Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten heute weitgehend stabil und könnten im Tagesverlauf eventuell weiter leicht nachgeben. Grund dafür ist die Hoffnung auf Friedensverhandlungen im Nahen Osten, die die Ölversorgung entspannen könnten, während die anhaltende Sperrung der Meerenge von Hormus weiterhin Unsicherheit schafft.
Marktbericht vom 17.04.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten heute weitgehend stabil und könnten im Tagesverlauf eventuell weiter leicht nachgeben. Grund dafür ist die Hoffnung auf Friedensverhandlungen im Nahen Osten, die die Ölversorgung entspannen könnten, während die anhaltende Sperrung der Meerenge von Hormus weiterhin Unsicherheit schafft.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern im Großen und Ganzen seitwärts entwickelt. Bei Rohöl gab es leichte bis moderate Aufschläge, bei Gasöl keine neue Richtung. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen weitgehend stabil in den letzten Handelstag der Woche.
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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 98 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.170 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar leicht zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1780 Dollar gehandelt.
Die Hoffnung auf neue Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran, sowie zwischen Israel und dem Libanon halten die Rohölpreise weiter deutlich unter der 100-Dollar-Marke, obwohl die Straße von Hormus weiterhin gesperrt ist und sich somit die Versorgungslage am globalen Ölmarkt weiter Tag für Tag verschlechtert.
Die Tatsache, dass sich Israel und der Libanon nun aber auf einen Waffenstillstand geeinigt und wohl schon bald über ein Friedensabkommen weiterverhandeln werden ist auf jeden Fall ein großer Fortschritt und wurde vom iranischen Regime auch immer wieder als Bedingung für weitere Verhandlungen genannt.
Somit dürfte auch der baldigen Wiederaufnahme der Gespräche zwischen Vertretern der USA und des Iran wenig entgegenstehen, es sei den, es kommt zu einem vorzeitigen stärkeren Bruch der Waffenruhe. Diese Gefahr besteht zweifelsohne, doch scheint auch ein Frieden in greifbarer Nähe zu sein, was die internationalen Ölpreise weiter drücken könnte. Allerdings dürften die Händler vor dem Wochenende weiter Vorsicht walten lassen und eher eine abwartende Haltung einnehmen.
Fakt ist, dass die Meerenge von Hormus nun bereits seit fast sieben Wochen gesperrt ist und es bereits in vielen Ländern zu Versorgungsproblemen kommt, vor allem in Teilen Asiens und Afrikas. Selbst bei einer hoffentlich baldigen Friedenslösung dürften die physischen angebotenen Ölmengen vorerst auf einem relativ hohen Niveau bleiben.
Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern leichte Verluste hinnehmen, obwohl die Inflation im Euroraum per März etwas stärker als erwartet angestiegen ist, was die Erwartung einer baldigen Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) erhöht. Weiterhin bestimmendes Thema bleibt aber auch hier die Entwicklung im Nahen Osten.
Die Heizölpreise hierzulande sind erfreulicherweise auf das niedrigste Niveau seit mehreren Wochen zurückgefallen, bewegen sich aber natürlich immer noch in einer Region, in der ein Kauf bzw. eine Bestellung ein Akt der Überwindung darstellt. Sollten die Zeichen in Nahost weiter auf Frieden stehen, besteht aber durchaus berechtigte Hoffnung, dass die Notierungen auch in nächster Zeit langsam nachgeben werden. Ein Scheitern wäre im Gegensatz dazu eine Katastrophe - auch für die weitere Preisentwicklung am Heizöl-Markt.
Die Ölpreise haben sich im Verhältnis zu den Turbulenzen der letzten Wochen gestern relativ stabil gezeigt. Während es bei Rohöl kaum Veränderungen gab, zogen die Gasölpreise wieder an und ziehen so auch die Heizöl-Notierungen mit nach oben.
Die Ölpreise haben gestern in Erwartung baldiger neuer Friedensverhandlungen im Iran-Krieg weiter nachgegeben. In Folge geht es auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande weiter nach unten, wenn auch sehr zaghaft.