Marktbericht vom 01.04.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern weiter zurückgefallen und starten auch heute Morgen in Asien mit schwacher Tendenz. In Folge werden sich auch die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach erneut etwas verbilligen.
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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 99 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung April kostet zur Stunde 1295 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar deutlich zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1590 Dollar gehandelt.
Wie gestern ab dieser Stelle bereits thematisiert, könnte es im Iran-Krieg bald zu einem Ende, zumindest aber zu einer Wendung kommen.
Denn nach aktuellem Stand der Dinge will die US-Regierung bzw. Präsident Trump seinen ursprünglichen Zeitplan von vier bis sechs Wochen einhalten, was heißen würde, dass sich die US-Streitkräfte bis spätestens Mitte April zurückziehen würden.
Ob dies allerdings gleichbedeutend mit einem Kriegsende sein wird, muss bezweifelt werden, da es ja auch noch Israel als Kriegspartei gibt und hier stellt man sich wohl noch auf einen längeren Kampf ein.
Die für den Ölmarkt so wichtige Frage der Straße von Hormus bleibt ebenfalls offen, da nicht klar ist, wie sich der Iran nach einem eventuellen Rückzug der USA diesbezüglich verhalten wird. Derzeit scheint es die wahrscheinlichste Option zu sein, dass das Regime in Teheran Schiffe gegen Transitgebühren durchfahren lassen würde, was die Kosten für Öl und Gas natürlich erhöhen würde, dies aber wohl in Anbetracht der aktuellen Unterversorgung sicherlich eher zu vernachlässigen wäre.
Entsprechend tendieren die Rohölpreise und Gasöl-Notierungen derzeit deutlich nach unten, zumal gestern das American Petroleum Institute (API) einen deutlichen Aufbau bei den US-Rohölbeständen vermeldet hat.
Am Devisenmarkt kann der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar deutlich zulegen und dabei von der Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende im Iran profitieren. Zudem erwarten die Händler, dass die Zinsen in der EU tendenziell steigen werden, während die US-Notenbank hier in absehbarer Zeit wohl eher nicht handeln wird.
Die Heizölpreise in Österreich fallen heute aller Voraussicht nach weiter zurück. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von 2 bis 5 Cent pro Liter erwarten. Wie schon in den letzten Tagen und Wochen hängt der weitere Verlauf aber natürlich eng an der Nachrichtenlage aus Nahost.
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 01.04.2026, 12:20 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (31.03.2026, 23:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 01.04.2026, 12:20 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (31.03.2026, 23:59 Uhr)
Die Ölpreise haben gestern wieder den Rückwärtsgang eingelegt, nachdem zuvor ein weiterer deutlicher Anstieg zu beobachten war. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen heute erfreulicherweise größtenteils mit Abschlägen.
Die Ölpreise haben bereits am Freitag wieder massive Aufschläge verzeichnet und starten auch heute in Asien zumindest bei Gasöl mit einem weiteren Plus. In Folge geht es leider auch mit den Heizöl-Notierungen weiter kräftig nach oben.