Marktbericht vom 17.03.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach anfänglichen Gewinnen ins Minus gedreht und sind auf Tagesstief aus dem Handel gegangen. Heute Morgen geht es mit den Futures aber schon wieder steil bergauf, sodass in Folge auch die Heizöl-Notierungen anziehen könnten.
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Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 103,50 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung April kostet zur Stunde 1170 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar etwas erholen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1470 Dollar gehandelt.
Der Nahost-Krieg setzt sich auch in der dritten Woche mit unverminderter Härte fort und in der Golf-Region gibt es dabei immer wieder iranische Angriffe auf Öl- und Gasanlagen.
Nachdem der wichtige Ölhafen Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), über den Öl auch unabhängig der Meerenge von Hormus exportiert werden kann, unter Drohnenbeschuss geraten ist, musste auch der Produktionsbetrieb am Erdgas-Feld Shah vorübergehend eingestellt werden. Auch im Irak soll das Ölfeld Majnoon angegriffen worden sein.
Teheran will dadurch den Druck vor allem auf die USA erhöhen bzw. aufrecht erhalten, die derzeit zweifelsohne alles andere als souverän agieren. Der Forderung von Präsident Trump nach Unterstützung zur Öffnung der Straße von Hormus wurde seitens der Europäischen Union, aber unter anderem auch von Japan und Australien eine Absage erteilt.
Preisdrückend wirkte gestern die Meldung, dass asiatische Mitgliedsländer der Internationalen Energieagentur (IEA) strategischen Ölreserven freigeben haben und auch Berichte, wonach immer wieder Tankschiffe den Persischen Golf in Richtung Asien verlassen.
Alle anderen Themen spielen am Ölmarkt derzeit eine eher untergeordnete Rolle, so auch die heute und morgen zur Veröffentlichung anstehenden US-Ölbestandsdaten.
Am Devisenmarkt wird die morgen stattfindende Sitzung der US-Notenbank allerdings von großer Wichtigkeit sein. Vor allem der Zinsausblick von Jerome Powell könnte für Bewegung sorgen. Gestern konnte sich der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar etwas von den Verlusten der Vortage erholen und zeitweise wieder über die 1,15-Dollar-Marke klettern.
Die Heizölpreise könnten nach diesen Vorgaben heute wieder ansteigen. Aktuell ziegen sich die Notierungen aber noch stabil. In einigen Regionen gibt der Handel aber nach wie vor keine Angebote ab. Nach wie vor gilt unser Rat, falls Bedarf besteht und Angebote verfügbar sind, nur eine Teilmenge zu bestellen um sich somit Luft bzw. Zeit bis zur nächste Heizperiode zu verschaffen.
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 17.03.2026, 11:00 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (16.03.2026, 23:40 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 17.03.2026, 11:00 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (16.03.2026, 23:40 Uhr)
Die Ölpreise sind höher in die neue Handelswoche gestartet, nachdem sich weiter kein Ende des Krieges im Nahen Osten abzeichnet. In Folge bleiben auch die Heizöl-Notierungen hoch und werden aller Voraussicht nach weiter ansteigen.
Die Ölpreise haben gestern wieder eine regelrechte Zick-Zack-Bewegung hingelegt und sind mit deutlichen Aufschlägen aus den Handel gegangen. Heute Morgen fallen die Futures im asiatisch geprägten Handel bislang aber leicht zurück.