Marktbericht vom 13.03.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern wieder eine regelrechte Zick-Zack-Bewegung hingelegt und sind mit deutlichen Aufschlägen aus den Handel gegangen. Heute Morgen fallen die Futures im asiatisch geprägten Handel bislang aber leicht zurück, sodass die Heizöl-Notierungen weitgehend stabil bis leicht höher in den Tag starten.
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Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 101Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung April kostet zur Stunde 1136 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar erneut zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,15 Dollar gehandelt.
Die Freigabe von rund 400 Millionen Barrel Öl aus strategischen Ölreserven, die ohnehin nur kurzfristige Wirkung haben kann, hat am Ölmarkt bislang nicht die erhoffte Reaktion gebracht. Die Rohölpreise sind gestern sogar wieder deutlich angestiegen und bleiben angesichts der unveränderten Kriegslage wohl auch in nächster Zeit extrem schwankungsanfällig.
Die Aussage von US-Präsident Trump, dass der Krieg "so gut wie beendet" ist, war wohl eher ein Wunschdenken und wird am Markt kaum mehr ernst genommen. Beobachter und Experten rechnen eher nicht mit einem schnellen Ende und in Folge auch mit einer noch längeren Sperrung der Meerenge von Hormus.
Um Engpässe bei der Ölversorgung zu vermeiden, ist mittlerweile jedes Mittel recht. So hat die US-Regierung die Sanktionen gegen Russland weiter gelockert und erlaubt nun für die Zeitdauer von 30 Tagen russisches Öl zu kaufen, das sich bereits auf dem Transportweg befindet. Man muss kein Prophet sein um vorherzusagen, dass es hier weitere Lockerungen geben wird, sollten Öl-Lieferungen aus den Golf-Staaten noch längere Zeit nicht möglich sein.
In den USA steigt der Unmut über den Angriff auf den Iran und Trump gerät dadurch immer stärker in die Kritik.
Der neue Machthaber des Iran hat sich gestern mit einer Botschaft an das Volk gerichtet und zeigte sich dabei weiter kampfbereit. Verhandlungen sind weiter nicht in Sicht.
Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zum US-Dollar unter Druck, der nicht nur als Ölwährung profitiert, sondern auch als "sicherer Hafen" gesucht ist. Unsere Gemeinschaftswährung ist im Gegenzug erstmals seit November letzten Jahres wieder unter die 1,15-Dollar-Marke gefallen.
Die Heizölpreise haben sich in dieser Woche stabilisiert, wozu auch das sehr besonnene Verhalten der Ölheizer einen nicht unwesentlichen Beitrag geleistet hat. Die Nachfrage ist gegen Null zurückgegangen und es wird meist nur dann bestellt, wenn unmittelbar ein Leerstand droht. Der Heizöl-Markt hat das große Glück, dass der Krieg Nahe dem Ende der Heizperiode begonnen wurde und somit ein starker Beitrag zur Stabilisierung des gesamten Ölmarktes geleistet werden kann. Heute werden die Notierungen weiter schwankungsanfällig bleiben, erste Preistendenzen deuten auf einen Anstieg hin.
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 13.03.2026, 11:40 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (12.03.2026, 23:40 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 13.03.2026, 11:40 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (12.03.2026, 23:40 Uhr)
Die Ölpreise haben wieder an Fahrt aufgenommen, obwohl gestern eine Freigabe strategischer Ölreserven beschlossen wurde. In Folge werden leider auch bei den Heizöl-Notierungen wieder massive Aufschläge erwartet.
Die Ölpreise haben sich gestern auf deutlich gedrücktem Niveau stabilisiert und die Händler warten die weitere Entwicklung im Iran-Krieg ab. Bei den Heizöl-Notierungen sind vorerst weiteren leichten bis moderaten Abschlägen zu erwarten.