Marktbericht vom 07.04.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben auch nach Ostern auf ihrem hohen Niveau, nachdem sich leider nach wie vor kein Ende des Krieges im Nahen Osten abzeichnet. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Aufschlägen.
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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 111,60 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung April kostet zur Stunde 1550 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum Dollar auf der Stelle und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1530 Dollar gehandelt.
Die Berichterstattung über den Ölmarkt bleibt auch nach den Osterfeiertagen mehr oder weniger eine Aufarbeitung des Kriegsgeschehens im Nahen Osten.
Hier scheint sich die Lage weiter zuzuspitzen, nachdem US-Präsident Trump dem Iran mit markigen Worten und Posts mehr oder weniger mit einer totalen Zerstörung gedroht hat, sollte die Straße von Hormus nicht bis spätestens Mittwoch 2 Uhr (MEZ) wieder frei passierbar sein.
Hinweise und Warnungen bezüglich einer mögliche Verletzung des Völkerrechts werden von Trump dabei beiseite geschoben, während aus dem Iran bisher keinerlei Hinweise auf ein Einlenken zu vernehmen sind.
In Folge sind die Rohölpreise weiter angestiegen und haben heute morgen wieder die 110-Dollar-Marke überschritten. Bei Gasöl, dem unversteuerten Vorprodukt von Diesel und Heizöl wurde heute Morgen der höchsten Stand seit dem Beginn des Kriegs in der Ukraine erreicht. Sollte es tatsächlich zu den angekündigten Zerstörungen von Energieanlagen kommen, dürften die Futures zumindest kurzzeitig nochmals deutlich ansteigen.
Die Tatsache, dass die OPEC+ eine weitere Förderanhebung um gut 200.000 Barrel pro Tag beschlossen hat, spielt am Ölmarkt derzeit keine Rolle. Ebenso werden die in dieser Woche zur Veröffentlichung anstehenden Montasberichte der Energy Information Administration (EIA), der OPEC und der Internationalen Energieagentur (IEA) nur eine Randnotiz sein.
Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar über die Feiertage relativ stabil halten. Mit der zwischenzeitlichen Hoffnung auf eine Waffenruhe im Nahen Osten zog unsere Gemeinschaftswährung gestern sogar leicht an. Heute steht auch hier das ablaufende Ultimatum für den Iran im Fokus.
Die Heizölpreise hierzulande bewegen sich weiter auf dem höchsten Niveau der letzten Jahre und könnten bei einer weiteren Eskalation der Lage im Nahen Osten durchaus noch weiter ansteigen. Entscheidend für den weiteren Verlauf dürfte sein, ob tatsächlich wichtige Öl- und Gasanlagen, Pipelines, Verladestationen und dergleichen nachhaltig zerstört werden. Bislang gibt es weiterhin keine Einschränkungen bezüglich der Warenverfügbarkeit.
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 07.04.2026, 14:50 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (06.04.2026, 23:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 07.04.2026, 14:50 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (06.04.2026, 23:59 Uhr)
Die Ölpreise sind heute morgen förmlich nach oben gesprungen, nachdem US-Präsident Trump weitere schwere Angriffe gegen den Iran angekündigt hat. In Folge werden wohl leider auch die Heizöl-Notierungen weiter kräftig anziehen.
Die Ölpreise sind gestern weiter zurückgefallen und starten auch heute Morgen in Asien mit schwacher Tendenz. In Folge werden sich auch die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach erneut etwas verbilligen.