Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten heute stabil, es wird jedoch ein Rückgang von zwei bis vier Cent pro Liter im Tagesverlauf erwartet. Grund dafür sind die sinkenden Rohölpreise aufgrund von Hoffnungen auf eine Wiederaufnahme der Verhandlungen im Iran-Konflikt.
Marktbericht vom 14.04.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten heute stabil, es wird jedoch ein Rückgang von zwei bis vier Cent pro Liter im Tagesverlauf erwartet. Grund dafür sind die sinkenden Rohölpreise aufgrund von Hoffnungen auf eine Wiederaufnahme der Verhandlungen im Iran-Konflikt.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach einem festen Start im Tagesverlauf deutlich ins Minus gedreht, was auf neue Hinweise zu einer möglichen Wiederaufnahme der Verhandlungen im Iran-Krieg zurückzuführen ist. So könnte es auch bei den Heizöl-Notierungen heute zu Abschlägen kommen.
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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 98,50 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1170 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar deutlich zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1760 Dollar gehandelt.
Die angekündigte und sich wohl in der Umsetzung befindlicher zusätzliche Blockade der Straße von Hormus und Sperrung sämtlicher iranischer Häfen durch US-Truppen zeigt anscheinend Wirkung.
Gestern verkündete US-Präsident Trump, dass der Iran wohl wieder Gesprächsbereitschaft zeige, was nach Medienberichten mittlerweile auch aus Teheran bestätigt wurde. Einen konkreten Termin gibt es wohl noch nicht, nach Insiderinformationen sollen aber bereits Vertreter aus Ägypten und der Türkei Vermittlungsbemühungen gestartet haben. Auch Pakistan ist weiterhin aktiv um eine diplomatische Lösung bemüht.
Zudem beginnen heute in Washington direkte Gespräche bzw. Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon, wobei auch hier die Erfolgsaussichten auf einen baldigen Frieden eher gering sind.
Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so haben die Rohölpreise in Folge nachgegeben und sind wieder deutlich unter die 100-Dollar-Marke gefallen.
Der gestern veröffentlichte Monatsreport der OPEC brachte erstmals konkrete und offizielle Zahlen zu den Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Ölproduktion im Nahen Osten. Im Vergleich zum Vormonat wurde ein Rückgang von knapp 8 Millionen Barrel pro Tag vermeldet. Schon im nächsten Bericht könnte diese Zahl aber durchaus noch deutlich höher ausfallen.
Am Devisenmarkt gibt es weiter das altbekannte Lied. Der Dollar ist gefragt, wenn die Zeichen auf Eskalation stehen, der Euro kann im Gegensatz dazu gewinnen, sobald es Hoffnung auf Entspannung gibt. So konnte unsere Gemeinschaftswährung parallel zu den fallendenden Rohölpreisen zulegen.
Gute Vorgaben also heute für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute bislang noch stabil starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht im weiteren Verlauf aber ein Minus in einer Größenordnung von zwei bis vier Cent pro Liter erwarten. Somit könnte es bald gerade für sicherheitsorientierte Ölheizer eine neue Möglichkeit geben, den Tankbestand zumindest mit einer Teilmenge aufzustocken. Angesichts der allgemeinen Erwartung, dass die Ölpreise über Monate hinweg hoch bleiben werden, könnte dies eine gute, wenn auch teuere Strategie sein.
Die Ölpreise haben sich heute Morgen wieder verteuert, nachdem die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gescheitert sind. Der Frontmonatswechsel bei Gasöl sorgt heute aber dafür, dass die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert starten.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern aufgrund der weiterhin ungewissen Versorgungslage wieder angestiegen und könnten dabei auch die Heizöl-Notierungen mit nach oben ziehen.