Marktbericht vom 19.02.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern einen kräftigen Satz nach oben gemacht, nachdem die Kriegsgefahr im Nahen Osten wohl immer realer wird. In Folge steigen leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande deutlich an.
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Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 70,50 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 711 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar zurück und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,18 Dollar gehandelt.
Auch wenn in Genf weiter indirekt zwischen den USA und dem Iran verhandelt wird, scheint sich die Lage im Nahen Osten zuzuspitzen.
US-Vizepräsident Vance sagte gestern, dass ein Militärschlag gegen den Iran noch nicht vom Tisch sei. Zudem vermeldete die russische Nachrichtenagentur Tass, dass Russland am heutigen Donnerstag gemeinsam mit dem Iran eine Militärübung im omanischen Meer abhalten wird.
Das Nachrichtenportal Agios berichtet unter Berufung auf Insider, dass die Trump-Regierung kurz vor einem großen Krieg im Nahen Osten sei. Dass auch der israelische Ministerpräsident Netanyahu auf einen baldigen Machtwechsel im Iran drängt, ist kein Geheimnis.
So oder so dürfte es bald eine Entscheidung im Konflikt mit dem Iran geben.
Die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) spielten in diesem Kontext nur noch eine Nebenrolle und fielen zudem auch wenig spektakulär aus. Heute warten die Marktteilnehmer auf die Zahlen des Department of Energy (DOE), das Hauptaugenmerk bleibt aber natürlich auf die Entwicklungen in Genf bzw. im Nahen Osten gerichtet.
Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern deutliche Verluste hinnehmen. Gute Konjunkturdaten aus den USA, sowie die neuen Entwicklungen im Nahen Osten haben dazu geführt, dass der Greenback gesucht war.
Denkbar schlechte Vorgaben also für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von ein bis zwei Cent pro Liter erwarten. Angesichts der unsicheren Lage im Nahen Osten raten wir vor allem Ölheizern mit knappen Vorrat, mit der Bestellung nicht weiter zu zögern.
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 19.02.2026, 10:30 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (18.02.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 19.02.2026, 10:30 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (18.02.2026, 22:59 Uhr)
Die Ölpreise haben gestern nach einem deutlichen Anstieg die Gewinne in der zweiten Tageshälfte wieder abgegeben und starten heute wenig verändert. So ist es eine logische Folge, dass auch bei den Heizöl-Notierungen bislang kein neuer Trend erkennbar ist.
Die Ölpreise haben gestern nach anfänglichen Verlusten leider wieder ins Plus gedreht und sind mit deutlichen Aufschlägen auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge ziehen heute auch die Heizöl-Notierungen in der Eröffnung etwas an.