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Marktbericht vom 18.01.2024

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise holen Verluste wieder auf - Heizölpreise ziehen leicht an!

18.01.2024, 08:19 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im frühen Handel zunächst weitere Verluste hinnehmen müssen, konnten sich dann mit Eröffnung des US-Handels aber wieder erholen und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge sollte es bei den Heizöl-Notierungen heute zu leichten bis moderaten Aufschlägen kommen.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 78,30 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 785 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas erholen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0905 US-Dollar gehandelt.

Mit den zumindest nicht durchweg überzeugenden Konjunkturdaten aus China setzten die Rohölpreise gestern im frühen Handel zunächst die Talfahrt vom Vortag fort. Erst als der neue Monatsreport der OPEC veröffentlicht wurde, dreht der Markt. 
Das mit gutem Grund, denn das Kartell erwartet nicht nur für dieses Jahr eine weiterhin sehr robuste globale Ölnachfrage, sondern sieht den weltweiten Ölverbrauch auch im nächsten Jahr nochmals deutlich steigen. Während dieser für dieses Jahr weiterhin bei 104,36 Millionen Barrel pro Tag erwartet wird, rechnet man in 2025 mit über 106 Millionen Fass. Damit liegt die Prognose deutlich über den Werten der EIA (Energie Information Administration), die für dieses Jahr 102,46 und für nächstes Jahr nur 103,67 Millionen Barrel pro Tag erwartet.
Neue robuste Zahlen aus dem Raffinerisektor Chinas und die Aussage des Chef des saudischen Ölkonzerns Amin Nasser, der die Ölnachfrage aus dem Reich der Mitte als sehr gesund bezeichnet hat, waren gestern weitere preistreibende Faktoren.
Die nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen hingegen leicht bearish, also preisdrückend aus. Bei Rohöl gab es einen unerwarteten leichten Anstieg, bei Benzin und Destillaten einen deutlichen Zuwachs. Heute am Nachmittag werden die wesentlich umfang- und einflussreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE) erwartet.

Am Devisenmarkt tendierte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern lange Zeit seitwärts und ging schlussendlich auf Tageshoch aus dem Handel. Heute Morgen kann unsere Gemeinschaftswährung weiter leichte Gewinne erzielen und bislang die 1,09-Dollar-Marke zurückerobern. Der EU Verbraucherpreisindex fiel per Dezember mit einem Plus von 2,9 Prozent wie erwartet aus.

Die Heizölpreise hierzulande starten heute stabil bis leicht höher, bleiben insgesamt aber auf einem weiterhin sehr attraktiven Niveau. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Zahl der Marktbeobachter liegt aktuell in einem niedrigen bis mittleren Bereich, ebenso die Kaufaktivität. Bei den Lieferzeiten zeigen sich regionale große Unterschiede. Es empfiehlt sich, den Markt gut zu beobachten und auf jeden Fall rechtzeitig zu bestellen.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 18.01.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (17.01.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 18.01.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (17.01.2024, 23:59 Uhr)

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