Meldung über neue Bemühungen zu einem Waffenstillstand im Libanon über die Ticker rollte.
Die Heizölpreise hierzulande treten derzeit mehr oder weniger auf der Stelle. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen könnte es heute bestenfalls zu leichten Abschlägen in einer Größenordnung von bis zu einem Cent pro Liter kommen. Nach wie vor ist davon auszugehen, dass die Notierungen ihr Abwärtspotenzial nahezu vollständig ausgeschöpft haben und es bei einem starken Anziehen der Nachfrage wieder zu Preisanhebungen und deutlich längeren Lieferzeiten kommen wird.
Die Ölpreise haben gestern nach einem schwachen Start deutlich ins Plus gedreht und ziehen heute Morgen im asiatisch geprägten Handel bislang weiter an. Auch die Heizöl-Notierungen tendieren in Folge nach oben.
Die Ölpreise haben gestern zwischenzeitlich deutlich zugelegt, nachdem ein baldiges Abkommen als immer unwahrscheinlicher erschien. Im späten Handel und heute Morgen geht es aber wieder abwärts, sodass die Heizöl-Notierungenauf gedrücktem Niveau bleiben.