Marktbericht vom 10.02.2026

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Marktbericht vom 10.02.2026

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise nach schwachem Start wieder fester - Heizölpreise im Seitwärtstrend

10.02.2026, 08:14 Uhr von Josef Weichslberger
Ölpreise bleiben im Auf und Ab, Heizölpreise im Seitwärtstrend

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach anfänglichen Verlusten im Handelsverlauf ins Plus gedreht und sind mit Aufschlägen aus dem Handel gegangen. In Folge ziehen die Heizöl-Notierungen leicht an, bleiben dabei aber im Großen und Ganzen im Seitwärtstrend.


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Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,10 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 693 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar weiter zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,19 Dollar gehandelt. 

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran waren gestern zum Start in die neue Woche weiterhin bestimmendes Thema am Ölmarkt. Vor allem geht es den Händlern in diesem Zusammenhang um die Straße von Hormus, einer Meerenge im persischen Golf, durch die aktuell rund zwanzig Prozent des globalen Ölbedarfs verschifft werden. 
Das Regime in Teheran droht droht seit Jahren mit einer Sperrung und zuletzt gab es auch immer wieder kleinere Zwischenfälle, weshalb die USA gestern am späten Nachmittag eine Warnung für alle Handelsschiffe, die unter US-Flagge unterwegs sind, herausgab. Entsprechend zogen die Rohölpreise spontan an. 
Unabhängig davon sollen die Gespräche im Oman aber wohl fortgesetzt werden. Beide Vertreter sprachen zuletzt von positiven Signalen.
Unterdessen hat die EU ein weiteres Sanktionspaket gegen Russland formuliert. Dieses zielt vor allem auf Häfen in Georgien und Indonesien, die russisches Öl annehmen.
Heute warten die Marktteilnehmer aber zunächst auf den neuen Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA), der noch vor den API-Bestandsdaten veröffentlicht werden soll.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Öl-Währung US-Dollar gestern weitere Gewinne verbuchen und dabei über die 1,19-Dollar-Marke klettern. Stützend wirkte ein überraschend gut ausgefallener EU Sentix Konjunkturindex, der per Februar ein plus von 4,2 Punkten erreichte. Erwartet wurde ein leichtes Minus. Zudem Druck auf den Dollar brachten Gerüchte, wonach chinesische Großbanken angewiesen worden sind, US-Staatsanleihen zu verkaufen.

Die Heizölpreise hierzulande werden heute aller Voraussicht nach mit leichten Aufschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor ist von einem ruhigen Wintergeschäft mit moderater Nachfrage zu berichten. Entsprechend bewegen sich auch die Lieferzeiten auf einem relativ entspannten Niveau.

Heizöl-Marktdaten

*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 10.02.2026, 10:40 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (09.02.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 10.02.2026, 10:40 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (09.02.2026, 22:59 Uhr)

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