Marktbericht vom 16.01.2026

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Marktbericht vom 16.01.2026

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise rudern zurück - Heizölpreise starten stabil!

16.01.2026, 08:58 Uhr von Josef Weichslberger
Ölpreise mit Berg- und Talfahrt - Heizölpreise bleiben weitgehend stabil auf niedrigem Niveau

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf weitere Verluste eingefahren und somit den deutlichen Anstieg zu Wochenbeginn nahezu wieder ausgeglichen. Die Heizöl-Notierungen reagierten bereits gestern auf diese Entwicklung und starten heute nur wenig verändert.


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Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 64 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 643 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar erneut etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1610 Dollar gehandelt. 

Dem deutlichen Anstieg der Rohölpreise zu Wochenbeginn, folgten in den letzten zwei Tagen moderate Rückgänge.
Verantwortlich für diese Berg- und Talfahrt war und ist im Wesentlichen die brisante Lage im Iran, wo es noch vor wenigen Tagen nach einem militärischen Eingreifen der USA ausgesehen hatte. Nun soll das Töten dort aber aufgehört haben und die US-Regierung will statt mit Gewalt mit neuen Sanktionen gegen die Verantwortlichen des brutalen Niederschlags der Demonstrationen vorgehen.
Durch die neuen Ereignisse im Nahen Osten sind die Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg in den letzten Tagen in den Hintergrund gerückt. Gestern gab es hierzu aber wieder mal ein Statement von US-Präsident Trump, der den ukrainischen Präsidenten Selenskyj für die bisherige Erfolglosigkeit der Gespräche verantwortlich macht und dabei prompt Beifall vom Kreml erhielt.
Auf der preisdrückenden Seite gibt es wenig Neues. Die US-Ölbestände sind in dieser Woche weiter angestiegen und damit auch Ausdruck der allgemein sehr guten Versorgungslage am globalen Ölmarkt. Diese wurde auch in den Wochenberichten der Energy Information Administration (EIA) und der OPEC bestätigt.

Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar auf gedrücktem Niveau. Wohl auch weil es gestern aus Übersee wieder recht robuste Konjunktur- und vor allem Arbeitsmarktdaten gegeben hat, die eine weitere Zinssenkung durch die US-Notenbank eher unwahrscheinlicher machen.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht bestenfalls minimale Abschläge in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat in den letzten Tagen,  wohl aufgrund des leichten Preisanstiegs, deutlich nachgelassen. Insgesamt bewegen sich die Notierungen weiter auf einem sehr günstigen Niveau, das durchaus auch für eine rechtzeitige Bestandsaufstockung genutzt werden sollte.

Heizöl-Marktdaten

*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 16.01.2026, 10:42 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (15.01.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 16.01.2026, 10:42 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (15.01.2026, 22:59 Uhr)

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