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Marktbericht vom 03.04.2024

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise bleiben im Aufwärtstrend - Heizölpreise folgen!

03.04.2024, 08:14 Uhr von Josef Weichslberger
Steigender Ölpreis Chart

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zum Start in die neue Handelswoche weiter angezogen und bleiben somit im steilen Aufwärtstrend. Die Brent-Futures nehmen Kurs auf die 90-Dollar-Marke. In logischer Konsequenz geht es leider auch hierzulande mit den Heizöl-Notierungen nach oben.


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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 89,10 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung April kostet zur Stunde 851 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar etwas erholen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0775 US-Dollar gehandelt.

Die Fördermengenbegrenzung durch die OPEC+, die Drohnenangriffe auf russische Ölförderanlagen und nicht zu letzt oder vor allem die unsichere Lage im Nahen Osten, mit der weitgehenden Unpassierbarkeit des Roten Meers, haben für die Rohölpreise in den letzten Wochen nur eine Richtung zugelassen. Da der globalen Ölbedarf gleichzeitig auf hohem Niveau bleibt und in den nächsten Quartalen eher noch weiter ansteigen wird, steht zu befürchten, dass es mit dem Ölkomplex auch in den nächsten Wochen und Monaten weiter nach oben gehen wird. Goldman Sachs und JP Morgan haben ihre Prognosen zum Ölpreise bereits deutlich angehoben.
Ganz aktuell sorgen sich die Börsianer um den israelischen Luftangriff auf die iranische Botschaft in Syrien und um einen neuen ukrainischen Drohnenanschlag auf die drittgrößte Raffinerie Russlands.
Zu allem Überfluss fiel dann gestern nach Handelsschluss auch noch der wöchentliche US-Bestandsbericht des American Petroleum Institute (API) klar bullish, also preistreibend aus. Über alle Kategorien wurden Abbauten vermeldet, die über den Prognosen der Analysten lagen. Heute Nachmittag vermeldet das Department of Energy (DOE) ihre neue Zahlen zur Entwicklung der US-Ölbestände, aber auch zur Inlandsnachfrage und zur Ölproduktion.
Außerdem steht das Treffen des Planungs- und Kontrollgremiums der OPEC+ auf der Agenda. Von diesem erwarten sich die Marktexperten aber keine Impulse. Die Förderquoten werden wohl in den nächsten Wochen nicht verändert werden.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar etwas von den Kursverlusten der Vortage erholen. Behilflich waren dabei sicherlich die neuen Einkaufmanagerindizes aus der EU. Sowohl im verarbeitenden Gewerbe, also auch im Dienstleistungssektor wurde die Prognose von 45,7 bzw. 41,6 mit 46,1 bzw. 41,9 Punkten übertroffen, auch wenn die Werte weiterhin sehr schlecht sind und kaum Wachstum signalisieren. 

Erneut also keine guten Vorgaben für den österreichischen Inlandshandel, denen sich die Heizölpreise woh nicht mehr länger entziehen können. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem bis zwei Cent pro Liter erwarten. Noch stehen die Notierungen auf dem niedrigsten Niveau seit Ende Januar und daher ist gerade sicherheitsorientierten Ölheizern eine rechtzeitige Bevorratung tu den immer noch recht guten Preisen weiterhin dringend anzuraten.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 03.04.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (02.04.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 03.04.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (02.04.2024, 23:59 Uhr)

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